Archiv für den Monat: April 2010

Seife bringt Brohltalbahn zum Rutschen – talwärts, aus Generalanzeiger Bonn

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detailid=729240

Brohltal. (GS) Das hat es in der 100-jährigen Geschichte der Brohltalbahn noch nicht gegeben. Bei der Bergfahrt von Oberzissen zur Endstation Engeln ging dem Vulkan-Express am Sonntag die Puste aus. Die Räder der Lokomotive drehten durch und der Zug kam zum Stillstand. Anschließend rutschte der komplette Zug 100 Meter talwärts.
Grund: Noch unbekannte Täter hatten die Gleise auf dem Steilstück mit Schmierseife „behandelt“. Nur durch das Auftragen von Sand auf die Gleise konnte eine Weiterfahrt des bei Touristen sehr beliebten Bähnchens ermöglicht werden, hieß es am Montag von der Polizei in Remagen.
Die Beamten ermitteln jetzt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Bereits seit einigen Tagen ermittelt die Remagener Polizei auch wegen eines gefährlichen Eingriffes in den …

HSB-Aufsichtsrat steht Braunlage-Anbindung weiter offen gegenüber

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Wernigerode – Zur gestern in einer gemeinsam verfassten und abgegebenen Erklärung der Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, das Projekt zur Anbindung von Braunlage an das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) vorerst nicht weiter zu verfolgen, äußerte sich der Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich, in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der kommunalen Bahngesellschaft mit Sitz in Wernigerode.

„Die gestern getroffenen Aussagen der Ministerien in Hannover und Magdeburg sind für uns zum jetzigen Zeitpunkt nachvollziehbar. Wir stehen dem Projekt jedoch auch weiterhin aufgeschlossen gegenüber“ bekräftigte Dr. Ermrich den Willen des Aufsichtsrats der HSB, auch zukünftig entsprechend gesprächsbereit zu sein. Wie der Vorsitzende weiter ausführte, bleibe das Projekt nach wie vor von großer Bedeutung für die touristische Entwicklung der gesamten Harzregion. Man werde sich mit dem Thema in der nächsten Aufsichtsratssitzung beschäftigen und weiterhin den Kontakt zu den Ländern bei der Suche nach Wegen zur Realisierung aufrechterhalten.

Niedersachsen/Sachsen-Anhalt: Minister sagen HSB-Verlängerung nach Braunlage ab

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Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode und Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre gaben am 30.04.10 bekannt, dass sie die Verlängerung der Harzer Schmalspurbahn (HSB) nach Braunlage im Hinblick auf die zu erwartenden Defizite und die geringen touristischen Effekte als derzeit nicht realisierbar ansehen und daher zunächst nicht weiter verfolgen wollen.
Als Teil einer länderübergreifenden Tourismusinitiative im Harz war die Idee einer Erweiterung des HSB-Streckennetzes nach Braunlage von beiden Ländern positiv aufgenommen worden. Das Ergebnis einer dazu in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie war allerdings ernüchternd. Der Gutachter hat mehrere Trassenvarianten untersucht, deren Realisierung je nach Streckenverlauf Investitionskosten von 12,3 Millionen Euro bis zu 32,6 Millionen Euro auslöst. Dabei sind für die vom Gutachter favorisierte Variante mit dem höchsten touristischen Nutzen rund 22,5 Millionen Euro erforderlich.
Eine gleichfalls in Betracht kommende Variante mit geringerer touristischer Attraktivität kostet etwa 12,3 Millionen Euro. Die Investitionskosten wären ausschließlich durch die Länder aufzubringen. Weiterhin stellte der Gutachter fest, dass die Verlängerung jährliche Betriebskosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro verursacht, die Mehreinnahmen beim Fahrgeld sich jedoch auf lediglich 0,46 Millionen Euro belaufen, so dass unterm Strich ein Zuschussbedarf von knapp einer Million Euro pro Jahr entsteht. Gleichzeitig bescheinigt die Studie dem Projekt nur geringe verkehrliche und touristische Effekte, die mit 1,3 Millionen Euro beziffert werden.
Bode und Daehre machten deutlich, dass die Länder das jährliche Defizit nicht tragen können. Solange hierzu von dritter Seite kein Signal für ein finanzielles Engagement kommt, könnten die Länder in Anbetracht des hohen Dauersubventionsbedarfs die Realisierung dieses Projektes nicht verantworten (Pressemeldung Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 30.04.10).

