Rumänien: Wagensanierung bei den Zentralwerkstätten der Schmalspurbahn Brad

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In den Zentralwerkstätten der Schmalspurbahn Brad – Criscior (Atelierele Centrale Criscior) werden seit geraumer Zeit Schmalspurwaggons fuer diverse europäische Schmalspurbahnen saniert bzw. gebaut. Am 05.07.2005 wurden zwei Waggons fuer den Waldviertler Schmalspurbahnverein (Strecke Alt Nagelberg – Heidenreichstein) fertiggestellt, welche auf eigener Achse vom Werk Criscior nach Brad überstellt wurden: C4i3349, welcher aus dem ehemaligen Beiwagen 49 der normalspurigen Wiener Lokalbahnen entstanden ist sowie der Waggon Ci3570, ein Neuaufbau des ehemaligen SKGLB-Waggons 570 mit Stahlkasten.
Für den Transport nach Österreich wurde eine interessante Variante gewählt: Die Fahrzeuge werden mit einem firmeneigenen Schmalspurtransportwaggon der …

125 Jahre Schmalspur Dampf Sachsen – Festveranstaltungen 2006

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Am 17. Oktober 1881 setzte sich der erste offizielle Zug auf Sachsens erster Schmalspurbahn von Wilkau nach Kirchberg mit viel Dampf in Bewegung. Mit 750 mm Spurweite war man in der Lage, abgelegene Landstriche auch bei schwierigen Geländeverhältnissen kostengünstig anzuschließen. Bis Mitte der 1920er Jahre entstanden in Sachsen insgesamt über 500 km schmalspurige Eisenbahnen, welche nicht unwesentlich an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beteiligt waren.
Einige dieser Bahnen liefen durch landschaftlich sehr reizvolle Gegenden, wie das Elbsandsteingebirge, das Erzgebirge, das Zittauer Gebirge oder das Dresdener Umland. Auf diesen Bahnen war der Reiseverkehr besonders stark und so ist es kein Wunder, dass die Bahnen teilweise bis in die heutige Zeit überlebt haben.
Auf dem Fichtelberg, im Lößnitzgrund, im Weißeritztal, im Zittauer Gebirge und im Döllnitztal lässt sich bis heute tagtäglicher Regelverkehr mit Dampflokomotiven erleben. Die Bahnanlagen sind für die Zukunft bestens gerüstet, die Bahnhofsgebäude erstrahlen im alten Glanz und mancherorts laden idyllische Einkehrmöglichkeiten die Besucher ein.
Zusätzlich gibt es in Sachsen eine ganze Reihe von Museumsbahnen, Schmalspurbahn-Museen und Schauanlagen, welche in mühevoller Arbeit von aktiven Vereinen betrieben und betreut werden. Hier werden historische Zeitzeugen in ihrer Originalität bewahrt, teilweise auch längst verloren gegangenes wieder erschaffen, denkt man nur an die Züge vor dem Steinbacher Wasserhaus. Im Zusammenspiel von öffentlichen und Museumsbahnen ist in den letzten Jahrzehnten ein Eisenbahnparadies entstanden, welches in Deutschland einmalig ist. Die Blicke eines kleinen Jungen, welcher von seinem Opa die Funktion einer zischenden Dampflok erklärt bekommt, kann die Faszination von 125 Jahren Schmalspur Dampf Sachsen wohl am besten erklären.
