Archiv für den Monat: Juli 2012

Sachsen: Finanzierung der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf ist gesichert

http://www.lok-report.de/archiv/news_29/archiv_woche_montag.html Im Beisein von Staatsminister Sven Morlok und Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, haben am 13.07.12 die Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG) Roland Richter und Werner Deiß sowie der Abteilungsleiter des SMWA, Bernd Sablotny den Bau- und Finanzierungsvertrag für die Infrastrukturmaßnahme „Wiedererrichtung Weißeritztalbahn (II. Bauabschnitt Dippoldiswalde – Kipsdorf)“ unterzeichnet. „Wir haben Wort gehalten und sichern jetzt den Wiederaufbau der gesamten Strecke. Das ist eine gute Nachricht für alle Schmalspurbahnfans – nicht nur in Sachsen. Die Weißeritztalbahn gehört zur Region. Sie leistet einen wichtigen Beitrag im Schienenpersonennahverkehr, und sie soll auf ganzer Strecke wieder zum Tourismus-Magnet werden“, so Staatsminister Morlok. Die Weißeritztalbahn war 2002 eine der am stärksten vom Jahrhunderthochwasser betroffenen Verkehrsanlagen im Freistaat Sachsen. Frühzeitig einigten sich Bund und Freistaat auf den Wiederaufbau. Der erste Bauabschnitt (Freital-Hainsberg bis Dippoldiswalde) konnte bereits 2008 in Betrieb genommen werden. Mit Unterzeichnung des Vertrages zum zweiten und letzten Abschnitt der Eisenbahnstrecke stellt der Freistaat rund 15 Millionen Euro für die Wiedererrichtung der Weißeritztalbahn zur Verfügung (Pressemeldung Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 16.07.12).

Klütz: Schienen aus China für Schmalspurbahn eingetroffen, aus Ostsee Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg/index_artikel_komplett.phtml?SID=f1be68b3baf9f16328e61a6d3a9fcf1f&param=news&id=3494489 Klütz (OZ) – Ab 2014 sollen wieder Züge von Klütz (Landkreis Nordwestmecklenburg) aus fahren, auf Schmalspur. Die ersten Schienen für das Projekt sind am Dienstag angeliefert worden. Sie kamen aus China, weil das verwendete Profil S 24 in Deutschland nicht mehr hergestellt werde, erklärte Ludger Guttwein (50), seit 1997 Eigentümer der Bahnstrecke. „Das S24 ist das historische Kleinbahnprofil und wir wollen die Strecke so original wie möglich machen. Der Molli und der Rasende Roland hatten ursprünglich auch S24 und sind erst später auf …

Dippoldiswalde: Weißeritztalbahn lockt zum vierten Festival, aus Dresdner Neuesten Nachrichten

http://www.dnn-online.de/web/dnn/nachrichten/detail/-/specific/Weisseritztalbahn-lockt-zum-vierten-Festival-199592176 Freital. Am Wochenende lädt die Weißeritztalbahn zu ihrem nun schon vierten Schmalspurbahn-Festival ein. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG), der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und ihre Partner hoffen während der zweitägigen Festes am 14. und 15. Juli auf mindestens 10 000 Besucher. Gefeiert wird auf allen Stationen entlang der Strecke zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. „Damit alle Besucher eine Fahrt mit der Kleinbahn genießen können, bestellt der VVO an diesem Wochenende neben den 24 planmäßig fahrenden Zügen weitere 20 Sonderzüge“, kündigte Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim VVO, an. Vor allem für Familien sei eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ein Erlebnis, sagte Mirko Froß, Infrastrukturleiter der SDG. Deshalb habe man ein Extra-Angebot für die kleinen Besucher: „Kinder fahren an diesem Wochenende in Begleitung …

Weißeritztalbahn lockt zum vierten Festival, aus Dresdner Neuesten Nachrichten

http://www.dnn-online.de/web/dnn/nachrichten/detail/-/specific/Weisseritztalbahn-lockt-zum-vierten-Festival-199592176

Freital. Am Wochenende lädt die Weißeritztalbahn zu ihrem nun schon vierten Schmalspurbahn-Festival ein. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG), der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und ihre Partner hoffen während der zweitägigen Festes am 14. und 15. Juli auf mindestens 10 000 Besucher.

