Archiv für den Monat: Januar 2006

Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH: Fahrplanheft 2006

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Der neue Prospekt 2006 der Brohltalbahn liegt nunmehr vor. Ziel des Fahrplanheftes ist, Besucher für die Brohltalbahn, nämlich den Vulkan-Expreß, und gleichermaßen auch für die herrliche Vulkan-Landschaft am Mittelrhein zu gewinnen. Der Fahrplan wurde als überregionales Werbe- und Informationsmedium auch dieses Jahr wiederum sehr gut nachgefragt.
Der Prospekt erscheint wieder mit einer Auflage von 135.000 Exemplaren und wird hauptsächlich im Großraum Frankfurt – Rhein/Ruhr großflächig an Hotels und touristische Einrichtungen verteilt. Hierbei arbeiten wir auf Gegenseitigkeit und legen in unseren Räumen auch deren Prospekte aus. So kann eine ordentliche Zusammenarbeit der Tourismusbetriebe der gesamten Region gut funktionieren, wobei jeder am anderen partizipiert.
Der Prospekt beinhaltet zunächst den Streckenplan mit Erläuterungen zu den einzelnen Stationen. Sodann gibt es eine Fahrtbeschreibung, um die Leser auf eine Reise mit der Brohltalbahn durch eine außergewöhnliche Landschaft einzustimmen. Neben Hinweisen zu den monatlichen Wanderungen der Tourist-Information werden die kulinarischen Reisen mit dem Vulkan-Expreß herausgehoben, zum Beispiel Früh-Kölsch-Fahrt, Themenfahrten und einige Sommernachtsfahrten, aber auch im Oktober die mittlerweile legendären Gambrinusfahrten. Besonders dargestellt werden natürlich auch die bekannten Winter- und Nikolausfahrten.
Außerdem gibt es eine Darstellung zum Vulkanpark Brohltal/Laacher See und der Burg Olbrück, dem Wahrzeichen des Brohltals. Wandermöglichkeiten am Streckenendpunkt im Bahnhof Engeln sowie die Anreisemöglichkeiten mit den Rheinschiffen in Brohl runden die touristische Darstellung ab. Auf neue Angebote wird besonders hingewiesen.
Ab sofort kann der erst im Jahre 2004 aufwendig sanierte historische Vulkan-Expreß (als Einzelfahrzeug) für besondere Anlässe gemietet werden. Ab 2006 fährt der Vulkan-Expreß von Juni bis September zusätzlich mittwochs und freitags. Erste gute Erfahrungen damit konnten wir letztes Jahr machen. Auch im November werden wir sonntags fahren.
Ausführliche Hinweise werden zur guten Erreichbarkeit der Brohltalbahn mit dem stündlichen Nahverkehr der Deutschen Bahn im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Taktes gegeben.
Weiterhin stellt sich der aktiv tätige Förderverein der Brohltalbahn, nämlich die IBS (Interessen-gemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn) ausführlich vor. Mit deren tätiger Hilfe kann die Brohltalbahn weiterbetrieben und erhalten werden. Des Weiteren wird auf die ins Leben gerufene Spendenaktion zur Wiederinbetriebnahme der einzig erhalten gebliebenen Brohltaler Dampflok „11sm“ hingewiesen, damit’s im Brohltal endlich wieder dampft.
Der vollständige Fahrplanprospekt kann im Internet von unserer Seite www.vulkan-express.de herunter-geladen werden (Pressemeldung Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH, 26.01.06).

