Archiv der Kategorie: Österreich

Reichenau Höllentalbahn feierte ihren 100. Geburtstag, aus noen.at

https://www.noen.at/neunkirchen/reichenau-hoellentalbahn-feierte-ihren-100-geburtstag-hoellentalbahn-thomas-hamele-104679085

Die #Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen beging besondere Feier. 1918 ging damalige #Materialbahn in Betrieb.
„Einsteigen, bitte.“ Seit einem Jahrhundert schon ist die als „#Höllentalbahn“ bekannte, #schmalspurige, elektrisch betriebene #Lokalbahn am Fuße der #Rax unterwegs. Die etwa fünf Kilometer lange Strecke verbindet die #Südbahnstation #Payerbach-Reichenau mit dem Ort #Hirschwang. Heute ist sie als #Museumsbahn in Betrieb und fährt von Mitte Juni bis Mitte Oktober jeden Sonntag für die Besucher.

Um die 100 Jahre, die die Bahn bereits in Betrieb ist, würdig zu feiern, wurde zu einer großen Festveranstaltung geladen. Zugliebhaber kamen dabei voll auf ihre Kosten! Den geschichtlichen Aspekt der Eisenbahn beleuchtete zunächst Historiker und Buchautor Gottfried Brandstätter. Er berichtete über die Anfänge der Bahn im Jahr 1918, als der Betrieb aufgenommen wurde – damals noch als Materialbahn einer Papierfabrik. 1963 wurde schließlich der Personenverkehr eingestellt, ehe im Jahr 1977 der Verein „Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen“ gegründet wurde. Dieser betreibt die Höllentalbahn seit 1979 als Museumsbahn und erhält die Strecke so am Leben.

Wie wertvoll die Erhaltung ebendieser Bahn ist, betonten auch die Vertreter der Gemeinden, etwa Reichenaus Vizebürgermeister Michael Sillar (ÖVP). Mit der Lokalbahn erlebe man Entschleunigung in einer Zeit der Beschleunigung, man komme an Orte, die man bei einer Autofahrt …

Wieder Gewinn bei Zillertalbahn Zum dritten Mal in Folge hat die Zillertalbahn ein Geschäftsjahr mit Gewinn abgeschlossen., aus orf.at

https://tirol.orf.at/news/stories/2918259/

Erste #Schmalspurbahn der Welt mit #Wasserstoff
Ab dem Jahr 2022 wird die #Zillertalbahn als erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff und damit komplett CO2-frei unterwegs sein – mehr dazu in Zillertalbahn schreibt Wasserstoff-Triebwagen aus.

„Dank moderner Züge, kürzerer Fahrzeiten und eines dichteren Angebotes wird die Bahn zur echten Alternative zum Auto – für Einheimische und Touristen. Damit leistet die Zillertalbahn einen wichtigen Beitrag zur #Mobilitätszukunft im Tal“, erklärte der technische Vorstand Helmut Schreiner.
Viertstärkste #Regionalbahn in Österreich
Zu der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG (#ZVB AG) gehören die Zillertalbahn, zahlreiche Buslinien und weitere Busangebote. Von den 19 Regionalbahnen in Österreich erzielt die Zillertalbahn laut eigenen Angaben die vierthöchste …

Waldviertelbahn: Bahnhofsfest „115 Jahre Gmünd – Groß Gerungs“ Landtagspräsident Wilfing: „Nostalgieangebot ist wesentlicher Bestandteil der beliebten Schmalspurbahn“, aus tourismuspresse.at

https://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20180528_TPT0004/waldviertelbahn-bahnhofsfest-115-jahre-gmuend-gross-gerungs

Mit einem besonderen Highlight – dem Bahnhofsfest anlässlich des 115-jährigen Jubiläums der Strecke #Gmünd #Groß Gerungs – lockte die #Waldviertelbahn am vergangenen Samstag über tausend Besucherinnen und Besucher nach Groß Gerungs. „Wir haben im Rahmen des Bahnhofsfestes die Geschichte der Waldviertelbahn Revue passieren lassen. Gerade das Nostalgieangebot mit den #Dampflokomotiven ist ein wesentlicher Bestandteil der beliebten Schmalspurbahn. Damit hat sich die Waldviertelbahn in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Ausflugsziel in Niederösterreich entwickelt und ist ein wesentlicher Faktor für den Tourismus und die Wertschöpfung der Region. Die Übernahme der Waldviertelbahn durch das Land hat sich als goldrichtig für die Region und die Menschen erwiesen“, so Landtagspräsident Karl Wilfing fest.