Thüringen: Neuen Haltepunkt „Schurzfell“ im Stadtgebiet von Nordhausen

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Viele Anwohner des Nordhäuser Stadtteils Salza warteten bereits sehnsüchtig auf diesen Tag. Im Beisein von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Landrat Joachim Claus sowie weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft eröffneten Thomas Grewing, Abteilungsleiter bei der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH (NVS) und Matthias Wagener, Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) am 26.04.10 e nun gemeinsam feierlich den neuen Haltepunkt „Schurzfell“ im Stadtgebiet von Nordhausen. Die neue Zugangstelle für den Nahverkehr in der Kreisstadt ist die mittlerweile 6. Station der HSB in diesem Bereich und die 48. entlang des gesamten Streckennetzes, das eine Länge von 140,4 km aufweist. Mit der neuen Station Schurzfell erfährt der öffentliche Personennahverkehr in der Region Nordhausen – Ilfeld eine weitere Aufwertung.
Die Bauarbeiten, deren Umsetzung mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Thüringen und fachlicher Begleitung der NVS ermöglicht wurde, begannen im Dezember 2009. Nach der Winterpause wurde in den vergangenen Wochen mit Hochdruck an der Fertigstellung der neuen Station gearbeitet. Insgesamt wurden dabei rund 100.000 Euro investiert, wobei der Freistaat Thüringen ca. 61.000 Euro für den Bau bereitstellte.
Die Bauarbeiten wurden von der Nordhäuser Firma Leukefeld GmbH durchgeführt.
Der neue Haltepunkt liegt unmittelbar am Bahnübergang „Schurzfell“ im nördlichen Stadtgebiet von Nordhausen. Er ist 40 Meter lang und etwa 3,60 Meter breit. Der gepflasterte Bahnsteig ist für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste neben einer Treppe über eine gepflasterte Rampe zu erreichen und verfügt auch über einen Blindenleitstreifen. Als Wetterschutz wurde für die Fahrgäste ein stabiles Wartehäuschen errichtet.
„Bereits seit 1997 wird mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Thüringen das Nahverkehrsangebot im Streckenabschnitt Nordhausen – Ilfeld kontinuierlich verbessert.“, freut sich Thomas Grewing von der NVS über die neue Station. „Schurzfell“ reiht sich in eine Vielzahl von Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Personennahverkehrs ein. Zu nennen ist hier insbesondere die Einführung des erfolgreichen „Nordhäuser Modells“ im Jahr 2004, das einen durchgehenden Betrieb mit modernen Zweisystem-Stadtbahnwagen zwischen dem Stadtgebiet von Nordhausen und Ilfeld im Südharz ermöglichte und seit Inbetriebnahme zu deutlichen Nachfragesteigerungen im ÖPNV führte. Im Vorwege wurden bereits 2001 mit den Haltepunkten „Hesseröder Straße“ und „Ricarda-Huch-Straße“ zwei neue Zugangsstellen für den ÖPNV in der Kreisstadt eröffnet und 2002 der Gleislückenschluss zwischen der Straßenbahn und der HSB in Vorbereitung des „Nordhäuser Modells“ hergestellt (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen, 27.04.10).

