Archiv der Kategorie: Rumänien

Rumänien: Talstrecke Covasna wird wieder planmaessig befahren

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Ab Samstag, 7.8.2009 wird die Talstrecke in Covasna wieder planmaessig befahren. Sozusagen als Auftakt wurde am Montag, 3.8.2009 die 762.209, welche sich am Rueckweg von Comandau Richtung Moldovita befand, in Covasna abgeladen und 4 Fahrten zwischen Voinesti und Siclau durchgefuehrt, welche von den zahlreich anwesenden Touristen gerne angenommen wurden. Die Strecke weiter zum Bahnhof ist wegen des erneuten Senkens der Hanko-Bruecke und einer Vielzahl gestohlener Schienen im Bahnhofsbereich von Covasna nicht mehr moeglich.
Die von der Gemeinde Covasna bestellen planmaessigen Fahrten werden jeden Samstag und Sonntag, bis 27.9.2009 durchgefuehrt. Zum Einsatz kommt entweder eine Ns3h oder eine Ns2h (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

Rumänien: Comandauer Festtage

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Am 1. und 2. August 2009 fanden wie jedes Jahr die Festtage des Dorfes Comandau statt, welche fuer den Riesenpilzeintopf und die Fahrten mit der Waldbahn bekannt sind. Zum Einsatz kamen die (ehemalige Boehler 9) 762.209 sowie eine Ns3h.
Heuer wurde die Fahrtstrecke erheblich verlaengert, erstmals seit 12 Jahren wurde der Streckenkilometer 3 der Zweigstrecke nach Holom erreicht. In diesem Bereich war die Strecke an vier Stellen durch Hochwasser unterbrochen. Vom Bahnhof Comandau weg, einschliesslich des Abschnittes der Stammstrecke Richtung Schraegaufzug bis zur Abzweigung Richtung Holom, ergibt sich bis zum Streckenkilometer 3 bereits eine Streckenlaenge von 5km.
Um mit dem Kessel bergwaerts fahren zu koennen, wurde fuer das Wenden der Lokomotiven auch das Gleisdreieck in Comandau wieder befahrbar gemacht. Am Streckenkilometer 3 wurde eine Weiche eingebaut, wodurch das Umsetzen des Zuges mittels „englischen Verschubes“ moeglich ist. Das Gleis Richtung Holom liegt im grossen und ganzen noch bis zum km 4,5, aufgrund des Fehlen von etlichen Schienen ist die Befahrung aber nicht moeglich. Die Komplettierung und Instandsetzung ist geplant. Fuer die Zukunft ist vorgesehen, dass am Bahnhof in Comandau eine kleine Diesellok gegen Voranmeldung gechartert werden kann (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

Rumänien: Wassertalbahn wieder durchgehend befahrbar

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Am Freitag, 12.Dezember 2008, um 06:00 Uhr startete in Viseu de Sus der diesellokbespannte Arbeiterzug, 6:30 folgte ihm die Reghin-Dampflok 745.408R mit Mannschaftswagen und 14 (!) Holztrucks am Haken. Während die Strecke von oben her bis Bardau (Km 24,1) bereits wiederhergestellt war, arbeitete man von Viseu de Sus her fieberhaft auf den letzten Metern zwischen Paltin und Bardau.
Nachmittags gegen 14 Uhr war es soweit: Mit dem ersten Zug nach dem Hochwasser erreichte der Faur-Diesel 87 0033 die Station Bardau, wo seit gut vier Monaten isoliert der komplette „Touristenzug“ inklusive Dampflok 764.421 „Elvetia“ steht.
Geschafft! Der Abtransport der 7 Personen- und Aussichtswagen erfolgte noch am gleichen Tag, während die Dampflok sorgfältig wenige Meter auf ein Abstellgleis verschoben wurde. Ihre Rückführung ist für Montag 15.Dezember geplant; nach der langen Standzeit oben im Tal muss die Lokomotive entsprechend vorbereitet und sehr behutsam hinunter nach Viseu de Sus gezogen werden.
Die dem Verein „Hilfe für die Wassertalbahn“ gehörende Maschine wird dann in der bahneigenen Werkstatt revidiert. Obwohl man hofft, dass dabei keine grösseren Schäden zutage treten, ist der Verein für die Wiederinbetriebnahme der „Elvetia“ (und die weiterlaufenden Streckenreparaturen) dringend auf Spenden angewiesen (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 15.12.08).