Beim Bahnhofsfest warteten auf die Gäste zahlreiche Attraktionen. „Neben einem Dampfsonderzug von Gmünd nach Groß Gerungs und Pendelfahrten mit der Dampflok nach #Langschlag haben wir den Bahnfans auch die Möglichkeit geboten, eigenen Briefmarken mit einem persönlichen Foto vor der Dampflok zu erstellen“, sagt #NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard #Stindl.

Die Waldviertelbahn verkehrt von Anfang Mai bis 28. Oktober. Ab Juni ist sie auf der Strecke zwischen Gmünd und Groß Gerungs und …

„Rheinbähnle“ entgleist: Täter kannten sich aus, aus orf.at

https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2913845/

Die Ermittlungen nach dem Entgleisen der Dienst- und #Museumsbahn „#Rheinbähnle“ laufen auf Hochtouren. Polizei und Betreiber gehen davon aus, dass die unbekannten Täter Sachkenntnisse mitbrachten.

Man nehme an, dass der Vandalenakt in der Nacht passiert sein muss, sagt Markus Berchtold von der Polizei Altach. Die Unbekannten hatten eine #Weichenklammer entfernt. Dadurch verstellte sich eine Weiche, der Zug entgleiste.
Das Entfernen einer solchen Weichenklammer gehe nicht von der einen auf die andere Minute, sagt Berchtold: „Diese Weichenklammer ist im Erdreich vergraben, wird durch Schrauben gesichert und kann nur durch Ausgraben und durch das Lösen dieser Schrauben auch wirklich versetzt werden.“ Von einer mutwilligen Tat könne man also ausgehen.

Baltes: „Das sind effektiv Profis“
Das glaubt auch der #Betriebsleiter der Bahn, Claude #Baltes. Er ist davon überzeugt, dass die Täter aus der Szene kommen und das „Rheinbähnle“ sehr gut kennen: „Erstens einmal müssen sie ja wissen, wo sich das Ganze befindet und sie müssen sich auskennen, wie sie es machen wollen“, so Baltes. „Also das ist kein Laie, das sind effektiv Profis.“
Als Museumsbahn genutzt
Bei einer Probefahrt am Samstagnachmittag ist das „Rheinbähnle“ mitsamt zwei Waggons entgleist. Verletzt wurde niemand – die Bahn führte gerade auf dieser Fahrt keine …

Weltpremiere im Zillertal: Stadler Rail liefert Wasserstoff-Züge nach Österreich, aus Luzerner Zeitung

https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/stadler-rail-faehrt-auf-wasserstoff-ab-ld.1021485

Für die Tiroler #Zillertalbahn baut #Stadler fünf Triebzüge. Diese werden mit #Wasserstoff-Brennstoffzellen bestückt. Die umweltfreundlichen #Schmalspur-Fahrzeuge sollen die veraltete Dieselflotte ersetzen.
Es ist ein Auftrag, wie er nicht alle Tage hereinkommt. Und Stadler darf sich als Pionier fühlen. Die Zillertalbahn hat beim Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer fünf Triebzüge bestellt. Darüber hinaus besteht eine Option auf drei weitere Fahrzeuge. Das Besondere: Die Züge für die Tiroler #Schmalspurbahn mit einer Spurweite von #760 Millimetern werden mit Wasserstoff betrieben.

Die Zeit drängt: Der erste Zug soll bereits 2020 im Probebetrieb rollen. Ab dem Winterfahrplan 2022 will die Zillertalbahn dann als erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff verkehren, wie Helmut Schreiner sagt, in der Geschäftsleitung zuständig für die Technik. Die neuen Stadler-Fahrzeuge sollen die Dieselflotte ersetzen, die teils noch aus den 1980er-Jahren stammt. Das Beschaffungsvolumen beträgt inklusive des Baus einer Anlage zur Herstellung des Wasserstoffs 80 Millionen Euro.

