Archiv der Kategorie: Baden-Württemberg

„Altensteigerle“-Zubehör kehrt heim, aus Schwarzwälder Bote

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.altensteig-wuertt-altensteigerle-zubehoer-kehrt-heim.36c2f60e-4154-42b2-b0eb-b7bdd6aac15e.html

Zubehör der ehemaligen #Schmalspurbahn "#Altensteigerle" wurde viele Jahre im Eisenbahnmuseum Würzburg aufbewahrt. Museumsleiter, Michael Brod brachte nun Sammlerstücke nach #Altensteig und übergab sie der "Interessengemeinschaft Altensteigerle".
Altensteig. Eine Delegation der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte war eigens aus Würzburg angereist, um aus der Sammlung des dortigen Eisenbahnmuseums mehrere Teile rund um das historische "Altensteigerle" wieder in seine Heimat zu bringen. Mehrere Jahrzehnte hatten sie in den Museumsräumen beim dortigen Güterbahnhof zwei Weichenhebel, einen Laternenbock, eine Spurtransfere und ein Spurkranzmeßgerät der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn sowie zwei Zifferblätter mit Zubehör der alten Altensteiger Bahnhofsuhr aufbewahrt.

Museumsleiter Michael Brod, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte Helmuth Hombach sowie Joachim Kraus und Hans-Joachim Knupfer zeigten sich voller Stolz, dass sie die "Schätze" nach Hause bringen durften, nach Altensteig, wo sie in den Schauräumen des "Altensteigerle" in der Poststraße der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Altensteigerle, Andreas Claus, und sein Stellvertreter, Walter Köbele, nahmen die als …

Was macht eigentlich Rosa? 90-jährige Öchsle-Lok wird überholt

KREIS #BIBERACH (tf) – Was macht eigentlich die #Öchsle-Lok #99 716 "#Rosa"? Zuletzt dampfte sie im Dezember 2011 durch Oberschwaben und fiel danach wegen abgelaufener Zulassungsfristen im Ochsenhauser Lokschuppen in einen Dornröschenschlaf. Nun, zum 90sten Geburtstag der Lok, haben im Lokschuppen Warthausen die Arbeiten für ihre #Hauptuntersuchung und erneute #Zulassung begonnen.