Rumänien: Wieder Holztransporte nach der Hochwasserkatastrophe

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Die Ende Juli 2008 durch ein Hochwasser zerstörte Waldbahn von Viseu de Sus hat den Holztransport wieder aufgenommen. Obwohl die Eisenbahnstrecke im Wassertal noch nicht durchgängig befahrbar ist, wird seit Montag 23.November wieder täglich Rundholz per Bahn nach Viseu de Sus gebracht.
Unter schwierigsten Bedingungen kommt der Wiederaufbau der verwüsteten Waldbahn voran: Obwohl die Strecke dem rumänischen Staat gehört, ist die aufwendige Wiederherstellung bisher einzig durch private Firmen, Kredite und Spenden ermöglicht worden. Von staatlicher Seite wurde zwar der Wiederaufbau zugesagt, aber bislang absolut keine finanzielle Hilfe geleistet. Die totalen Kosten werden auf über 8 Millionen Euro geschätzt.
Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet der Wintereinbruch mit Minustemperaturen und starkem Schneefall. Trotz härtester Arbeitsbedingungen ist man in Viseu de Sus aber zuversichtlich, bis Weihnachten die gesamte, über 40 Kilometer lange Strecke wieder befahren zu können. Und hofft gleichzeitig, dass der rumänische Staat nach den Parlamentswahlen endlich finanzielle Mittel für die von der Naturkatastrophe betroffene Waldbahn zur Verfügung stellt (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 29.11.08).

Rumänien: Wiederaufbau Wassertalbahn – Lückenschluss vor Weihnachten?

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In unglaublich gehetztem Tempo kommen die Arbeiten an der vom Hochwasser zerstörten Strecke voran. Die extrem betroffene Schlucht zwischen dem Gleisdreieck und Cozia ist praktisch geschafft, die Arbeitszüge fahren bereits bis Glimboaca (Km 16). Nächste Woche sollte Cozia (Km 18,5) erreicht sein, wo bereits mit dem Holzschlag begonnen wurde; bald rollen die ersten Holzzüge nach dem Hochwasser wieder hinunter nach Viseu de Sus!
Begünstigt wurde der (mangels staatlicher Unterstützung leider etwas provisorische) Wiederaufbau durch das ausnehmend trockene und milde Herbstwetter. Lässt der Winter noch etwas auf sich warten, könnte die ganze Strecke bis Weihnachten wieder befahrbar sein; vom Streckenende her ist der Bahnhof Botizu (Km 26,2) bereits erreicht.
Hoffen wir das Beste, und drücken wir den wackeren Bautrupps unter Ingenieur Koloszvari die Daumen! Die Fotos zeigen: Glimboaca nach der Flut am 09.08.2008 (zum Vergleich: Bahnhof Glimboaca am 10.11.08), das Verfüllen von Steinkörben oberhalb Delta Novat und nachträgliche Betonverbauungen bei Fabrica Km 3, wo der Verein die ersten Arbeiten initiiert hatte (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 15.11.08).

Rumänien: Inselbetrieb im oberen, Vorrücken im unteren Streckenbereich der Wasertalbahn

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Improvisiert und leider nur bedingt solide geht der Wiederaufbau der Wassertalbahn voran: Im oberen Streckenteil haben die Schienen von Catarama her (letzte Station vor dem Streckenende bei Comanu) wieder Lostun (oberhalb Faina) erreicht. Die per LKW über eine abenteuerliche Forstrasse über die Berge gebrachte Diesellok Cristina pendelt zwischen Stevioara-Valea Babii und Catarama, wo das Rundholz verladen und per Lkw nach Baia Borsa-Viseu de Sus gebracht wird. Angesichts der enorm Diesel, Maschinen und Zeit kostenden Fahrten ist klar, das diese Transporte nur eine Notlösung darstellen ? per Waldbahn ist die Holzabfuhr viel effizienter und ökonomischer!
Umso mehr wird der Wiederaufbau vorangetrieben, sowohl von Viseu de Sus und vom oberen Streckenende her. Bereits ist von unten her die ehemalige Wasserstelle bei Km 8.5 erreicht, und bis Mitte Oktober wird die Bahn das Gleisdreieck bei Novat Delta erreicht habe. Aber die schwierigsten Abschnitte, in der Schlucht zwischen Delta Novat und Cozia respektive Bardau-Novicior-Botizu, werden in diesem Jahr wohl nicht mehr zu schaffen sein.
Der Bauzugbetrieb wird überwiegend mit Dieselloks gefahren; um 6:30 verlässt der erste Zug mit den Arbeitern Viseu de Sus, danach pendelt die Komposition je nach benötigtem Baumaterial ohne fixen Fahrplan. Mitfahrt erlaubt! Die Bilder zeigen die Diesellok vor dem Bahnhof Valea Babii und einen der (Saisonal bedingten) seltenen Einsätze der Krauss 763.193 in der wiederaufgebauten Kurve bei Km 7.5 (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 03.10.08).

Rumänien: Tourismusmagnet oder Kostenfalle?, aus Siebenbürgische Zeitung

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/
rumaenien/8183-tourismusmagnet-oder-kostenfalle.html

Die Schmalspurbahn „Wusch“ (rumänisch: mocăniţa) soll Hermannstadt (Sibiu) mit Agnetheln (Agnita) verbinden. Rumäniens Kulturminister Adrian Iorgulescu erklärte Anfang September 2008, dass er das Projekt der Wiederinbetriebnahme der „Wusch“ auf der Strecke Hermannstadt – Schäßburg als eine Priorität im Programm der Regierung von Călin Popescu-Tăriceanu ansehe. Das Minis­terium für Tourismus und Gemeinderäte müssten in dieser Sache zusammenarbeiten.
Auf der Ebene der Gemeinderäte soll laut einem Bericht der „Tribuna“ von Anfang August 2008 Interesse bestehen, dieses Projekt zu unterstützen. Dies hätten der Hermannstädter Bür­ger­meister Klaus Johannis und der Vorsitzende des Kreisrats Hermannstadt, Martin Bottesch, bekräftigt. Gegenüber der Siebenbürgischen Zeitung erklärte Bottesch: „Die Idee finde ich sympathisch. Der Kostenaufwand dürf­te wohl aber in keinem Verhältnis zu dem Nutzen stehen. Trotzdem stellen wir uns nicht gegen das Projekt, sondern werden überlegen, wie wir es sinnvoll …

