Archiv für den Monat: Februar 2010

Eine Dampflok geht auf Reisen und die Chemnitzer Parkeisenbahn fährt vorerst im Dieselbetrieb., aus Kanal 8

http://www.kanal8.de/default.aspx?
ID=1770&showNews=651523

Die Parkeisenbahn-Lok muss zur Inspektion

Eine Dampflok geht auf Reisen und die Chemnitzer Parkeisenbahn fährt vorerst im Dieselbetrieb.
Denn die 11 Tonne schwere Lokomotive vom Typ „Riesa“ muss zur Inspektion. Dabei wird der Zustand des Kessels geprüft und dieser auf Vordermann gebracht. Für diesen Check hat die Lok heute Chemnitz in Richtung Erzgebirge verlassen.
Doch auch, wenn die neue Fahrsaison ohne Dampflok startet, so verspricht sie doch ein Renner zu werden. So sind auch in diesem Jahr wieder die traditionellen Veranstaltungen, wie das Maskottchentreffen, die Märchennacht oder das Ballonfest geplant.
Finanziell steht die Parkeisenbahn bisher recht gut da. Ob es in dieser Saison …

Unglücksloks sollen Ostern wieder dampfen Nach dem Unfall beim Kleinbahnfest der Lößnitzgrundbahn im September 2009 läuft die Reparatur der Loks und Waggons unter Volldampf., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2392984

Der 12. September 2009 geht als negatives Kapitel in die Geschichte der Lößnitzgrundbahn ein. Just beim Jubiläumsfest zum 125-jährigen Bestehen stießen zwei Züge frontal zusammen, 121 Menschen wurden verletzt. Doch nun, gut fünf Monate danach, läuft die Reparatur der zwei Unglücksloks und Waggons auf Hochtouren. Das Ziel ist klar: „Zu Saisonbeginn, also zu Ostern, sollen alle Fahrzeuge repariert und wieder im Einsatz sein“, sagte Mirko Froß, stellvertretender Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), jetzt auf Anfrage der SZ.

Sieben Waggons fertig
Sieben der elf in den Unfall verwickelten Waggons, die in Marienberg wieder auf Vordermann gebracht werden, seien bereits schon wieder im Einsatz. Die beiden Loks stehen dagegen in Oberwiesenthal. Die Hauptarbeiten laufen laut Froß noch an der …

Unglücksloks sollen Ostern wieder dampfen Nach dem Unfall beim Kleinbahnfest der Lößnitzgrundbahn im September 2009 läuft die Reparatur der Loks und Waggons unter Volldampf., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2392984

Der 12. September 2009 geht als negatives Kapitel in die Geschichte der Lößnitzgrundbahn ein. Just beim Jubiläumsfest zum 125-jährigen Bestehen stießen zwei Züge frontal zusammen, 121 Menschen wurden verletzt. Doch nun, gut fünf Monate danach, läuft die Reparatur der zwei Unglücksloks und Waggons auf Hochtouren. Das Ziel ist klar: „Zu Saisonbeginn, also zu Ostern, sollen alle Fahrzeuge repariert und wieder im Einsatz sein“, sagte Mirko Froß, stellvertretender Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), jetzt auf Anfrage der SZ.

Sieben Waggons fertig
Sieben der elf in den Unfall verwickelten Waggons, die in Marienberg wieder auf Vordermann gebracht werden, seien bereits schon wieder im Einsatz. Die beiden Loks stehen dagegen in Oberwiesenthal. Die Hauptarbeiten laufen laut Froß noch an der …