Die Radsätze sind vor der Lok "Rosa" aufgereiht, die Wasserkästen stehen neben ihr. "Wie ein Ravensburger Puzzle", witzelt Benny Bechter, Vorsitzender des Öchsle-Schmalspurbahnvereins, angesichts der immer größer werdenden Zahl von Einzelteilen, die sich im modernen Warthauser Lokschuppen breit machen. "Das Führerhaus muss auch noch runter", sagt Rouven Kuhrke vom Schmalspurbahnverein. Seitdem er am 13. Mai die erste Schraube herausgedreht und so mit dem Zerlegen begonnen hat, gilt "Rosa" in der Werkstatt spaßeshalber auch als "Rouvens Lok".
Erst wenn die Lok weitgehend demontiert ist, kann man alle Arbeiten, die für die Hauptuntersuchung anfallen, abschließend beurteilen. Bislang hat sich Verschleiß in erwartbarem Umfang an Fahrwerk und Antrieb, insbesondere an Lagern, herausgestellt. An der Wasserkastenaufhängung müssen Risse geschweißt, an anderen Stellen Nieten ersetzt werden. Auch dass Schweißarbeiten am Kessel anstehen, die allerdings nur von einer Spezialfirma ausgeführt werden können, ist bereits absehbar.
"Wir wollen alle Arbeiten so gründlich durchführen, dass für die kommenden Jahre ein möglichst reibungsloser Betrieb und unkomplizierte Wartungen gesichert sind", so Kuhrke. Das bedeutet beispielsweise, wo es möglich ist ohne das historische Bild zu stören, bessere Materialien zu verwenden oder die Schmierung zu optimieren. Es bedeutet auch eine genaue Dokumentation aller angefertigten Teile, um für künftigen Verschleißersatz darauf zurückgreifen zu können. Vorbild ist die Aufarbeitung der Öchsle-Lok 99 788 "Berta", die zwischen 2007 und 2012 ebenfalls in Eigenregie in Warthausen durchgeführt wurde. "Seither läuft die Lok vorbildlich", so Kuhrke.
2020 laufen allerdings "Bertas" Zulassungsfristen ab und "Rosa" muss bereit sein, den Öchsle-Museumsbetrieb wieder zu übernehmen. "Eigentlich genügend Zeit, jedoch müssen Reparaturen und Wartungen an den in Betrieb stehenden Wagen und Lokomotiven vorrangig ausgeführt werden", gibt Benny Bechter zu bedenken. An der Finanzierung sollte es jedenfalls nicht scheitern: Die Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft hat für diese Aufgabe in den letzten fünf Jahren gezielt Rücklagen von rund 290.000 Euro gebildet. Zudem wird sich die ehrenamtliche Eigenleistung der Mitglieder des Schmalspurbahnvereins am Ende auf mindestens den Gegenwert derselben Summe beziffern lassen, wie die Erfahrung mit "Berta" zeigte.
Die Lok 99 716 "Rosa" wird in diesem Jahr 90 Jahre alt. Sie wurde 1927 bei Hartmann in Chemnitz in einer Nachbauserie des sächsischen Typs VI K gebaut und war zunächst in Sachsen, später auf der Zabergäu- und Bottwartalbahn bei Heilbronn im Einsatz. Nach 25 Jahren im Dampflokmuseum Güglingen kam sie 1993 zum Öchsle. Baugleiche Loks waren ab 1928 auf der Öchsle-Strecke gefahren. Mit 99 651 aus der ersten VI K Baureihe von 1918 ist eine davon als Ausstellungsstück beim Öchsle erhalten. 99 716 Rosas (vorläufig) letzte Fahrt vom Dezember 2011 wurde übrigens mit dem bekannten Eisenbahnromantik-Moderator Hagen von Ortloff für die 113. Folge der Filmreihe "Eisenbahnromantik Videoexpress" dokumentiert.

INFO: Das Öchsle fährt bis Mitte Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen unter Telefon 07352/922026. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank
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Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH
Rollinstraße 9
88400 Biberach
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Öchsle-Infotelefon: 07352/922026
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Neue Pläne der Öchsle Strecke Kooperation HBC und Öchsle Bahn AG

KREIS #BIBERACH (tf) – In Kooperation haben die Hochschule Biberach und die #Öchsle Bahn AG in einem nun abgeschlossenen, fast 10-jährigen Projekt die komplette 19 Kilometer lange Strecke der Öchsle #Schmalspurbahn zwischen #Ochsenhausen und #Warthausen #vermessen und neue Pläne angefertigt.

