Archiv für den Monat: September 2011

Die Gründung des Vereins Mansfelder Bergwerksbahn vor nunmehr 20 Jahren erscheint im Rückblick wie ein großes Abenteuer. Man schrieb das Jahr 1991, als für die Bahn alle Messen bereits gesungen schienen. , aus mz-web.de

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&
atype=ksArtikel&aid=1315819400070&openMenu=1121028317550&
calledPageId=1121028317550&listid=1121028317531

KLOSTERMANSFELD/MZ. Die Gründung des Vereins Mansfelder Bergwerksbahn vor
nunmehr 20 Jahren erscheint im Rückblick wie ein großes Abenteuer. Man
schrieb das Jahr 1991, als für die Bahn alle Messen bereits gesungen
schienen. Der Bahnverkehr war als nicht mehr betriebsnotwendig eingestellt
worden und das Wort vom bevorstehenden Rückbau der Gleisanlagen machte die
Runde.
Herbert Teutsch, dem damals als Leiter der Mansfeld Transport GmbH sowohl
Gleise, Gebäude als auch das rollende Material unterstanden, wusste, was
die Stunde geschlagen hatte, sah jedoch allein keine Möglichkeit diese
Entwicklung aufzuhalten. Er suchte nach Verbündeten, um die Bahn zu retten
und ihr als Museumsbahn den Weiterbetrieb zu ermöglichen.
Tatsächlich fanden sich ein paar Enthusiasten, die verhindern wollten, dass
Schienen und Anlagen für alle Zeit demontiert …

Sachsen: Zuwendungsbescheid für Döllnitzbahn erteilt

http://www.lok-report.de/news/
news_woche_mittwoch.html

Die nordsächsische Döllnitzbahn GmbH erhält heute einen Zuwendungsbescheid
in Höhe von 70.000 Euro für 2011 zum Weiterbetrieb der Schmalspurbahn.
Der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) dazu: „Mit der Freigabe
dieser Mittel sichern wir in einer gemeinsamen Kraftanstrengung den
Weiterbetrieb der Döllnitzbahn. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dem
einmaligen Rettungskonzept zugestimmt haben und ihren finanziellen Beitrag
leisten, damit der Weiterbetrieb dieses nordsächsischen Kleinods
gewährleistet ist.“
Der Finanzierungsbeitrag des Freistaates dient der Aufrechterhaltung des
regelmäßigen dieselbetriebenen Schienenpersonennahverkehrs. Weitere
Beiträge zur Deckung der offenen Finanzierungslücke für den touristisch
orientierten Dampfbetrieb kommen vom Zweckverband für den Nahverkehrsraum
Leipzig (ZVNL), vom Landkreis Nordsachsen und von den Anliegerkommunen.
Die Gesamtfinanzierung der Döllnitzbahn ist zunächst in einer
Zwischenlösung bis Ende 2012 gesichert. Ab 2013 soll die Döllnitzbahn auf
Anregung des sächsischen Verkehrsministers Morlok in ein Konzept zur
Neuregelung der Finanzierung der Schmalspurbahnen eingebunden werden.
Hintergrund: In einem Spitzengespräch zur Rettung der Döllnitzbahn im
Sommer hatten sich alle Beteiligten auf ein einmaliges Rettungskonzept zum
Weiterbetrieb der nordsächsischen Schmalspurbahn geeinigt. Zur
Aufrechterhaltung des Betriebes verzichtet die Döllnitzbahn GmbH auf rund
10 Prozent des bisherigen Bestellerentgelts. Die übrigen 90 Prozent werden
durch alle anderen Beteiligten (SMWA, Landkreis, ZVNL, Zweckverband
Döllnitzbahn, SOEG) aufgebracht. Der formelle Zuwendungsantrag inklusive
aller notwendigen Unterlagen wurde dem SMWA von der Döllnitzbahn GmbH
Anfang September vorgelegt (Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 28.09.11).

