Archiv der Kategorie: Sachsen-Anhalt

Vor 100 Jahren Elektrische Kleinbahn verunglückt schwer am Schlossberg – Quelle: http://www.mz-web.de

http://www.mz-web.de/eisleben/vor-100-jahren-elektrische-kleinbahn-verunglueckt-schwer-am-schlossberg-24626558

#Eisleben – Am Abend des 20. August 1916 ereignete sich einer der schwersten Unfälle in der Geschichte der #elektrischen #Kleinbahn. Ort des Geschehens war der #Schlossberg in #Mansfeld, wo auf abschüssiger Strecke die Bremsen versagten, so dass der Fahrer des aus Klostermansfeld kommenden #Triebwagens keine Möglichkeit mehr hatte, den Zug zu stoppen.

Ein Bild des Schreckens bot sich den Helfern am Unfallort

Panik ergriff die Fahrgäste in den beiden immer schneller rollenden Wagen, weil sie fürchteten, diese könnten in der nächsten Kurve den Abhang hinabzustürzen. Augenblicke später kippte der Anhänger dann tatsächlich von der Schiene, stürzte jedoch zum Glück nicht in die Tiefe, sondern prallte seitlich gegen einen Oberleitungsmast, der wie eine Bremse wirkte und dabei den Wagen der Länge nach wie eine Konservendose aufschnitt.

„Das Krachen des zersplitternden, umstürzenden Wagens übertönte die Schmerzensschreie und Klagelaute“, schrieb das Eisleber Tageblatt und fügte hinzu: „Aus dem Gewirr des blutbedeckten, mit Glasscherben übersäten Trümmerfeldes lösten sich die Gestalten blutender, wimmernder Personen ab, während andere hilflos da lagen, unfähig sich zu erheben.“ An der Unfallstelle auf dem Schlossberg bot sich ein …

Berufsstart für vier neue Auszubildende bei den Harzer Schmalspurbahnen, aus HSB

www.hsb-wr.de

#Wernigerode Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) blickt im laufenden Jahr mit „25 Jahre Volldampf in Freiheit“ zwar schwerpunktmäßig auf ihre #Unternehmensgeschichte zurück, setzt aber auch weiterhin verstärkt Akzente für seine zukünftige Entwicklung. So auch im Bereich des beruflichen #Nachwuchses, wo heute wieder vier junge Menschen ihre #Berufsausbildung begonnen haben.

Auf eine fast 20-jährige Geschichte als Ausbildungsbetrieb kann die HSB schon zurück blicken, und das im mittlerweile 25. Jahr ihres Bestehens. Diese Tradition wird am heutigen Tag nun nahtlos fortgesetzt. Am Vormittag traten mit Fabian Aurich aus Leipzig, Tobias Hahn aus Wernigerode, Lukas Schäfer aus Liebenburg sowie Dominik Treichel aus Lindhorst vier weitere junge Menschen ihre Ausbildung bei der beliebten Dampfeisenbahn an. In den kommenden dreieinhalb Jahren werden sie hier den Beruf des Industriemechanikers erlernen. Am Nachmittag begrüßte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener die neuen Lehrlinge. Er überreichte ihnen neben einem Blumenstrauß auch jeweils ein Buch zur über 125jährigen Geschichte der Schmalspurbahnen im Harz, die heute einen der größten touristischen Dienstleister der Region mit jährlich über 1 Mio. Gästen darstellen.

Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ist bei den Harzer Schmalspurbahnen ungebrochen groß. Zum einen lockt die einzigartige Vielfalt des Unternehmens mit seinem historischen Dampflokbetrieb, denn hier harmonieren wie kaum woanders Tradition und Moderne, gehen alte und innovative Verfahrenstechniken Hand in Hand. Zum anderen bietet das Unternehmen jungen Menschen auch sehr gute Berufsaussichten, denn nach Lehrabschluss erhielten bislang allen Absolventen die Möglichkeit zu einem festen Arbeitsverhältnis. Über fünfzig waren dies mittlerweile, darunter Industriemechaniker, Bürokaufleute, aber auch ein Energieelektroniker sowie ein Fachinformatiker. Im erlernten Beruf sind sie heute nicht nur als Dampflokführer, Triebfahrzeugschlosser oder im kaufmännischen Bereich des Unternehmens tätig, sondern haben durch Weiterbildungen zum Teil auch den Sprung bis hin zum stellvertretenden Abteilungsleiter geschafft.