Leipziger Volkszeitung: Sanierung der Döllnitzbrücken geht weiter

http://www.lvz-online.de/lvz-heute/15006.html

Oschatz. Die Bauarbeiten am stillgelegten Streckenabschnitt der Döllnitzbahn zwischen dem Hauptbahnhof und dem Südbahnhof sollen am Dienstag weiter geführt werden. Nachdem die Sanierung der Stützmauer wegen des Winterwetters unterbrochen werden musste, soll nun die Sanierung der Wäschereibrücke am Brühl erfolgen.
„Um trotz Abbestellung des subventionierten Schienenpersonenverkehrs auf der Schmalspurbahn Oschatz-Kemmlitz den Verkehr anlässlich der Landesgartenschau zu ermöglichen, hat sich der Zweckverband Döllnitzbahn Zuschussmittel beschafft. Diese sind jetzt der Döllnitzbahn zugeflossen und ermöglichen nunmehr den Baubeginn“, informiert Döllnitzbahn-Geschäftsführer Gerhard J. Curth.
Mit Beginn der Winterferien sollen die zwei Brücken in der Döllnitzaue saniert werden. Der Auftrag dafür wurde am Mittwoch ausgelöst. Curth:“Je nach Wetterlage ist eine Gesamtbauzeit von acht Wochen vorgesehen.“ Bis zum Beginn der Gartenschau am 22. April muss der Schülerverkehr deshalb mit Bussen erfolgen.
Nach Angaben des Geschäftsführers soll die Döllnitzbahn vom …

LOK Report: VSSB: Spendenaktion für legendäre Lok der Gattung I K gestartet

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Die erste sächsische Schmalspurlokomotive – die legendäre I K – soll neu entstehen. Anlässlich der festlichen Eröffnungsveranstaltung für das Festjahr „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen“ in Dresden wurde durch den Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e. V. (VSSB) das Projekt des Neubaus dieser Lok erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
In den Jahren 1881 – 1892 fertigte die berühmte Sächsische Maschinenfabrik AG Chemnitz (ehemals Richard Hartmann AG) insgesamt 44 Exemplare dieser kleinen und wendigen Lokomotive, die in den Anfangsjahren der sächsischen Schmalspurbahnen den Personen- und Güterverkehr abwickelten.
Das letzte Exemplar dieser Lokomotive war noch bis 1964 auf einer Anschlussstrecke der Weißeritztalbahn in Betrieb. Leider blieb auch dieses Fahrzeug nicht erhalten.
Getragen durch eine Spendenaktion soll nun eine „neue“ I K entstehen und nach ihrer Fertigstellung auf allen noch vorhandenen Strecken fahren und so mithelfen, die Attraktivität der sächsischen Schmalspurbahnen weiter zu erhöhen. VSSB-Vorsitzender Dr. Andreas Winkler: „Unser Ziel ist es, diese legendäre Lokomotive gemeinsam wieder entstehen zu lassen. Wir hoffen dabei auf die Unterstützung aus den Unternehmen der Metallindustrie mit Sachspenden ebenso, wie auf eine breite Unterstützung aller Eisenbahnfreunde mit Geldspenden.“
Unternehmen können sich mit der Anfertigung einzelner Bauteile der I K selbst ein kleines Denkmal setzen. Möglich ist die Unterstützung in Form von ingenieurtechnischen Leistungen, aber auch der Lieferung oder Bearbeitung fast aller Einzelteile, von z. B. Blech- und Gussteilen.
Winkler: „Vielleicht gelingt es sogar, Lehrlinge in die Arbeit an der „neuen“ I K einzubeziehen. Sie könnten dann direkt erleben, wie ihre Vorväter mit hohem Fachwissen und Können, aber ohne Computer, CAD und CNC, große Leistungen vollbracht und so den Ruhm des Maschinen- und Fahrzeugbaus in Sachsen begründet haben.“
Jeder Euro ist willkommen, um das Finanzierungsvolumen von 1,5 Millionen Euro zu erreichen. Wer den Bau der Lokomotive in besonderer Weise begleiten möchte, kann mit einer Spende „Stifter – Actien“ in verschiedenen Stufen – von Bronze bis Platin – erwerben.
Winkler dazu: „Wir freuen uns über jede Unterstützung. Auch für jeden Rat, der den neuen Bau der „neuen“ I K zu einem großen Ereignis werden lässt, für jede historische Begebenheit oder Unterlage, die das Projekt ausschmücken hilft, sind wird dankbar. Vielleicht gelingt uns gemeinsam, im Kleinen etwas Vergleichbares zu schaffen, was mit der Dresdner Frauenkirche so beeindruckend gelungen ist.“
Die Endfertigung der neuen Schmalspurlokomotive soll im Dampflokwerk in Meiningen erfolgen. Das Projekt wird aus 10 Bauabschnitten bestehen, um schrittweise an die Realisierung gehen zu können.
Im Rahmen der festlichen Auftaktveranstaltung zum 125. Jubiläum der Schmalspurbahnen haben die ersten Stifter ihre Actien aus den Händen des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Prof. Dr. Georg Milbradt erhalten: die Schmiedeberger Gießerei, die Wernesgrüner Brauerei und die Firma Jürgen Huss Räuchkerzenherstellung.
Für Spenden wurde ein Sonderkonto bei der Dresdner Bank eingerichtet:
Kontonummer: 4 000 900 20
Bankleitzahl: 850 800 00
Bank: Dresdner Bank AG, Filiale Dresden
Verwendungszweck: I K
Spender werden gebeten, ihre vollständige Anschrift mitzuteilen, damit die Spendenquittung zugesandt werden kann (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., www.ssb-sachsen.de, 13.01.06).

