Archiv der Kategorie: Thüringen

Knochenharter Job Die Harzer Schmalspurbahnen suchen dringend Heizer – Quelle: http://www.mz-web.de

http://www.mz-web.de/landkreis-harz/knochenharter-job-die-harzer-schmalspurbahnen-suchen-dringend-heizer-28006594

#Harz – Es ist reichlich Glut auf dem Rost. Bis zur Abfahrt des Zuges dauert es noch eine Stunde. Jetzt klettert Lars Fischer in einen Schacht zwischen den Schienen. Über ihm die rot lackierten Räder und die kunstvoll geschraubten Gestänge. Hier einige Tropfen, dort etwas mehr – Schmieröl braucht es, damit später alles rund läuft. An 100 Stellen und mehr setzt der Mann deshalb die Spritze an, in gebeugter Haltung, manchmal sogar auf den Knien.
Die Akrobatik im Untergrund hinterlässt Spuren: Ölflecken überall, selbst im Gesicht. Klar, das ist keine Arbeit für Leute, die sich nicht schmutzig machen wollen. Fischer stört sich daran aber nicht, im Gegenteil. Er lacht. „#Kohle, #Dampf und Schmieröl, das ist ein ziemlich edler Duft.“ Und überhaupt, sagt der 46-Jährige, erst wenn es der Lok gut gehe, gehe es auch ihm gut. So kann nur jemand sprechen, der der Faszination der historischen Harzer #Schmalspurbahn erlegen ist.

270 Beschäftigte, oft seit vielen Jahren dabei, teilen seine Begeisterung. Doch die demografische Entwicklung macht um den Betrieb keinen Bogen. Einige Züge sind wegen #Personalmangels schon in den Depots geblieben. Als Ersatz rollen dann Busse, vor allem im Selketal. Noch nie hinauf zum Brocken. Dafür reicht es bislang immer noch.
Harzer Schmalspurbahnen suchen dringend Heizer

Fakt ist: Besonders Heizer fehlen. Plakate an den Bahnhöfen laden Interessenten zu Bewerbungen ein. Doch selbst Eisenbahn-Fans haben häufig falsche Vorstellungen. Unternehmenssprecher Dirk Bahnsen: „Viele sehen nur die romantische Seite. Doch bevor der Schornstein qualmt, muss ausreichend Dampf im …

Personalnot bei Harzer Schmalspurbahnen Bald fahren wieder mehr Züge – Quelle: http://www.mz-web.de

http://www.mz-web.de/landkreis-harz/personalnot-bei-harzer-schmalspurbahnen-bald-fahren-wieder-mehr-zuege-27916254

#Wernigerode – Die angespannte #Personalsituation bei der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) scheint sich allmählich zu normalisieren: Nachdem mit Inkrafttreten des Sommerfahrplans ein knappes Viertel aller Zugverbindungen durch Busse ersetzt werden musste, sollen ab dem 8. Juli wieder mehr Züge fahren. Wie Unternehmenssprecherin Heide Baumgärtner mitteilte, habe man in den vergangenen Wochen die Personalsuche forciert und neu gewonnene Mitarbeiter ausbilden können.
Nur ein #Dampfzug am Tag zwischen Alexisbad und Harzgerode

Dadurch ist Quedlinburg wieder ausschließlich mit der Schmalspurbahn erreichbar. Zwischen Gernrode und Alexisbad fährt vorerst noch einmal am Tag der Bus. Weiterhin gedulden müssen sich die Harzgeröder: Nach Angaben von Heide Baumgärtner wird zwischen Alexisbad und Harzgerode bis auf weiteres nur einmal am Tag ein …

Heizer heiß begehrt Bei der Schmalspurbahn gibt es genug Personal. Im Harz ist man darauf neidisch – und holte sich Rat im Zittauer Gebirge., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/heizer-heiss-begehrt-3692718.html

#Zittauer Gebirge. Ohne Männer wie Ronny Nerger dreht sich nichts bei der Zittauer #Schmalspurbahn. Körperlich schwere Arbeit, Dreck und extreme Hitze gehören zu ihrem Job. Und der 32-Jährige ist nicht nur #Heizer auf einer #Dampflok, sondern auch #Lokführer und der leitende #Schlosser in der #Lokwerkstatt. Ronny Nerger liebt seinen Beruf. Er kann sich für sich auch nichts anderes vorstellen. Schon sein Vater war Lokführer.