Und so freuen sich die vier neuen Berufsanfänger auch schon sehr auf die jetzt beginnende Lehre bei der HSB. Doch zunächst werden sie erst einmal zu einer ganztätigen Erkundungstour aufbrechen, um ihren neuen Arbeitgeber ausführlich kennenzulernen. Und da wartet mit insgesamt 140,4 km Streckenlänge nicht nur das größte zusammenhängende Schmalspurbahnnetz Europas mit täglichem Dampfbetrieb auf sie. Es gilt auch einen geografisch sehr großen Bereich zu entdecken, der sich auf weite Teile des sachsen-anhaltischen und thüringischen Harzes erstreckt. Personalchef Eckhard Wolter und Lehrausbilder Bernd Duderstadt werden die Tour begleiten und unterwegs die vielschichtigen Bereiche des Unternehmens vorstellen.

Unter den gegenwärtig rund 260 Beschäftigten der HSB befinden sich aktuell insgesamt zwölf Auszubildende zum Industriemechaniker und drei zur Kauffrau für Büromanagement. Auch im nächsten Jahr wird die HSB wieder freie Plätze für die genannten Ausbildungen anbieten. Informationen hierzu sind im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich. Bewerbungsunterlagen für einen Ausbildungsbeginn in 2017 können bei Interesse ab sofort eingereicht werden.

Herausgeber:

Harzer Schmalspurbahnen GmbH

Friedrichstraße 151

38855 Wernigerode

Tel. 03943 558 117

Fax 03943 558 112

pressestelle@hsb-wr.de

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info@hsb-wr.de

„Brockenlok“ 99 7235-7 wieder einsatzbereit, aus HSB

Wernigerode – Seit heute ist die „#Brockenlok“ #99 7235-7 (LKM, 1954/134012) der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) wieder einsatzbereit. Mit dem Hilfszug war die Lokomotive am frühen Vormittag in Wernigerode zur Probefahrt nach Drei Annen Hohne aufgebrochen. Und das erfolgreich, wie sich nach der Rückkehr in die Fahrzeugwerkstatt der HSB in Wernigerode Westerntor zeigte. In den vergangenen Monaten hatte die 99 7235-7 hier eine Bedarfsinstandsetzung erhalten. Aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung der benötigten Ersatzsteile hatten sich die Reparaturen an der „Brockenlok‘“, die als einzige betriebsfähige ihrer Art noch über einen originalen Fahrzeugrahmen verfügt, bis heute hingezogen.

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Harzer Schmalspurbahnen GmbH

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HSB Bahn soll Ost und West verbinden, Braunlage möchte an das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen angeschlossen werden., aus Volksstimme

http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/20160507/hsb-bahn-soll-ost-und-west-verbinden

Wernigerode/Braunlage l Sieben Jahre ist es her, da hätte es fast geklappt: Braunlage sollte ans Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen angeschlossen werden. Nun werden die Weichen erneut gestellt: Im Kooperationsvertrag zwischen Wernigerode und Braunlage wird das Ziel formuliert, die Westharzer an das HSB-Gleisnetz anzubinden.

„Für Wernigerode und Braunlage wäre es ein bedeutender Vorteil“, sagt Braunlages Bürgermeister Stefan Grote im Volksstimme-Gespräch. Der SPD-Politiker findet es „faszinierend“, welche touristischen Effekte aus der Verknüpfung entstehen könnten. „Beide Städte haben jeweils mehr als eine Millionen Übernachtungen. Ich bin mir sicher, dass viele Besucher gerne die jeweils andere Stadt mit der Harzquerbahn bereisen würden.“

Stichstrecke kostet 11 Millonen Euro

Der Braunlager Verwaltungsausschuss – das Pendant zu Wernigerodes Hauptausschuss – hatte angeregt, die Formulierung in das Papier aufzunehmen. „Es geht in dem Vertrag unter anderem um die Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs“, so Grote. „Da ist es naheliegend, dass das Ziel verfolgt wird, Braunlage an das HSB-Streckennetz anzubinden.“

Bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH ist der Wunsch der Niedersachsen bekannt. „Das ist für uns ein hochinteressantes Projekt“, sagt HSB-Pressesprecher Dirk Bahnsen. „Viele Menschen wünschen sich das schon sehr lange. Das Ganze steht aber unter dem Vorbehalt der …

„Brockenlok“ 99 7232-4 kehrt nach Wernigerode zurück Vorgeschriebene Untersuchung erfolgte im Dampflokwerk Meiningen, aus HSB

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#Wernigerode – Heute früh kehrte die #Dampflokomotive #99 7232-4 (#LKM, 1954/134009) der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) nach Wernigerode zurück. Sie hatte in den vergangenen Monaten im #Dampflokwerk #Meiningen (DLW) eine nach § 32 der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung für Schmalspurbahnen (ESBO) vorgeschriebene Untersuchung erhalten. Dabei wurde die Lokomotive im DLW komplett in alle Einzelteile zerlegt.

Die 99 7232-4 gehört zu einer Serie von insgesamt siebzehn Dampflokomotiven, die zwischen 1954 – 1956 vom ehemaligen VEB „Lokomotivbau Karl Marx“ (LKM) in Babelsberg schwerpunktmäßig für Einsätze auf der Brockenstrecke im Harz gebaut wurden. Schon bei der vorausgegangenen Konstruktionsphase bei der Deutschen Reichsbahn (DR), welche den Betrieb auf dem Harzer Schmalspurbahnnetz damals durchführte und Ersatz für ältere Dampflokomotiven benötigte, erhielten die wuchtigen und rund 700 PS starken Boliden aufgrund des vorgesehenen Einsatzgebietes ihren Namen „#Brockenlok“.

Als erste ihrer Art wurde sie im Januar 1955 nach Wernigerode geliefert. Sie war auch die erste „Brockenlok“, die im Jahre 2004 mit einem neuen Rahmen sowie neuen Zylindern im DLW ausgestattet wurde. Starke Belastungen sowie das zunehmende Alter hatten im Laufe der Dienstjahre zu vermehrten Verschleißerscheinungen an den ohnehin nur für eine begrenzte Lebensdauer gebauten Fahrzeugrahmen geführt. Gemeinsam mit einem Ingenieurbüro und dem DLW entwickelten die Fachleute der HSB daher die komplette Erneuerung der alten Rahmenkonstruktion sowie der Dampfzylinder, um die leistungsstarken Maschinen auch zukünftig einsetzen zu können. Die neuen Rahmen sowie Dampfzylinder sind vollständig als Schweißkonstruktion ausgeführt und bilden eine konstruktive Einheit. Bis zum Jahre 2012 wurden auf diese Weise neun weitere „Brockenloks“ entsprechend für die Zukunft ertüchtigt.

Vollständig untersucht und frisch lackiert kehrte sie am heutigen Morgen nun wieder per Straßentransporter in die „Bunte Stadt am Harz“ zurück. Sie steht dem betriebsfähigen Fuhrpark nun auch den kommenden Jahren weiterhin zur Verfügung.

Harz: „Ballerina“ kehrt von „Dampf-Festival“ aus Frankreich nach Wernigerode zurück aus HSB

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Wernigerode – Die #Dampflok #99 6001 der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) kehrte am heutigen Vormittag von ihrer Frankreich-Reise nach #Wernigerode zurück. Die von den Harzer Eisenbahnern auch liebevoll als „#Ballerina“ bezeichnete Lokomotive war in den vergangenen Tagen bei einer nordfranzösischen Museumsbahn in der Picardie zu Gast und nahm dort am großen „Dampf-Festival“ teil. Am frühen Morgen traf sie wieder in der „Bunten Stadt am Harz“ ein.

Sie ist gut wieder in Wernigerode angekommen, die 99 6001 der HSB. Pünktlich um 9:45 Uhr rollte sie in der Fahrzeughalle in der Ilsenburger Straße vom Straßentieflader und steht jetzt wieder auf Harzer Gleisen. Am 6. April war sie hier gestartet und ins rund 900 km entfernte Saint-Valery-sur-Somme an der nordfranzösischen Kanalküste gebracht worden. Hintergrund der außergewöhnlichen „Dienstreise“ für die 77-jährige „Ballerina“ waren Gasteinsätze auf der dortigen Museumseisenbahn „Chemin de Fer de la Baie du Somme“ (CFBS), wo vom 15. bis zum 17. April das große „Dampf-Festival stattfand. Neben weiteren dreizehn Gastfahrzeugen aus Belgien, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz war die Harzer Lokomotive auf der insgesamt rund 26 km langen Museumsstrecke von Le Crotoy über Saint-Valery-sur-Somme nach Cayeux-sur-Mer im Einsatz. Dort legte sie während des Festivals sowie den Tagen davor insgesamt ca. 400 km vor Personenzügen zurück.

