Archiv für den Monat: April 2007

Harzer Schmalspurbahnen GmbH: Planeinsätze für NWE T3

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Aufgrund der diesjährigen Hauptuntersuchungen an den Neubau-Triebwagen 187 016 – 019 (Baujahr 1999) setzt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) derzeit den ansonsten ausschließlich für Sonderzugeinsätze vorgehaltenen Schlepptriebwagen 187 025 (Baujahr 1939) gelegentlich im Planverkehr ein.
Der äußerlich als „T3“ im dunkelroten Design der ehemaligen Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE) verkehrende Schlepptriebwagen wird dabei sporadisch von Wernigerode aus vor den Zugpaaren 8901/8902 (Wernigerode ab 7:10 Uhr) sowie 8905/8906 (Wernigerode ab 16:10 Uhr) nach Eisfelder Talmühle und zurück, zusammen mit einem Personenwagen, eingesetzt.
Der T3 ist heute als letzter der drei ursprünglich von der NWE in den Jahren 1935 bis 1939 beschafften Schlepptriebwagen (T1 – T3) erhalten. Nach dem 2. Weltkrieg in das Nummernschema der Deutschen Reichsbahn als VT 137 566 eingereiht wurde das Fahrzeug seit Mitte der 1960´er Jahre nur noch als Hilfsgerätewagen in Arbeitszügen eingesetzt und im Jahre 1977 abgestellt.
Die betriebsfähige Aufarbeitung wurde erst im Jahre 1993 durch die HSB bei der MaLoWa (Benndorf) mit einer äußerlichen Herrichtung als „NWE T3“ in Auftrag gegeben. Zwei Jahre später war der bei Eisenbahnfreunden sehr beliebte Triebwagen dann wieder einsatzbereit und bekam nach technischen Problemen im Jahre 1999 eine neue Motorenanlage.
Die nächsten Planeinsätze des historischen Schlepptriebwagens erfolgen voraussichtlich am 28.04. (8901/8902) sowie am 10.05.2007 (8901/8902) (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 28.04.07).

Parkeisenbahn Crispendorf: „Crispi“ startet in die Saison

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Die Loks und Wagen sind geölt und die Weichen sind gefettet, denn am 01. Mai startet die Parkeisenbahn Crispendorf in die Fahrsaison 2007. Die beiden Lokomotiven ziehen am Eröffnungstag abwechselnd Personen- und Güterzüge. Stündlich (immer halb) verkehrt ein Fotogüterzug über den 2,1 km langen Rundkurs.
Die Fahrt durch das Wisentatal dauert ca. 20 Minuten. Erwachsene zahlen zwei und Kinder einen Euro die hälfte. Eine 20 Meter lange Autorennbahn mit 4 Bahnen lädt zu spannenden Duellen ein. Für das leibliche Wohl wird mit Thüringer Bratwürsten sowie Kaffee und Kuchen bestens gesorgt.
Saisoneröffnung ist am 01. Mai, Fahrbetrieb von 10 Uhr bis 17 Uhr mit Unterstützung von Parkeisenbahnern aus Dresden, Die Rundfahrt dauert 20 Minuten über den 2,1 km langen Kurs. Fotogüterzüge immer zur vollen Stunde mit verschiedenen Zugzusammenstellungen. Auf Wünsche von Eisenbahnfans wird besonders eingegangen (Thomas Bitter, www.ferienlandcrispendorf.de, 28.04.07).

Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB): Besuch aus Wales

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Vom 19. bis zum 22. April 2007 waren dreißig Eisenbahner der ältesten Eisenbahngesellschaft der Welt – der 1832 gegründeten Ffestiniog an Welsh Highland Railways (FR/WHR) in Wales – zu Gast bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB). Unter sachkundiger Begleitung von HSB-Personalen waren sie dabei am vergangenen Wochenende in ihrer typischen walisischen Eisenbahnerkleidung in zahlreichen Planzügen auf dem gesamten Streckennetz zwischen Wernigerode, Quedlinburg, Nordhausen und dem Brocken unterwegs.
Schon von weitem waren die mit dem Gastpersonal besetzten HSB-Züge an den mit walisischen Fahnen geschmückten Dampflokomotiven zu erkennen. Die in diesen Zügen als Lokomotivführer, Heizer oder Zugbegleiter tätigen Gäste unterstützten mit großem Einsatz und viel persönlichem Engagement die Mitarbeiter der HSB. So fanden sich die Waliser Lokführer sehr schnell auf den Harzer Dampflokomotiven zurecht und konnten die gegenüber ihren heimischen Maschinen vergleichsweise gewaltigen Loks problemlos bedienen, ohne dass dabei für die Fahrgäste ein Unterschied feststellbar war. Lediglich für die walisischen Lokheizer bedeutete das Kohleschippen auf den Harzlokomotiven eine ungewohnte körperliche Anstrengung, werden doch die heimischen Maschinen mit Heizöl betrieben. Für die Zugbegleiter stellte die Sprachbarriere teilweise zwar eine Herausforderung im Einsatz dar, jedoch reiste in allen betreffenden Zügen auch stets ein Übersetzer mit.
Unter den zahlreichen Museumseisenbahnen Großbritanniens ist die FR von Porthmadog nach Blaneau Ffestiniog (www.festrail.co.uk) nicht nur eine der ältesten, sondern auch die längste. Die ehemals dem Schieferbergbau dienende 600 mm-Schmalspurbahn wird derzeit sogar mit der im Wiederaufbau befindlichen WHR verbunden und erfährt damit fast eine Verdoppelung der bisherigen Streckenlänge auf 65 km.
Die mittlerweile sehr guten Beziehungen zur HSB hatten ihren Anfang, als vor über zehn Jahren im Rahmen einer privaten Reise die ersten Kontakte geknüpft wurden. Im Laufe der nachfolgenden Jahre fanden viele gegenseitige private Besuche von Lokführern, Heizern und Zugbegleitern aus Wales bei der HSB und umgekehrt statt (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 27.04.07).

Sauerländer Kleinbahn: MME feiert ihr 25-Jähriges, aus Süderländer Tageblatt

http://www.suederlaender-tageblatt.de/
show_artikel.php?id=1906

Festwochenende am 14. und 15. Juli. Weitere Aktionen während gesamter Saison
HERSCHEID Die Sauerländer Kleinbahn wird in diesem 25 Jahre alt – und das soll ausgiebig gefeiert werden. Über die gesamte Fahrsaison hinweg wird es die verschiedensten Aktionen geben. Beginn ist am kommenden Dienstag, 1. Mai, mit dem ersten Fahrtag. Dann soll die Dampflok „Bieberlies“ zum ersten Mal in diesem Jahr zu nostalgischen Fahrten durchs Elsetal einladen – wenn sie denn am kommenden Samstag die abschließende Wasserdruckprobe besteht. Natürlich werden auch das Bahnhofscafe im Güterschuppen sowie der Biergarten geöffnet sein – für das leibliche Wohl wird also bestens gesorgt. Darüber hinaus wird es monatlich …

Entscheidung über Jagsttalbahn in einem halben Jahr, aus Fränkische Nachrichten

http://www.fnweb.de/lokales/me/region/
20070423_p051226009_11107.html

Ergebnis eines Spitzengesprächs in Künzelsau / Krautheim und Schöntal weiter skeptisch / Zustimmung aller Gemeinden wichtig
Von unserem Redaktionsmitglied Daniela Käflein