Umwelfreundlich, bequemer und schneller

Dank der Umstellung wird die Zillertalbahn ab Ende 2022 komplett CO₂-frei fahren. Damit fällt die Emission von 2160 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases weg, und die Bahn spart im Jahr 800'000 Liter Diesel, was etwa 30 Tanklastwagen entspricht. Die Energiekosten sollen sich insgesamt halbieren. Für die Passagiere bedeutet das neue Rollmaterial, dass sie künftig bequemer und schneller reisen. Die neuen Züge sollen je 250 Plätze haben, fast doppelt so viel wie die alten Kompositionen (130), und sie sollen 80 statt 70 km/h schnell sein. Die Fahrzeit auf der 32 Kilometer langen Strecke der Zillertalbahn zwischen Jenbach und Mayrhofen soll von 55 auf …

Österreich: Museumsbähnle will jetzt„an den Rhein und auf den See“, aus Vorarlberger Nachrichten

https://heimat.vn.at/b_wald/2018/04/11/museumsbaehnle-will-jetztan-den-rhein-und-auf-den-see.vn

#BREGENZ, #BEZAU Bis vor 38 Jahren fuhr das #Wälderbähnle von Bezau bis Bregenz – jetzt fuhren die Mitglieder des Museumsbahnvereins wieder von der Wälder Marktgemeinde in die Landeshauptstadt, um bei ihrer 32. Jahreshauptversammlung nicht nur eine erfreuliche Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr zu halten, sondern auch neue Ideen für die Zukunft zu präsentieren.
Spektakulärer Bericht

Obmann Dr. Oskar Müller untermalte seinen Bericht mit einem mitreißenden Video, interessanten Bildern und historischen Dokumenten und konnte auch erfreuliche wirtschaftliche Daten präsentieren. So gelang es dem Verein, eine historische Lokomotive in Rügen aufzuspüren und in den #Bregenzerwald zu holen. Damit sind nun alle vier Typen von #Diesellokomotiven, die in der Geschichte der Wälderbahn im Einsatz waren, wieder „daheim“. Kleines Problem: „Dieser Lok fehlt das Getriebe, aber wir sind diesem auf der Spur . . .“, gab sich Müller zuversichtlich.
Wirtschaftlich sehr solide

Das Vereinsjahr 2017 konnte erfolgreich abgeschlossen werden – die Passagierzahlen lagen im Schnitt der vergangenen Jahre und bei einem Umsatz von rund 282.000 Euro konnte die Gesellschaft einen Überschuss von knapp 3000 Euro erwirtschaften, der Verein verbuchte einen solchen von knapp 14.000 Euro. Geld, das dringend benötigt wird, denn im laufenden Jahr stehen wieder beträchtliche #Investitionen an, um die #Strecke, #Lokomotiven und …

Wälder Museumsbähnle istbereit für das 31. Betriebsjahr, aus Vorarlberger Nachrichten

https://heimat.vn.at/b_wald/2018/04/04/waelder-museumsbaehnle-istbereit-fuer-das-31-betriebsjahr.vn

BEZAU, #BREGENZ Das #Wälder­bähnle kommt wieder nach Bregenz – natürlich nicht mit einer Zugsgarnitur auf der Schiene, aber immerhin mit der 32. Jahreshauptversammlung, die übermorgen, Samstag, im Bregenzer Hotel Schwärzler stattfinden wird. Nicht zufällig, denn die Museumsbähnler streben in ihrem 31. Betriebsjahr Kooperationen mit dem Dammerle, dem Rheinbähnle und den Vorarlberg Lines an, wie Walter Rüf,Geschäftsführer der #Bregenzerwald-Museumsbahn Betriebsgesellschaft, gegenüber der VN Heimat ankündigt.

Nostalgische Erinnerung

Die Jahreshauptversammlung im Hotel Schwärzler abzuhalten, ist auch eine nostalgische Erinnerung, dass die Wälderbahn hier 81 Jahre Station machte: Direkt beim Hotel befand sich nämlich 81 Jahre lang die Haltestelle #Rieden, die bis 1983 in Betrieb war. Auch noch nach der Streckenunterbrechung durch die Unterspülung der Rotachbrücke am 21. April 1980 bzw. die Hangrutschungen am 16. Juni und 14. Juli sowie Nachrutschungen im August, die zur Einstellung der Aufräumarbeiten führten. Damit war das Ende der Wälderbahn von Bregenz bis #Bezau besiegelt. Rechtlich war es nur eine Unterbrechung, denn zwischen #Egg und Bezau (bis Oktober 1980) bzw. zwischen Bregenz und #Kennelbach wurde der Bahnbetrieb aufrechterhalten, zwischen Kennelbach und Egg gab es einen Schienenersatzverkehr. Bis 1983 verkehrte das Wälderbähnle von Bregenz bis Kennelbach auf einer Reststrecke von 4,7 Kilometern – mit der Haltestelle Rieden beim Hotel Schwärzler, Kilometer 2,62.

