Vor 100 Jahren: Schweres Zugunglück bei Mügeln, aus mdr.de

https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/grimma-oschatz-wurzen/zugunglueck-mueglen-vor-einhundert-jahren-100.html

Es war das schwerste #Zugunglück in der Geschichte der sächsischen #Schmalspurbahn. Am 18. November 1919 starben zwischen Mügeln und Döbeln fünf Menschen, als ein Personenzug nach dem Zusammenstoß mit einem Güterzug von einer Brücke stürzte. 25 Reisende wurden damals zum Teil schwer verletzt. Seit Sonnabend erinnert eine #Gedenktafel an die Toten und das Unglück in #Schrebitz. Die ganze Geschichte recherchiert und die #Gedenkstele initiiert haben drei Vereinen aus der Region.

Kleine Ursache, fatale Wirkung
Am 18. November 1919 war der Personenzug 5720 von Mügeln in Richtung Döbeln unterwegs. 12 Uhr hielt der Zug fahrplanmäßig an der Bahnstation #Töllschütz. Hier musste er auf den entgegenkommenden Güterzug aus Döbeln warten. Während der Pause wurden Güter entladen, Fahrgäste stiegen ein oder aus. Allerdings hatte es die Zugbesatzung versäumt die Einfahrtsweiche so zu stellen, dass der entgegenkommende Güterzug auf dem Nachbargleis fahren konnte. „Durch Schneeverwehungen oder schlechte Sicht hat das die Besatzung des Güterzuges nicht mitbekommen und ist auf das Gleis gefahren, wo der Personenzug stand“, erzählt Andreas Lobe vom Heimatverein Mogelin MDR SACHSEN.

„Die Lokbesatzung von dem Personenzug wollte noch zurücksetzen, aber kurz vor dem Aufprall haben sie dann das Führerhaus verlassen. So ist durch den Aufprall dann der Personenzug ungebremst auf die Gefällestrecke Richtung Schrebitz geraten. “

Nach fast zwei Kilometern rasanter Fahrt stürzten Teile des Zuges kurz hinter einer Kurve an einer Brücke acht Meter in die Tiefe. Dabei #entgleiste der Packwagen zusammen mit zwei Güterwagen sowie …

Triebwagen soll Schülerverkehr zwischen Mügeln und Oschatz übernehmen, aus lvz.de

http://www.lvz.de/Region/Oschatz/Triebwagen-soll-Schuelerverkehr-zwischen-Muegeln-und-Oschatz-uebernehmen

So kennt man die #Döllnitzbahn: eine Lok – Dampf oder Diesel – mehrere Waggons und gemütliches Tempo. Aber ebenso wie auf der Normalspur immer öfter #Triebwagen im Einsatz sind, wird der Triebwagen demnächst auf der #750mm-Spur Einzug halten – zumindest für den Schülerverkehr.
#Mügeln. Seit kurzem vermeldet die Döllnitzbahn auf ihrer Internetseite, dass sie einen Triebwagen angeschafft hat. Er soll ab Sommer 2018 im #Schülerverkehr eingesetzt werden. „Eine glückliche Fügung“, nennt Eisenbahnbetriebsleiter Lutz #Haschke die Umstände, die zum Zuwachs des Fahrzeugparkes führten. Aufgrund von Streckenstilllegungen und Fahrzeugneubeschaffungen bei den #Niederösterreichischen Schmalspurbahnen bestehe ein Überhang bei den Triebwagen der vormals bei den #Österreichischen Bundesbahnen als Baureihe #5090 bezeichneten Fahrzeuge. Haupteinsatzgebiet der noch vorhandenen Triebwagen sei die Citybahn Waidhofen/Ybbs, wo auch der nun von der Döllnitzbahn erworbene VT 15 seit zwei Jahren mangels Bedarf abgestellt gewesen sei.

Gemeinsame sächsische Triebwagenpläne geplatzt

Neu ist der Gedanke, Triebwagen auf der Schmalspurbahn einzusetzen, nicht. In den 1990er Jahren gab es im Freistaat Sachsen sogar die Vorstellung, gemeinsam für alle Bahnen neue Triebwagen bauen zu lassen. Vorläufiger Höhepunkt dieser Gedankenspiele war, dass 1995 das Baumuster eines solchen Triebwagens auf einem Normalspur-Waggon nach Oschatz und von dort nach Mügeln geliefert wurde. Dabei handelte es sich um eine Designstudie ohne Antrieb, aber dafür mit zwei verschiednen Ausstattungsvarianten diesseits und jenseits des Mittelganges. „Im Jahr 2002 gab es noch einmal Beratungen zu diesem Vorhaben“, erinnert sich Lutz Haschke. Nach dem Hochwasser, bei dem die Weißeritztalbahn schwer beschädigt wurde, habe sich das Thema erledigt gehabt. Die Hürde, eine ausreichend große Stückzahl bestellen zu können, bei der die #Entwicklungskosten in einem vernünftigen Verhältnis zum #Stückpreis gestanden hätten, sei …