Krautheim. „Wir bringen Geschichte in Bewegung.“ Mit diesem Slogan werben die Jagsttalbahnfreunde für ihr ehrgeiziges Projekt, die stillgelegte Bahn wieder in Betrieb zu nehmen. Krautheim hat die Angelegenheit im Februar letzten Jahres wegen fehlender finanzieller Mittel vorerst zu den Akten gelegt. Aber jetzt kommt doch wieder Bewegung in die Sache: Zu einem Spitzengespräch trafen sich im Künzelsauer Landratsamt einige Bürgermeister betroffener Gemeinden, Landrat Helmut M. Jahn, Vertreter der Jagsttalbahnfreunde und der Jagsttalbahn AG.
Eingeladen hatten der Landrat des Hohenlohekreises, Helmut M. Jahn, und Wirtschaftsförderer Heinz Ehrmann. „Grundsätzlich steht der Landkreis Hohenlohe hinter der Inbetriebnahme …

Parkeisenbahn:Feuer zerstört ein Teil des Fahrzeugparks der Parkeisenbahn Wuhlheide

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Durch ein Feuer sind am heutigen Morgen Fahrzeuge der Parkeisenbahn
Wuhlheide zerstört oder stark beschädigt worden.

Am frühen Samstagmorgen wurde die Berliner Feuerwehr in die Wuhlheide
gerufen. Bei einem Brand im Bahnbetriebswerk ist ein Teil des Wagenmaterials
den Flammen zum Opfer gefallen.
Dabei wurden u.a. mehrere gut hundert Jahre alte und liebevoll gepflegte
Wagen zerstört. Betroffen sind u.a. der bei den Fahrgästen sehr beliebte, zu
einem Personenwagen umgebaute Sommerwagen. Insgesamt sind 3 Wagen zerstört,
vier weitere stark beschädigt, weitere Fahrzeuge habe leichte Brandschäden
erhalten. Die kleine Werkstatt der Parkeisenbahn ist zum Glück nicht
betroffen. Bei dem Brand sind aber die in unserem Gerätewagen gelagerten
Werkzeuge vernichtet worden, so dass Instandsetzungs- & Reparaturarbeiten an
Fahrzeugen nur eingeschränkt durchgeführt werden können.
Die Brandursache ist momentan noch ungeklärt, die Polizei hat die
Ermittlungen aufgenommen.
Bei der Parkeisenbahn Wuhlheide sorgen mehr als 160 Parkeisenbahner ab 11
Jahren in ihrer Freizeit dafür, dass in der Wuhlheide die Züge rollen. Die
Kinder und Jugendlichen werden bei der Parkeisenbahn zum Schrankenwärter,
Streckenläufer, Schaffner, Fahrkartenverkäufer und zur Bahnhofsaufsicht
ausgebildet. Im Zentrum der Jugendarbeit stehen das gemeinsame Lernen und
Erleben sowie die Vermittlung von Verantwortung und sozialer Kompetenz. So
fuhren im letzten Jahr über 61.000 Fahrgäste mit der kleinen Eisenbahn und
schauten den jungen Parkeisenbahnern über die Schulter.
Durch den Brand ist zur Zeit nur ein eingeschränkter Fahrbetrieb alle 30
Minuten möglich. Somit kann den Parkeisenbahnern & Fahrgästen kein
abwechslungsreicher Fahrbetrieb mehr geboten werden.
Die Parkeisenbahn Wuhlheide bittet die Bevölkerung und Firmen um
Unterstützung. Insbesondere der Wiederaufbau der Wagen, aber auch
Neubeschaffung von Werkzeugen wie Wagenheber sprengt sämtliche Finanzplanung
der kleinen Einrichtung, die über keine Reserven für einen solchen Notfall
verfügt. Neben finanziellen Hilfsmitteln werden aber auch Firmen gesucht,
die die Parkeisenbahn beim Wiederaufbau & Materialbeschaffung unterstützen
können.

Spendenkonto:

Konto: 13 26 600
BLZ: 120 965 97 bei der Sparda-Bank Berlin e.G.