Am 7. Januar 2006 beginnen „125 Jahre Schmalspur Dampf Sachsen“ in angemessener Umgebung mit der Auftaktveranstaltung im Verkehrsmuseum Dresden. Mit Festreden, einer Pressekonferenz und einem kleinen Imbiss wird das Jubiläumsjahr vom Schirmherren, dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Prof. Dr. Georg Milbradt, eröffnet. Verteilt über das Festjahr 2006 stehen unseren Gästen durch die Bündlung der Aktivitäten aller beteiligten Bahngesellschaften, Vereine und Museen bei insgesamt 125 Veranstaltungen die Türen offen.
Besondere Highlights bilden dabei unsere fünf Schmalspurbahn-Festivals. Das Erste wird vom 29.04. bis 01.05.2006 im einstigen Mügelner Schmalspurnetz stattfinden. Zwischen den Veranstaltungsorten Oschatz, Mügeln und Glossen werden IV K-geführte Dampfsonderzüge verkehren.
Das zweite Schmalspurbahn-Festival lockt vom 07. bis 09.07.2006 Schmalspur-Fans und Familien nach Radebeul Ost und Moritzburg. Neben den Dampfplanzügen der Lößnitzgrundbahn werden die Traditionszüge des Traditionsbahn Radebeul e.V. verkehren. Neben der Präsentation sächsischer
Schmalspurbahnvereine, Bahngesellschaften und Museen in Radebeul Ost, bietet dieses Fest außerdem an beiden Veranstaltungsorten ein buntes Programm für Familie.
Vom 11. bis 13.08.2006 laden die Zittauer Schmalspurbahnen zum dritten Schmalspurbahn-Festival nach Zittau, Bertsdorf, Oybin, Jonsdorf und Seifhennersdorf ein. Zusätzlich zu den Dampf geführten Planzügen wird ein Museumszug verkehren. Eine Modellbahnausstellung und historische Pendelbusse zwischen den Veranstaltungsorten runden das Angebot ab.
Unser viertes Schmalspurbahn-Festival wird vom 01. bis 03.09.2006 auf der Fichtelbergbahn, der Preßnitztalbahn und im Sächsischen Schmalspurbahn-Museum Rittersgrün gefeiert. Zusätzlich zu den Planzügen der Fichtelbergbahn werden Museumszüge auf beiden Bahnen verkehren. Das Sächsische Schmalspurbahn-Museum lockt große und kleine Modelleisenbahner mit einer Modellbahnausstellung nach Oberrittersgrün. Verbunden werden die Veranstaltungsorte mit einem historischen Buspendel. Als krönenden Abschluss unserer Schmalspurbahn-Festivals wird das Fünfte auf der Jubiläumsstrecke Wilkau/Haßlau – Kirchberg – Carlsfeld stattfinden. Fast auf den Tag genau wird das 125-jährige Jubiläum der Sächsischen Schmalspurbahnen auf der Eröffnungsstrecke gefeiert.
Vom 20. bis 22.10.2006 begehen die Westsächsischen Eisenbahnen und die Museumsbahn Schönheide mit Bahnhofsfesten, IV K geführte Museumszügen und einer Gedenksteinenthüllung in Kirchberg dieses denkwürdige Fest. Bei allen Schmalspurbahn-Festivals im Jubiläumsjahr werden verschiedene Fachforen zum Gedankenaustausch und angeregten Diskussionen einladen. Auch für die Freunde historischer Filmdokumente bieten die Filmnächte im Rahmen der Festivals die Möglichkeit in Erinnerungen zu schwelgen.
Über die Highlights des Jubiläumsjahres und die Geschichte aller Bahnen wird mit Unterstützung unseres gemeinsamen Medienpartners eine Sonderbroschüre Anfang 2006 und eine DVD Anfang 2007 berichten (Ingo Neidhardt, Redaktionsleitung „125 Jahre“, 06.08.05).

