Archiv der Kategorie: Polen

Fahrplan 2015 der polnischen Schmalspurbahn Gryfice – Trzesacz – Rewal – Sliwin – Niechorze – Pogorzelica

Hallo,
bei unserem Besuch bei unseren polnischen Nachbarn besichtigten wir auch diese reizvolle Schmalspurbahn. Urtümlich ist jedoch nur noch die Strecke Gryfice – Trzesacz (ausschließlich). Ab hier ist einer Vollmodernisierung (Beispielfoto Bf. Rewal) sämtliches Flair vergangener Zeiten (Beispielfotos aus Karnice und Paprotno) verloren gegangen.

PL: Die Waldbahn Cisna in Südost-Polen

http://www.lok-report.de/index.html Am 16. Oktober fuhr einen Fotozug auf der #Bieszczadska #Kolej #Lesna, eine #Waldbahn bei #Cisna in Südost-#Polen parallel der #slowakischen Grenze. Weil die Plätze an den manchmal sehr engen Fotostellen sehr begrenzt waren, nahmen nur 7 Personen teil. Der GmP sah völlig authentisch aus. Die Waldbahn im Bieszardy-Gebirge hatte ihren Ausgangspunkt in der 1898 eröffneten von Nowe Lupkow nach Cisna. Diese Bahn wurde in der für Österreich gebräuchlichen Spurweite von 760 mm in einer Länge von 24 km gebaut. Zur Erschließung des Holzreichtums des Bieszardy-Gebirges wurde die Bahn in den Jahren 1900 bis 1904 durch eine Strecke von Cisna nach Kalnica und Beskida in der Länge von 12 km ergänzt. Diese Strecke zeichnete sich durch eine Vielzahl von Ladestellen aus und trug daher eher den Charakter einer Waldbahn als einer Schmalspurbahn. In den Zwischenkriegsjahren war gerade diese Strecke immer wieder Veränderungen entsprechend des Holzeinschlages und der Konjunktur ausgesetzt. Eine erste Modenisierung erfuhr die Bahn unter deutscher Besetzung im Jahr 1944. Dabei erfolgte Umspurung auf 750 mm Spurweite. Offensichtlich war die Bahn von strategischer Bedeutung. Das Ende des II. Weltkrieges brachte der Bahn viele Zerstörungen. Auch war die Gegend für einen regelmäßigen Betrieb nicht sicher da das Bieszardy-Gebirge Rückzugsorte der bürgerlichen polnischen Armee war und es bis ende der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts kämpferische Auseinandersetzungen gab. Die ursprünglich mit der Betriebsführung beauftrage PKP übergab die Bahn 1950 den staatlichen Forstwirtschaftsbetrieben. 1955 wurde unter der Betriebsführung der Staatsforsten die Linie Nowe Lupkow – Wola Michowa überarbeitet und die neue Station Smolnik errichtet. Dies Station war Ausgangspunkt für die 1959 neugebaute Strecke Rzepedz – Smolnik. 1964 kam die Strecke Cisna Moczarne dazu. Im Zuge dieser Modernisierungen entstanden ebenfalls neue Lokschuppen und Werkstätten entsprechend den Bedürfnissen des Holzkombinates Rzepedz. Im Jahre 1963 wurde der planmäßige und der touristische Zugverkehr aufgenommen. Mit dem Ausbau der Forststraßen verlagerte sich der Holzverkehr seit den 70er Jahrer des letzten Jahrhunderts immer mehr auf die Straße. Verstärkt wurde der Prozess durch die politischen Umbrüche um 1989. Somit wurde 1991 der Guter- und der planmäßige Personenverkehr eingestellt. Es verblieb damit nur noch der sommerliche Touristenverkehr. Dieser wurde auf Grund des Gleiszustandes bis 1996 auf den Abschnitt Majdan – Przyslup beschränkt. Aktuell wird die Bahn von der Stiftung der Bieszczadska Kolej Lesna auf den Strecken Majdan – Przyslup und Majdan – Balnica mit Lyd2 und offenen Wagen betrieben. Befahrbar und saniert ist auch die Strecke von Balnica über Wola Michowa nach Smolnik. Eine weitere Reaktivierung nach Nowe Lupkow war angedacht. Die Stillegung der Regelspurstrecke in Nowe Lupkow lässt jedoch den Sinn dieser Verlägerung bezweifeln. Nach der Wiederaufarbeitung der Strecke in 1950 waren C-Kuppler vom Typ „Las“ im Einsatz, die in Cisna einen vierrädrigen Tender bekamen um die Wasservorräte zu vergrößern. In 1955 waren mindestens vier davon betriebsfähig. Sie waren jedoch zu schwach für die ziemlich starken Steigungen und schweren Holzzüge und wurden in 1957 ersetzt von sechs neugebauten Lokomotiven vom Typ Kp4. In 1960 kamen noch zwei Px48 dazu. Der Zug am 16. Oktober war bespannt mit der Kp4-3772 (Ad van Sten, 12.11.13).

Polen: Schmalspurbahnhof Rudy, aus LOK Report

http://www.lok-report.de/

In den Jahren zwischen 1899 und 1903 erbaute die damalige Schlesische Kleinbahn AG die Schmalspurstrecke von Gleiwitz nach Ratibor. Die Bahn wurde in 785 mm Spurweite errichtet, um den Übergang zu dem durch die gleiche Gellschaft in 785 mm Spurweite betriebenen Straßenbahnen und dem Netz der Oberschlesischen Schmalspurbahnen zu ermöglichen.
Seit 1945 durch die PKP betrieben wurde der Verkehr in der ersten Hälfte der 90er Jahre …

Polen: Zukunft am Gleis, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
30.01.2005/1617277.asp

Renaissance für Polens Schmalspurbahnen

Eisenbahnromantiker sind in Polen bestens aufgehoben. Auf immer mehr Gleisstrecken zwischen Ostsee und Karpaten fahren wieder nostalgische Schmalspurzüge. Vor einigen Jahren kündigten die Polnischen Staatsbahnen (PKP) die Liquidation der Bahnen an. Doch viele Städte und Kreise sowie private Investoren haben den Wert der Schmalspurbahnen für die ländliche Infrastruktur und den Tourismus erkannt und übernahmen die Strecken.
So geschah es in Starachowice bei Radom: Die „Stiftung polnischer Schmalspurbahnen“ (FPKW) übernahm den Abschnitt. „Vor zehn Jahren hat die PKP die Strecke aufgegeben“, erzählt Pawel Szwed, FPKW- Vorsitzender. Bis 2001, als die Stiftung Interesse an der Strecke bekundete, waren die Gleise in schlechtem Zustand und zum Teil von Dieben als Altmetall abmontiert worden, erinnert sich Szwed.
„Insgesamt fünf von 20 Kilometern Gleis wurde gestohlen.“ Die Instandsetzung …