Ob vor den voll besetzten Zügen in der maritim geprägten Küstenlandschaft der Picardie oder bei der großen Fotoparade, die am 15. April mit allen Lokomotiven in Saint-Valery-sur Somme stattfand: Die „Ballerina“ war stets eines der begehrtesten Fotomotive. Insgesamt mehrere Tausend begeisterte Besucher hatten sich von dem anfangs schlechten Wetter nicht abschrecken lassen und ihren Weg aus ganz Europa zum großen Festival gefunden. Dies wartete mit einem groß angelegten Programm an mehreren Standorten entlang der Strecke auf. So war die HSB nicht nur mit ihrer Lokomotive, sondern auch mit einem Informations- und Verkaufsstand auf dem Bahnhofsfest in Noyelles vertreten.

Die in Frankreich sehr bekannte CFBS wird seit 1970 ehrenamtlich betrieben. Die ersten meterspurigen Züge für Urlauber der Atlantikküste waren hier im Juli 1887 unterwegs, also nur einen Monat, bevor auf der Selketalbahn, der heutigen Stammstrecke der 99 6001, die ersten Züge von Gernrode nach Mägdesprung fuhren. Regulär verkehren hier jährlich von März bis Dezember Museumszüge mit Dampflokomotiven. Alle drei Jahre wird darüber hinaus das große „Dampf-Festival“ veranstaltet, das in diesem Jahr zum insgesamt zehnten Mal stattfand.

Die Einsätze der 99 6001 in Frankreich waren die bislang ersten Auslandseinsätze einer HSB-Lokomotive. Viel Zeit zum Verschnaufen nach der langen Reise bleibt der „Ballerina“ allerdings nicht. Bereits ab dem kommenden Wochenende kehrt die sie wieder zu Einsätzen ins angestammte Selketal zurück.

Harz: Dampflok „Ballerina“ der Harzer Schmalspurbahnen dampft im Norden Frankreichs, aus HSB

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Tausende von Eisenbahnfreunden aus ganz Europa hat die „#Fete de la Vapeur“, das große „#Dampf-Festival“, in die #Picardie an die nordfranzösische Kanalküste gelockt.  Vom 15. bis zum 17. April wird hier auf der Museumsbahn „#Chemin de Fer de la Baie du Somme“ (#CFBS) ein riesengroßes Dampfspektakel gefeiert, bei dem auch die #Dampflok #99 6001 der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) im Einsatz zu bewundern ist.  Die „Ballerina, wie die Lokomotive in ihrer Harzer Heimat auch liebevoll genannt wird, erfreut sich bei den Besuchern es Festivals einer besonders großen Beliebtheit und ist ein sehr begehrtes Foto-Objekt. Weitere historische Gast-Lokomotiven der Großveranstaltung sind aus Belgien, Großbritannien und der Schweiz nach Saint-Valery-sur-Somme, dem Mittelpunkt der Museumsbahn, angereist.  Ein besonderer Höhepunkt des Festivals war bislang die große Fotoparade aller Dampflokomotiven.
An verschiedenen Punkten entlang der rund 26 km langen Museumsbahnstrecke finden einzelne Veranstaltungen statt. So ist die HSB neben ihrer Dampflokomotive auch mit einem Informationsstand auf dem Bahnhofsfest von Noyelles vertreten.