Wo genau verläuft das Gleis, wo befinden sich Wasserdurchlässe, wie sind Steigungen und Gefälle der Strecke angelegt? Solche und ähnliche Fragen sollten sich für den Erhalt einer historischen Eisenbahnstrecke zuverlässig aus Streckenplänen ersehen lassen. "Die in den 80er Jahren von der Deutschen Bahn übernommenen Pläne sind leider in vielen Details unvollständig gewesen", schilderte Hans Peter Wiedenbein die Situation der Öchsle-Bahn von 2008. Der damalige örtliche Betriebsleiter der Öchsle-Bahn AG, jetzt im Ruhestand, initiierte und begleitete bis zum Abschluss eine Kooperation mit der Hochschule Biberach, um dem Missstand abzuhelfen. Durchgeführt wurden die Arbeiten von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen, unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Hans Quasnitza und Hans Schlichtig, Mitarbeiter des hochschuleigenen Vermessungslabors. Die letzten der rund 40 Pläne im Maßstab 1:500 wurden am 6. Juli am Bahnhof Warthausen übergeben. Professor Quasnitza erläuterte dabei die doppelseitige Motivation: "Es ist eine win-win-Situation: Die Studierenden erlernen praxisbezogen Vermessungstechniken und die Öchsle-Bahn erfreut sich an dem Ergebnis der Arbeiten, den Plänen".
Die angehenden Bauingenieure haben in kleinen Arbeitsgruppen mit modernen Vermessungsinstrumenten wie Satellitenempfängern und Tachymetern die Strecke Stück für Stück aufgenommen. Außer dem Gleis wurden beispielsweise auch Schilder, Kilometersteine, Bahnhöfe und Bahnübergänge, insgesamt rund 16000 Punkte erfasst, wie Quasnitza erklärte. An der Hochschule wurden die Aufnahmedaten dann mit Hilfe von CAD-Programmen zu Plänen ausgearbeitet. Hans Schlichtig führte die Daten, die nun auch zeitgemäß digital zur Verfügung stehen, schließlich zusammen. Da zudem andere Informationen, wie Katasterbestand und alte Trassierungsdaten, übernommen wurden, sind die geometrischen Daten nun komplett zusammengefasst. Für Hans Peter Wiedenbein, der zu den Plänen eisenbahntechnische Detailangaben beigetragen hat, ist die Zusammenführung besonders bedeutsam. "Auch die Baumaßnahmen im Zuge der Streckensanierungen der vergangenen Jahre sind nun auf aktuellem Stand in den Plänen verzeichnet", so Wiedenbein.
Die Arbeiten seien zum Glück über die Jahre ohne brenzlige Situationen über die Bühne gegangen, nur einmal habe eine außerplanmäßige Öchslefahrt, der Lokführer war über die Streckenarbeiten informiert, die Vermessungstrupps aufgeschreckt, "aber das Pfeifen der Bahn hört man ja über viele Kilometer", erinnerte sich Quasnitza schmunzelnd. "Wir freuen uns, dass die Hochschule auf diese Weise die Öchsle-Bahn unterstützen konnte und sind auch gern bereit, das Kartenwerk in ähnlicher Weise fortzuführen, wenn es denn notwendig ist!" bekräftigte Quasnitza. Die Öchsle-Verantwortlichen werden es gern gehört haben.

INFO: Das Öchsle fährt bis Mitte Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen unter Telefon 07352/922026. Informationen im Internet unter www.oechsle-bahn.de, zur Hochschule Biberach unter www.hochschule-biberach.de.

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Härtsfeld-Museumsbahn fährt, aus schwaebische.de

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Haertsfeld-Museumsbahn-faehrt-_arid,10677989_toid,11.html

Neresheim an An den Pfingstfeiertagen verkehrt die #Härtsfeld-Museumsbahn und macht den Besuch von Zwingfest, Seefest des Musikvereins Dischingen und Mittelaltermarkt auf Burg katzenstein möglich.

Die Abfahrt der Züge in Neresheim ist um 10.05, 11.20, 13.15, 14.35, 16.00 und 17.20 Uhr, die Rückfahrt ab der Sägmühle um 10.40, 11.55, 13.50, 15.10, 16.35 und 17.55 Uhr. Das erste und letzte Zugpaar verkehren als #Triebwagenzug, die restlichen mit der …

Neresheim: Tag der offenen Lokschuppentür, aus schwaebische.de

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Tag-der-offenen-Lokschuppentuer-_arid,10673052_toid,11.html

#Neresheim an Beim Tag der offenen #Lokschuppentür an Christi Himmelfahrt, 25. Mai, kann man sich über die #Härtsfeldbahn und die Arbeit des #Museumsbahnvereins informieren. Den aktuellen Stand der Aufarbeitung der #Dampflokomotive 11 und der #Gleisbau zum Härtsfeldsee sind dafür Beispiele.

Am Feiertag sind Lok 12 und Triebwagen T 33 mit ihren Zügen im Einsatz. Im Lokschuppen ist für das leibliche Wohl gesorgt und mit einem Oldtimerbus kann man beschauliche Rundfahrten über das Härtsfeld unternehmen – mit zeitweiser Parallelfahrt zum Museumszug und Abstechern zu Schloss Taxis in Dischingen und der Stauferburg in Katzenstein. Für Spaziergänger und Wanderfreudige bietet sich der Endbahnhof Sägmühle als Startpunkt für kleinere Touren zum Golfclub am Hochstatter Hof und durch die Wacholderheide Zwing oder zum Härtsfeldsee und zur Burg Katzenstein.