Brohltal-Schmalspureisenbahn: Fahrten mit dem Vulkan-Express

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In den Sommermonaten immer Freitags um 14.10 Uhr fuhr in den 1970er Jahren ein Personenzug der Brohltalbahn bis hinauf in die Höhen der Eifel. Eigens für diese Fahrten wurde damals der einzige noch vorhandene Personenwagen der Bahn, der VB 50, der seither als „Vulkan-Express“ bekannt ist, wieder hergerichtet. Das Fahrzeug, mittlerweile arg strapaziert von über 70 Jahren aktivem Dienst, wurde in den letzten Jahren grundüberholt und im letzten Jahr in alter Frische wieder in Dienst gestellt. Seither wird mit dem VB 50 nur zu besonderen Anlässen gefahren.
Als eine Art „Schnupperfahrten“ greift die Brohltalbahn die Tradtion der Freitagsfahrten mit dem nunmehr „klassischen“ Vulkan-Express in diesem Jahr erstmals auf. Exakt wie damals startet Freitags-Nachmittags, in den Monaten August und September, um 14.10 Uhr der VB 50 als der „Vulkan-Express“ seine Fahrt hinauf in die Eifel. Zugfahrzeug wird eine der Dieselloks D1 bis D3 sein. Gegebenfalls wird die Garnitur durch den offenen Sommerwagen, der damals als zweites Personenfahrzeug dem Zug begestellt wurde, ergänzt. Somit kann man an den wenigen Freitagen, in der rein grün-beige farbenen Garnitur, ganz klassisch durch das Brohltal fahren.
Für Fotofreunde dürfte der Freitag ohnehin ein Geheimtip sein. Dem planmäßigen 09.30 Uhr-Personenzug wird oftmals ein bis zwei Containertragwagen beigestellt. Damit bieten sich dem Brohltalbahnfreund ein Schmalspur-PmG und der klassische Vulkan-Express an einem Tag. Besonders würden sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V. natürlich über den Erwerb einer Fahrkarte freuen, womit Fotofreunde, vielleicht zumindet auf eine Teilstrecke, in den Genuss der gemütlichen dritten Klasse des VB 50 kommen (Stefan Raab, Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V., 03.08.05).

Schweiz: Internationales Dampfzugspektakel in Le Châtelard

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Noch bis zum 7. August findet in Le Châtelard (VS) (Strecke Martigny – Chamonix) am Montblanc-Massiv Hochgebirgsdampf auf 60 cm Spur statt. Am 01.08.05 waren folgende Dampfloks im Einsatz:
– Lok 3 der Stumpfwaldbahn Ramsen e.V. (Andreas Scholz 1995/07), die
– Dampflok von Manfred Schaible’s Gartenbahn (MSGB, Manfred Schaible 2001) und eine
Lok aus Spanien (Märkische Lokomotivfabrik Max Orenstein No. 173/1896), wohl die …

Berliner Parkeisenbahn: Mit Volldampf in den Spätsommer

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Mit besonderen Aktionen lockt die von Kindern betriebene Berliner Parkeisenbahn im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide im Spätsommer ihre Besucher.
Am 28. August von 11.00 bis 17.30 Uhr ist Bärchentag. Kinder bis 14 Jahre, die ihren Lieblingsbär mitbringen und am Fahrkartenschalter vorzeigen, dürfen an diesem Tag kostenlos in den Zügen der Berliner Parkeisenbahn kreuz und quer durch das Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide fahren, Vorraussetzung hierbei ist aber, dass sie von mindestens einem zahlenden Erwachsenen begleitet werden.
Die Eisenbahnfreunde kommen am 10. September von 12.00 bis 18.00 Uhr beim Fantag auf ihre Kosten. Mehrere mit Dampf- und Dieselloks bespannte Züge drehen in dichtem Takt ihre Runden. Im Betriebswerk werden Führerstands- und Draisinefahrten sowie eine kleine Fahrzeugausstellung geboten. Im Bf. Eichgestell laden ein Videokino und die Familien-Spielstation zum Schauen und Mitmachen ein. Außerdem startet von dort um 12.30 Uhr und 15.00 Uhr eine Führung, bei der Bahnhöfe und Stellwerke besichtigt werden können.
Zur Lichterfahrt wird am 17. September geladen. Der von einer Diesellok gezogene Sonderzug startet um 19.15 Uhr vom Hauptbahnhof der kleinen Bahn und legt unterwegs zahlreiche Zwischenstopps, bei denen Überraschungen warten, ein. Natürlich steht auch ein Laternenumzug auf dem Programm. Wegen der begrenzten Plätze ist eine telefonischen Kartenvorbestellung bis zum 10. September unter der Rufnummer (030) 53 89 26-0 erforderlich (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 02.08.05).

Rumänien: Endgültiges Ende für Turda – Abrud?