Rumänien: Arbeitszüge, Diesellok-Transport und Expedition in ein leeres Tal …

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Es tut sich einiges im verwüsteten Wassertal: Während das weggespülte Trassee oberhalb von Valea Scradei langsam wieder Formen annimmt, fahren die Bau- und „Katastrophentourismus“-züge überwiegend mit Dampf, weil die einzige in Viseu de sus verbliebene (betriebsbereite…) Diesellok huckepack auf einem Lkw via Baia Borsa über die Berge nach Catarama, ans Streckenende, verbracht wurde. Dort hat inzwischen der Holzschlag wieder begonnen, und die Lok bringt auf den wiederhergestellten Kilometern zwischen Comanu und Stevioara Rundholz nach Catarama, von wo es mühsam und abenteuerlich per Lkw nach Viseu de sus transportiert wird. Kein Dauerzustand, aber die Produktion verlangt nach Holz…
Vorige Woche wagte sich eine kleine Expedition zu Fuss bis nach Bardau, wo der Touristenzug bewacht abgestellt ist. Da niemand weiss, wann diese Komposition wieder auf Schienen nach Viseu de Sus zurückkehren kann, mussten insbesondere an der Lokomotive „Elvetia“ 764.421 fachmännische (Dank an Gerhard Luft und „Strasshof-Wolfgang“!!!) Konservierungsarbeiten ausgeführt werden. Denn wahrscheinlich wird die Lokomotive und ihr Zug in den Bergen überwintern müssen…
Die Bilder zeigen die Grossbaustelle bei Km 7.5, Cozia-1 bei der Baustelle, Adi Rac unterwegs nach Bardau und den verlassen Touristenzug in Bardau (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 08.09.08).

Rumänien: Touristen-Waldbahn Moldovita vom Hochwasser zerstoert

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Bei den schweren Hochwassern vom 26.07.2008 wurde auch die Touristen-Waldbahn Moldovita schwer in Mitleidenschaft gezogen:
• KM 1,3: Gleise verworfen (40m)
• KM 1,4: Bahndamm weggespuelt (10m)
• KM 2,0: Bahndamm weggespuelt, Gleise zerstoert (30m)
• KM 2,6: Gleise verworfen (30m)
• KM 2,8 – 3,2 Gleise und Bahndamm komplett weggespuehlt
• KM 3,6 – 3,85 Gleise und Bahndamm komplett weggespuehlt.
Damit wurden auch 250m des erst im Maerz auf der alten Trasse mit privaten Schienen und Stahlschwellen neu aufgebauten Streckenabschnittes 3,6-4,0 komplett zerstoert.
In Eigenregie wurde begonnen, die leichteren Schaeden bis KM 2,8 wieder in Stand zu setzen, um den Touristenverkehr wieder aufnehmen zu koennen. Am 13.8. wurde auf der noch befahrbaren Strecke bis KM 1,3 ein Sonderzug fuer Schweizer Eisenbahnfreunde in Bewegung gesetzt.
Fuer die groesseren Zerstoerungen ab km 2,8 wird die Hilfe des Landkreises Suceava benoetigt, wofuer derzeit leider noch keine Zusagen erlangt werden konnten.
Wir ersuchen die Leser um Spenden fuer den Verein, welcher die Aufbauarbeiten durchfuehrt: Asociatia pentru pastrarea liniilor inguste din Romania, Str. uzinei Nr. 1, RO-337200 Criscior, Bankverbindung: Banca Comerciala Romana, B-dul republicii Nr. 3, RO-335200 Brad, IBAN: RO08RNCB 016109884213 002, BIC: RNCBROBU, Zahlungszweck: Moldovita (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 15.08.08).

Rumänien: Hochwasser zerstört Wassertalbahn

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Wie der Verein Hilfe für die Wassertalbahn meldet, ist nach lang anhaltenden, extremen Niederschlägen in Nordrumänien die Wassertalbahn am 26.07.08 schwer beschädigt worden: Das plötzlich einsetzende Hochwasser überraschte einen Touristenzug, welcher im unberührten Karpatental eingeschlossen wurde. Die Lokomotive 764.421 musste – teilweise in Schlamm und Geröll – oberhalb von Bardau stehengelassen werden.
Die Schmalspurbahn ist auf weiten Abschnitten völlig zerstört. Die Schäden an der Strecke sind schlimmer als beim letzten grossen Hochwasser im Jahre 2001 und erinnern an die Schäden der Weißeritztalbahn.
Bilder von der Zerstörung finden Sie auf der Seite der Wassertalbahn (30.07.08).