Sachsen-Anhalt: Sommerfahrplan tritt bei den Harzer Schmalspurbahnen in Kraft

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Am kommenden Samstag, dem 24. April 2010, tritt bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) der diesjährige Sommerfahrplan in Kraft. Im Selketal wird dabei erstmals eine durchgehende Dampfzugverbindung an drei Wochentagen von Quedlinburg auf den Brocken und zurück angeboten. Auf der Brockenstrecke verkehren im Sommerhalbjahr wieder elf Zugpaare täglich auf den höchsten Harzgipfel und zurück. Im Stadtgebiet von Nordhausen ergänzt der neue Haltepunkt „Schurzfell“ das Fahrplanangebot im Südharz.
Die HSB bietet auch im diesjährigen Sommerhalbjahr wieder ein interessantes fahrplanmäßiges Zugangebot auf dem gesamten Streckennetz an. Im Selketal wird aufgrund der großen Nachfrage erstmals eine Dampfzugverbindung von Quedlinburg zum Brocken und zurück angeboten. An allen Donnerstagen, Freitagen und Samstagen können Fahrgäste aus der Welterbestadt sowie dem Selketal vormittags per Dampfzug bis Eisfelder Talmühle durchfahren und in den Nordhäuser Dampfzug zum Brocken umsteigen. Nach einem mehr als einstündigen Aufenthalt auf dem Brockenplateau wird dann die Rückreise angetreten. Alternativ geht es auch über Wernigerode und von dort aus mit dem Harz-Elbe-Express (HEX) über Halberstadt nach Quedlinburg zurück. Für Eisenbahnfreunde besonders interessant werden die Doppelausfahrt zweier Dampfzüge aus Eisfelder Talmühle sowie die planmäßige Durchfahrung der Stieger Wendeschleife sein. Seit längerem verkehren mit der neuen Verbindung nun auch wieder fahrplanmäßige Dampfzüge auf der Strecke von Stiege nach Eisfelder Talmühle.
Auf der Brockenstrecke verkehren wie in den Vorjahren auch elf tägliche Zugpaare. Der erste Zug erreicht dabei um 10:36 Uhr den Brockengipfel, die letzte Talfahrt startet um 18:31 Uhr. Zahlreiche Sonderfahrten mit dem historischen Traditionszug ergänzen hierbei das Angebot.
Mit dem Sommerfahrplan wird auf der Harzquerbahn der neu gebaute Haltepunkt „Schurzfell“ im Stadtgebiet von Nordhausen als Bedarfshaltepunkt in Betrieb genommen. Zusätzlich wird das tägliche Angebot auf der Linie 10 der Nordhäuser Straßenbahn, die ebenfalls auf den Gleisen der HSB bis Ilfeld Neanderklinik verkehrt, durch eine Fahrt um 17:28 Uhr ab Krankenhaus nach Ilfeld-Neanderklinik mit Rückfahrt um 18:39 Uhr erweitert. Bei der Fahrt ab Krankenhaus um 11:28 Uhr zur Weiterfahrt nach Ilfeld-Neanderklinik ist jetzt am Bahnhofsplatz ein Umstieg in einen Triebwagen der HSB erforderlich bzw. auf der Rückfahrt um 12:39 Uhr in Richtung Krankenhaus in die Straßenbahn.
Nähere Informationen zum neuen Sommerfahrplan sowie zu den Sonderfahrten erhalten die Fahrgäste in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB und telefonisch unter 03943/ 558-0. Auch auf den Internetseiten unter www.hsb-wr.de sind neben umfangreichen Informationen rund um die Schmalspurbahnen im Harz auch die aktuellen Fahrpläne enthalten und zum Ausdrucken vorbereitet (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen, 22.04.10).