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Nachdem in den letzten Wochen aufgrund des Rechtsstreites zwischen SAAF und Tunele Brasov die Zahnradbahn Hateg – Boutari abgebaut wurde, droht nun der Schmalspurbahn Turda – Abrud aus dem selben Grunde nun das endgueltige Aus. Dies ist deshalb sehr schade, da voriges Jahr unter großem Aufwand der Abschnitt Campeni – Abrud wieder instandgesetzt wurde und bereits etliche Sonderfahrten durchgeführt wurden.
Als Anhang ist auch das Schreiben zu sehen, in dem der beeidete Gerichtsvollzieher des Bezirkes Alba der SAAF und der Firma Tunele Brasov den Sachverständigen nennt, der die Strecke zwecks Verwertung als Alteisen schätzen soll. Dieser hat die Strecke bereits am Montag, 25. Juli 2005 begutachtet.
Der Bezirkshauptmann von Alba hat beim Transportministerium einen Antrag zur Rettung der Strecke eingebracht (Georg Hocevar, 30.07.05).

Rumänendiesel in Oberwiesenthal

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Am 27. Juli 2005 traf nach Abschluss der in der Marienberger BVO-Werkstatt ausgeführten Hauptuntersuchung die ehemals von der Mitteldeutschen Bahnreinigungsgesellschaft (BRG) für den Einsatz auf der Weißeritztalbahn in Oberschlesien erworbene Lxd2-358 in Oberwiesenthal ein, wo sie voraussichtlich unter der neuen Betriebsnummer L45H 358 in Kürze ihre Probefahrten absolvieren wird. Die Lok erhielt im Rahmen der seit Dezember 2004 andauernden Hauptuntersuchung einen bordeauxroten Lack, der an die Reichsbahn-V 100-Lackierung angelehnt ist. Die Abholung der Lok aus Hammerunterwiesenthal, wo sie mit dem Tieflader der …

Feldbahnmuseum

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base.asp?ausgabe=310&etag=29.07.2005

Am Sonnabend und Sonntag, jeweils ab 10 Uhr, haben Besucher des Feldbahnmuseums die Möglichkeit, Historische Feldbahnen nicht nur zu bestaunen, sondern sie können sogar mit diesen fahren. In der Herrenleite Lohmen/bei Pirna bietet der Verein „Historische Feldbahn Dresden“ ein abwechslungsreiches …

Weißeritztalbahn

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Die Sonderfahrten mit der Weißeritztalbahn werden wieder aufgenommen. Wie die gleichnamige Interessengemeinschaft in Freital mitteilte, rollt die Schmalspurbahn an diesem Wochenende wieder auf dem Abschnitt zwischen Dippoldiswalde und Seifersdorf. Abfahrt in Dippoldiswalde: 10.40, 12.40, 14.40, 16.40 Uhr, Rückfahrt ab Seifersdorf : 11.20, 13.20, 15.20 und 17.20 Uhr.

Ergänzung:
Weitere Termine sind:
13. und 14. August 2005

Ursache für Zugunglück in Bramberg geklärt

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artikel/_713841/index.jsp

Der Grund für das Zugunglück in Bramberg, bei dem am 2. Juli zwei Menschen getötet und 34 weitere zum Teil schwer verletzt worden sind, ist geklärt: Der Lokführer des von Krimml Richtung Zell am See fahrenden Zuges hätte in Bramberg warten müssen, bis die entgegenkommende Garnitur der Pinzgaubahn im Bahnhof eingetroffen ist.
Peter Urbanek von der Unfalluntersuchungsstelle „Fachbereich Schiene“ im Verkehrsministerium bestätigte am Mittwoch gegenüber der APA einen so lautenden Bericht der „Kronen-Zeitung“. Der Lokführer, der den Zug Richtung Zell am See gesteuert hatte, überlebte den Unfall. Er lag aber mit schweren Verletzungen einige Tage im künstlichen Tiefschlaf. Laut Medienberichten war er am Tag des Unglücks für einen anderen Kollegen eingesprungen. Er soll sich den vergangenen Jahren für den Erhalt der Pinzgaubahn eingesetzt haben.
In den Trümmern des Zuges hatten die Experten auch das Zuglaufblatt gefunden, auf dem festgelegt wird, wo und wann der Lokführer mit dem …