„Hein Schüttelborg“ im Schnee

http://www.lok-report.de/

„Hein Schüttelborg“ ist nicht eingefroren – im Gegenteil. Mitte Dezember hatten wir eine letzte Fahrt im ersten Schnee unternommen, die ausgesprochen gut verlief. Auch die anschließenden Begehungen ergaben, daß wir bis heute hätten fahren können und sogar Busersatzverkehr hätten anbieten können – doch leider hatten wir unsere Fahrzeuge just danach für die fällige Hauptuntersuchung vorbereitet. Da wir z.Zt. alle Fahrzeuge dieser Untersuchung unterziehen, waren keine Betriebsbereit.
Das werden wir künftig ändern, so daß wir bei einem ähnlichen Wintereinbruch auch „Busersatzverkehr“ anbieten können.
Für die Untersuchung der Fahrzeuge suchen wir noch Sponsoren und Spender.
Die DB AG besteht nach wie vor darauf, 200 m zwischen dem Lokschuppen und der Strecke zu räumen – dann müssen wir mit dem Hubschrauber unsere Fahrzeuge vom Lokschuppen zur Strecke und zurück transportieren. Das werden wir dann sicherlich auch medienwirksam organisieren! Es handelt sich um einen reinen Racheakt, da ich als Geschäftsführer nicht so gehandelt habe, wie der „große Bruder“ es erwartet hat. Eigentlich eine peinliche Situation für DB Netz AG. Als die KLBG noch Infrastrukturbetreiber von Süderbrarup – Kappeln war, hatten wir unsere Zustimmung zum dortigen Anschlußvertrag zurückgezogen, da von DB Netz AG Gleise übertragen werden sollten, die von der DB Netz AG schon an den Kreis Schleswig-Flensburg abgetreten worden sind. Der neue Betreiber, die Angelner Eisenbahn Gesellschaft UG hat sich übrigens unserer Meinung angeschlossen – nur gegen die neue Gesellschaft und den Geschäftsführer Herrn Schiller kann die DB Netz AG nichts ausrichten – also setzt sie bei uns den Hebel an.
Am 17.2. wird die Entscheidung des Amtsgerichtes in Eutin in dieser Sache erwartet. Wir sehen dem gelassen entgegen – auf den Betrieb der Bahn wird diese Entscheidung keine Auswirkungen haben, sie wird unsere Arbeit lediglich erst einmal erschweren. Die Kündigungsfrist für das Lokschuppengelände ist 9 Monate – Zeit genug, einen neuen an anderer Stelle zu bauen.
Interessant ist, daß hier schon der zweite Fall in Schleswig-Holstein vorliegt, bei dem DB Netz AG oder eine DB- Tochtergesellschaft einer gemeinnützigen Einrichtung das Leben schwer macht: In Neumünster wurde den Rendsburger Eisenbahnfreunden der Lokschuppen gekündigt, nachdem diese eine Dampflok von der DB erworben hatten (Carsten Recht, Carsten Recht KLBG gGmbH, 12.02.10).

"Hein Schüttelborg" im Schnee

http://www.lok-report.de/

„Hein Schüttelborg“ ist nicht eingefroren – im Gegenteil. Mitte Dezember hatten wir eine letzte Fahrt im ersten Schnee unternommen, die ausgesprochen gut verlief. Auch die anschließenden Begehungen ergaben, daß wir bis heute hätten fahren können und sogar Busersatzverkehr hätten anbieten können – doch leider hatten wir unsere Fahrzeuge just danach für die fällige Hauptuntersuchung vorbereitet. Da wir z.Zt. alle Fahrzeuge dieser Untersuchung unterziehen, waren keine Betriebsbereit.
Das werden wir künftig ändern, so daß wir bei einem ähnlichen Wintereinbruch auch „Busersatzverkehr“ anbieten können.
Für die Untersuchung der Fahrzeuge suchen wir noch Sponsoren und Spender.
Die DB AG besteht nach wie vor darauf, 200 m zwischen dem Lokschuppen und der Strecke zu räumen – dann müssen wir mit dem Hubschrauber unsere Fahrzeuge vom Lokschuppen zur Strecke und zurück transportieren. Das werden wir dann sicherlich auch medienwirksam organisieren! Es handelt sich um einen reinen Racheakt, da ich als Geschäftsführer nicht so gehandelt habe, wie der „große Bruder“ es erwartet hat. Eigentlich eine peinliche Situation für DB Netz AG. Als die KLBG noch Infrastrukturbetreiber von Süderbrarup – Kappeln war, hatten wir unsere Zustimmung zum dortigen Anschlußvertrag zurückgezogen, da von DB Netz AG Gleise übertragen werden sollten, die von der DB Netz AG schon an den Kreis Schleswig-Flensburg abgetreten worden sind. Der neue Betreiber, die Angelner Eisenbahn Gesellschaft UG hat sich übrigens unserer Meinung angeschlossen – nur gegen die neue Gesellschaft und den Geschäftsführer Herrn Schiller kann die DB Netz AG nichts ausrichten – also setzt sie bei uns den Hebel an.
Am 17.2. wird die Entscheidung des Amtsgerichtes in Eutin in dieser Sache erwartet. Wir sehen dem gelassen entgegen – auf den Betrieb der Bahn wird diese Entscheidung keine Auswirkungen haben, sie wird unsere Arbeit lediglich erst einmal erschweren. Die Kündigungsfrist für das Lokschuppengelände ist 9 Monate – Zeit genug, einen neuen an anderer Stelle zu bauen.
Interessant ist, daß hier schon der zweite Fall in Schleswig-Holstein vorliegt, bei dem DB Netz AG oder eine DB- Tochtergesellschaft einer gemeinnützigen Einrichtung das Leben schwer macht: In Neumünster wurde den Rendsburger Eisenbahnfreunden der Lokschuppen gekündigt, nachdem diese eine Dampflok von der DB erworben hatten (Carsten Recht, Carsten Recht KLBG gGmbH, 12.02.10).

