Archiv für den Monat: Februar 2011

Horb: Parkeisenbahn am Süduferweg soll zur Gartenschau alle 20 Minuten verkehren, Für müde Beine beim Rundgang durchs Gartenschau-Gelände gibt es Abhilfe: Am südlichen Flussufer wird während des „Neckarblühens“ eine Parkeisenbahn verkehren, mit der Passagiere 800 Meter weit fahren können., aus neckar-chronik

http://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/
nachrichten-horb_artikel,-
Parkeisenbahn-am-Sueduferweg-soll-zur-Gartenschau-alle-20-Minuten-verkehren-_arid,125132.html

Horb. Entwickelt haben die Idee einer Parkeisenbahn auf dem Gelände der
kleinen Landesgartenschau Wirtschaftsförderer Axel Blochwitz und die
private Schienenverkehrsgesellschaft (SVG) in Stuttgart, die im Mai die
Eisenbahn-Erlebniswelt in Horb eröffnet. „Wir wissen von anderen
Landesgartenschauen beispielsweise in Plochingen, dass eine Parkeisenbahn
gut angenommen wird“, sagt Markus Robold, der Pressesprecher der SVG. Vor
allem für die kleinen Besucher sei das eine spannende Attraktion. Im
Zusammenhang mit der in Horb entstehenden Eisenbahn-Erlebniswelt habe sich
die Parkeisenbahn auf dem Gelände der kleinen Landesgartenschau angeboten.
Eingesetzt wird eine eigens für das Horber „Neckarblühen“ gefertigte, …

Die Döllnitzbahn darf nicht sterben

http://www.lok-report.de/

Die für den 16.02.2011 geplante Zusammenkunft des Zweckverbandes
Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) nimmt der Verein zur Förderung Sächsischer
Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) zum Anlass, an alle Mitglieder der Gremien,
insbesondere jedoch die Repräsentanten aus der Stadt Leipzig zu
appellieren, die Schmalspurbahn zwischen Oschatz und Glossen weiter im
Rahmen des ÖPNV-Budgets zu finanzieren.
Der VSSB lehnt die drohende Abbestellung des Personennahverkehrs ohne wenn
und aber ab. Sachsen besteht nicht nur aus den großen Städten, sondern auch
aus kleineren Städten und dem ländlichen Raum – hier ist ein fairer
Interessenausgleich gefordert. Für die Döllnitzbahn muss das heißen, dass
sie die 1 Millionen Euro auch tatsächlich bekommt, die der Freistaat dem
ZVNL auszahlt. Wenn jetzt mit dem Stimmengewicht der Stadt Leipzig im
alleinigen Eigeninteresse entschieden werden sollte, dann gehört
gleichermaßen die Forderung auf den Tisch, die Struktur der Verteilung der
öffentlichen Mittel grundsätzlich zu hinterfragen.
Dass eine dauerhafte Lösung für die Schmalspurbahnen gefunden werden muss,
die im Landtag 2006 über alle Fraktionen hinweg im Sinne eines besonderen
Kulturgutes als besonders schutz- und förderungswürdig bezeichnet wurden,
wird angesichts der aktuellen Debatte umso dringlicher. Die Menschen im
Land – den VSSB eingeschlossen – warten noch immer auf die Konzepte, um den
so schön formulierten Zielen auch Taten folgen zu lassen. Andere Regionen,
wie der Harz oder Rügen, von der Schweiz ganz zu schweigen, zeigen, wie es
gemacht werden muss.
Wesentlich für den Personennahverkehr sind eine planbare Finanzierung der
Schmalspurbahnen und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs. Der VSSB
bekräftigt in diesem Zusammenhang die Forderung nach einer direkten
Finanzierung der Schmalspurbahnen durch den Freistaat, ohne Zwischenebenen
wie die Zweckverbünde. Dann zeigt sich auch für Parlament und Steuerzahler,
wo das Geld letztlich hinfließt und wie viel davon vor Ort wirklich
ankommt.
Durch die drohenden Entscheidungen im ZVNL gegen die Döllnitzbahn wird das
Thema umso prekärer. Der VSSB weist die Staatsregierung daher mit aller
Dringlichkeit darauf hin, diese fatale Entwicklung nicht zuzulassen und zu
handeln, um die in der Kooperationsvereinbarung getroffenen Ziele für einen
leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr und Schienennahverkehr in
der Konsequenz auch umzusetzen.
Für den 15. April 2011 kündigte der VSSB die offizielle
Jahresauftaktveranstaltung „Andampfen“ bei der Döllnitzbahn an, die in
diesem Jahr Gastgeber sein darf, weil sie im letzten Jahr den
„Claus-Köpcke-Preis“ erhalten hat (Pressemeldung Verein zur Förderung
Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., 11.02.11).

Mit dem Vulkan-Expreß durch das winterliche Brohltal, aus Mittelrheinkurier

http://www.mittelrhein-kurier.de/beitrag_Mit-dem-Vulkan%252BExpress-durch-das-winterliche-Brohltal_3460.html

Niederzissen. Die Brohltalbahn fährt auch im Winter! Ob mit oder ohne
Schnee – an jedem zweiten Sonntag bis Ende März startet der Vulkan-Expreß
um 10:15 Uhr vom Bahnhof Brohl BE (direkt gegenüber dem DB-Bahnhof) hinauf
in die Eifel. Der Zustieg ist natürlich auch an allen anderen Bahnhöfen im
Brohltal möglich. Die wohlig warm geheizten Waggons des nostalgischen, von
einer Diesellok gezogenen Zuges bringen die Reisenden in gemütlichem Tempo
durch das romantische winterliche Brohltal zunächst bis nach Oberzissen.