Die Museumszüge starten in Neresheim um 10.05, 11.20, …

Mit Volldampf in die Saison Die Museumsbahn Härtsfeld fährt wieder, aus Augsburger Allgemeine

http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Mit-Volldampf-in-die-Saison-id41316016.html

Die #Härtsfelder Museumsbahn startet in die Eisenbahnsaison. Mit zwei historischen Loks verkehrt die Bahn auf der rund drei Kilometer langen Strecke von #Neresheim zum Bahnhof #Sägmühle, heißt es in einer Pressemitteilung. Die historischen Züge fahren am Montag, 1. Mai, und Sonntag, 7. Mai, erstmals in diesem Jahr durch das #Egautal. Vom Endpunkt Sägmühle aus sind kleinere und größere Wanderungen zum Hochstatter Hof und durch die Wacholderheide Zwing oder zum #Härtsfeldsee möglich. Die Schauköhlerei in der Zwing ist am 1. Mai unter dem Motto „altes Handwerk live erleben“ in Betrieb und es wird weitere Aktionen rund um den Meiler geben.
Fahrräder und Kinderwagen werden in den Güterwagen kostenfrei mitgenommen. Eine rechtzeitige …

Das Öchsle dampft ab 1. Mai wieder Gleise während der Winterpause teilweise erneuert – Verein bietet wieder diverse Sonderfahrten an, aus Schwäbische.de

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Das-Oechsle-dampft-ab-1-Mai-wieder-_arid,10655738_toid,168.html

#Ochsenhausen sz Die oberschwäbische #Öchsle-Museumsbahn startet am Montag, 1. Mai, mit regelmäßigen #Dampfzugfahrten zwischen #Warthausen und Ochsenhausen in die diesjährige Saison. Die #Schmalspurbahn rollt auf einem Teil der Strecke über neue Gleise.

Nun gehört die Strecke, die seit Jahresbeginn von Baumaschinen bestimmt war, wieder den #Dampflokomotiven. Auf neun Kilometern der insgesamt 19 Kilometer langen Strecke wurden die Gleise saniert und teilweise komplett erneuert. An den Kosten in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro beteiligte sich das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss von 390000 Euro aus Mitteln der Tourismusförderung.

Ur-Öchsle-Lok fährt jeden zweiten Sonntag

Das Schmuckstück der Museumsbahn ist die Ur-Öchsle-Lok #99633, die einzige betriebsfähige Schmalspurlok der ehemaligen Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen. 1899 wurde die Lok von der Maschinenfabrik Esslingen für das Öchsle gefertigt. „Die Besucher können also ein echtes Original erleben“, sagt Benny Bechter vom Öchsle-Schmalspurbahnverein. Die Zugmaschine war erst 2015 nach langjähriger Restaurierung wieder in Betrieb genommen worden. Sie steht regelmäßig an jedem zweiten Sonntag im Monat unter Dampf.

Neben der Ur-Öchsle-Lok 99633 kommt 99788 „Berta“ zum Einsatz. Sie wurde 1956 beim VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg gebaut und ging 1957 in Sachsen in Betrieb. Alle Öchsle-Dampfloks werden mit Kohlebefeuerung betrieben. Damit können die Fahrgäste in eine andere Zeit eintauchen und gemächlich wie vor 100 Jahren durch Oberschwaben reisen. „Auch unser offener Sommerwagen ist in dieser Saison wieder dabei“, sagt Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger an. Ebenfalls ein eisenbahnhistorisches Kleinod ist der älteste, erhaltene württembergische Schmalspurwagen „KBi 21 Stg“ von 1891.

Verein kümmert sich ehrenamtlich ums Öchsle

Die Öchsle-Schmalspurbahn steht mitsamt ihrer original erhaltenen Bahnhöfe unter …

Neue Gleise fürs Öchsle Streckensanierung der Öchsle Schmalspurbahn, aus Öchsle

www.oechsle-bahn.de

KREIS #BIBERACH (tf) – Neue #Gleise erhält derzeit die #Öchsle-Bahn in Abschnitten zwischen #Äpfingen und #Herrlishöfen. An den #Streckensanierungskosten von insgesamt 1,3 Millionen Euro beteiligt sich das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss von 390.000 Euro aus Mitteln der Tourismusförderung.

