Sächsische Verkehrsverbünde bieten Entdeckertouren an, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/saechsische-verkehrsverbuende-bieten-entdeckertouren-an_aid-8173945

Bautzen. Die #Waldeisenbahn #Muskau und die #Zittauer #Schmalspurbahn können am 6. April zu #Schnupperpreisen getestet werden. Denn an diesem Tag ist der Komm’Rum Tag des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien (#Zvon). Der benachbarte #Verkehrsverbund Oberelbe lädt zum Entdeckertag.

Mit Bus, Zug und Straßenbahn können Fahrgäste am Freitag, 6. April, zwischen Bad Muskau, Oybin, Altenberg und Großenhain umherfahren. Und das zu Schnupperpreisen. Zusätzlich können sie bei zahlreichen Ausflugszielen einen besonderen Tag erleben. Dafür hat der Zvon viele touristische Partner gewonnen.

So gibt es freien Eintritt und kostenlose Teilnahme an Führungen in Burg und Kloster Oybin. Der Rodelpark Oberoderwitz lockt mit Freifahrten. Vergünstigungen gibt es bei den um 11 und um 14 Uhr auf dem Bautzener Hauptmarkt startenden Stadtführungen ebenso wie im Naturschutz-Tierpark Görlitz und in den städtischen Museen Zittau. Weitere Partner für den Komm’Rum Tag sind das Schlesische Museum zu Görlitz und die Kulturinsel Einsiedel. Kostenfreie Familienwanderungen durch das Naturschutzzentrum Oberlausitzer Bergland starten um 10 und 12 Uhr am Bahnhof Neukirch Ost.

Die Zittauer Schmalspurbahn (SOEG) veranstaltet von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür in der Lok- und Wagenwerkstatt. Stündlich beginnen Führungen. Die Züge fahren wie an einem Wochenende der Hauptsaison.

Bei der Waldeisenbahn Muskau können zum Schnupperpreis von zwei Euro die Gäste im Dampfsonderzug zwischen Weißwasser und Bad Muskau mitfahren. Der Museumsbahnhof öffnet seine Werkstatt und die Waldeisenbahner verraten alles über ihre Arbeit.
Auch im Nachbarverbund ist am 6. April was los: Der Verkehrsverbund Oberelbe (#VVO) lädt zum VVO-Entdeckertag. Bei Vorlage des Entdeckertagstickets (eine Familientageskarte) können die Gäste kostenfrei mit den Dresdner #Bergbahnen (#Standseil- und #Schwebe­bahn) unterwegs sein oder zu ermäßigten Preisen auf der Stadtrundfahrt Meißen, mit der #Lößnitzgrundbahn, der #Weißeritz­talbahn und der #Kirnitzschtalbahn. Außerdem ist der #Fahrradbus auf Tour im …

NERESHEIM Zweiwege-Fahrzeug: ein Lkw auf dem Schättere-Gleis, aus SWP

https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/lk-heidenheim/zweiwege-fahrzeug_-ein-lkw-auf-dem-schaettere-gleis-25064460.html

Bei der Härtsfeld-Museumsbahn wurde ein Zweiwege-Fahrzeug getestet.

Ein Auto, das wie bei James Bond auf einem Zug-Gleis fährt? In den vergangenen Wochen war dies bei der #Härtsfeld-Museumsbahn Realität, denn es fanden auf den Gleisen #Erprobungsfahrten mit einem weiß lackierten #Lastkraftwagen statt. Das Fahrzeug hat in dieser Zeit 700 Kilometer anstandslos zurückgelegt.

Das ungewöhnliche Auto wurde von der Firma #Zweiweg International für Kunden aus Schwellenländern entwickelt. Es handelt sich dabei um den Prototyp eines straßen- und #schienentauglichen Lkw mit mechanischem #Fahrantrieb der #Schienenräder.

Etwa 200 solcher Fahrzeuge sind aktuell für Südafrika vorgesehen. Sie entstehen aus einem spartanisch ausgestatteten Serienfahr- zeug des Herstellers Isuzu. Dieser robuste Typ wurde gewählt, damit im harten Einsatz möglichst keine Schäden auftreten. Die Montage der Fahrzeuge soll vor Ort erfolgen. Die dortige #Spurweite beträgt #1067 Millimeter, ein in Deutschland nicht angewandtes Maß. Für die Probefahrten mussten deshalb eigens die Radsätze auf die Spurweite von 1000 Millimeter angepasst werden.