Weitere Informationen und Buchungen unter www.vulkan-express.de,
buero@vulkan-express.de und Tel. 02636/80303.

Parkeisenbahn: Peißnitzexpress auf der Kippe?, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1296641404075

Halle (Saale)/MZ. Das Saale-Hochwasser Mitte Januar hat den Peißnitzexpress
hart getroffen. Technische Anlagen, Möbel, Ausstattung: Alles stand unter
Wasser. Wie hoch der entstandene Schaden ist, kann noch niemand sagen. Und
auch nicht, wer für die Reparatur aufkommen wird. Denn der Betreibervertrag
zwischen der Halleschen Verkehrs AG (Havag) und der Stadtverwaltung ist
Ende Dezember 2010 ausgelaufen und bisher nicht verlängert worden. „Wie es
in diesem Jahr weitergeht, ist noch nicht entschieden“, bestätigte Stefan
Böttinger, Sprecher der Stadtwerke, zu denen auch die Havag gehört,
gegenüber der MZ. Droht nach über 50 Jahren das Aus für die bei Kindern und
Erwachsenen gleichermaßen beliebte Bahn?

Spiel mit verdeckten Karten
Offen ist, warum der Vertrag zwischen dem Verkehrsunternehmen und dem
Rathaus bisher nicht …

Sachsen: Bilanz für Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn

http://www.lok-report.de/

Seit mehr als zwei Jahren ist wieder das vertraute Dampfen und Schnaufen
der Weißeritztalbahn im Rabenauer Grund zu hören.
Nach dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn und der darauf folgenden großen
Anfangseuphorie und entsprechend vielen Fahrgästen konnten wir „2010 rund
165.000 Reisende auf der Weißeritztalbahn begrüßen“, sagt der
stellvertretende Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen
Dampfeisenbahngesell-schaft (SDG) Mirko Froß. Über ein Viertel, dies
entspricht 29 Prozent, der Einzelreisenden nutzten die Schmalspurbahn für
die Hin- und Rückfahrt, zu jeweils 23 Prozent buchten Familien und
Einzelreisende die einfache Fahrt, Gruppenreisende machten 20 Prozent der
Fahrgäste aus.
Die zweite Schmalspurbahn im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), „die
Lößnitzgrundbahn, lockte 2010 mehr als 219.000 Liebhaber auf die Strecke
zwischen Radebeul Ost und Radeburg. Dies ist ein neuer Fahrgastrekord“, so
Froß. Der besucherstärkste Monat war der Mai, als die Karl-May-Festtage
zahlreiche Gäste in den Wohnort des Schriftstellers lockten. Eine Hin- und
Rückfahrt lösten 36 Prozent der Einzelreisenden, 16 Prozent der
Einzelreisenden kauften Tickets für eine einfache Fahrt. Den zweitstärksten
Teil stellen Gruppen mit einem Anteil von 23 Prozent dar, dicht gefolgt von
den Familien, die 21 Prozent der Fahrgäste ausmachten.
Im Programm beider Schmalspurbahnen gibt es auch 2011 einiges zu entdecken.
Erneut bieten alle Partner entlang der Strecken beliebte Veranstaltungen
an. „Mehr als 60 Feste, Wandertouren und Ausfahrten finden rund um beide
Schmalspurbahnen statt“, so Gabriele Clauss Leiterin Marketing des
Verkehrsverbundes Oberelbe. Bereits am 29. Januar begann die Saison auf der
Lößnitzgrundbahn mit der Zitterpartie am Moritzburger Fasanenschlösschen.
Zahlreiche Besucher nutzen die Schmalspurbahn zur bequemen Anreise.
Vom 16. bis 17. Juli gibt es auf der Weißeritztalbahn das dritte
Schmalspurbahn-Festival. Nachdem im vergangenen Jahr etwa 8.000 Besucher
begrüßt werden konnten, verwandeln sich auch 2011 die Haltepunkte und
Bahnhöfe zwischen Freital – Hainsberg und Dippoldiswalde in
Erlebnisstationen. VVO, SDG, die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn
sowie zahlreiche Partner organisieren das Festival gemeinsam, das
zeitgleich mit „Malter in Flammen“ zu erleben sein wird. Im Lößnitzgrund
wird knapp zwei Monate später gefeiert.
Vom 17. bis 18. September steht die Lößnitzgrundbahn während des 7.
Schmalspurbahn-Festivals im Mittelpunkt. In Moritzburg laden der VVO und
die SDG wieder zu einem großen Familienfest mit Hüpfburg und VVO –
Spielepark ein. Während beider Festivals werden Traditionsloks wie die
sächsische IV K Nr. 176 in der typischen grünen Farbgebung oder Dieselloks
vom Typ L 45 H zahlreiche Fans in ihren Bann ziehen, wenn diese an den
Festtagen auf der Weißeritztalbahn und der Lößnitzgrundbahn im Einsatz sind
(Pressemeldung VVO, 04.02.11).