Harzer Schmalspurbahnen GmbH: Lokführer, Heizer und Zugbegleiter aus Wales zu Gast

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In der Zeit vom 19. bis zum 22. April 2007 sind 30 Lokführer, Heizer und Zugbegleiter der ältesten Eisenbahngesellschaft der Welt – der 1832 gegründeten Ffestiniog an Welsh Highland Railways (FR/WHR) in Wales – zu Gast bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB).
Unter sachkundiger Begleitung der Personale der HSB werden sie am Samstag, den 21., und Sonntag, den 22. April in ihrer typischen walisischen Eisenbahnerkleidung auf dem gesamten Streckennetz unterwegs sein. Besonders hervorzuheben sind an beiden Tagen folgende Fahrtstrecken und Abfahrtzeiten, bei denen je ein Lokführer, Heizer und Zugführer die Harzer Eisenbahner verstärken:
• 09:10 Uhr Wernigerode – Brocken
• 12:40 Uhr Wernigerode – Brocken
• 10:14 Uhr Nordhausen – Wernigerode
• 10:31 Uhr Quedlinburg – Hasselfelde
• 13:02 Uhr Hasselfelde – Quedlinburg
• 14:40 Uhr Wernigerode – Nordhausen
Der Besuch aus Wales resultiert aus guten Kontakten zwischen Mitarbeitern der HSB und den walisischen Eisenbahnern, die bereits vor über zehn Jahren im Rahmen einer privaten Reise geknüpft worden sind. Im Laufe der nachfolgenden Jahre fanden viele gegenseitige private Besuche von Lokführern, Heizern und Zugbegleitern aus Wales bei der HSB und umgekehrt statt. Im Jahre 2003 erfolgte dann sogar eine offizielle Einladung an die Harzer Eisenbahner nach Wales. Zehn Mitarbeiter der HSB waren daraufhin im Rahmen eines „German Weekends“ ein Wochenende lang ebenfalls als Lokführer, Heizer und Zugbegleiter auf schmaler Spur in Wales tätig. Natürlich boten sich hierbei auch viele Gelegenheiten zum Fachsimpeln und zur weiteren Vertiefung persönlicher Kontakte.
Die freundschaftlichen Beziehungen zur FR / WHR wurden beim letztjährigen Besuch der HSBGeschäftsleitung in Wales mittlerweile nun auch offiziell bestätigt. Die Geschäftsführer der beiden Eisenbahngesellschaften, Paul Lewin und Matthias Wagener, unterzeichneten am 17. September 2006 vor historischer Kulisse im Bahnhof von Porthmadog eine offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen beiden Gesellschaften. Ziel dieser Vereinbarung ist es, den Wissens- und Informationsaustausch in allen Angelegenheiten des Eisenbahn- und Tourismuswesens zum gegenseitigen Nutzen zu stärken.
In Großbrittannien, dem „Mutterland der Eisenbahn“, fuhren Anfang des 19. Jahrhunderts nicht nur die ersten Eisenbahnen, sondern es entwickelte sich dort sehr frühzeitig ein bewusster Umgang mit dem technischen Erbe, indem wertvolle Sachzeuge der Eisenbahnentwicklung vor dem Schneidbrenner bewahrt wurden. So findet man heute auf den britischen Inseln eine Vielzahl interessanter Museumseisenbahnen. Eine der ältesten – und von der Streckenlänge die größte – ist hierbei die in Wales verkehrende Ffestiniog Railway (FR) von Porthmadog nach Blaneau Ffestiniog, die auf den Gleisen einer ehemals dem Schieferbergbau dienenden Bahn verkehrt. Derzeit wird diese Bahn mit der Welsh Highland Railway verbunden und erfährt damit fast eine Verdoppelung der bisherigen Streckenlänge.
Sicherlich werden nach diesem Wochenende viele interessante und neue Eindrücke zum Gepäck der Rückreise gehören. Letztendlich tragen diese Kontakte dazu bei, daß die jeweilige Bahn im Partnerland an Bekanntheit gewinnt und somit neue Besucherpotentiale erschlossen werden. Das Aufeinandertreffen der „Ältesten der Welt aus Großbritannien“ und der „Größten unter den Kleinen aus Deutschland“ ist sicherlich nicht der letzte gegenseitige Besuch. Jeder, der als Fahrgast Interesse an einem ersten Kennenlernen der britischen Freunde hat, ist natürlich besonders auch an diesem Wochenende bei den Harzer Schmalspurbahnen herzlich willkommen (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 18.04.07).

