Archiv für den Monat: Februar 2012

Bahnfans feiern Fest im Erzgebirge, aus t-online.de

http://nachrichten.t-online.de/bahnfans-feiern-fest-im-erzgebirge/id_54123160/index?news Ein grenzüberschreitendes Bahnfest feiern sechs Eisenbahnunternehmen und Traditionsvereine am 2. und 3. Juni im erzgebirgischen Cranzahl. Anlass ist das 115. Streckenjubiläum der dampfbetriebenen Schmalspurbahn zwischen Cranzahl und Oberwiesenthal, wie unter anderem die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft am Sonntag mitteilte. Zugleich werde das zehnjährige Bestehen der Erzgebirgsbahn als eigenständige Regionaltochter der Deutschen Bahn begangen. Bahnfans werden den Angaben zufolge sternförmig mit Sonderzügen aus Chemnitz, Aue, Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Oberwiesenthal sowie den tschechischen Orten Vejprty, Chomutov und Prag anreisen. Zahlreiche historische Fahrzeuge würden erwartet. In Cranzahl werde zudem gezeigt, wie früher Güterwagen …

Halle Alle sitzen im gleichen Zug, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/ page&atype=ksArtikel&aid=1329291145750 HALLE (SAALE)/MZ. Spätestens beim Gruppenbild vor wartendem Zug, Bahnsteig 1, wurde offensichtlich, was die knapp 30 Männer und Frauen – meist Männer – vereinte: Um ein fröhlichen Eindruck auf dem Foto bemüht, sagten sie nicht etwa „Cheese“, sondern riefen das vokalreiche „Parkeisenbahn“. Die Teilnehmer des 3. Nationalen Parkeisenbahntreffens am Wochenende in Halle hatten viel, aber nicht immer etwas zu lachen. Denn in den Vorträgen und Gesprächen wurde rasch klar, dass alle Bahner ähnliche Probleme mit der Finanzierung haben. Vor allem plagen alle Betreiber und Fördervereine der kleinen Bahnen große finanzielle Sorgen. Wer wüsste das besser als die Gastgeber? Die Stadt will dieses Jahr ihren Zuschuss in Höhe von 95 200 Euro streichen. „Inzwischen haben wir schon 11 000 Unterschriften gesammelt, die sich gegen die komplette Streichung des Geldes aussprechen“, sagt Rainer Panse, Vorsitzender des Fördervereins Peißnitzexpress. Die Unterschriften-Aktion gestoppt hatte auch nicht, dass …

Sachsen-Anhalt: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 für Harzer Schmalspurbahnen