Etwas neidisch sind vor wenigen Tagen seine Fahrgäste aus dem #Harz gewesen. Denn die Harzer Schmalspurbahnen (#HSB) GmbH hat ein Heizer-Problem. Fünf bis sechs Heizer fehlen. Deswegen musste schon #Schienenersatzverkehr eingesetzt werden. Und das immerhin auf 23 Prozent des Streckennetzes. Ihre diesjährige Geschäftsreise zu einem anderen Schmalspurbahnunternehmen hat die HSB deshalb ganz bewusst zur Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft (Soeg) nach Zittau gewählt. Das Oberlausitzer Bahnunternehmen kann seit Jahren auf stetig wachsende Fahrgastzahlen verweisen.

HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener, seine Aufsichtsräte und der Landrat des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke sind beeindruckt von dem, was das kleinere Bahnunternehmen Soeg alles auf die Beine stellt. Nicht nur die Themenzüge und die Vernetzung des Unternehmens in der Region finden dabei Anerkennung. „Wir nutzen solche Exkursionen mit unserem Aufsichtsrat, um mal über den Tellerrand des Harzes hinauszuschauen“, sagt der HSB-Geschäftsführer. Beide Schmalspurbahn-Unternehmen sind nicht 1:1 miteinander vergleichbar. Die Harzer Schmalspurbahnen betreiben mit …

Harzer Schmalspurbahnen Keine Heizer, kein Dampf, keine Züge, aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/personalmangel-harzer-schmalspurbahn-100.html

Bei den #Harzer #Schmalspurbahnen herrscht #Personalmangel. Deshalb wird derzeit auf der Strecke der #Selketalbahn ein Drittel des Fahrplans mit #Bussen abgedeckt. Die Bürgermeister der an der Strecke liegenden Gemeinden sind sauer. Sie fürchten um ausbleibende Touristen. Bei der HSB gab es deshalb eine außerplanmäßige Aufsichtsratssitzung.

Wer als Tourist auf Eisenbahnromantik im Selketal hofft, der hat derzeit nur wenig Chancen, mit einem Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) durch das Selketal zu fahren. Über ein Drittel des Fahrplans wird wegen Personalmangels – vor allem bei den Heizern – mit Bussen abgedeckt.

Der Notstand bei den HSB soll so schnell wie möglich behoben werden. Das ist das Ergebnis eines Krisentreffens des Aufsichtsrates am Dienstag in Wernigerode. Der Aufsichtsratschef und parteilose Oberbürgermeister von Wernigerode, Peter Gaffert, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, beim Personal sehe es inzwischen gut aus; es gebe Bewerbungen. Darüber hinaus wolle man ein tragfähiges Personalentwicklungs-Konzept erarbeiten und eine Arbeitsgruppe aus …

FAHRPLAN Personalmangel bei Harzer Schmalspurbahn, aus volksstimme.de

http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/fahrplan-personalmangel-bei-harzer-schmalspurbahn

Den Harzer #Schmalspurbahnen fehlt #Fachpersonal. Deshalb fahren teilweise #Busse statt #Dampfloks.