DB Regio und Parkeisenbahn Leipzig unterzeichnen Kooperationsvertrag

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Der Verein Leipziger Parkeisenbahn Auensee und der Verkehrsbetrieb Mitteldeutschland der DB Regio AG haben am 16.04.10 in Leipzig eine Kooperationsvereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet.
„Unser Ziel ist es, noch mehr Jugendliche über die Freizeitbeschäftigung bei der traditionsreichen Parkeisenbahn für die Eisenbahn zu begeistern. Auf diese Weise wollen wir mittel- und langfristig qualifizierten und motivierten Nachwuchs für eine Ausbildung bei DB Regio gewinnen“, sagte Peter Wasem, Marketingleiter von DB Regio in Mitteldeutschland. „Wir freuen uns, dass wir mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung die Zusammenarbeit mit der Parkeisenbahn neu beleben. Gemeinsam wollen wir Jugendliche entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten bei der beruflichen Orientierung unterstützen“
Zu den Inhalten des partnerschaftlichen Vertrages gehören unter erem Betriebsbesichtigungen an den Standorten des Verkehrsbetriebs Mitteldeutschland der DB Regio AG sowie Schülerpraktika oder Veranstaltungen zum Thema „Praxis erleben“. Diese Angebote sollen den Jugendlichen neben ihrer Tätigkeit als Parkeisenbahner einen zusätzlichen Praxisbezug für die künftige Berufswahl bieten.
Auch die Vertreter der Parkeisenbahn hoben die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Verkehrsbetrieb Mitteldeutschland der DB Regio AG bei der Berufsorientierung der jungen Parkeisenbahner hervor: „Die Parkeisenbahn Leipzig ist weit mehr als eine touristische Einrichtung. Kinder und Jugendliche lernen bei uns bereits viele Facetten des Eisenbahnbetriebs kennen und sorgen im Team selbst dafür, dass die Parkeisenbahn immer sicher und pünktlich im Leipziger Auenwald unterwegs ist. Da ist es sehr hilfreich, dass die jungen Parkeisenbahner durch praktische Einsätze und Exkursionen bei der Deutschen Bahn auch Einblicke in den echten Eisenbahnbetrieb gewinnen können“, so Andreas Lippmann, Vereinsvorsitzender der Parkeisenbahn Auensee e.V. Leipzig (Pressemeldung Deutsche Bahn, 17.04.10).

Peißnitz Minizug im Pendelverkehr, aus mz-web.de

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1269291672186&openMenu=1012569559775&
calledPageId=1012569559775&
listid=1016799959889

HALLE/MZ. Was wären die Ostertage ohne einen Besuch auf der Peißnitzinsel? Für viele Hallenser wären sie zumindest nicht vollständig. Und so pilgerten auch in diesem Jahr unzählige Familien zur grünen Oase, zumal die Parkeisenbahn schon mal probeweise in die Saison startete und die Mitglieder des Peißnitzhaus-Vereins in das von ihnen betriebene Gartenlokal vor dem Gebäude zu Kaffee, Kuchen, unterhaltsamen Gesprächen und am Montagnachmittag außerdem zur Veranstaltung „Hoppelhase haut auf die Waldpauke“ einluden. Etwa 3 350 kleine und auch große Fahrgäste zählte der Peißnitzexpress nach Angaben von Betriebsleiter Uwe May über das verlängerte Wochenende. Zufrieden war man auch beim Peißnitzhaus-Verein: „Vor allem am Karfreitag war es krachend voll“, sagte Vorstandsmitglied Roland Gebert.
Pünktlich um 10 Uhr am Karfreitag tutete die Lok der Parkeisenbahn zum ersten Mal in diesem Jahr. Anders als sonst waren die offenen Wagen allerdings immer …

POLLO: Mit Volldampf bis zum Osterhasenwald Lindenberger Kleinbahnverein zieht hunderte Besucher an LINDENBERG – Der Gestank von verbranntem Diesel liegt in der Luft. Ein durchdringender Pfiff zieht durch Mark und Bein und erschreckt eine Familie, die sich gemächlich in Richtung der wartenden Museumsbahn Pollo aufmachte. „Wenn’se mit wolln’, müssen’se sich beeilen. Der is’ eijentlich schon wech“, ruft der Schaffner den Eltern zu, die die letzten zehn Meter sprinten., aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11769177/61469/
Lindenberger-Kleinbahnverein-zieht-hunderte-Besucher-an-Mit-Volldampf.html