Erfolgreicher Abschluss des Geschäftsjahres 2009 für die Harzer Schmalspurbahnen Erneut über 1,1 Mio. Fahrgäste auf HSB-Gleisen unterwegs Ab Sommerfahrplan neue Dampfzugverbindung von Quedlinburg auf den Brocken

http://www.hsb-wr.de

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat das vergangene Geschäftsjahr erneut erfolgreich abgeschlossen. Wieder nutzten über 1,1 Millionen Fahrgäste das rund 140 km umfassende Netz der historischen Schmalspurbahnen im Harz. Erstmalig wird es in diesem Jahr an einigen Wochentagen während der Sommerfahrplanes sogar ein durchgehendes Dampfzugangebot von Quedlinburg auf den Brocken und zurückgeben.

Mit 1,16 Millionen Fahrgästen waren wieder so viele Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz unterwegs wie in den Vorjahren auch. Davon entfielen auf die Brockenstrecke rund 726.000 Fahrgäste. Dies entspricht einer Steigerung von 1,8 Prozent. Im Bereich Nordhausen sind die Fahrgastzahlen von 236.000 in 2008 aufgrund rückläufiger Schülerzahlen auf nunmehr 214.000 gesunken. Die Fahrgastzahlen im Selketal liegen seit 2007 stabil bei 113.000 Fahrgästen. Im Sonderreiseverkehr wurden 34.000 Fahrgäste befördert, das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf dem gesamten Streckennetz wurden im vergangenen Jahr wieder über 700.000 Zugkilometer im Regelzugverkehr gefahren.

Mit ca. 10 Millionen Euro Gesamtumsatz bestätigte die HSB das stabile Umsatzniveau der Vorjahre. Allerdings stehen dieser erfreulichen Tatsache die auch im vergangenen Jahr weiter gestiegenen Aufwendungen gegenüber. Die aus diesem Grund um durchschnittlich 5,8 Prozent erfolgte Tarifanpassung zum 01.03.2009, die auch den Brocken-Sondertarif mit einschließt, wurde von den Fahrgästen akzeptiert.