Gefeiert wird auf allen Stationen entlang der Strecke zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. „Damit alle Besucher eine Fahrt mit der Kleinbahn genießen können, bestellt der VVO an diesem Wochenende neben den 24 planmäßig fahrenden Zügen weitere 20 Sonderzüge“, kündigte Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim VVO, an.

Vor allem für Familien sei eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ein Erlebnis, sagte Mirko Froß, Infrastrukturleiter der SDG. Deshalb habe man ein Extra-Angebot für die kleinen Besucher: „Kinder fahren an diesem Wochenende in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.“ Froß hält noch eine weitere Überraschung für die großen und kleinen Bimmelbahnfreunde bereit: Erstmalig gastiert die – in Sachsen eher unbekannte – Lok „Aquarius C“, die der Pressnitztalbahn gehört, beim Festival. Mit ihrer knallig blauen Farbgebung ist sie ein Augenschmaus für die Kinder.

Die „Aquarius C“ wurde 1939 als schwere Heeresfeldbahn-Dampflokomotive bei Borsig in Berlin gebaut und schob bis 1945 Dienst an der Ostfront. Nach dem Krieg folgten Einsatzjahre in Österreich und auf der süddeutschen Jagsttalbahn, bis der Hemdenfabrikant Seidensticker sie erwarb und ihr den Namen gab. Von 1997 bis 2005 dampfte sie bei der Rügenschen Kleinbahn.

Mit dabei sind jeweils zwei Lokomotiven der Gattungen VII K und IV K sowie der Wagenzug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn von der Traditionsbahn Radebeul.

Start des Festivals ist am Sonnabend um 10.30 Uhr auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg mit den „Old Boys“ aus Tschechien. Sie gehen anschließend im Cabrio-Wagen auf die Strecke. Am Abend bringt ein Sonderzug die Nachtschwärmer nach Malter zum Feuerwerk. Peter Weckbrodt

Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn am 14. Juli von 10.30 bis 18 Uhr, am 15. Juli von 11 bis 18 Uhr; Tarif-Tipp: Kinder fahren in Begleitung Erwachsener frei. Erwachsenen wird die SDG-Tageskarte zum Preis von 20 Euro empfohlen.

14. Juli: 10.30 Uhr Feierliche Eröffnung auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg; 10.50 bis 12.46 Uhr: Auftritt der Old Boys aus Tschechien; 12 bis 12.30 Uhr Kinderprogramm, anschließend Brandsimulation der FFW Freital; 14 bis 15.30 Uhr: Unterhaltung mit den Old Boys und dem Spielmannszug „Blau-Weiss Freital“; 21.25 Sonderzug nach Malter zum Feuerwerk. An beiden Tagen Lokmitfahrten, großer Spielebahnhof, Speisen und Getränke im Festzelt und auf dem Bahnhof.

15. Juli: 11 bis 11.30 Uhr musikalischer Frühschoppen, 12.30 bis 13.30 Uhr Popschlager mit Sylvia Martens; dazwischen „Draufgänger-Guggis“ aus Meerane; 14.12 bis 15.55 Uhr Poisentaler Blasmusikanten.

Rund um den Bahnhof Rabenau: 15. Juli 10 bis 17 Uhr Stuhlbaumuseum Rabenau geöffnet; 11 bis 17 Uhr Kinderbasteln mit BEMO-Bastelservice.

An beiden Tagen: Ausstellung des Modellbahnclubs, 11 bis 16 Uhr: Alpakas zum Anfassen.

www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.07.2012.