Mittwoch statt Donnerstag

Kooperationen mit dem Rheinbähnle und den Vorarlberg Lines sind nicht die einzigen Neuerungen, die bei der Jahreshauptversammlung im Detail erläutert werden. Es sind, so Rüf, auch Fahrplanänderungen vorgesehen. Der bisherige Fahrtag am Donnerstag wird auf den Mittwoch verlegt. Damit soll dem geänderten Urlauberverhalten (Urlaub von Donnerstag bis Donnerstag) Rechnung getragen werden und ihnen die Möglichkeit geschaffen werden, mit dem Bähnle eine Fahrt zu unternehmen, hoffen die Museumsbähnler.

Frequenz wieder steigern

Mit diesen Maßnahmen will die Museumsbahn die Fahrgastzahlen wieder steigern, denn in der Saison 2017 musste ein …

Der „Vike“ dampft bald wieder durchs Land Die bekannte Schmalspurbahn von Kühnsdorf nach Bad Eisenkappel soll als Modell eine Renaissance erleben., aus kleinezeitung.at

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/voelkermarkt/aktuelles_voelkermarkt/5384561/Bad-Eisenkappel_Der-Vike-dampft-wieder-durchs-Land

Kaum ein Fahrgast schenkt heute noch jener Schautafel im Bahnhof #Völkermarkt-Kühnsdorf einen Blick, die – gegenüber vom Schalter angebracht – an den „#Vike“ erinnert. Sie erzählt die bewegte Geschichte der legendären #Schmalspurbahn, die von 1902 bis 1971 von hier aus über #Sittersdorf und #Miklauzhof bis nach Bad #Eisenkappel dampfte. Jetzt soll der „Vike“ aber eine Renaissance erleben – und zwar als Modell in einem Verhältnis von 1:87. Der Verein „#Vellachtalbahn“ mit Modellbauer Michael Glinik aus Sittersdorf an der Spitze bereitet sich seit Längerem darauf vor, den „Vike“ maßstabsgetreu und zeitgeschichtlich korrekt nachzubauen. Aber nicht nur Lokomotiven oder Waggons werden als Modelle rekonstruiert, sondern auch die damaligen Bahnhöfe und Wartehäuschen. Im Rahmen eines Leader-Projektes, das jetzt genehmigt wurde, soll der Traum der Vereinsmitglieder nun endlich Wirklichkeit werden.
Der „Vike“ gehört zum Unterland wie die bunten Eier zu Ostern. Vor allem Ältere erinnern sich noch an die Bahn, Jüngere kennen sie zumindest aus Erzählungen von Eltern oder Großeltern. Bereits 1971 hat sich Alfred Niel in seinem Buch „Der Vike fährt durchs Kärntner Unterland“ liebevoll und eindringlich mit der Chronik auseinandergesetzt.
Was dort zu lesen ist, ist ein spannendes Kapitel der Kärntner #Bahngeschichte. Die Idee, eine Schmalspurbahn zu errichten, die Bad Eisenkappel und somit das Vellachtal mit Kühnsdorf verbindet, datiert ins Ende des 19. Jahrhunderts. Eduard Engländer gründete damals in Rechberg eine Zellulosefabrik zur Papier- und Zellstofferzeugung. Der Anstoß kam von Graf Douglas Thurn-Valsassina. Spross einer Adelsfamilie, um das reiche Holzvorkommen in der Gegend zu nutzen. Als günstigstes Transportmittel kam nur eine Eisenbahn infrage.

Es dauerte nach langem Auf und Ab mit vielen Fragen der Finanzierung und Gegnern der Bahn bis zum 5. Oktober 1902, bis der „Vike“ offiziell von Bad Eisenkappel nach Kühnsdorf dampfte. Seine 25 km/h erscheinen heute nur mehr wie ein #Schneckentempo. Kurze Zeit später, am 1. November 1902, fuhr die letzte #Pferdepost. Der „Vike“ hatte die Postzustellung …

Die Zillertalbahn fährt mit Wasserstoff in die Zukunft, aus Presseportal

https://www.presseportal.de/pm/129474/3856681

#Jenbach (ots) – Die Würfel sind gefallen. Die #Zillertalbahn soll in Zukunft als erste #Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff fahren. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat nach eingehender Variantenprüfung getroffen und LH Günther #Platter und LHStv Josef #Geisler präsentiert.