Die Ergebnisse einer Analyse zur touristischen Wertschöpfung der HSB in den Landkreisen Harz und Nordhausen wurden im Oktober 2009 der Öffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen dieser in Deutschland erstmalig für eine touristische Bahn erstellten Studie bestätigte die Hochschule Harz auf Grundlage wissenschaftlich fundierter Ergebnisse die große Bedeutung der Harzer Schmalspurbahnen für den Tourismus im Harz. Danach erzeugen die Fahrgäste der HSB in beiden untersuchten Landkreisen eine touristische Wertschöpfung von rund 37 Millionen Euro. In etwa jeder achte Euro in der Tourismusbranche dieser Landkreise wird somit durch die HSB und ihre Gäste erwirtschaftet. Darüber hinaus wurden in der Studie mit ca. 9 % aller Arbeitsplätze im Tourismussektor beider Landkreise deutliche Arbeitsmarkteffekte nachgewiesen. Zudem gab jeder dritte Befragte an, ausschließlich aufgrund der Harzer Schmalspurbahnen anzureisen. Insgesamt liegt die Verweildauer unserer „Bahn-Urlauber“ um rund 1,5 Tage über dem Harz-Durchschnitt.“

Rund 260 Mitarbeiter, darunter 11 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker und Bürokauffrau sorgen momentan in allen Bereichen für das Wohl der Fahrgäste. Eine Bürokauffrau und ein Fachinformatiker haben 2009 ihre Ausbildung erfolgreich beendet, ihnen folgten zum Jahresanfang 2010 zwei Industriemechaniker. Die ehemaligen Auszubildenden werden auch weiterhin im Unternehmen arbeiten. Für das kommende Ausbildungsjahr werden insgesamt vier neu Auszubildende in den genannten Fachrichtungen ihre Ausbildungsverträge erhalten.

Ergänzend zur bereits langjährig für Technikbegeisterte angebotenen und dreizehn Tage dauernden Hobbyisten-Ausbildung zum „Ehrenlokführer“ begann die HSB bereits 2008 mit der deutschlandweit einzigartigen Ausbildung von insgesamt zehn berufsmäßigen und vollwertigen Dampflokführern. Unter den Teilnehmern des umfangreichen Lehrganges befanden sich auch drei Mitarbeiter der HSB, die seit der im April 2009 erfolgreich absolvierten Prüfung als Dampflokführer auf dem Streckennetz im Harz unterwegs sind. Aufgrund der großen Nachfrage – auch von anderen Bahngesellschaften mit Dampflokbetrieb – startete im November 2009 bereits ein weiterer Lehrgang.

Für die Rockoper „Faust“ fiel auf dem Brocken im November 2009 bereits zum 70. Mal der Vorhang in Deutschlands wohl höchstgelegenem Theatersaal. Mittlerweile haben seit der Uraufführung im Jahr 2006 annähernd 20.000 Gäste die Rockoper besucht. Aufgrund dieser Erfolgsgeschichte arbeitet die HSB mit „Faust II“ bereits an der Fortsetzung des literarischen Werkes von Goethe. Uraufgeführt wird dieses ebenfalls als Rockoper inszenierte Spektakel am 19.02.2010 auf dem Brocken. Mit dem Rockmusical „Die Harzschützen“ wurde auch 2009 das zweite große Event-Highlight der HSB wieder im Innenhof des Schlosses zu Harzgerode mit insgesamt neun Vorstellungen vor etwa 2.500 begeisterten Zuschauern aufgeführt.

Die Gütertransportmenge auf den Gleisen der HSB betrug 2009 rund 24.000 Tonnen.

Im Fahrzeugbereich fanden im Jahr 2009 insgesamt zwei Hauptuntersuchungen mit Rahmen- und Zylinderneubau an den Dampflokomotiven 99 7234 und 99 7241 statt. An der Dampflok 99 7240 wurde eine Kesseluntersuchung in der HSB-eigenen Fahrzeugwerkstatt in Wernigerode mit Unterstützung von externen Spezialisten durchgeführt. An drei weiteren Loks erfolgte dort ebenfalls eine Zwischenuntersuchung. Zwei ehemalige kleinere Personenwagen wurden im Auftrag der HSB zu kombinierten Pack-/ Personenwagen umgebaut, um den gestiegenen Anforderungen nach mehr Stauraum für Fahrräder, Schlitten, Kinderwagen etc. in den Zügen nachkommen zu können. Darüber hinaus ließ das kommunale Unternehmen an insgesamt zwölf Reisezugwagen eine Hauptuntersuchung durchführen. 2010 sind diese entsprechend aufwendigen Untersuchungen sogar an insgesamt 27 Reisezugwagen erforderlich.