http://www.lok-report.de/ Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat das vergangene Geschäftsjahr 2011 wieder erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 1,2 Mio. Gäste nutzten das rund 140 km umfassende schmalspurige Streckennetz im Harz, das täglich mit historischen Dampfzügen befahren wird. Aufgrund der weiterhin in allen Geschäftsbereichen steigenden Aufwendungen für Infrastruktur und Betrieb ist eine Anpassung des Tarifes zum 05. März 2012 vorgesehen. Die nun kommenden Wochen und Monate stehen ganz im Zeichen des Jubiläumsfestjahres „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“. Das Jahr 2011 begann im Harz recht schneereich und stürmisch. Das Frühjahr mit milden Temperaturen, der angenehm warme Sommer sowie der lange und sonnige Herbst luden dann aber doch die Urlauber und Ausflügler in den Harz und somit auch zum Besuch der Harzer Schmalspurbahnen ein. Die extreme Kälte in den vergangenen Wochen erforderte dann wieder besondere Anstrengungen bei den Mitarbeitern der HSB, sorgte aber auch mit Postkartenwetter wieder für einen erfreulichen Fahrgastansturm. Insgesamt waren 2011 etwa 1,2 Mio. Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz der HSB unterwegs. Davon nutzten die Brockenbahn 746.000 Gäste. Mit der Harzquerbahn im Bereich Nordhausen fuhren 220.000 Gäste. Die Züge der Selketalbahn beförderten im vergangenen Jahr 106.000 Fahrgäste. Hier wirkt sich der seit nunmehr zwei Jahren optimierte Fahrplan mit einer Dampfzugverbindung von der Welterbestadt Quedlinburg über Eisfelder Talmühle zum Brocken an drei Tagen in der Woche im Sommerhalbjahr weiter positiv auf die Gästezahlen aus. Mit über 11 Mio. Euro Umsatz konnte das stabile Niveau der Vorjahre erhöht werden. Allerdings stehen diesem positiven Ergebnis die in allen Geschäftsbereichen weiterhin steigenden Aufwendungen in Infrastruktur und Betrieb gegenüber. Daher ist zum 05. März 2012 eine Tarifanpassung vorgesehen. Der Brockentarif beträgt zukünftig für die einfache Fahrt 21,00 Euro, die Rückfahrkarte kostet 32,00 Euro. Der Tarif auf der Harzquer- und Selketalbahn wird vom bisherigen Zonentarif auf einen kilometerabhängigen Tarif umgestellt, wie er auch bei anderen deutschen Bahnen üblich ist. So kostet beispielsweise die Fahrt von Wernigerode nach Drei Annen Hohne künftig 7,00 Euro, genau so wie eine Fahrt mit der Selketalbahn von Gernrode nach Alexisbad. Innerhalb der Sonderzone Ilfeld Bad – Nordhausen sind seit einigen Jahren die Tarife mit den Verkehrsbetrieben Nordhausen harmonisiert. Hier bleibt der Fahrpreis konstant. 2011 fanden im Fahrzeugbereich Hauptuntersuchungen an der Dampflokomotive 99 7237 sowie 5 Reisezugwagen statt. In der eigenen Fahrzeugwerkstatt wurden die vorgeschriebenen Kesseluntersuchungen an den Dampflokomotiven 99 7239 und 99 5902 durchgeführt. Wichtige Grundlage für das erfolgreiche Geschäftsjahr war die hohe Einsatzbereitschaft der rund 260 Mitarbeiter der HSB, darunter 12 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker und Bürokauffrau. Auch für das kommende Ausbildungsjahr werden insgesamt fünf neue Ausbildungsplätze in diesen Fachrichtungen angeboten. Für die notwendige Eisenbahninfrastruktur der HSB wurden weitere Bauvorhaben abgeschlossen. Der Bahnhof Eisfelder Talmühle erhielt einen neuen, erhöhten Mittelbahnsteig 3. Dort ist nun ein wesentlich bequemeres Einsteigen in die Züge der Harzquer- und Selketalbahn möglich. An den Bahnübergänge an der L 239 bei Quarmbeck sowie an der L 100 bei Drei Annen wurden die vorhandenen Bahnübergangssicherungsanlagen durch moderne Sicherungsanlagen mit Halbschranken und Lichtzeichen ersetzt. Der Neubau weiterer Bahnübergangssicherungsanlagen in Wernigerode, Ilfeld, Niedersachswerfen und Nordhausen ist in Vorbereitung. Die bewährte Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden als kommunale Gesellschafter der HSB, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Freistaat