"Ja, wir betreten mit der Umrüstung der Zillertalbahn vom Dieselbetrieb auf Wasserstoff Neuland. Doch wer in Zukunft dabei sein will, muss neue Wege gehen und Visionen in die Realität umsetzen", ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Zillertaler Verkehrsbetriebe (#ZVB), Franz #Hörl, überzeugt. Geht alles nach Plan, soll der Regelbetrieb bereits im Jahr 2022 aufgenommen werden. Der Fahrplan bis dorthin ist sportlich. Vom Test eines Prototyps bis hin zur Ausschreibung der Triebwagen und dem Aufbau der #Wasserstoff-Produktionsanlage muss noch viel passieren.

"Die belastende Verkehrssituation ist nicht mehr tragbar für unser Land. Indem das Zillertal nun die Initiative für dieses visionäre und international einzigartige Projekt ergreift, wird es ein glänzendes Vorbild für die Vereinbarkeit von umweltfreundlicher und moderner Mobilität und nachhaltigem Tourismus – nicht nur für Tirol und den gesamten Alpenraum, sondern für die ganze Welt", gratuliert LH Platter den Verantwortlichen zu dieser Entscheidung.

Zwtl.: Zillertal setzt auf regionale Ressource

800.000 Liter Diesel – das sind fast 30 Lkw-Tankzüge – verbraucht die Zillertalbahn pro Jahr. Zudem emittiert die Bahn jährlich 2.160 Tonnen CO2. Dass die Zukunft nicht im Diesel liegt, war klar. Also fiel die Entscheidung zwischen einem Oberleitungs- und dem #wasserstoffelektrischen

Triebwagen soll Schülerverkehr zwischen Mügeln und Oschatz übernehmen, aus lvz.de

http://www.lvz.de/Region/Oschatz/Triebwagen-soll-Schuelerverkehr-zwischen-Muegeln-und-Oschatz-uebernehmen

So kennt man die #Döllnitzbahn: eine Lok – Dampf oder Diesel – mehrere Waggons und gemütliches Tempo. Aber ebenso wie auf der Normalspur immer öfter #Triebwagen im Einsatz sind, wird der Triebwagen demnächst auf der #750mm-Spur Einzug halten – zumindest für den Schülerverkehr.
#Mügeln. Seit kurzem vermeldet die Döllnitzbahn auf ihrer Internetseite, dass sie einen Triebwagen angeschafft hat. Er soll ab Sommer 2018 im #Schülerverkehr eingesetzt werden. „Eine glückliche Fügung“, nennt Eisenbahnbetriebsleiter Lutz #Haschke die Umstände, die zum Zuwachs des Fahrzeugparkes führten. Aufgrund von Streckenstilllegungen und Fahrzeugneubeschaffungen bei den #Niederösterreichischen Schmalspurbahnen bestehe ein Überhang bei den Triebwagen der vormals bei den #Österreichischen Bundesbahnen als Baureihe #5090 bezeichneten Fahrzeuge. Haupteinsatzgebiet der noch vorhandenen Triebwagen sei die Citybahn Waidhofen/Ybbs, wo auch der nun von der Döllnitzbahn erworbene VT 15 seit zwei Jahren mangels Bedarf abgestellt gewesen sei.

Gemeinsame sächsische Triebwagenpläne geplatzt

Neu ist der Gedanke, Triebwagen auf der Schmalspurbahn einzusetzen, nicht. In den 1990er Jahren gab es im Freistaat Sachsen sogar die Vorstellung, gemeinsam für alle Bahnen neue Triebwagen bauen zu lassen. Vorläufiger Höhepunkt dieser Gedankenspiele war, dass 1995 das Baumuster eines solchen Triebwagens auf einem Normalspur-Waggon nach Oschatz und von dort nach Mügeln geliefert wurde. Dabei handelte es sich um eine Designstudie ohne Antrieb, aber dafür mit zwei verschiednen Ausstattungsvarianten diesseits und jenseits des Mittelganges. „Im Jahr 2002 gab es noch einmal Beratungen zu diesem Vorhaben“, erinnert sich Lutz Haschke. Nach dem Hochwasser, bei dem die Weißeritztalbahn schwer beschädigt wurde, habe sich das Thema erledigt gehabt. Die Hürde, eine ausreichend große Stückzahl bestellen zu können, bei der die #Entwicklungskosten in einem vernünftigen Verhältnis zum #Stückpreis gestanden hätten, sei …