Zur Erneuerung ihrer Infrastruktur führte die HSB auch im Jahre 2009 mehrere Bauprojekte durch. So konnte der im Jahre 2008 begonnene Bau einer Bahnüber- und Straßenunterführung in der Nordhäuser Freiherr-vom-Stein-Straße abgeschlossen und am 22.12.2009 eröffnet werden. Insgesamt erneuerte die HSB die Gleisanlagen der Harzquer- und Selketalbahn auf einer Länge von rund 6,6 Kilometern. Dabei wurden insbesondere in den Ortslagen von Wernigerode und Elend neue Schienen verlegt. Eine Eisenbahnbrücke zwischen Drei Annen Hohne und Elend wurde komplett erneuert, und die Bahnsteige des Bahnhofes Wernigerode-Hasserode erhielten im Herbst 2009 sanierte Bahnsteige. Im Stadtgebiet von Nordhausen begann noch im Dezember 2009 der Neubau des Haltepunktes „Schurzfell“. Nach der voraussichtlich im kommenden Frühjahr erfolgenden Fertigstellung befinden sich auf dem Gebiet der nordthüringischen Kreisstadt dann insgesamt sechs Stationen der HSB. Somit erhöht sich mit „Schurzfell“ die Gesamtzahl der Bahnhöfe und Haltepunkte des HSB-Streckenetzes auf 48.

Mit Beginn des Sommerfahrplanes am 24.04.2010 wird im Selketal aufgrund der großen Nachfrage erstmals eine Dampfzugverbindung von Quedlinburg zum Brocken und zurück angeboten. An allen Donnerstagen, Freitagen und Samstagen können Fahrgäste aus der Welterbestadt sowie dem Selketal vormittags per Dampfzug bis Eisfelder Talmühle durchfahren und in den Nordhäuser Dampfzug zum Brocken umsteigen. Nach einem mehr als einstündigen Aufenthalt auf dem Brockenplateau wird dann die Rückreise angetreten. Alternativ geht es auch über Wernigerode und von dort aus mit dem Harz-Elbe-Express (HEX) über Halberstadt nach Quedlinburg zurück. Im Rahmen dieses Sonderangebotes sind „Rundreisen“ in beiden Richtungen ohne Aufpreis für die Nutzer möglich. Für Eisenbahnfreunde besonders interessant werden die Doppelausfahrt zweier Dampfzüge aus Eisfelder Talmühle sowie die planmäßige Durchfahrung der Stieger Wendeschleife sein. Seit längerem verkehren mit der neuen Verbindung nun auch wieder fahrplanmäßige Dampfzüge auf der Strecke von Stiege nach Eisfelder Talmühle.

Für das Jahr 2010 plant die HSB weitere vielfältige und interessante Projekte, um ihre touristischen und verkehrlichen Potentiale – im Interesse der gesamten Region – weiter auszubauen. Grundlage ist dabei weiterhin die bewährte Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden als kommunalen Gesellschaftern der HSB sowie dem Land Sachsen-Anhalt und dem Freistaat Thüringen, deren finanzielle Zuwendungen wesentlich zum Gelingen dieser Aktivitäten beitragen. Die nominelle Zahl der insgesamt zwanzig kommunalen HSB-Gründungsgesellschafter aus drei Bundesländern beläuft sich zum 01.01.2010 durch mehrere Gebietsreformen bedingt auf nunmehr elf.

Erfolgreicher Abschluss des Geschäftsjahres 2009 für die Harzer Schmalspurbahnen Erneut über 1,1 Mio. Fahrgäste auf HSB-Gleisen unterwegs Ab Sommerfahrplan neue Dampfzugverbindung von Quedlinburg auf den Brocken

http://www.hsb-wr.de

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat das vergangene Geschäftsjahr erneut erfolgreich abgeschlossen. Wieder nutzten über 1,1 Millionen Fahrgäste das rund 140 km umfassende Netz der historischen Schmalspurbahnen im Harz. Erstmalig wird es in diesem Jahr an einigen Wochentagen während der Sommerfahrplanes sogar ein durchgehendes Dampfzugangebot von Quedlinburg auf den Brocken und zurückgeben.