Thüringen sowie deren finanzielles Engagement bilden auch weiterhin die Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der HSB im Bereich Eisenbahn und Tourismus. Die nominelle Zahl der insgesamt ehemals zwanzig kommunalen HSB-Gründungsgesellschafter aus drei Bundesländern beläuft sich nach der letzten Gebietsreform im Freistaat Thüringen, wo die neue Gemeinde Harztor aus Ilfeld und Niedersachswerfen gebildet wurde, zum 01.01.2012 auf nunmehr neun. Das Jahr 2012 steht nun ganz im Zeichen des Jubiläums „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“. Am 07. August 1887, also vor nunmehr fast 125 Jahren, wurde der erste Abschnitt der für ihre romantische Streckenführung bekannten Selketalbahn zwischen Gernrode und Mägdesprung feierlich in Betrieb genommen. Damit war der Grundstein für das heute mehr als 140 Kilometer umfassende Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen gelegt. Diesen besonderen Anlass würdigt die HSB im laufenden Jahr mit einem in diesem Umfang einmaligen Festprogramm auf dem gesamten Streckennetz. Unter anderem werden drei große Bahnhofsfeste in Nordhausen (28.04.2012), Wernigerode (09.06.2012) und Gernrode (18.08.2012) veranstaltet. Ganztägig werden hier jeweils Bühnenprogramme mit Show, Musik, Familienprogrammen und regionalen Künstlern, Führerstandsmitfahrten, Fahrzeugausstellungen, Pendelverkehre mit Sonderzügen und vieles mehr angeboten. Stargast des Bahnhofsfestes am 28.04. in Nordhausen wird die Bochumer Band „Geier Sturzflug“ sein, die mit dem Neue Deutsche Welle-Titel „Bruttosozialprodukt“ bekannt wurde. Die Bühnenprogramme der Bahnhofsfeste in Wernigerode und Gernrode werden u.a. Gojko Mitic und Uwe Jensen mit der „Musik am Lagerfeuer“ bereichern. Zum Bahnhofsfest in Wernigerode ist zusätzlich eine große Abendveranstaltung mit einem Public Viewing des Europa-Meisterschaftsspiels Deutschland – Portugal sowie verschiedenen Konzerthöhepunkten geplant. Absoluter Stargast dieses Abends wird hierbei mit der Gruppe „Scooter“ eine der erfolgreichsten deutschen Bands sein, die erstmals 1994 mit „Hyper Hyper“ einen Chartstürmer landete. Tickets hierfür sind ab sofort in allen Verkaufsstellen der HSB, unter www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Das Jubiläumsjahr bietet aber auch vor allem den Eisenbahn- und Fotofreunden 26 buchbare Sonderfahrten mit Personen- und Güterzügen sowie weitere diverse Rollbockfahrten, historische Pendelzugverkehre, Zugüberholungen und andere Höhepunkte mit einzigartigen und exklusiven Fahrzeugzusammenstellungen in außergewöhnlichen und seltenen Betriebssituationen. Für diese Fahrten sind jeweils individuelle Fahrpläne und Fahrkarten vorbereitet. Es stehen insgesamt 1.400 Tickets für diese Sonderfahrten zur Verfügung. Einen speziellen Rollbocktag mit wechselnden Traktionen und Pendelfahrten wird es beispielsweise am 10.06.2012 in Wernigerode geben. Dazu wurden durch Auszubildende der HSB in der unternehmenseigenen Fahrzeugwerkstatt historische Rollböcke der Bauart „Görlitz“ betriebsfähig aufgearbeitet. Die Fahrpläne der Pendelfahrten der Rollbockzüge sowie zu den anderen Bahnhofsfesten stehen in den nächsten Tagen auf den Internetseiten der HSB zum Herunterladen zur Verfügung. Als Gastfahrzeuge im Jubiläumsjahr werden die Dampflok Nr. 105 (Baujahr 1918) der Museumsbahn Blonay-Chamby aus der Schweiz, der Selfkantbahn-Triebwagen T 102 (Baujahr 1950) der Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e.V. aus Aachen sowie der DEV-Triebwagen T 42 (Baujahr 1939) des Deutschen Eisenbahn-Verein e.V. aus Bruchhausen-Vilsen erwartet. Alle Fahrzeuge sind sowohl im Regelzugverkehr als auch im Sonderzugeinsatz zu erleben. Alle Informationen zu den zahlreichen Veranstaltungen und Sonderzügen im Jubiläumsjahr sind in einem Extra-Flyer zusammengefasst, der unter www.hsb-wr.de abrufbar sowie in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB erhältlich ist (Pressemeldung HSB, 17.02.12).