Wernigerode (dpa) l Wegen Personalmangels fahren auf manchen Strecken der Harzer Schmalspurbahnen künftig Busse statt Dampfloks. Die Einschränkungen betreffen den Bereich der #Selketalbahn, wie das Unternehmen am Dienstag in Wernigerode mitteilte. Die Fahrten zum Gipfel des Brockens können dagegen ohne Einschränkungen stattfinden. Ein neuer Sommerfahrplan gilt ab 29. April. Das Unternehmen hofft, bis zum Sommer genügend Personal für die Dampfloks gefunden zu haben und dann auf die Busse verzichten zu können. Die Selketalbahn quert den Harz von Quedlinburg bis zur Grenze nach Thüringen.

Händeringend gesucht werden demnach vor allem Dampflokheizer. Wegen ständig wechselnder Arbeitszeiten im Schichtbetrieb …

Brockenbahn bringt das meiste Geld Warum die Schmalspurbahn die Preise erhöht – Quelle: http://www.mz-web.de/

http://www.mz-web.de/landkreis-harz/brockenbahn-bringt-das-meiste-geld-warum-die-schmalspurbahn-die-preise-erhoeht-26136556

#Wernigerode – Für die etwa 550 Kilometer lange Strecke von Wernigerode nach München bezahlt man bei der Deutschen Bahn als Sparangebot 29 Euro. Nur zwei Euro weniger kostet seit Mittwoch die Fahrt mit der #Dampflok von Wernigerode zum #Brocken. Sie ist 34 Kilometer lang.
Hin und wieder muss sich Dirk #Bahnsen, der Sprecher der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB), diesem Vergleich stellen. Gerade Anfang März, wenn – wie auch in diesem Jahr – die #Tickets für Fahrten mit den Schmalspurbahnen im Harz teurer geworden sind. Der Kilometerpreis für die #Selketal- und #Harzquerbahn ist um 3 Cent auf 52 Cent gestiegen, und der Einheitspreis zum Brocken kletterte sowohl für die Hinfahrt als auch für Hin- und Rückfahrt um je 2 Euro auf 27 bzw. 41 Euro.
Einmal Lok-Tüv kostet 600.000 Euro
„Das sind zwei völlig verschiedene Sachen“, sagt Bahnsen im Gespräch mit der MZ. „Wir fahren hier mit uralter Technik, die aufwendig gewartet und gepflegt werden muss.“ Die Kosten für den Betrieb des 140,4 Kilometer langen Streckennetzes mit Museumstechnologie stiegen, sagt Bahnsen und nennt Beispiele. So müssten von den 16 betriebsfähigen Dampfloks jedes Jahr eine oder zwei zu einer Tüv-ähnlichen Hauptuntersuchung nach Meiningen. Das habe 1994 noch rund 250.000 Mark pro Lok gekostet, heute liege der Preis bei 600.000 bis 700.000 Euro.
Außerdem müssten Brücken und Durchlässe instand gehalten und drei bis vier Kilometer Gleis pro Jahr erneuert werden. „Da hat ein Kilometer mal 600.000 Euro gekostet“, sagt Bahnsen. „Mittlerweile sind es rund eine Million.“ Möglichkeiten, Kosten zu senken, gebe es kaum: Die Mitarbeiterzahl solle bei etwa 250 konstant gehalten werden, weil zum Betrieb der historischen Bahn eben kein Fahrkartenautomat passe, sagt Bahnsen.
Fahrgastzahlen verharren knapp über einer Million
Da auch die Fahrgastzahlen bei gut einer Million auf gleichem Level bleiben, stehe man bei der HSB vor der Aufgabe, 60 Prozent der Kosten aus …

Parkeisenbahn Gera sucht Nachwuchs, aus otz.de

http://gera.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Parkeisenbahn-Gera-sucht-Nachwuchs-1892019333

Gera. Die #Parkeisenbahn #Gera sucht Eisenbahner-#Nachwuchs. Aus diesem Grund sind Jungen und Mädchen ab zehn Jahren am 17. Januar um 15 Uhr eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der kleinen Bahn im Geraer Martinsgrund zu werfen. Bei einem Rundgang über das Gelände der Parkeisenbahn haben alle die Gelegenheit, die Dienstposten der #Schmalspurbahn kennenzulernen und vielleicht auch schon mal eine Weiche oder ein Signal zu stellen. Hans-Joachim Lassmann, Leiter der städtischen Parkeisenbahn, hofft auf viele Interessierte. Treff ist am Haupteingang des Tierparks im Martinsgrund.