Mit 1,16 Millionen Fahrgästen waren wieder so viele Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz unterwegs wie in den Vorjahren auch. Davon entfielen auf die Brockenstrecke rund 726.000 Fahrgäste. Dies entspricht einer Steigerung von 1,8 Prozent. Im Bereich Nordhausen sind die Fahrgastzahlen von 236.000 in 2008 aufgrund rückläufiger Schülerzahlen auf nunmehr 214.000 gesunken. Die Fahrgastzahlen im Selketal liegen seit 2007 stabil bei 113.000 Fahrgästen. Im Sonderreiseverkehr wurden 34.000 Fahrgäste befördert, das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf dem gesamten Streckennetz wurden im vergangenen Jahr wieder über 700.000 Zugkilometer im Regelzugverkehr gefahren.

Mit ca. 10 Millionen Euro Gesamtumsatz bestätigte die HSB das stabile Umsatzniveau der Vorjahre. Allerdings stehen dieser erfreulichen Tatsache die auch im vergangenen Jahr weiter gestiegenen Aufwendungen gegenüber. Die aus diesem Grund um durchschnittlich 5,8 Prozent erfolgte Tarifanpassung zum 01.03.2009, die auch den Brocken-Sondertarif mit einschließt, wurde von den Fahrgästen akzeptiert.

Die Ergebnisse einer Analyse zur touristischen Wertschöpfung der HSB in den Landkreisen Harz und Nordhausen wurden im Oktober 2009 der Öffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen dieser in Deutschland erstmalig für eine touristische Bahn erstellten Studie bestätigte die Hochschule Harz auf Grundlage wissenschaftlich fundierter Ergebnisse die große Bedeutung der Harzer Schmalspurbahnen für den Tourismus im Harz. Danach erzeugen die Fahrgäste der HSB in beiden untersuchten Landkreisen eine touristische Wertschöpfung von rund 37 Millionen Euro. In etwa jeder achte Euro in der Tourismusbranche dieser Landkreise wird somit durch die HSB und ihre Gäste erwirtschaftet. Darüber hinaus wurden in der Studie mit ca. 9 % aller Arbeitsplätze im Tourismussektor beider Landkreise deutliche Arbeitsmarkteffekte nachgewiesen. Zudem gab jeder dritte Befragte an, ausschließlich aufgrund der Harzer Schmalspurbahnen anzureisen. Insgesamt liegt die Verweildauer unserer „Bahn-Urlauber“ um rund 1,5 Tage über dem Harz-Durchschnitt.“

Rund 260 Mitarbeiter, darunter 11 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker und Bürokauffrau sorgen momentan in allen Bereichen für das Wohl der Fahrgäste. Eine Bürokauffrau und ein Fachinformatiker haben 2009 ihre Ausbildung erfolgreich beendet, ihnen folgten zum Jahresanfang 2010 zwei Industriemechaniker. Die ehemaligen Auszubildenden werden auch weiterhin im Unternehmen arbeiten. Für das kommende Ausbildungsjahr werden insgesamt vier neu Auszubildende in den genannten Fachrichtungen ihre Ausbildungsverträge erhalten.

Ergänzend zur bereits langjährig für Technikbegeisterte angebotenen und dreizehn Tage dauernden Hobbyisten-Ausbildung zum „Ehrenlokführer“ begann die HSB bereits 2008 mit der deutschlandweit einzigartigen Ausbildung von insgesamt zehn berufsmäßigen und vollwertigen Dampflokführern. Unter den Teilnehmern des umfangreichen Lehrganges befanden sich auch drei Mitarbeiter der HSB, die seit der im April 2009 erfolgreich absolvierten Prüfung als Dampflokführer auf dem Streckennetz im Harz unterwegs sind. Aufgrund der großen Nachfrage – auch von anderen Bahngesellschaften mit Dampflokbetrieb – startete im November 2009 bereits ein weiterer Lehrgang.