Fichtelbergbahn meldet neuen Passagier-Rekord, aus Bild.de

http://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-regional/ fichtelbergbahn-meldet-neuen-passagierrekord-22550754.bild.html Oberwiesenthal (dpa/sn) – Mit der Fichtelbergbahn sind im vergangenen Jahr insgesamt 214 000 Fahrgäste unterwegs gewesen. Das waren so viele wie noch nie seit der Übernahme der rund 17 Kilometer langen Strecke von der Deutschen Bahn 1998, teilte die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) am Donnerstag mit. Im Vergleich zu 2010 bedeutet die Zahl einen Zuwachs …

Der Weißeritztalbahn fehlen Fahrgäste Von Ines Mallek-Klein Der Ticketverkauf geht weiter zurück. Trotzdem werden wieder 15 Millionen in die Strecke investiert. Der Freistaat kann nicht anders., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2983270 Gut, dass es den Lößnitzdackel gibt. Mit ihm fuhren die Schmalspurbahnen in der Region 2011 einen kleinen Rekord ein. 400650 Tickets wurden für Fahrten von Radebeul nach Radeburg und von Freital nach Dippoldiswalde verkauft, rechnet Mirko Froß vor. Doch der stellvertretende Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) räumt auch ein, dass es große Unterschiede zwischen den beiden Strecken gibt. Während bei der Lößnitzgrundbahn die Passagierzahlen auf 240000 anstiegen, büßte die Weißeritztalbahn das zweite Jahr in Folge ein. Es wurden nur noch 160000 Tickets verkauft, 5000 weniger als 2010. Vor allem der Streckenabschnitt zwischen Malter und Dippoldiswalde bereitet den Betreibern der Strecke Sorgen. Dort fehle es an den nötigen Attraktionen und Angeboten für die Fahrgäste, so Mirko Froß. Hinzu komme das kalte Frühjahr 2011, in dem die Passagiere weggeblieben sind. In den Oktoberferien war die Nachfrage …

Sachsen-Anhalt: Postwertzeichen „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html Endlich ist es soweit: Nicht nur Philatelisten und Eisenbahnfans warteten bereits gespannt auf das neue und mehrfach angekündigte Sonderpostwertzeichen „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“. Am heutigen Erstausgabetag wurde die lang ersehnte Sonderbriefmarke nun im Festsaal des Rathauses von Quedlinburg erstmals im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Eberhard Brecht, dem Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich sowie Mitgliedern des Aufsichtsrates und der Gesellschafter der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. In einer eigens im Rathaus eingerichteten Sonderpostfiliale der Deutschen Post AG waren die Briefmarke selbst, eine limitierte Maximum-Postkarte mit einem Erstverwendungsstempel mit Selketalbahnmotiv sowie das Ersttagsblatt der Marke erhältlich. Am 07. August 1887, also vor nun mehr gut 125 Jahren, wurde der erste Abschnitt der für ihre romantische Streckenführung bekannten Selketalbahn zwischen Gernrode und Mägdesprung feierlich in Betrieb genommen. Damit war der Grundstein für das heute mehr als 140 km lange Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen gelegt. Das Motiv des nun erhältlichen attraktiven Sonderpostwertzeichens der Deutschen Post, welches einen Wert von 0,45 Euro hat und sich damit ideal für den Versand von Postkarten im Inland eignet, zeigt einen der historischen Dampfzüge der HSB inmitten der für den Harz so charakteristischen Landschaft bergiger Fichtenwälder. Die Gestaltung der Briefmarke wurde dabei im Rahmen einer Ausschreibung durch das Bundesministerium der Finanzen von Gerda M. und Horst F. Neumann aus Wuppertal entworfen, das zugrunde liegende Foto stammt von Michael Hubrich. Die neue Briefmarke „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“ ist ab heute bei der Deutschen Post AG sowie in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB erhältlich. Hier sowie im Internet-Dampfshop der HSB unter www.hsb-wr.de sind darüber hinaus auch die limitierte und anlässlich der Erstausgabe herausgegebene Maximum-Postkarte sowie das Ersttagsblatt käuflich zu erwerben (Pressemeldung HSB, 10.02.12).

Sachsen-Anhalt: Postwertzeichen "125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz"

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html Endlich ist es soweit: Nicht nur Philatelisten und Eisenbahnfans warteten bereits gespannt auf das neue und mehrfach angekündigte Sonderpostwertzeichen „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“. Am heutigen Erstausgabetag wurde die lang ersehnte Sonderbriefmarke nun im Festsaal des Rathauses von Quedlinburg erstmals im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Eberhard Brecht, dem Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich sowie Mitgliedern des Aufsichtsrates und der Gesellschafter der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. In einer eigens im Rathaus eingerichteten Sonderpostfiliale der Deutschen Post AG waren die Briefmarke selbst, eine limitierte Maximum-Postkarte mit einem Erstverwendungsstempel mit Selketalbahnmotiv sowie das Ersttagsblatt der Marke erhältlich. Am 07. August 1887, also vor nun mehr gut 125 Jahren, wurde der erste Abschnitt der für ihre romantische Streckenführung bekannten Selketalbahn zwischen Gernrode und Mägdesprung feierlich in Betrieb genommen. Damit war der Grundstein für das heute mehr als 140 km lange Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen gelegt. Das Motiv des nun erhältlichen attraktiven Sonderpostwertzeichens der Deutschen Post, welches einen Wert von 0,45 Euro hat und sich damit ideal für den Versand von Postkarten im Inland eignet, zeigt einen der historischen Dampfzüge der HSB inmitten der für den Harz so charakteristischen Landschaft bergiger Fichtenwälder. Die Gestaltung der Briefmarke wurde dabei im Rahmen einer Ausschreibung durch das Bundesministerium der Finanzen von Gerda M. und Horst F. Neumann aus Wuppertal entworfen, das zugrunde liegende Foto stammt von Michael Hubrich. Die neue Briefmarke „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“ ist ab heute bei der Deutschen Post AG sowie in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB erhältlich. Hier sowie im Internet-Dampfshop der HSB unter www.hsb-wr.de sind darüber hinaus auch die limitierte und anlässlich der Erstausgabe herausgegebene Maximum-Postkarte sowie das Ersttagsblatt käuflich zu erwerben (Pressemeldung HSB, 10.02.12).