Mit freundlichen Grüßen
Heide Baumgärtner
Unternehmenskommunikation/ Pressestelle
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Ausflug in den Harz mit der Schmalspurbahn, aus Wochenspiegel

http://www.wochenspiegel-web.de/wisl_s-cms/_wochenspiegel/7429/Quedlinburg/48445/Ausflug_in_den_Harz_mit_der_Schmalspurbahn.html

Gernrode (WS). Der Freundeskreis #Selketalbahn e. V. (FKS) veranstaltet im April und Mai mehrere Ausflüge mit #Sonderzügen auf der Selketalbahn. Unter dem Motto „Frühlingserwachen im Selketal mit dem #Triebwagen T1“ findet am 23. April eine #Sonderfahrt mit dem #historischen Triebwagen 187 001 (ehemals #GHE T1, Baujahr 1933)  von Gernrode (Harz) in das Selketal und zurück statt. Es gibt eine geführte Wanderung, Museumsbesichtigungen und …

 


Freundeskreis Selketalbahn e. V.;  Stefan Göbel (Tel.: 039296/ 50007 und ab 18 Uhr 0176/ 83050262);
E-Mail: fahrkarten@freundeskreis-selketalbahn.de

Burger Traditionslok feiert 120. Jubiläum Bis 1952 gehörte Ziesar zu Sachsen-Anhalt., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Burger-Traditionslok-feiert-120.-Jubilaeum

Bis 1952 gehörte #Ziesar zu Sachsen-Anhalt. Deshalb verkehrte auch die #Kleinbahn von dort bis #Magdeburgerforth. Die Linie gibt es nicht mehr, aber ein #Kleinbahnverein in #Burg/Jerichow lässt die Traditionen fortleben.

Ziesar/Magdeburgerforth. Ganz langsam rollte am Sonnabendvormittag ein #historischer Zug auf dem alten Gleisbett in den Bahnhof von Magdeburgerforth ein. Die Straße wurde zuvor von zwei Eisenbahnern gesichert. An die geschmückte Traditionslok waren zwei restaurierte Personenwagen gekoppelt. Zum Stehen gebracht wurde der Zug von den beiden Lokführern Olav Fabricius und Benjamin Ebrecht am ehemaligen Bahnsteig. Eilig bewegten sich die schaulustigen Gäste zum Bahnsteig und betrachteten den Zug ausgiebig.

„Nicht ganz pünktlich und mit einigen Minuten Verspätung kam das historische Gefährt hier an, wie pünktlich der Zug vor 120 Jahren hier in den Bahnhof einfuhr, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Am 4. April 1896 erreichte um 9.11 Uhr offiziell der erste planmäßige Zug aus Richtung Burg den Bahnhof Magdeburgerforth. So ähnlich kann es sich vor 120 Jahren hier an dieser Stelle auch abgespielt haben. Drei Fahrstrecken gab es von Burg aus. Eine davon bis nach Magdeburgerforth. Drei Monate später war auch die Verbindung bis nach Ziesar hergestellt worden.

1896 erreichte die erste Bahn Magdeburgerforth

Die Eisenbahnverbindung wurde bereits 1965 stillgelegt“, sagte Kilian Kindelberger, Vereinsvorsitzender des #Traditionsverein Kleinbahn des Kreises #Jerichow I zu den anwesenden Gästen. Mit einem Fahrtag erinnerte der Traditionsverein an die Eröffnung von damals und den Einzug

Von Wernigerode an die Atlantikküste Dampflok der Harzer Schmalspurbahnen tritt am 6. April Reise nach Nordfrankreich an

Wernigerode – Die #Europafahrt „#HSB on Tour“ der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ist zwar abgesagt. Dennoch wird die #Dampflokomotive #99 6001 am 6. April ihre geplante Reise nach #Saint-Valery-sur-Somme an die #französische #Kanalküste antreten. Mitte des Monats sind dort Einsätze bei einer Museumsbahn vorgesehen.

Ursprünglich sollte die HSB-Dampflokomotive 99 6001 Anfang April im Rahmen des Jubiläumsjahres „25 Jahre Volldampf in Freiheit“ mehrere Großstädte in Westeuropa besuchen. Dort sollte sie gemeinsam mit Vertretern aus Sachsen-Anhalt und Thüringen an den politischen Umbruch in Europa vor einem Vierteljahrhundert sowie an die Entwicklung nach Öffnung der Grenzen zwischen Ost und West erinnern. Doch die Europafahrt „HSB on Tour“ wurde aufgrund der jüngsten Ereignisse in Brüssel, wo die Schwerpunktveranstaltung der Tour vorgesehen war, kurzfristig abgesagt.