Für die Rockoper „Faust“ fiel auf dem Brocken im November 2009 bereits zum 70. Mal der Vorhang in Deutschlands wohl höchstgelegenem Theatersaal. Mittlerweile haben seit der Uraufführung im Jahr 2006 annähernd 20.000 Gäste die Rockoper besucht. Aufgrund dieser Erfolgsgeschichte arbeitet die HSB mit „Faust II“ bereits an der Fortsetzung des literarischen Werkes von Goethe. Uraufgeführt wird dieses ebenfalls als Rockoper inszenierte Spektakel am 19.02.2010 auf dem Brocken. Mit dem Rockmusical „Die Harzschützen“ wurde auch 2009 das zweite große Event-Highlight der HSB wieder im Innenhof des Schlosses zu Harzgerode mit insgesamt neun Vorstellungen vor etwa 2.500 begeisterten Zuschauern aufgeführt.

Die Gütertransportmenge auf den Gleisen der HSB betrug 2009 rund 24.000 Tonnen.

Im Fahrzeugbereich fanden im Jahr 2009 insgesamt zwei Hauptuntersuchungen mit Rahmen- und Zylinderneubau an den Dampflokomotiven 99 7234 und 99 7241 statt. An der Dampflok 99 7240 wurde eine Kesseluntersuchung in der HSB-eigenen Fahrzeugwerkstatt in Wernigerode mit Unterstützung von externen Spezialisten durchgeführt. An drei weiteren Loks erfolgte dort ebenfalls eine Zwischenuntersuchung. Zwei ehemalige kleinere Personenwagen wurden im Auftrag der HSB zu kombinierten Pack-/ Personenwagen umgebaut, um den gestiegenen Anforderungen nach mehr Stauraum für Fahrräder, Schlitten, Kinderwagen etc. in den Zügen nachkommen zu können. Darüber hinaus ließ das kommunale Unternehmen an insgesamt zwölf Reisezugwagen eine Hauptuntersuchung durchführen. 2010 sind diese entsprechend aufwendigen Untersuchungen sogar an insgesamt 27 Reisezugwagen erforderlich.

Zur Erneuerung ihrer Infrastruktur führte die HSB auch im Jahre 2009 mehrere Bauprojekte durch. So konnte der im Jahre 2008 begonnene Bau einer Bahnüber- und Straßenunterführung in der Nordhäuser Freiherr-vom-Stein-Straße abgeschlossen und am 22.12.2009 eröffnet werden. Insgesamt erneuerte die HSB die Gleisanlagen der Harzquer- und Selketalbahn auf einer Länge von rund 6,6 Kilometern. Dabei wurden insbesondere in den Ortslagen von Wernigerode und Elend neue Schienen verlegt. Eine Eisenbahnbrücke zwischen Drei Annen Hohne und Elend wurde komplett erneuert, und die Bahnsteige des Bahnhofes Wernigerode-Hasserode erhielten im Herbst 2009 sanierte Bahnsteige. Im Stadtgebiet von Nordhausen begann noch im Dezember 2009 der Neubau des Haltepunktes „Schurzfell“. Nach der voraussichtlich im kommenden Frühjahr erfolgenden Fertigstellung befinden sich auf dem Gebiet der nordthüringischen Kreisstadt dann insgesamt sechs Stationen der HSB. Somit erhöht sich mit „Schurzfell“ die Gesamtzahl der Bahnhöfe und Haltepunkte des HSB-Streckenetzes auf 48.