Die Herstellerfirma sitzt in Leichlingen bei Köln. Da der Projektleiter Michael Kübler im Raum Crailsheim wohnt, kam er auf die Idee, die Erprobung auf den Gleisen der Härtsfeld-Museumsbahn vorzunehmen. Mit ausgiebigen Probefahrten sollte die Zuverlässigkeit des Systems als Ganzes und des mechanischen Antriebsstranges als Spezielles getestet werden. Hauptsächlich ging es um die Erprobung des Antriebs in Bezug auf Standfestigkeit beim Beschleunigen bis etwa 60 Stundenkilometer und Beharrungsfahrten mit dieser Geschwindigkeit. Der etwa 1,5 Kilometer lange Streckenabschnitt Steinmühle – Sägmühle im Egautal bot hierzu gute Voraussetzungen, denn die nahezu ebene Strecke ohne Bahnübergänge war ausreichend für diesen Zweck.

Das Aufgleisen des Fahrzeugs erfolgte in Neresheim. Von dort ging es mit Lotse über eigens gesicherte Bahnübergänge das Egautal hinab. Die automatische Halbschrankenanlage bei Neresheim musste dazu …

Der alte Bummelzug von Zittau nach Oybin ist eine der wenigen Dampfeisenbahnen in Deutschland, die noch täglich fahren., aus morgenweb.de

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-reise-der-bahnhof-am-ende-der-welt-_arid,1220516.html

Zwölf Kilometer lang ist die Distanz zwischen den #Oberlausitzer Orten #Zittau und #Oybin, und die Bahn braucht genau 46 Minuten dafür. Kein Wunder, mehr als 25 km/h schafft der Zug nicht, und auf der Strecke liegen ganze acht Bahnhöfe! Für moderne Reisende eigentlich eine Zumutung – dank ICE ist man in Deutschland andere Geschwindigkeiten gewohnt. Doch die #Dampfbahn, die nostalgisch die Hügel hinaufschnauft, erfreut sich bei allen Generationen großer Beliebtheit. Zumal es eine der wenigen #Dampfeisenbahnen ist, die jeden Tag im Jahr planmäßig fahren; normalerweise sind es fünf Fahrten am Tag.

Die wohlhabende Stadt Zittau, die schon 1848 einen Bahnanschluss hatte, fing 1889 mit dem Bau der #Schmalspurbahn an, die in den Kurort Oybin führt. Heute sind alle Waggons vorbildlich restauriert. Man kann im normalen geschlossenen Waggon fahren, bei gutem Wetter auch im offenen #Cabrio-Waggon. Oder man sitzt am Tischchen im #Speisewagen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück „Schiene“, wie der längliche …

Verein DKB Mühlenstroth beantragt Gelder für Museumsbau in Gütersloh Schaufeln für 85 Meter neue Gleise, aus Westfalen-Blatt

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Guetersloh/3229215-Verein-DKB-Muehlenstroth-beantragt-Gelder-fuer-Museumsbau-in-Guetersloh-Schaufeln-fuer-85-Meter-neue-Gleise

#Gütersloh (WB). Am Postdamm auf dem #Mühlen­stroth-Gelände #dampft gerade nichts auf den Gleisen – außer vielleicht Julian Brown und Nikolas Johannknecht. Denn die Vereinsmitglieder nutzen die Saisonpause für den Bau neuer Bahnschienen auf ihrem Areal.

Und da haben nicht nur die beiden Jungs ganz schön was zu schleppen und zu schaufeln. Insgesamt 85 Meter – »zweigleisig wohlgemerkt«, fügt Julian Brown (23) gleich hinzu – werden an der Haltestelle Postdamm in ein neues Bett gelegt. »33 Kilogramm wiegt ein Meter Schiene«, ergänzt der 19-Jährige Nikolas Johannknecht.

»Das mal vier, weil es ja zweigleisig läuft, ist schon harte Arbeit«. Innerhalb von zwei Tagen möchten die beiden, die natürlich Unterstützung vom Abbruchunternehmen Hagedorn und dem Vereinskollegen Wolfgang Rieländer haben, fertig werden.

Vieles passiert ehrenamtlich

Die alten, in die Jahre gekommenen #Schienen hat der Verein Dampf-Kleinbahn-Mühlenstroth (#DKBM) bereits im Februar entfernt. Auch die neuen Schienen liegen schon parat: »Es sind gebrauchte, die wir selbst mit dem LKW aus Hüten abgeholt haben«, sagt der 19-Jährige. Die Männer vom Unternehmen Hagedorn haben die Strecke ausgekoffert und sorgen für das #Schotterbett. »Alles andere erfolgt dann ehrenamtlich«, ergänzt Brown.
In die Jahre gekommen ist nicht nur die für die Umbauphase stillgelegte Bahnstrecke, die bis zur #Saisoneröffnung am 1. Mai wieder fit sein soll. Auch die #Dampfloks, die der Verein seit 1973 …

Pressemitteilung des Öchsle Schmalspurbahn e.V. zur Jahreshauptversammlung am Sonntag, 18.02.2018