Später dann findet jeweils dienstags die theoretische Ausbildung statt, um sich Grundbegriffe der Eisenbahn anzueignen. Am 28. März werden dann die Signale der Parkeisenbahn Gera wieder auf "Fahrt" gestellt Dann können die "Neuen" ­gemeinsam mit erfahrenen Parkeisenbahnern den Betrieb aufnehmen.

Dass die Freizeitgestaltung bei der Parkeisenbahn auch als Sprungbrett in eine berufliche Zukunft sein kann, haben …

Erfolgreiches Jahr für junge Park-Eisenbahner Mehr als 2 Millionen Gäste besuchten die Schmalspurbahn seit ihrer Eröffnung, aus gera.de

https://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=214164&_lang=de

Quasi mit dem letzten Zug der Saison 2016 übertraf die #Parkeisenbahn die magische Grenze von 36.000 Fahrgästen. „Der Oktober ist ja im wahrsten Sinnes des Wortes ins Wasser gefallen“, sagte Hans-Joachim Lassmann, Leiter der städtischen Parkeisenbahn. Umso mehr freute er sich mit seinem Team, dass für die Fahrsaison nach der Beendigung insgesamt 36.026 Fahrgäste zu Buche stehen.

Ein aufregendes Jahr 2016 hatte für die jungen Parkeisenbahner mit dem 7. Nationalen #Parkeisenbahntreffen am ersten Februarwochenende begonnen. Auf Einladung des #Geraer #Wald-Eisenbahn-Vereins trafen sich die Leiter und Fördervereinsvorsitzenden der elf Parkeisenbahnen zum Erfahrungsaustausch in Gera. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Oberbürgermeisterin Viola Hahn, die das Treffen eröffnete.

Weiterer Höhepunkt des Jahres war im August die Begrüßung des zweimillionsten Fahrgastes auf der Schmalspurbahn im Tierpark seit der Eröffnung im Jahr 1975. Und im September ließ es sich Ministerpräsident Bodo Ramelow nicht nehmen, einen #Fördermittelbescheid für die #Fahrwerksreparatur der #Diesellok in Höhe von 9.250 Euro persönlich zu überreichen.

Für ihre Einsatzbereitschaft wurden die jungen Parkeisenbahner vom Förderverein mit einer Abschlussfahrt belohnt. Ziel war das Erlebnisbergwerk in Sondershausen. Hier ging es mit dem Förderkorb 670 Meter in die Tiefe. Abenteuerlich ging es Untertage auf der Pritsche eines Transportes weiter. Eine Kahnfahrt auf einem See und die 50-Meter-Rutsche machten dem Namen Erlebnisbergwerk alle Ehre. Auf der Heimfahrt gab es noch einen Abstecher zu Thüringens größter Modellbahnausstellung in Wiehe.

Auch wenn die Fahrsaison der Parkeisenbahn zu Ende ist, wird es nicht ruhig an der Strecke im …

Schweizer absolvieren Ausbildung zum Dampflokheizer bei den Harzer Schmalspurbahnen Nachwuchs für „Schnaaggi-Schaaggi“ und „Hansli“