Moritzburg: Bäume auf den Schienen vom Lößnitzdackel Ab Moritzburg ist die Strecke gesperrt. Zwischen Radebeul und Moritzburg rollt der Zugverkehr., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3103697 Der Gewittersturm am Freitagnachmittag hat auf der Bahnstrecke der Lößnitzgrundbahn schwere Sturmschäden verursacht. Rund 50 Bäume wurden dabei entwurzelt oder umgeknickt und blockieren nun das Gleise der Schmalspurbahn auf dem Abschnitt zwischen Moritzburg und Radeburg. „Der Schaden an den Bahnanlagen und die Kosten für deren Beseitigung belaufen sich auf mindestens 50000 Euro“, schätzt Mirko Froß, Leiter Infrastruktur der Lößnitzgrundbahn. Das Teilstück musste für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten sind bereits …

Moritzburg: Bäume auf den Schienen vom Lößnitzdackel Ab Moritzburg ist die Strecke gesperrt. Zwischen Radebeul und Moritzburg rollt der Zugverkehr., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3103697 Der Gewittersturm am Freitagnachmittag hat auf der Bahnstrecke der Lößnitzgrundbahn schwere Sturmschäden verursacht. Rund 50 Bäume wurden dabei entwurzelt oder umgeknickt und blockieren nun das Gleise der Schmalspurbahn auf dem Abschnitt zwischen Moritzburg und Radeburg. „Der Schaden an den Bahnanlagen und die Kosten für deren Beseitigung belaufen sich auf mindestens 50000 Euro“, schätzt Mirko Froß, Leiter Infrastruktur der Lößnitzgrundbahn. Das Teilstück musste für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten sind bereits …

Bäume auf den Schienen vom Lößnitzdackel Ab Moritzburg ist die Strecke gesperrt. Zwischen Radebeul und Moritzburg rollt der Zugverkehr., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3103697

Der Gewittersturm am Freitagnachmittag hat auf der Bahnstrecke der Lößnitzgrundbahn schwere Sturmschäden verursacht. Rund 50 Bäume wurden dabei entwurzelt oder umgeknickt und blockieren nun das Gleise der Schmalspurbahn auf dem Abschnitt zwischen Moritzburg und Radeburg.

„Der Schaden an den Bahnanlagen und die Kosten für deren Beseitigung belaufen sich auf mindestens 50000 Euro“, schätzt Mirko Froß, Leiter Infrastruktur der Lößnitzgrundbahn. Das Teilstück musste für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten sind bereits angelaufen, werden aber noch mindestens bis Freitag andauern.

Für die betreffenden Züge ist auf diesem Abschnitt Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Regulärer Dampfbetrieb gibt es dagegen auf dem unteren Stück der Strecke zwischen Radebeul-Ost und Moritzburg. (SZ)S. 16

Kromlau ist jetzt Station der Dampfbahnroute Schild wird bei Sonderfahrt der Waldeisenbahn eingeweiht, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Kromlau-ist-jetzt-Station-der-Dampfbahnroute;art13826,3862668 Kromlau Eigentlich sollte der Sonderzug der Waldeisenbahn am Freitag nach Mühlrose rollen, doch dann machte er in Kromlau Halt. „Da hat wohl einer die Weiche falsch gestellt, wir haben uns verfahren“, erklärte Heiko Lichnok, Geschäftsführer der Waldeisenbahn GmbH, nicht ganz ernst gemeint. Es hatte schon seinen Grund, warum der Zug an der Waldstation angehalten hatte. Der Grund war bis dato noch verhüllt. Heiko Lichnok und Christian Sacher, Projektleiter der Sächsischen Dampfbahnroute, enthüllen die neue Stationstafel in Kromlau. Damit ist der Parkort eine von 61 Stationen der Dampfbahnroute. Das Schild weist nicht nur darauf hin, sondern vermittelt …

Oekoven: Das Feld- und Werksbahnmuseum Oekoven beherbergt mehr als 50 Lokomotiven und Hunderte Wagen. Einige der Fahrzeuge gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Höhepunkt für Besucher: eine Fahrt mit der Museumsbahn., aus ngz-online.de