LOK Report: VSSB: Claus-Köpcke-Preis 2005 an Preßnitztalbahn vergeben

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Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Festjahr „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen“, wurde am 12.01.06 in Dresden zum dritten Mal der vom Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) gestiftete „Claus-Köpcke-Preis“ verliehen.
Benannt ist der Preis zur Anerkennung von Pflege, Erhalt und Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen nach dem berühmten sächsischen Eisenbahnpionier, Ingenieur und Finanzrat des Königlich-Sächsischen Finanzministeriums Prof. Claus Köpcke (1831 – 1911), der u. a. maßgeblich für den Bau des einst sehr weit entwickelten Schmalspurbahnnetzes verantwortlich zeichnete.
Vereinsvorsitzender Dr. Andreas Winkler zur diesjährigen Preisentscheidung: „Mit diesem Preis wollen wir gerade im Jubiläumsjahr der Schmalspurbahnen in Sachsen das große Engagement in den vielen Vereinen und bei den Bahnbetreibern anerkennen. Auch heute hat Sachsen mit diesen kleinen Bahnen ein besonderes Kleinod, das es einerseits zu erhalten, andererseits aber noch viel besser zu vermarkten gilt. Die Preisträger haben dies bereits in besonderer Weise getan.“
Aus mehr als 50 Nominierungen wurden ausgewählt:
1. Preis: Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V., für den Wiederaufbau der erst Ende der achtziger Jahre abgerissenen Preßnitztalbahn zwischen Jöhstadt und Steinbach
2. Preis: Förderverein „Wilder Robert“ e. V. gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung
Sornzig-Ablass, für den Wiederaufbau des Streckenabschnitts Nebitzschen-Glossen.
3. Preis: Traditionsverein Rollbockbahn e. V., mit dem Projekt der Restaurierung eines originalen Personenwagens.
Erstmals wurde der Claus-Köpcke-Medienpreis vergeben, der an das Team Neidhardt für die exklusive Bildbandreihe „Schmalspur-Album Sachsen“ über die Zeit der Königlich Sächsischen Staatseisenbahn geht.
Winkler zur Preisvergabe: „Die hohe Zahl von Nominierungen zeigt die große Vielfalt des Engagements für diese besonderen Bahnen in Sachsen und belegt, wie schwer dem Kuratorium in diesem Jahr die Entscheidung gefallen ist. Letztlich hat die besondere Dimension des Wiederaufbaus der weithin bekannten Preßnitztalbahn zwischen Jöhstadt und Steinbach den Ausschlag gegeben. Seit 1990 sind dort 8 km Strecke vorbildgerecht und als Gesamtensemble wieder entstanden. Tausende Besucher pro Jahr sind in der Zwischenzeit auch zu einem besonderen Wirtschaftsfaktor für den regionalen Tourismus geworden (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., www.ssb-sachsen.de, 13.01.06).