LINDENBERG – Der Gestank von verbranntem Diesel liegt in der Luft. Ein durchdringender Pfiff zieht durch Mark und Bein und erschreckt eine Familie, die sich gemächlich in Richtung der wartenden Museumsbahn Pollo aufmachte. „Wenn’se mit wolln’, müssen’se sich beeilen. Der is’ eijentlich schon wech“, ruft der Schaffner den Eltern zu, die die letzten zehn Meter sprinten. Dann hebt der Schaffner die Hand zum Lokführer. Der guckt sich um und bringt Pollo auf Touren. Der Zug schnauft los und macht sich, wie zu jeder vollen Stunde an diesem Osterwochenende, auf seine 20-minütige Tour mit dem Ziel „Osterhasenwald“.
Der Geruch der Diesellok vermischt sich auf der Fahrt mit dem Duft von feuchtem Waldboden. Gemächlich schaukeln die Wagen hinter der Lok. Ein älterer Junge ist unbeeindruckt von der Landschaft, er starrt auf sein Handy. Hinter ihm halten sich zwei kleine Brüder am Geländer des Cabrio-Wagons fest und versuchen, …

POLLO: Mit Volldampf bis zum Osterhasenwald Lindenberger Kleinbahnverein zieht hunderte Besucher an LINDENBERG – Der Gestank von verbranntem Diesel liegt in der Luft. Ein durchdringender Pfiff zieht durch Mark und Bein und erschreckt eine Familie, die sich gemächlich in Richtung der wartenden Museumsbahn Pollo aufmachte. „Wenn’se mit wolln’, müssen’se sich beeilen. Der is’ eijentlich schon wech“, ruft der Schaffner den Eltern zu, die die letzten zehn Meter sprinten., aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11769177/61469/
Lindenberger-Kleinbahnverein-zieht-hunderte-Besucher-an-Mit-Volldampf.html

LINDENBERG – Der Gestank von verbranntem Diesel liegt in der Luft. Ein durchdringender Pfiff zieht durch Mark und Bein und erschreckt eine Familie, die sich gemächlich in Richtung der wartenden Museumsbahn Pollo aufmachte. „Wenn’se mit wolln’, müssen’se sich beeilen. Der is’ eijentlich schon wech“, ruft der Schaffner den Eltern zu, die die letzten zehn Meter sprinten. Dann hebt der Schaffner die Hand zum Lokführer. Der guckt sich um und bringt Pollo auf Touren. Der Zug schnauft los und macht sich, wie zu jeder vollen Stunde an diesem Osterwochenende, auf seine 20-minütige Tour mit dem Ziel „Osterhasenwald“.
Der Geruch der Diesellok vermischt sich auf der Fahrt mit dem Duft von feuchtem Waldboden. Gemächlich schaukeln die Wagen hinter der Lok. Ein älterer Junge ist unbeeindruckt von der Landschaft, er starrt auf sein Handy. Hinter ihm halten sich zwei kleine Brüder am Geländer des Cabrio-Wagons fest und versuchen, …

Die Saison für die Selfkantbahn ist eröffnet. Wie viel Arbeit in dem Projekt steckt, beschreibt ein Verantwortlicher der betreibenden Interessengemeinschaft und öffnet das schwere Werkstatttor., aus rp-online.de

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/erkelenz/
nachrichten/erkelenz/
Blick-in-die-Bahnwerkstatt_aid_840474.html

Helmut Kommans steht in historischer Uniform eines Bahnbeamten am Bahnhof Schierwaldenrath. Sein Blick ruht auf der dampfenden Lok aus dem Werk Arnold Jungs von 1956. In seinen Augen spiegelt sich mehr als die kindliche Freude vieler Besucher. Leidenschaft für und Stolz auf das, was er und die anderen Mitglieder der Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr (IHS) leisten, schwingen in seinen Worten mit, als zur Saisoneröffnung der Selfkantbahn Einblick in sonst unzugängliche Bereiche gewährt wird.
Starker Geruch verschiedener Schmiergemische schlägt dem Besucher entgegen, als Kommans die schwere Holztür öffnet. „Das ist unsere Werkstatt“, erklärt er. An der Kopfseite steht eine alte Diesellok über einer Reparaturgrube, die sich durch den gesamten Raum zieht. Der Weg zu ihr ist von den Indizien vieler Wochenenden füllender Arbeiten gesäumt – Werkzeuge …