www.hsb-wr.de

Wernigerode – Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) sorgt nicht nur für die Ausbildung ihres eigenen Nachwuchses. Auch Mitarbeiter anderer #dampfbetriebener Bahnen werden bei der „Größten unter den Kleinen“ ausgebildet. Derzeit absolvieren gerade drei Teilnehmer aus der Schweiz eine Ausbildung zum Dampflokheizer, darunter mit Matthias Brändli auch ein junger Mann aus Zürich.
Das Fahren einer Dampflokomotive gehört zu den prägenden Kinder- und Jugendträumen vieler Eisenbahnbegeisterter. Doch nur bei wenigen Bahnen sind noch Exemplare dieser inzwischen weltweit seltenen Spezies im Einsatz. Entsprechend wenige Möglichkeiten gibt es mittlerweile, die klassischen Berufe des Dampflokführers oder -heizers zu erlernen. Um die Zukunft ihres Dampfbetriebes abzusichern, hat die HSB daher im November 2008 damit begonnen, ihren Nachwuchs in Kooperation mit dem in Fachkreisen renommierten Ausbilder Helmut Neumann aus Güstrow selber auszubilden und die Lehrgänge darüber hinaus auch für andere Dampf- und Museumseisenbahnen zu öffnen. Insgesamt wurden seitdem bereits jeweils mehr als zwanzig Dampflokführer und -heizer erfolgreich auf Harzer Gleisen ausgebildet.
Diese Möglichkeiten sprachen sich in der Zwischenzeit europaweit herum, und so erfuhr auch Matthias Brändli in Zürich davon. Der 29-jährige Schweizer ist einer von insgesamt drei Eidgenossen, die derzeit eine Ausbildung zum Dampflokheizer bei der HSB absolvieren. Hauptberuflich als Softwareentwickler tätig entdeckte er zwar erst relativ spät seine Leidenschaft für die Eisenbahn, engagiert sich aber seitdem umso stärker und ehrenamtlich bei der Zürcher Museumsbahn. Diese verkehrt einmal monatlich von April bis Oktober mit Dampflokomotiven auf einer modernen S-Bahnstrecke durch die mit rund 400.000 Einwohnern größte Stadt der Schweiz. „Wir sind mit unseren nostalgischen Zügen sogar im regulären Fahrplan der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verzeichnet“ berichtet Matthias Brändli mit leuchtenden Augen.
Damit die seit 25 Jahren bestehende Museumsbahn auch zukünftig durch Zürich fahren kann, werden für die aus den 1890´er Jahren stammenden Dampfrösser „Schnaaggi-Schaaggi“ und „Hansli“ weitere Heizer benötigt. Matthias Brändli, bislang in der musealen Wageninstandhaltung sowie dem Rangierdienst tätig, war sofort interessiert und meldete sich gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Beat Bruhin bei der HSB zur Ausbildung an. Diese begann nun am 10. Oktober zunächst mit den theoretischen Grundlagen. Neun Tage später, die theoretische Prüfung war gerade frisch abgelegt, folgte dann der mit Spannung erwartete praktische Teil auf der Dampflok. Insgesamt zehn Dienstschichten auf den Dampflokomotiven – unter Aufsicht der erfahrenen Harzer Profis – stehen dabei auf dem Programm, bis dann Anfang November die Ausbildung mit der praktischen Prüfung beendet wird.
Matthias Brändli, der zum ersten Mal den Harz besucht, gefallen das nördlichste deutsche Mittelgebirge und seine Schmalspurbahnen sehr gut. „Die Landschaft sowie die Städte sind wunderschön. Und die Bahnstrecken weisen hier eine erstaunlich große Steigung auf“ lächelt der sympathische und ansonsten die hochalpine Welt der Alpen gewohnte Schweizer. Ob für ihn die Reise mit einer anschließenden Ausbildung zum Dampflokführer einmal weitergehen wird, kann er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Für diese würde er dann jedenfalls sehr gern in den Harz zurückkehren.