http://www.ngz-online.de/rommerskirchen/nachrichten/raritaeten-auf-schienen-1.2900857 Zwischen Wiesen und kleinen Hügeln versteckt liegt das Feld- und Werksbahnmuseum am Rand von Oekoven. Nicht mal 1000 Einwohner hat der beschauliche Ortsteil der Gemeinde Rommerskirchen. Doch vor allem wenn die Sonne scheint, pilgern die Besucher in Scharen in das Freilichtmuseum. „Wir haben zwei Zielgruppen“, sagt der Vorsitzende des Trägervereins, Marcus Mandelartz. „Das sind Menschen, die an Eisenbahntechnik interessiert sind und Familien mit Kindern.“ Besonders Letztere machen große Augen, wenn sie die Lokomotiven und zugehörige Waggons sehen. Die Sammlung umfasst 55 Feldbahnen und 128 Wagen. „Wir haben es mit einem recht primitiven Transportmittel zu tun“, meint Mandelartz, „kein Hightech, sondern absoluter Lowtech.“ Doch er ist sicher, dass genau das den Reiz ausmacht. Feldbahnen, mancher sagt auch Lorenbahnen, sind …

Das Feld- und Werksbahnmuseum Oekoven beherbergt mehr als 50 Lokomotiven und Hunderte Wagen. Einige der Fahrzeuge gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Höhepunkt für Besucher: eine Fahrt mit der Museumsbahn., aus ngz-online.de

http://www.ngz-online.de/rommerskirchen/nachrichten/raritaeten-auf-schienen-1.2900857

Zwischen Wiesen und kleinen Hügeln versteckt liegt das Feld- und Werksbahnmuseum am Rand von Oekoven. Nicht mal 1000 Einwohner hat der beschauliche Ortsteil der Gemeinde Rommerskirchen. Doch vor allem wenn die Sonne scheint, pilgern die Besucher in Scharen in das Freilichtmuseum. „Wir haben zwei Zielgruppen“, sagt der Vorsitzende des Trägervereins, Marcus Mandelartz. „Das sind Menschen, die an Eisenbahntechnik interessiert sind und Familien mit Kindern.“

Besonders Letztere machen große Augen, wenn sie die Lokomotiven und zugehörige Waggons sehen. Die Sammlung umfasst 55 Feldbahnen und 128 Wagen. „Wir haben es mit einem recht primitiven Transportmittel zu tun“, meint Mandelartz, „kein Hightech, sondern absoluter Lowtech.“ Doch er ist sicher, dass genau das den Reiz ausmacht. Feldbahnen, mancher sagt auch Lorenbahnen, sind einfachster Bauart. Sie entstanden in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Vorläufer dieser Technik lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen.
Die in der Regel mit Dieselmotoren laufenden Feldbahnen wurden in der Vergangenheit vielfältig eingesetzt: unter anderem zum Transport von Material in Ziegeleien und Fabriken oder von Soldaten und Munition im Krieg. Heute greift man insbesondere im Tunnelbau auf die Schmalspurbahnen zurück.

„Feldbahnen können keine langen Strecken zurücklegen, nicht schnell fahren und nicht viel Gewicht transportieren“, resümiert Mandelartz. Und doch üben sie eine eigenwillige Faszination auf den Betrachter aus. Im Oekovener Museum kann sich jeder selbst ein Bild von den Fahrzeugen machen. Hier sind Raritäten zu sehen, die es sonst nirgendwo ein zweites Mal auf der Welt gibt. Zum Beispiel eine Lokomotive aus dem Jahr 1946, deren Motor mit der Verbrennung von Buchenholz angetrieben wird.
Zum Konzept des Museums gehört auch, dass die Besucher hautnah erleben, was die Loks zu leisten imstande sind. Dazu verkehren auf dem 14 000 Quadratmeter großen Gelände drei Züge. Der erste bringt die Besucher kostenlos vom „Bahnsteig Neurather Feld“ zum „Bahnhof Oekoven“. Von dort fährt die Museumsbahn zum Endbahnhof „An der Lohe“. Die Fahrt dauert rund 25 Minuten. Kleine Feldbahn-Fans können eine Runde (200 Meter) mit der sogenannten Gartenbahn drehen. Auf dieser Strecke können Interessierte auch eigene Fahrzeuge (Spurweite 7 1/4 Zoll; 184 Millimeter) fahrenlassen.

Tipp: Die Caféteria bietet Getränke, Gegrilltes, Suppen, Waffeln und heiße Würstchen. Mandelartz: „Viele kommen auch einfach nur zum Mittagessen.“