Die Kleinbahn Pollo fährt zum Saisonabschluss in Lindenberg an drei Tagen

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/

12180679/61299/

Die-Kleinbahn-Pollo-faehrt-zum-Saisonabschluss-in-Lindenberg.html

LINDENBERG – Neun Kilometer lang ist die Strecke von Mesendorf (Stadt

Pritzwalk) nach Lindenberg (Gemeinde Groß Pankow), auf der die Museumsbahn

Pollo verkehrt. Die Mitglieder des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum

Lindenberg laden zum Saisonabschluss vom 1. bis 3. Oktober Eisenbahnfreunde

zu einer Zugreise in eine vergangene Zeit ein. Das Dorf Lindenberg war bis

1969 – als fast alle Strecken stillgelegt wurden – Knotenpunkt des

Prignitzer Kleinbahnnetzes.

Der erste Abschnitt der Museumsbahnstrecke war im Jahre 2002 eröffnet

worden. Die Züge verkehrten damals zwischen Mesendorf und …

Schmalspurbahnfestival auf der Lößnitzgrundbahn

http://www.lok-report.de/

Zum 127. Streckenjubiläum der Lößnitzgrundbahn am 17. und 18. September
2011 wird entlang der gesamten Strecke Schmalspurbahnvergnügen nonstop zu
erleben sein: zwischen Radebeul Ost, Moritzburg und Radeburg gibt es vier
Zuggarnituren aus drei Epochen Schmalspurbahn-Geschichte zu erleben.
Mit dabei sind neben dem Zug der Lößnitzgrundbahn ein Zug der Sächsischen
Staatseisenbahn um 1900 und ein Zug der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft
um 1930. Das Zugangebot umfasst am Festwochenende 38 Züge, also 10 Züge
mehr als im täglichen Fahrplan. Dabei wird der Bahnhof Radeburg 30-mal
angefahren. Auf der Strecke sind 4 Dampf- und 2 Diesellokomotiven im
Einsatz, unter ihnen die Gastlokomotive 99 582 der Museumsbahn Schönheide.
Pferdeliebhaber sollten sich am Sonntag ab 14.30 Uhr die Pferdeentladung am
Bahnhof Moritzburg nicht entgehen lassen. Gleich im Anschluss zeigt die
Freiwillige Feuerwehr eine etwas andere Brandsimulation aus der Zeit um
1920.
Anlässlich des Festes bieten die Veranstalter allen Familien auch in diesem
Jahr ein besonderes Tarifangebot: maximal 4 Kinder bis 14 Jahre fahren in
Begleitung eines Erwachsenen auf der Lößnitzgrundbahn kostenfrei.
Ein Blick in das Veranstaltungsprogramm verrät, dass für Jedermann, ob
Familie, Gast der Region oder Eisenbahnfreund, etwas zu finden ist.
Ausgangspunkt der Festlichkeiten bildet der Bahnhof Radebeul Ost. Rund um
den Historischen Güterboden wird für kleine wie große Besucher ein buntes
Programm geboten: Kinderschminken, Basteln, Malen und das Glücksrad sind
neben dem Maskottchentreffen von Lößnitzdackel und Mobilius nur vier von
zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten für die jüngsten Gäste.
Dazu kommen zahlreiche Angebote für die großen Freunde der Schmalspurbahn.
Der originalgetreue Nachbau der ehemaligen Schmalspurbahn von
Goßdorf-Kohlmühle nach Hohnstein in der Sächsischen Schweiz beeindruckt mit
40 m Gleis und insgesamt 38 Weichen. Dazu bieten die drei
Sonderausstellungen Einblicke in die Geschichte der Sächsischen
Schmalspurbahnen und hinter die Kulissen des heutigen Betriebs.
Direkt an der Endstation am Bahnhof Radeburg können Fahrräder ausgeliehen
werden, um dann bequem die Landschaft um Radeburg und Moritzburg zu
erkunden. Gut ausgebaute Radwege laden zu einer entspannten Tour ein.
Das komplette Programm sowie die Anreisetipps zu den Festgeländen gibt es
im Flyer zum Schmalspurbahn-Festival, der kostenfrei bei der SDG, dem VVO
oder dem SSB Schmalspurbahnmuseum Radebeul bestellt sowie unter
www.loessnitzgrundbahn.de/, www.vvo-online.de und www.ssb-museum.de
heruntergeladen werden kann (Pressemeldung VVO, 09.09.11).