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Harzer Schmalspurbahnen GmbH
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Harzer Schmalspurbahnen und S-Bahn Berlin kooperieren bei der Berufsausbildung Vereinbarung über zukünftige Zusammenarbeit wurde in Wernigerode unterzeichnet, aus HSB

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Wernigerode – Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) kann im 25. Jahr ihres Bestehens auf eine fast 20-jährige Tradition als #Lehrbetrieb zurückblicken. Aber auch die zukünftige Nachwuchsgewinnung hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Und dabei werden durchaus innovative Wege beschritten. So schloss das Unternehmen jetzt eine Vereinbarung mit der S-Bahn Berlin zur Kooperation bei der Berufsausbildung.
Es ist eine auf den ersten Blick außergewöhnlich wirkende Zusammenarbeit, welche Matthias Wagener, Geschäftsführer der HSB sowie Christoph Wachendorf, Geschäftsführer Personal der S-Bahn Berlin am 26. Oktober in der Wernigeröder Fahrzeugwerkstatt per Unterschrift besiegelten. Das eine Unternehmen als traditionelle Dampfeisenbahn mit touristisch geprägter Ausrichtung, das andere als hauptstädtischer Betreiber einer hochmodernen elektrischen Schnellbahn mit werktäglich rund 1,4 Millionen Fahrgästen. Doch gerade dieser Kontrast und die Möglichkeit, durch gegenseitigen Austausch zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlernen, bieten eine wichtige Bereicherung insbesondere für die Ausbildung des jeweiligen beruflichen Nachwuchses. Der „Blick über den Tellerrand“ wird damit bereits am Anfang der Berufslaufbahn ermöglicht und die Attraktivität der jeweiligen Ausbildung erhöht.
Die HSB und die S-Bahn Berlin, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, haben dies erkannt und mit der Vereinbarung ihre bereits seit sechs Jahren praktizierte Zusammenarbeit im Bereich der Berufsausbildung nunmehr auch schriftlich fixiert. Erst im vergangenen September weilte eine 16-köpfige Gruppe von HSB-Lehrlingen und Betreuern drei Tage in der Hauptstadt, um die Werkstätten und weitere Bereiche der Schnellbahn kennenzulernen. Im Gegenzug sind noch bis zum 28. Oktober insgesamt 27 Berliner Auszubildende bei der HSB zu Besuch, um hier u. a. die Instandhaltung historischer Fahrzeuge sowie traditionelle Fertigungstechniken kennenzulernen und praktische Erfahrungen in den verschiedenen Unternehmensbereichen der „Größten unter den Kleinen“ zu sammeln.
Beide Unternehmen möchten durch ihre Zusammenarbeit aber nicht nur die überfachliche Qualifikation und Methodik der jungen Berufsanfänger weiter fördern. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Rahmen auch die Entfaltung kultureller und sozialer Kompetenzen. So sind bislang durch das gegenseitige Kennenlernen der Auszubildenden nicht nur überregionale Freundschaften und interessierte Erfahrungsaustausche entstanden. Bei den Besuchen stehen auch Exkursionen zu den jeweiligen kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie Arbeitseinsätze im Rahmen sozialer Projekte – wie etwa bei der gemeinnützigen Parkeisenbahn in der Berliner Wuhlheide – auf der Agenda.
Die Partnerschaft mit der S-Bahn Berlin kommt auch bei den Harzer Auszubildenden sehr gut an. Schon jetzt freuen sie sich auf den nächstjährigen Besuch bei ihren Kollegen in der Hauptstadt. Aktuell werden bei der HSB insgesamt zwölf junge Menschen zum Industriemechaniker und drei zur Kauffrau für Büromanagement ausgebildet. Seit 1997 haben mittlerweile über fünfzig Lehrlinge eine Berufsausbildung bei der HSB absolviert, darunter Industriemechaniker, Bürokaufleute, aber auch ein Energieelektroniker sowie ein Fachinformatiker. Im erlernten Beruf sind sie heute nicht nur als Dampflokführer, Triebfahrzeugschlosser oder im kaufmännischen Bereich des Unternehmens tätig, sondern haben durch Weiterbildungen zum Teil auch den Sprung bis hin zum stellvertretenden Abteilungsleiter geschafft.

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