LOK Report: VSSB: 125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen

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Mit einer festlichen Veranstaltung wurde am 12.01.06 in Dresden in Anwesenheit des Schirmherrn Prof. Dr. Georg Milbradt das Festjahr „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen“, eröffnet, das an die Eröffnung der ersten Schmalspurbahn in Sachsen am 17.10.1881 von Wilkau nach Kirchberg erinnern soll.
Sachsen hat ab 1881 in kurzer Zeit ein beeindruckendes Netz dieser Nebenbahnen mit einheitlich 750 mm Spurweite gebaut, das um 1920 über 520 km Streckenlänge aufwies und einen wichtigen Beitrag zur Erschließung des Landes leistete. Sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr wurden beträchtliche Verkehrsleistungen erbracht. Trotz umfangreicher Streckenstilllegungen zwischen 1960 und 1975 gibt es auch heute noch regelmäßigen Dampfbetrieb und einen umfangreichen Museums- und Tourismusverkehr.
Getragen wird das Festjahr von den zahlreichen Vereinen, Bahnbetreibern und Museen, die sich den Schmalspurbahnen in besonderer Weise verpflichtet fühlen.
Mit dem ersten Zug auf der Lößnitzgrundbahn von Radebeul nach Radeburg am Neujahrstag 2006 um 7:50 Uhr begann ein Jahr, das mit über 125 Veranstaltungen in allen Regionen des Freistaates Sachsen an die große Geschichte dieser allgemein sehr beliebten „Bimmelbahn“ erinnern soll.
VSSB – Vorsitzender Dr. Andreas Winkler: „Ich denke, erst in letzter Zeit wird uns so richtig bewusst, welch interessantes Verkehrsmittel wir hier in Sachsen noch haben. Schmalspurbahnen gab es auch anderswo – aber oft ist davon nichts oder kaum noch etwas geblieben. Wir haben einen Freistaat mit einer beeindruckenden Geschichte, die es noch besser zu vermarkten gilt. Dies gilt auch für die Schmalspurbahnen.“
Fünf Festivals werden dem Festjahr das besondere Gepräge geben mit dem feierlichen Höhepunkt Ende Oktober auf der Jubiläumsstrecke in Schönheide und Carlsfeld. Winkler: „Ich danke allen beteiligten Vereinen und Bahnbetreibern für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung, die das Festjahr zu einem bleibenden Erlebnis machen wird.“
2006 wird für die Schmalspurbahnen in Sachsen nicht nur ein Jahr des Feiern sein. Winkler dazu: „Ich hoffe, sie fahren in eine gute Zukunft. Dafür ist ganz entscheidend, dass es bald gelingt, eine ausgewogene, alle regionalen Interessen berücksichtigende, gesamtsächsische Lösung für die Strecken im Regelverkehr zu finden. Nur eine solche Form der Organisation wird es ermöglichen, die erforderliche Effizienz beim Einsatz der weiterhin erforderlichen öffentlichen Mittel zu rechtfertigen. Aber auch der Wiederaufbau der Weißeritztalbahn muss nun endlich mit Bauarbeiten beginnen und zügig fortgeführt werden.“
Bis zum Silvestertag 2006 besteht die Möglichkeit, mit der Bimmelbahn mitfahren zu können, so in Jöhstadt, Oberwiesenthal, Radebeul und Zittau.
Ausführliche Informationen zum Festjahr: www.schmalspur-dampf-sachsen.de (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., www.ssb-sachsen.de, 13.01.06).

NewsTix: Bund gibt 10 Millionen Euro zum Wiederaufbau der Weißeritztalbahn

http://www.newstix.de/
?session=&site=actual&startentry=0&entmsg=true&mid=1640

Der Bund gibt dem Freistaat Sachsen einen Festbetrag von 10 Millionen Euro zum Wiederaufbau der Weißeritztalbahn zwischen Freital-Hainsberg und dem Kurort Kipsdorf.
Große Teile der Bahn waren durch das Hochwasser 2002 zerstört worden. Der Bund habe zur Bedingung gemacht, dass der Wiederaufbau die gesamte Stecke umfasst, wobei der Freistaat den über 10 Millionen Euro hinausgehenden Betrag bis zu einer Gesamtsumme von 20 Millionen Euro, den geschätzten Gesamtkosten, finanziert.
Zudem müsse der Wiederaufbau wirtschaftlich sein. Sachsen habe gegenüber der Bundesregierung ausgeführt, dass die wirtschaftliche Grundlage für den neuen Betreiber geschaffen werde. Das wirtschaftliche Eigentum an betriebsnotwendigen Grundstücken zwischen Freital-Hainsberg und dem Kurort Kipsdorf und die Eisenbahninfrastruktur der Schmalspurbahn sowie der Betrieb …