Seit Ende Januar bestimmen #Baumaschinen anstatt #Dampflokomotiven das Bild an großen Teilen der Öchsle-Strecke. Auf insgesamt neun Kilometer erstreckt sich der Sanierungsabschnitt auf den Gemarkungen Warthausen und Maselheim. Nachdem 2010 ein Gleiskilometer und 2012 weitere 2,8 Kilometer auf der Gemarkung #Ochsenhausen saniert wurden, sind die jetzigen Arbeiten das letzte große Stück der Streckenerneuerung, die für den weiteren Öchsle-Betrieb unabdingbar ist. Die früheren Arbeiten hatte das Land zur Hälfte bezuschusst, Zuschussanträge für die aktuellen Maßnahmen jedoch zunächst abgelehnt, was zu der zwischenzeitlichen Verzögerung führte. Peter Hirsch, Vorstandsmitglied der Öchsle-Bahn AG, konnte die öffentliche Förderung dann aber doch noch erreichen.
Alle Arbeiten finden unter den wachsamen Augen von Hermann Schiebel, dem örtlichen Betriebsleiter der Öchsle-Bahn AG, statt. Er achtet auch auf die denkmalgerechte Ausführung und dokumentiert diese. "Es ist alles mit dem Denkmalamt abgestimmt", versichert er. Dies gilt auch für die Stahlschwellen, die nun neu verbaut werden. Bereits die alten Gleise hatten derartige Schwellen, die teilweise aus dem Jahr 1902 stammten. "Wann die zum Öchsle kamen ist aber nicht dokumentiert", sagt Schiebel. Komplett neue Gleise erhält die Schmalspurbahn nun auf einer Länge von 1,9 Kilometern in zwei Abschnitten: 1550 Meter zwischen Äpfingen und der B30-Brücke sowie 350 Meter im Ortsbereich Äpfingen, am Ortsende in Richtung Sulmingen. Insgesamt sechs Bahnübergänge müssen dabei wieder eingerichtet werden. Erhöhten Aufwand erforderte im Ortsbereich die Sicherung besonders steiler Böschungsabschnitte mit Betonverbauungen. Ein eisenbahnhistorisches Kleinod ist eine Brücke in Äpfingen, die aus der Gründungszeit des Öchsle 1899 stammt. Die genietete Stahlkonstruktion im Originalzustand wurde entrostet und neu beschichtet, bevor die neuen Gleise darüber verlegt wurden. "Lediglich leichte Betonschäden müssen wir an den Fundamenten noch ausbessern", schildert Hermann Schiebel. An dieser Stelle befindet sich auch die engste Kurve der gesamten Öchsle-Strecke mit einem Kurvenradius von 140 Metern. Hier werden die neuen Schienen durchgehend mit versetzten Stößen verschweißt.
Der Rest der Sanierungsstrecke werde nach Bedarf "durchgearbeitet", wie der Betriebsleiter sagt. Besonders wichtig ist die Instandhaltung der Entwässerungsgräben, damit keine Einschwemmungen das Gleisbett verunreinigen und destabilisieren. Sämtliche Schienenverschraubungen werden überprüft und eine Vielzahl davon erneuert. Mit einer Stopfmaschine werden außerdem größere Unebenheiten im Gleisbett ausgebessert. "Ein wenig darf das Öchsle aber noch schaukeln", meint Schiebel augenzwinkernd. Bei einer alten Museumsbahn würde dies schließlich von den Gästen erwartet. Ab dem Saisonstart am 1. Mai ist es soweit – die erneuerte Strecke gehört dann wieder den Dampflokomotiven.