Borkumer Kleinbahn und Dampfschiffahrt Gesellschaft: Loktaufe in Aurich

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Die Borkumer Kleinbahn hat am 13.04.07 auf dem Auricher Marktplatz ihre neueste Lokomotive auf den Namen „Aurich“ mit einem Volksfest getauft. Die Lok geht am Wochenende nach Emden und wird Montag nach Borkum übergesetzt, wo sie bis zum Monatsende getestet werden soll und voraussichtlich nach ihrer Abnahme vom nächsten Monat an im Regeldienst der zweigleisigen Inselbahn mit der Spurweite 900 mm eingesetzt wird.
Die Maschine ist vom Spezialhersteller Schöma aus Diepholz hergestellt worden und unterscheidet sich von ihren drei fast artgleichen Schwestermaschinen der Baujahre 1993/94, die ebenfalls aus Diepholz stammen, in wichtigen Details. So hat die Maschine mit ihrem klimatisierten Führerhaus und zwei Führerständen 360 mm mehr Länge, einen wassergekühlten Motor und ist breiter. Die Schwesterlok „Berlin“ wurde bereits in Diepholz den neuen Bedingungen angepasst. Die beiden anderen Loks, „Hannover“ und „ Münster“ folgen noch.
Etwa zum Herbst wird die Gesamtaktion abgeschlossen sein und der Fahrbetrieb auf der 7,5 km langen Bahn auf „Wendezugverkehr“ nach dem System Langeoog umgestellt. Das heißt, das jeweils am Ende eine Lok ohne Antrieb rollt und nicht mehr umrangiert werden muss.
Mit Aurich, so wurde beim Festakt erklärt, haben die Borkumer enge Beziehungen. In dieser Woche hat der Oberste Betriebsleiter der Inselbahn den Startschuss für den Neubau der ehemaligen DB-Strecke Abelitz – Aurich gegeben, die als normalspurige Güteranschlussbahn der Infrasturgesellschaft Eisenbahn Aurich – Emden zwischen dem DB-Abzweigebahnhof Abelitz und Aurich, inklusive einer Militärnanschlussbahn in Aurich wieder hergerichtet wird.
Träger der vom Land Niedersachsen geförderten Bahn sind der Landkreis und Kommunen sowie vor allem auch das Windenergieanlagenbauwerk Enercon. Mit der Fertigstellung der seit Jahren stillgelegten und in Abelitz vom übrigen Schienennetz schon abgehängten Bahn wird für Angang 2008 gerechnet.
Außer dem Güterverkehr soll es auch möglich sein, gelegentlich Sonderzüge auf der weitgehend neben der B 209 verlaufenden Strecke fahren zu lassen.
Schöma war in Aurich bei der Feier mit einem interessanten Infostand und einer als Beispiel der Bautechnik präsentierten Tunnellok vertreten. Laut Firmenchef Schöttler liefert die niedersächsische Lokfabrik in diesem Jahr 120 Maschinen vor allem für den Tunnelbau in verschiedenen Ländern aus. Schöma-Loks werden auf allen drei noch von einer Inselbahn bedienten Frieseninseln, Borkum, Langeoog und Wangerooge zur Zufriedenheit eingesetzt. Ob Schöma vielleicht auch für die neue Auricher Normalspurbahn eine Lok liefert, wurde am Freitag nicht erörtert, steht doch noch nicht fest, mit welcher Art von Triebfahrzeug auf dieser wieder belebten Bahn gefahren wird (WR, Fotos WR, Borkumer Kleinbahn und Dampfschiffahrt Gesellschaft mbH, 14.04.07).

