Archiv für den Monat: November 2005

LOK Report: Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB): Einweihung der neuen Fahrzeughalle

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Im November 2004 begannen die Bauarbeiten für eine neue Fahrzeughalle der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) in Wernigerode in der Ilsenburger Straße. Nach nur einem Jahr Bauzeit ist nun eine etwa 10.000 Quadratmeter große Fahrzeughalle entstanden, in die auch noch eine Wagenwaschanlage integriert ist.
Auf ca. 170 Metern Länge und 35 Metern Breite können vor allem nachts etwa 65 Eisenbahnfahrzeuge der HSB auf sechs Gleisen geschützt vor der Witterung abgestellt werden. Zwei Gleise haben eine Arbeitsgrube erhalten, um kleinere auch Instandhaltungsmaßnahmen an den Fahrzeugen ausführen zu können.
Am 1. Dezember 2005 um 10 Uhr soll die neue Fahrzeughalle offiziell eingeweiht werden. Der Minister für Bau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Karl-Heinz Daehre, hatte schon persönlich vor einem Jahr den ersten Spatenstich …

LOK Report: Adventsmarkt im Rollbockschuppen Heinsdorfergrund

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Am 26. 11. 2005 haben der Traditionsverein Rollbockbahn e.V. und der Heimatverein Heinsdorfergrund e.V. in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr einen Adventsmarkt im Rollbockschuppen und Gemeindezentrum organisiert. Es erwartet Sie ein musikalisches Rahmenprogramm, Schauschnitzen, Schauklöppeln, Basteln, weihnachtliche Geschenkartikel und vieles mehr.
Die Rollbocklok 99 162 wird fotogerecht vor dem Lokschuppen positioniert. Gegen 14.30 Uhr wird das neue Buch über „de Rollbock“ vorgestellt. Alle sind herzlich …

LOK Report: Traditionsverein Kleinbahn des Kreises Jerichow I e.V.

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Der Traditionsverein Kleinbahn des Kreises Jerichow I e.V. lädt am Samstag, den 26.11.2005 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr zum Tag der offenen Tür im Bahnhof Magdeburgerforth ein. Zu dieser Zeit sind einige Vereinsmitglieder zugegen und werden alle Fragen zum Verein, zum Museumsbahnprojekt „Gloinetalbahn“ und natürlich …

Leipziger Volkszeitung: Region Mügeln als Geheimtipp für Touristen

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Mügeln. Eine historische Postkutsche legt auf ihrem Weg von Leipzig nach Dresden auch in Mügeln regelmäßig einen Zwischenstopp ein. „Man will es nicht für möglich halten, aber für die über 100 Reisegäste, die seit Anfang 2004 auf historische Art reisten, hat sich Mügeln noch vor Meißen und Grimma als besonderer Höhepunkt herausgestellt“, freut sich Andreas Lobe, Leiter des Heimatmuseums Mügeln.
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Besonderen Anteil daran haben nach seiner Meinung die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Geschichte der Goetheschule. Sie empfangen die Gäste in historischen Kostümen, führen sie durch die Kleinstadt und …

LOK Report: Schmalspur-Werkbahnen am Küstenkanal

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Die Torffirma Deilmann aus Sedelsberg hat auch einen Werksteil am Küstenkanal. Der Torflorenzug wird sogar von zwei Lokomotiven gezogen, was aber nur „umlaufbedingt“ der Fall war.
Die „Emsländischen Baustoffe“ fahren den Rohstoff Sand zur Steinproduktion mit der eigenen Schmalspurbahn von der Sandgrube zum Werk am Küstenkanal. Die Diema Lok mit ihren 10 Wagen kann dabei auf schwerem Oberbau fahren …

LOK Report: Schlüsselübergabe Bahnhof Magdeburgerforth

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Am 12. November 2005 konnte der Traditionsverein Kleinbahn des Kreises Jerichow I e.V. in einer kleinen Feier endgültig den Bahnhof Magdeburgerforth in Besitz nehmen. Symbolisch wurde dem Vorsitzenden des Vereines, Herrn Kilian Kindelberger, durch den letzten Vorsteher des Bahnhofes zur Zeit der Deutschen Reichsbahn, Herrn Rudolf Dorbrietz, ein Schlüssel übergeben.
Damit ist der Verein ein Stück weiter, eine Museumsbahn von Magdeburgerforth nach Altengrabow zu bauen. Dazu benötigen wir auch viele Spenden und …

LOK Report: Zittau

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Die Bauarbeiten im Bahnhof Bertsdorf gehen langsam dem Ende entgegen. Heute waren 199 013 und die Stopfmaschine unterwegs.
Ab 12. November soll der Zugverkehr der SOEG auf beiden Streckenästen wieder aufgenommen werden. Allerdings ist bis zum großen Fahrplanwechsel im Dezember ein eingeschränkter Übergangsfahrplan gültig, welcher unter www.SOEG-Zittau.de …

LOK Report: Berliner Park-Eisenbahn: Draisinen- und Nikolausfahrten

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Auch im Winterhalbjahr schläft bei der von Kindern betriebenen Parkeisenbahn niemand. Am zweiten Adventswochenende (03. / 04. Dezember) fährt der Nikolaus mit dem Dampfzug der Parkeisenbahn und freut sich, gemeinsam mit den kleinen Eisenbahnern, auf Besucher.
In der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr beginnen die Fahrten halbstündlich am Hauptbahnhof der Parkeisenbahn. Unterwegs stoppen die Züge im Betriebswerk, denn dort ist ein weihnachtlicher Markt mit Spielstation, Videokino, Bastelstube, Bücher- und Souvenirbasar, Stehcafé und Bratwurststand aufgebaut. Der Fahrpreis beträgt für diese Fahrten 7 Euro für Kinder (inkl. Nikolaustüte) und 5 Euro für Erwachsene (inkl. Glühwein).
Für Kindergarten- und Schulgruppen kommt der Nikolaus nochmals vom 5. bis 9. Dezember und lädt zu halbstündigen Fahrten durch die winterliche Wuhlheide ein. Aufgrund des begrenzten Platzangebots werden die Nikolausfahrten mit Reservierung angeboten und können bis 25. November über Telefon 53 89 260 vorbestellt werden.
Bis Februar 2006 startet an jedem 1. und 3. Sonntag jeweils von 11.00 bis 16.00 Uhr eine Handhebeldraisine zu 4 Kilometer langen Pendelfahrten vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn durch ein herrliches Waldgebiet (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 07.11.05).