Die 77 Jahre alte Dampflok wird aber dennoch zum eigentlichen Ziel der Europafahrt an der französischen Kanalküste auf die Reise geschickt. Am 6. April wird sie in Wernigerode auf einen Straßentransporter verladen und eine rund 900 km lange Reise nach Saint-Valery-sur-Somme antreten. In der ca. 2.800 Einwohner zählenden Gemeinde in der nordfranzösischen Picardie liegt die traditionsreiche Museumsbahn „Chemin der Fer de la Baie de Somme“. Hier wird die Harzer Lokomotive vom 15. bis zum 17. April im Rahmen des diesjährigen „Dampf-Festivals“ vor zahlreichen Personenzügen zum Einsatz kommen. Und das in illustrer Gesellschaft, denn auch historische Dampflokomotiven anderer europäischer Eisenbahnen werden hier als weitere Festivals-Gäste fahren.

Die „Chemin de Fer de la Baie du Somme“ wird seit 1970 ehrenamtlich betrieben. Zu den befahrenen Linien gehört zum einen die 7,5 km lange Strecke von Noyelles nach Le Crotoy, die wie die Harzer Schmalspurbahnen in Meterspur ausgeführt ist. Zum anderen führt von Noyelles nach Cayeux-sur-Mer eine 18 km lange Strecke, die mit einem Mehrschienengleis ausgerüstet ist. Hier können neben Meterspurfahrzeugen auch Züge der Regelspurweite von 1.435 mm fahren. Die Harzer Dampflokomotive wird auf beiden Streckenabschnitten eingesetzt.

Nach Abschluss des „Dampf-Festivals“, zu dem mehrere Tausend Besucher aus ganz Europa erwartet werden, wird die 99 6001 wieder die Heimreise in den Harz antreten. Gast-Einsätze von Harzer Dampflokomotiven fanden bislang schon bei der Brohltalbahn in der Nähe von Koblenz, der Selfkantbahn bei Aachen sowie der Märkischen Museums-Eisenbahn im Sauerland statt. Die diesjährigen Fahrten in Frankreich sind die ersten im Ausland.

Hintergrund: Die Dampflokomotive 99 6001 der Harzer Schmalspurbahnen

Die heutige 99 6001 der HSB wurde im Jahre 1939 bei der Firma Krupp gebaut und am 1. Juli des Jahres an die damalige Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn AG (NWE) ausgeliefert. Schon bei der Auftragsvergabe war der fortan als „NWE 21“ eingereihten Dampflok eine ganz besondere Rolle zugedacht. Sie sollte als Prototyp für eine neue Serie von Harzer Lokomotiven mit unterschiedlichen Leistungsklassen und Größen dienen. Ziel war die Ablösung der Dampfloks der Harzquer- und Brockenbahn aus der Anfangszeit. Doch aufgrund des Kriegsausbruchs wurde Entwicklung der neuen Typenreihe nicht weiter verfolgt. Die Fertigung kriegswichtiger Lokomotiven hatte Vorrang bei den deutschen Lokomotivfabriken.

Und so blieb die Maschine zeit ihres Lebens eine Einzelgängerin. Mit der Betriebsübernahme durch die DR im Jahre 1949 erhielt sie ihre noch heute gültige Betriebsnummer 99 6001. In den 1960er Jahren folgte die dauerhafte Umsetzung zur Selketalbahn. Für die Harzquer- und Brockenbahn standen jetzt die wesentlich leistungsstärkeren „Brockenloks“ der Baujahre 1954 – 1956 zur Verfügung. Zu besonderen Ehren kam die 99 6001 im Jahre 1984, als sie am 3. Juni den ersten offiziellen Personenzug auf dem wiederaufgebauten Streckenabschnitt der Selketalbahn zwischen Straßberg (Harz) und Stiege ziehen durfte. Ein weiterer Höhepunkt im „Leben“ der Lokomotive war die Bespannung eines der beiden Eröffnungszüge anlässlich der Wiederaufnahme des Brockenverkehrs am 15. September 1991.

Seit dem 1. Februar 1993 gehört die 99 6001 zum Fuhrpark der HSB. Der Einsatzschwerpunkt der rund 540 PS starken Lokomotive liegt auch heute noch auf der Selketalbahn. Ihre Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Bei Fahrgästen wie Lokpersonalen ist die Maschine sehr beliebt und trägt den Spitznamen „Ballerina“.

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