Mit Beginn des Sommerfahrplanes am 24.04.2010 wird im Selketal aufgrund der großen Nachfrage erstmals eine Dampfzugverbindung von Quedlinburg zum Brocken und zurück angeboten. An allen Donnerstagen, Freitagen und Samstagen können Fahrgäste aus der Welterbestadt sowie dem Selketal vormittags per Dampfzug bis Eisfelder Talmühle durchfahren und in den Nordhäuser Dampfzug zum Brocken umsteigen. Nach einem mehr als einstündigen Aufenthalt auf dem Brockenplateau wird dann die Rückreise angetreten. Alternativ geht es auch über Wernigerode und von dort aus mit dem Harz-Elbe-Express (HEX) über Halberstadt nach Quedlinburg zurück. Im Rahmen dieses Sonderangebotes sind „Rundreisen“ in beiden Richtungen ohne Aufpreis für die Nutzer möglich. Für Eisenbahnfreunde besonders interessant werden die Doppelausfahrt zweier Dampfzüge aus Eisfelder Talmühle sowie die planmäßige Durchfahrung der Stieger Wendeschleife sein. Seit längerem verkehren mit der neuen Verbindung nun auch wieder fahrplanmäßige Dampfzüge auf der Strecke von Stiege nach Eisfelder Talmühle.

Für das Jahr 2010 plant die HSB weitere vielfältige und interessante Projekte, um ihre touristischen und verkehrlichen Potentiale – im Interesse der gesamten Region – weiter auszubauen. Grundlage ist dabei weiterhin die bewährte Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden als kommunalen Gesellschaftern der HSB sowie dem Land Sachsen-Anhalt und dem Freistaat Thüringen, deren finanzielle Zuwendungen wesentlich zum Gelingen dieser Aktivitäten beitragen. Die nominelle Zahl der insgesamt zwanzig kommunalen HSB-Gründungsgesellschafter aus drei Bundesländern beläuft sich zum 01.01.2010 durch mehrere Gebietsreformen bedingt auf nunmehr elf.

Hohe Schneeverwehungen verhindern Winterdampf Schlepptenderlok 20 soll nach Unfall wieder rollen – Defekter Kessel wird bei Kooperationspartner in Polen repariert, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1260693567989&openMenu=1121028317550&
calledPageId=1121028317550&listid=1121028317531

BENNDORF/MZ. Was sich Thomas Fischer und seine Freunde für die Bergwerksbahn in den vergangenen Jahren immer gewünscht haben, das hat ihnen in diesem Jahr einen dicken Strich durch ihr Vorhaben gezogen. „Wir wollten für den 13. Februar die Eisenbahnfreunde zum Winterdampf einladen. Das ist aber hiermit offiziell abgesagt“, erklärte der Vereinsvorsitzende angesichts der zum Teil bis zu zwei Meter hohen Schneeberge auf den Gleisen der Museumsbahn zwischen Benndorf und dem Hettstedter Eduard-Schacht.
Der Verein könne es sich nicht leisten, die Gleise für nur eine Fahrt freizumachen. „Das würde bei weitem unsere Kräfte und Möglichkeiten überschreiten.“ Und an manchen Stellen der Strecke wissen die Hobby-Eisenbahner noch nicht einmal, wie es dort aussieht. „Da kommen wir einfach nicht hin“, meinte der Vereinsvorsitzende unter anderem mit dem Blick auf die Bahnstrecke hinter dem Siersleber …

Bäderbahn Molli entgleist auf vereister Straße, aus Ostseeblick Nienhagen

http://www.ostseeblick-nienhagen.de/
news/
1265110868-baederbahn-molli-entgleist-auf-vereister-strasse/

Bad Doberan (ddp-nrd). Die Dampfeisenbahn Molli ist am Dienstag in Bad Doberan auf vereister Straße entgleist. Festgefahrener Schnee und Eisreste hätten die Gleise in der Innenstadt zugesetzt, sagte ein Sprecher der betreibenden Mecklenburger Bäderbahn. Personen seien nicht verletzt worden, sie hätten ihre Reise mit Bussen fortsetzen können. Bis zum Abend sollte der Molli wieder Fahrt aufnehmen.
In den vergangenen Tagen war die Schmalspurbahn trotz Schnee und Eis nahezu fahrplantreu unterwegs. Mit einer eigenen Schneefräse könne die rund 15 Kilometer lange Strecke zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan auch gut freigehalten werden, sagte der Unternehmenssprecher. Schneewehen hätten die Gleise nur kurzzeitig blockiert. Dass der Molli bei der Witterung nicht …