Sachsen: Erfolgreiche Bilanz für Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html Seit Dezember 2008 stehen im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) wieder zwei Bahnen täglich unter Dampf. In der vergangenen Saison konnten in den Zügen auf beiden Strecken 400.650 Fahrgäste begrüßt werden. Für das Jahr 2012 haben die Partner einen umfangreichen Veranstaltungskatalog mit über 100 Terminen erstellt. Nach dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn und der darauf folgenden großen Anfangseuphorie und entsprechend vielen Fahrgästen konnten „2011 rund 160.000 Reisende auf der Weißeritztalbahn begrüßt werden“, sagt der stellvertretende Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) Mirko Froß. Der leichte Rückgang gegenüber 2010 liegt vor allem am Wetter. „Der lange kalte Winter, ein verregneter Sommer und schlechtes Wetter zu beliebten Ausflugsterminen wie Himmelfahrt wirkten sich negativ auf den Ausflugsverkehr mit der Bahn aus“ erläutert Froß. Über die Hälfte der Fahrgäste war mit Einzelfahrscheinen unterwegs, die Familienkarten wurden von 22 Prozent der Fahrgäste genutzt und jeder Fünfte nutze die Schmalspurbahn im Rahmen eines Gruppenausflugs. Die zweite Schmalspurbahn im Verkehrsverbund Oberelbe, „die Lößnitzgrundbahn, lockte 2011 mehr als 240.000 Liebhaber auf die Strecke zwischen Radebeul Ost und Radeburg. Dies ist nach dem bereits sehr erfolgreichen Vorjahr ein neuer Fahrgastrekord“, so Froß. Rund die Hälfte der Fahrgäste lösten Einzelfahrscheine für eine Hin- und Rückfahrt oder die Einzelfahrt. Daneben hat sich auch die Lößnitzgrundbahn als Freizeitziel für Familien etabliert: jeder fünfte Fahrgast war mit der Familienkarte unterwegs, ein ebenso hoher Prozentsatz reiste in der Gruppe durch den Lößnitzgrund. Die seit mehreren Jahren angebotenen Programme „Weingenuss auf Schmaler Spur“ auf der Lößnitzgrundbahn und „Braumeisters Dampfzug“ auf der Weißeritztalbahn konnten im vergangenen Jahr ebenfalls deutliche Zuwächse verbuchen. Daher wurden beide Programme durch ein drittes Angebot ergänzt. „Bergmanns Glück Auf“ kombiniert die Fahrt durch den Rabenauer Grund mit einer Wanderung und der Geschichte des Freitaler Steinkohlebergbaus. Mit insgesamt 2.341 Gästen wurde eine Steigerung gegenüber 2010 von 25 Prozent erzielt. • Der Radeburger Karnevalsumzug am 19. Februar ist bei vielen Narren bereits dick im Kalender angestrichen, schließlich haben die Fahrgäste der Lößnitzgrundbahn dann Gelegenheit, ohne vorherigen Parkplatzstress diesem Ereignis beizuwohnen. Zu Sachsens größtem und farbenreichstem Straßenumzug, der dieses Jahr unter dem Motto „Mit 55 hat man noch Träume“ steht, können alle Narren von Radebeul Ost aus mit der Lößnitzgrundbahn um 12.35 sowie 12.56 Uhr nach Radeburg reisen. Dann sind die Fans des närrischen Treibens pünktlich am Bahnhof, wo der Umzug 14 Uhr startet. • Vom 14. bis 15. Juli gibt es auf der Weißeritztalbahn das vierte Schmalspurbahn-Festival. Nachdem im vergangenen Jahr rund 