INFO: Die gemeinnützige Öchsle-Bahn AG ist das Infrastrukturunternehmen der Öchsle-Bahn und für die Erhaltung der Strecke verantwortlich. Neben 2133 Einzelaktionären aus 14 Ländern mit 25 Prozent der Anteile sind der Landkreis mit 34,75 Prozent und mit 25 Prozent die Kreissparkasse Biberach Hauptaktionäre. Die übrigen Anteile gehören den Anliegergemeinden Maselheim, Ochsenhausen und Warthausen. Informationen zur Öchsle-Bahn, die am 1. Mai wieder in Betrieb geht, gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

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Thomas Freidank
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RECHTENSTEIN An der Donau entlangtuckern, aus swp.de

https://www.swp.de/ehingen/lokales/ehingen/an-der-donau-entlangtuckern-14726398.html

Walter Kneußle aus Dürmentingen hält schon mal als Requisite für einen lustigen Schnappschuss her: Als ob sie per Anhalter mitfahren wollten, haben einige Rechtensteinerinnen im Dirndl einmal an der #Lok seiner #Schmalspurbahn posiert. Viel Aufmerksamkeit erfährt der heute 60-Jährige stets für seine Fahrten mit der von den Frauen „#Mathilda vom Stoi“ getauften Bahn im Schritttempo im malerischen Ort. Viel zu schade um nur Holz zur damaligen Papierfabrik zu befördern sei die kleine Bahn, befand der Lagerist schon in den 80er Jahren, als er erstmals im Ort vorbeikam und sich sofort für die Strecke direkt an der Donau begeistern konnte.

Einst hatte man Holz ins Kraftwerk von Anton Reitter per Bähnchen gefahren. Nachdem das arbeitstechnisch stillgelegt wurde (die Paperfabrik schloss 1993), hatte Kneußle die Idee in einer handbetriebenen Draisine à la Lucky Luke auf den Schienen zu fahren. Nachdem es keine solche gab, baute er aus Teilen, die Reitter ihm überließ, mit einem Arbeitskollegen eine Draisine, die erregte schnell das Interesse von Mitfahr-Willigen, so kam die Idee für das Freizeitbähnchen, das Kneußle seit wenigen Jahren zweimal im Jahr zum Krämermarkt oder auch mal auf spezielle Anfragen hin für Besucher betreibt. Die Enthusiasten kommen bis aus der Schweiz, um in den zwei kleinen Waggons mitzufahren.

Romy Wurm sowie das Landratsamt wollten Elmar Reitter, den Sohn Anton Reitters und heutigen Betreiber des Wasserkraftwerks an der Donau, eigentlich vor einigen Jahren dazu bringen, die #60 Zentimeter breiten Schienen zugunsten der Straßenerweiterung abzubauen. Kneußle als offizieller Betreiber war 2015 der Faktor, der auch die Bürgermeisterin …

Härtsfeld-Museumsbahn: Streckenbau der Schättere geht voran, aus swp.de

https://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/haertsfeld-museumsbahn_-streckenbau-der-schaettere-geht-voran-14682228.html

In Sachen Freizeitgestaltung auf dem #Härtsfeld kommt die #Schättere bei den Touristen ziemlich gut an. Der #Weiterbau in Richtung See läuft.
Der Weiterbau der #Museumsbahnstrecke zum Härtsfeldsee im vorigen Jahr sei sehr gut vorangekommen, berichtete Werner Kuhn, der Vorsitzende des Härtsfeld-Museumsbahnvereins (#HMB), bei der Hauptversammlung. Zwar gebe es Zuschüsse aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, der Eigenanteil sei aber sehr hoch und so sei man auf Spenden angewiesen.

2016 sei das erste Jahr gewesen, in dem an vier Triebfahrzeugen gearbeitet wurde, so Kuhn: an den #Dampflokomotiven 11 und 12, am #Triebwagen T 37 und an der #Diesellok 4 „Jumbo“. Die Fahrgastzahlen seien rückläufig, was auf weniger #Dampfsonderzüge gegenüber 2015 zurückzuführen sei.

Besucherzahl im Härtsfeldbahn-Museum bleibt stabil

Die Zahl der Besucher des Härtsfeldbahn-Museums hingegen sei …