Vom Erdbeben zum leisen Klack-Klack

http://www.dnn-online.de/dnn-heute/58368.html

Radebeul. Was unter der Straßenbahn geschah, wenn sie am Weißen Roß in Radebeul über die Gleise der Schmalspurbahn rollte, das beschreibt Roland Ende als kleines Erdbeben. „Die Räder der Straßenbahn sind in die 60 Millimeter breite und 40 Millimeter tiefe Spurrille der Schmalspurbahn gefallen und haben dabei nicht nur Lärm, sondern auch eine heftige Erschütterung verursacht“, erklärt der Bereichsleiter für Gleisinstandhaltung der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Und das geschah pro Straßenbahn nicht nur einmal: Jeder Radsatz ist in die Lücke hineingepurzelt – bei einem dreiteiligen Tatrazug war das genau zwölf Mal, eine Zahl, die selbst bei einem modernen Stadtbahnwagen erreicht werden kann. Technisch konnte die Gleiskreuzung zwischen Straßen- und Schmalspurbahn, die 1899 mit dem Bau der Straßenbahn von Mickten nach Kötzschenbroda nötig wurde, damals nicht anders gelöst werden. Im Zuge der Arbeiten an der Meißner Straße ist jetzt dagegen eine andere Lösung geplant, die das bisherige Erdbeben mit einem leisen „Klack-Klack“ ersetzen wird.
„Wir haben einen Experten im Weichenwerk Gotha gebeten, uns auszurechnen, wie die Kreuzung beschaffen sein muss, damit die Radsätze über die Herzstücklücke geräuscharm übersetzen“, sagt Roland Ende, der nicht nur für die DVB arbeitet, sondern …

Dresdner Neueste Nachrichten: Vom Erdbeben zum leisen Klack-Klack

http://www.dnn-online.de/dnn-heute/58368.html

Radebeul. Was unter der Straßenbahn geschah, wenn sie am Weißen Roß in Radebeul über die Gleise der Schmalspurbahn rollte, das beschreibt Roland Ende als kleines Erdbeben. „Die Räder der Straßenbahn sind in die 60 Millimeter breite und 40 Millimeter tiefe Spurrille der Schmalspurbahn gefallen und haben dabei nicht nur Lärm, sondern auch eine heftige Erschütterung verursacht“, erklärt der Bereichsleiter für Gleisinstandhaltung der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Und das geschah pro Straßenbahn nicht nur einmal: Jeder Radsatz ist in die Lücke hineingepurzelt – bei einem dreiteiligen Tatrazug war das genau zwölf Mal, eine Zahl, die selbst bei einem modernen Stadtbahnwagen erreicht werden kann. Technisch konnte die Gleiskreuzung zwischen Straßen- und Schmalspurbahn, die 1899 mit dem Bau der Straßenbahn von Mickten nach Kötzschenbroda nötig wurde, damals nicht anders gelöst werden. Im Zuge der Arbeiten an der Meißner Straße ist jetzt dagegen eine andere Lösung geplant, die das bisherige Erdbeben mit einem leisen „Klack-Klack“ ersetzen wird.
„Wir haben einen Experten im Weichenwerk Gotha gebeten, uns auszurechnen, wie die Kreuzung beschaffen sein muss, damit die Radsätze über die Herzstücklücke geräuscharm übersetzen“, sagt Roland Ende, der nicht nur für die DVB arbeitet, sondern außerdem ehrenamtlich im Traditionsbahnverein tätig ist und daher beide Bahnen genau kennt. Das Ergebnis: Wenn sich die beiden Schienenstränge in einem Winkel von weniger als 20 Gon (das sind 18 Grad) kreuzen, dann fallen die Räder nicht in die Spurrille hinein, sondern setzen auf dem Schienenkopf sanft über. Der Trick: Das Rad sowohl von Straßenbahn wie Schmalspurbahn ist breit genug, um bei einem relativ flachen Kreuzungswinkel mit einer Radseite vor der Rille gerade noch auf dem Schienenkopf aufzuliegen, während die andere Seite nach der Rille bereits schon auf dem Schienenkopf angekommen ist (siehe Grafik). „Solche Kreuzungen sind im Straßenbahnbereich längst üblich“, erklärt Ende, „für eine Kreuzung von Straßenbahn und Schmalspurbahn jedoch eine Novität.“
Etwa 350 Stunden haben die Mitarbeiter der DVB-Werkstatt in Dresden-Reick denn auch an dem neuen Tiefrillenherzstück gearbeitet, das in zwei Teilen zum Weißen Roß transportiert und voraussichtlich am 17. November eingebaut wird. Damit sich die Schienen der beiden Bahnen künftig in flacherem Winkel treffen, wird jetzt noch die Trasse der Schmalspurbahn im Bereich der Meißner Straße verschoben und in eine S-Form gebracht. „Wenn die Bahnen wieder rollen, wird das für die Anwohner eine deutliche Verbesserung sein“, ist sich Ende sicher.

Birgit Andert

letzte Aktualisierung von 07.11.2005