10.000 Besucher begrüßt werden konnten, verwandeln sich auch 2012 die Haltepunkte und Bahnhöfe zwischen Freital – Hainsberg und Dippoldiswalde in Stationen voller Leben. VVO, SDG, die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn sowie zahlreiche Partner organisieren das Festival gemeinsam, das zeitgleich mit „Malter in Flammen“ zu erleben sein wird. • Im Lößnitzgrund wird knapp zwei Monate später gefeiert. Vom 15. bis 16. September steht die Lößnitzgrundbahn während des 8. Schmalspurbahn-Festivals im Mittelpunkt. In Moritzburg laden der VVO und die SDG wieder zu einem großen Familienfest mit Hüpfburg und VVO – Spielepark ein. Während beider Festivals werden traditionsreiche Lokomotiven wie die sächsische IV K Nr. 176 in der typischen grünen Farbgebung oder Dieselloks vom Typ L 45 H zum Einsatz kommen und zahlreiche Fans der schmalen Spur in ihren Bann ziehen. • Der offizielle Saisonauftakt erfolgt traditionell Anfang April. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr lädt die Lößnitzgrundbahn am Wochenende 14./15. wieder April zum großen Anradeln mit kostenloser Fahrradmitnahme ein. Bereits Anfang April bieten die Osterfeiertage Gelegenheit für Streifzüge in der Region und insbesondere für Familien lohnt der Ausflug mit den Schmalspurbahnen, denn auf die jungen Fahrgäste wartet der Osterhase, um bei der Eiersuche zu helfen. Die Fahrgäste der Lößnitzgrundbahn können den Hasen von Samstag bis Montag erleben, auf der Weißeritztalbahn haben sie am Ostermontag Gelegenheit dazu. • Im offenen Wagen munteren Dixie-Klängen lauschen – dafür sorgen die Traditionsbahn Radebeul am 6. Mai zwischen Radebeul und Radeburg und die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn mit dem Dixielandzug, welcher am 23. Juni zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde unterwegs ist. Alljährlich sind die Zuckertütenfahrten ein großer Erfolg für beide Schmalspurbahnen und aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Auch zum Schuljahresbeginn am 1. September 2012 sind alle Schulanfänger an ihrem großen Tag gratis auf den Bahnen unterwegs. • Auch die Freunde von Bier und Wein kommen an Bord der Schmalspurbahnen auf Ihre Kosten: zwölf mal bieten die Züge „Weingenuss auf schmaler Spur“ zwischen Radebeul Ost und Radeburg; ebenfalls zwölf mal steht das Programm „Braumeisters Dampfzug“ zwischen Freital – Hainsberg und Dippoldiswalde auf dem Fahrplan. • Am 6. April startet die Weinverkostung edler Tropfen aus der Region an Bord der Lößnitzgrundbahn und am 9. April der erste Dampfzug des Braumeisters auf der Weißeritztalbahn. Das Programm „Bergmanns Glück Auf“ findet viermal statt. Die Wanderungen durch den Rabenauer Grund haben bereits in den vergangenen Jahren viele Anhänger gefunden und werden auch in diesem Jahr zu allen Jahreszeiten angeboten. • Darüber hinaus lädt das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft am 20. Mai auf der Lößnitzgrundbahn zum Frühlingsspaziergang ein (Pressemeldung VVO, 09.02.12).