Saisoneröffnung Stuttgarter Killesberg-Kleinbahn

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Der Bürgermeister für Technik, Dirk Thürnau, hat am Mittwoch, 4. April, die Kleinbahn-Saison im Höhenpark Killesberg eröffnet. „Ich freue mich als Technik-Bürgermeister ganz besonders, dass nun auch die Kleinbahn zu meinem Ressort gehört“, so Thürnau. Die Züge stammen teilweise noch aus den 30er-Jahren. Sie sind Dank des Fördervereins „Freunde und Förderer der Killesberg Kleinbahn e.V.“ und der technischen Betriebsleiter sehr gut erhalten. So können Besucher und Kleinbahnbegeisterte auch in diesem Jahr wieder mit Volldampf durch den Höhenpark Killesberg fahren.
Dass die Stadt seit dem 1. Januar für die Kleinbahn zuständig ist, resultiert aus dem Umzug der Landesmesse Stuttgart GmbH in ihre neuen Gebäude auf den Fildern. Mit dem Umzug hat sich die Messe von der Bahn getrennt. Die Stadt hatte sich bereit erklärt, die vier Bahnen und einige Mitarbeiter zu übernehmen. Die Dieselloks Blitzschwoab und Schwoabapfeil und die Dampfloks Tazzelwurm und Springerle brauchen speziell geschultes Personal. So konnten Ronny Rüchel als Hauptlokomotivführer und Gerald Bartl als technischer Betriebsleiter für die Stadt gewonnen werden.
„Dass es die Bahnen überhaupt noch in Stuttgart gibt, haben wir den Gründern des Fördervereins, Uwe Brodbeck und Bernd Nusch, zu verdanken“, sagte Werner Koch, der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, das nun Betreiber der Kleinbahnen ist. „Die beiden wollten es nicht zulassen, dass die Bahnen nach ihrem letzten größeren Einsatz zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 verkauft werden sollten. Sie schafften es, dass die Kleinbahn 1995 unter Denkmalschutz gestellt wurde“, so Koch weiter. Zum Start der Kleinbahnsaison durften über hundert Kinder aus den nahe gelegenen Kindergärten kostenlos einmal durch den Höhenpark Killesberg fahren und sich bei einem Apfelsaft und einer Dampflok aus Hefeteig stärken.
Die Bahnen werden in diesem Jahr wieder vom 4. April bis zum 3. Oktober fahren. Die genauen Zeiten sind dem Faltblatt „Die Kleinbahn im Höhenpark Killesberg“ zu entnehmen, das in allen Bezirksrathäusern, in der Infothek im Rathaus, im i-Punkt und beim Garten-, Friedhofs- und Forstamt ausliegt. Auch von der städtischen Internet-Seite www.stuttgart.de kann man die Broschüre herunterladen (siehe unten unter Publikationen) (Pressemeldung Stadt Stuttgart, Garten- Friedhofs- und Forstamt, Torsten Brecht, Freunde und Förderer der Killesberg Kleinbahn e. V., www.killesberg-kleinbahn.de, 12.04.07).

Neckarbischofsheim: Eine Dampflok als Wunschtraum, aus stimme.de

http://stimme.de/nachrichten/kraichgau/
art1943,985570.html?
fCMS=2ad697bf98575bce9af4f4e44b831a59

NECKARBISCHOFSHEIM – Dicht drängen sich die zahlreichen Besucher auf dem kleinen Bahnsteig, um eine Karte zur Mitfahrt zu ergattern. Dann geht alles schnell, jeder möchte einen Platz, und Werner Herzog pfeift zur Abfahrt.
Mit einem kleinen Rucken, dem dieseltypischen Knattern setzt sich die Bahn in Bewegung und fährt aus dem zweigleisigen Bahnhof hinaus auf das Gelände der Feldbahnfreunde. Ein gewisses Western-Ambiente kann man dem Ganzen nicht absprechen. Eine Runde auf dem Gelände dauert etwa drei Minuten, bis man wieder am Bahnhof ankommt und zu zwei weiteren Touren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 Stundenkilometern durchstartet.
Es sind vor allem die kleinen Gäste, denen die Fahrt mit der Bahn …