Parkeisenbahn: Parkeisenbahn sucht junge Eisenbahner

www.parkeisenbahn.de

Mittlerweile 55 Jahre dreht die von Kindern betriebene kleine Bahn
für große Augen ihre Runden durch die Berliner Wuhlheide.
Nun werden wieder Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse, die
sich für das Verkehrsmittel Eisenbahn interessieren und Lust haben
im Eisenbahnbetrieb mitzuarbeiten, gesucht.
Nach einer entsprechenden Ausbildung kann man selbst Fahrkarten
kontrollieren, Züge abfahren lassen und schließlich mit 18 Jahren
Lok fahren.
Neben dem Dienst werden interessante Ausflüge, Exkursionen und
Ferienfahrten angeboten.
Der nächste Vorbereitungskurs zum Einsteigen und Ausprobieren
startet am 25. September um 14 Uhr auf dem Hauptbahnhof der
kleinen Bahn.
Anmeldungen sind bis zum 20. September telefonisch unter 030 /
53 89 26 – 60 möglich.
Pressekontakt:
Frau Stefanie Große / Ramona Fritsche
Tel.: 030 / 53 89 26-60
Fax.: 030 / 53 89 26-99
E-Mail: Stefanie.Grosze@parkeisenbahn.de / info@parkeisenbahn.de
www.parkeisenbahn.de

Sachsen-Anhalt: Kundenservice der Harzer Schmalspurbahnen modernisiert

http://www.lok-report.de/

Seit einigen Tagen präsentieren sich die Büros des Kundenservice der Harzer

Schmalspurbahnen GmbH (HSB) im Empfangsgebäude des Bahnhofes Wernigerode

Westerntor in neuem Glanz: Durch Umbauten konnte der vorhandene Raum

wesentlich größer, noch heller und freundlicher gestaltet werden.

Das historische Bahnhofsgebäude am Westerntor wurde vom berühmten Hamburger

Architekten Fritz Höger entworfen und im Sommer 1936 seiner Bestimmung

übergeben. Nach der Nutzung als Güterabfertigung und später als

„Kulturraum“ sind in den letzten elf Jahren u.a. die Büros des

Kundenservice der HSB untergebracht.

Innerhalb einer Bauzeit von etwa sechs Wochen wurde der Bürobereich nun

insgesamt erneuert und erweitert. Es wurden Zwischenwände entfernt und

versetzt, einige Türen verbreitert. Neue Fenster sorgen für mehr Tageslicht

sowie den notwendigen Wärme- und Schallschutz. Die Arbeitsplätze der

Mitarbeiter wurden großzügiger und kundenfreundlicher gestaltet. Der neue

Eingangsbereich hat eine komfortablere Zugangsmöglichkeit von der

Bahnhofshalle aus erhalten, ein offener Empfangsbereich steht für eine

erste Beratung zur Verfügung. Sind alle Mitarbeiter im Kundengespräch, so

lädt nun auch ein freundlicher Wartebereich zum Verweilen ein. Die

Mitarbeiter des Kundenservice beraten sowohl Privat- als auch Firmenkunden

rund um die Angebote und Möglichkeiten der Schmalspurbahnen im Harz. Dazu

zählen u.a. mehr als 200 Charter- und Sonderzüge jährlich, verschieden

Pauschalprogramme für Gruppen und Individualreisende,

Führerstandsmitfahrten sowie die Rockoper „Faust“.

Für die neu gestalteten Räumlichkeiten des Kundenservice stellte der

bekannte Autor und Fotograf Olaf Haensch ein Wandbild aus seinem Buch

„NachtZüge – Dampfträume am Brocken“ zur Verfügung. Diese Aufnahmen vom

nächtlichen Dampfbetrieb der HSB haben nicht nur bei eingefleischten

Eisenbahnfans für Aufsehen gesorgt. Nun ist auch ein großformatiger

Monatskalender für das Jahr 2012 mit den schönsten Motiven aus diesem

Bildband erschienen. Sorgfältig reproduzierte 13 ausgewählte Bilder im

außergewöhnlichen Hochformat von 45 x 51 cm lassen die historischen

Dampfzüge und ihre mythenumwobene Harzer Umgebung Monat für Monat im

besonderen Licht erscheinen. Eine limitierte Sonderedition des

Wandkalenders mit dem bekannten originalen HSB-Stempel ist ab sofort in

allen Verkaufsstellen der HSB sowie im Internet unter www.hsb-wr.de

erhältlich (Pressemeldung HSB, 02.09.11).