Beim Bau der Weißeritztalbahn sind noch Rechnungen in Millionenhöhe offen Von Matthias Weigel und Ines Mallek-Klein Sachsen will nur einen Teil bezahlen, zumal bis heute offen ist, wo und wie das Geld genau verbaut wurde. Die Landesdirektion prüft., aus Sächsische Zeitung

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2978565 Während in diesen Tagen eifrig über den Wiederaufbau der Bimmel von Dippoldiswalde bis nach Kipsdorf und das offene Betreiberkonzept für die Strecke geredet wird, ist eine Frage völlig aus dem Blickfeld geraten: Nämlich wer die gut drei Millionen Euro Mehrkosten für den ersten Bauabschnitt zahlt. Der ist nach Aussage des Verkehrsverbundes Oberelbe bis heute nicht komplett abgerechnet. Das bestätigt auch der Sprecher der Landesdirektion Dresden. Dorthin hat die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) im Februar 2010 insgesamt 75 A4-Ordner übergeben. So steht es im Geschäftsbericht des alten und neuen Bauherrn für die Bahnstrecke. Die Landesdirektion prüft und prüft und prüft. Bisher ohne Ergebnis, wie Sprecher Holm Felber einräumen muss. Bisher steht weder fest, wie viel der 3,5 Millionen Euro förderfähig sind, noch, wie die Mehrausgaben überhaupt …

Berta muss fertig werden

http://www.lok-report.de/ Seit 2007 arbeiten Mitglieder des Öchsle-Schmalspurbahnvereins an einer aufwändigen Fahrwerksinstandsetzung der 55 Jahre alten Dampflok 99788 „Berta“. Doch nun drängt die Zeit: Bis Ende April müssen die Arbeiten abgeschlossen sein, will die Museumsbahn nicht ohne betriebsbereite Dampflok dastehen. Als die Instandsetzungsarbeiten im Rahmen einer Hauptuntersuchung im Warthauser Lokschuppen Ende 2007 begannen, waren die Öchsle-Verantwortlichen zuversichtlich, „Berta“ nach einem halben bis dreiviertel Jahr wieder dampfen zu sehen. „Doch mit jedem Arbeitsschritt stellte sich der Zustand von Achsen, Lagern und Federung als wesentlich schlechter heraus als vermutet“, erinnert sich Werkstattleiter Hermann Schiebel. In der Folge musste seither die zweite Öchsle-Dampflok 99 716 „Rosa“ den Betrieb alleine schultern. Doch damit ist nun Schluss: „Rosa“ darf ihrerseits erst nach einer Hauptuntersuchung und entsprechenden Reparaturen wieder auf die Strecke. Unter Hochdruck schweißen, montieren, reinigen und lackieren deshalb Benny Bechter, Vorsitzender des Schmalspurbahnvereins, und rund zehn Helfer hauptsächlich am Wochenende. Die schwierigsten Vorhaben am Fahrwerk sind mittlerweile erledigt und „Berta“ steht wieder auf ihren eigenen Rädern. Da die Wasserkästen und die meisten Anbauteile fehlen, sieht die Lok allerdings noch ziemlich „nackt“ aus. Neben den Montagearbeiten müssen Schmierleitungen angefertigt und verlegt, der Kessel abgepresst und abschließend geprüft sowie die endgültige Lackierung angebracht werden. „Rund 35.000 Arbeitsstunden wurden bislang ehrenamtlich geleistet“, so die vorläufige Schätzung von Öchsle-Geschäftsführer Klaus-Peter Schust. Nur Reparaturen, die Spezialeinrichtungen erforderten, wurden vergeben. So hat das Dampflokwerk in Meiningen die Radsätze überholt. Die Firmen Liebherr und Handtmann unterstützten das Öchsle mit Teileanfertigungen und Fräsarbeiten. In den Werkstätten der Fichtelbergbahn werden derzeit unter anderem noch Kurbelstangenlager überarbeitet. „Auf rund 290.000 Euro werden sich die Kosten am Ende summieren“, schätzt Schust. Dabei seien durch die Eigenarbeiten etwa 310.000 Euro gespart worden. Bechter und Schust sind zuversichtlich, dass „Berta“ zum Saisonbeginn am 1. Mai wieder dampfen wird, obwohl die Werkstatthelfer zusätzlich sieben Wagen instandsetzen und von Sachverständigen abnehmen lassen müssen. „Allerdings darf nun nicht mehr viel Unvorhergesehenes dazwischen kommen“, sagt Schiebel. INFO: Wer beim Öchsle mitarbeiten oder beim Verein Öchsle Schmalspurbahn e.V. hineinschnuppern möchte, kann sich mit Benny Bechter unter Telefon 0170/ 238 7850 in Verbindung setzen (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, Fotos Thomas Freidank, www.oechsle-bahn.de, 06.02.12).