42 Mitglieder waren am Sonntag gekommen, um an der Jahreshauptversammlung des #Öchsle #Schmalspurbahn e.V. im Hotel Mohren in #Ochsenhausen teilzunehmen. Zuvor fand bereits die Versammlung des Fördervereines statt, welcher sich hauptsächlich um die Bewirtschaftung des Speisewagens kümmert. Im Förderverein standen in diesem Jahr Wahlen an. Katrin Jauch als 1. Vorsitzende, Bernhard Günzl als Schatzmeister sowie Mathias Fetscher als Schriftführer wurden jeweils einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.
Der 1. Vorsitzende Benny Bechter eröffnete die Hauptversammlung des Hauptvereines mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Im Anschluss wurde der im Jahr 2017 verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht.
Als erster Tagesordnungspunkt gab Andreas Albinger dann in seiner Funktion als Geschäftsführer der Öchsle Bahn Betriebsgesellschaft einen Überblick über die Saison 2017 und bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern für die stets gute Zusammenarbeit.
Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde nahm der Vorsitzende Ehrungen der Mitglieder vor. Mehrere Mitglieder wurden für 10, 25 und 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bei den Mitgliedern mit 35 Jahren Mitgliedschaft handelt es sich um Gründungsmitglieder des Vereines.
Im Bericht des Vorstandes gab Bechter Einblicke über das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres. Dank einer ausführlichen Vereinsbroschüre die extra hierfür erstellt worden war konnten im vergangen Jahr 35 Neumitglieder gewonnen werden. Zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung bestand der Verein Öchsle Schmalspurbahn e.V. somit aus 320 ordentlichen Mitgliedern. Ziel des Vereines ist es diese  Mitgliederzahlen stabil zu halten oder wenn möglich weiter zu steigern.
Benny Bechter berichtete über die zahlreichen Veranstaltungen im Vereinsjahr und stellte fest, dass diese alle sehr gut besucht waren. Lediglich am Bahnhofsfest wurde aufgrund des schlechten Wetters ein leichter Rückgang der Besucherzahlen verbucht, was aber nichts an der Bedeutsamkeit dieses Festes änderte.
Die wichtigsten Arbeiten und Geschehnisse des Vereines im vergangenen Jahr wurden angesprochen, hierzu zählt auch der Kauf der originalen Öchsle #Diesellok #V51 903 von der Öchsle Bahn AG. Die Wiederinbetriebnahme dieser Lokomotive ist das nächste große Projekt des Vereines, was auch im Blick auf das laufende Jahr klar wurde.
Im anschließenden Bericht des Schatzmeisters gab Josef Nickl einen Überblick über die Konten des Vereins. Als hoher Ausgabeposten im vergangenen Jahr stand hier der Kauf der Diesellok V51 903 mit über 70.000,- Euro. Der Verein steht aktuell finanziell gut da, was auch die Vergabe der ersten Arbeiten an diesem Fahrzeug möglich macht. Im folgenden Bericht der Kassenprüfer bescheinigte Hans Lamparski dem Schatzmeister eine einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung vor. Nach der Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 wurden der Vorstand und der Schatzmeister von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet. Harald Bosch und Karl – Ernst Ruoss wurden einstimmig als neue Kassenprüfer gewählt und nahmen dieses Amt an. Benny Bechter bedankt sich bei den beiden für die Bereitschaft dieses Amt zu übernehmen.
Von Seiten des Fördervereines gab es für alle Anwesenden noch einen kurzen Überblick über das Speisewagen Jahr 2017, welches sehr zur Zufriedenheit aller Verantwortlichen ausgefallen ist. Ziel in der kommenden Saison ist es den teilweise vorhandenen Personalengpass im Bereich des Speisewagens zu minimieren.
Nachdem keine Anträge eingegangen waren, wurden unter "Sonstiges" einige Anregungen von Mitgliedern angehört. Diese werden bei der nächsten Vorstandssitzung ausführlich besprochen. Benny Bechter beendete die Versammlung mit einem Dank an alle Mitglieder und Mitarbeiter für ihr Erscheinen und für die gute Zusammenarbeit. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde noch ein in 2017 aufgenommener Film der Film- und Fotofreunde Pfaffenhofen gezeigt, welcher bei den Anwesenden sehr guten Anklang fand.

Weitere, ausführliche Informationen über die Arbeit des Öchsle Schmalspurbahn e.V. gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de unter "Der Verein" oder auf Facebook: fb.me/oechslebahn

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank


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Museumsbahn Schönheide steht unter Dampf Fahrt Samstag und Sonntag dreht sich alles um die Teddybär-Fahrten, aus blick.de

https://www.blick.de/erzgebirge/museumsbahn-schoenheide-steht-unter-dampf-artikel10159322

#Schönheide. Die #Museumsbahn Schönheide steht jetzt am Wochenende unter #Dampf, konkret die #Dampflokomotive #99 516. Was seitens des Vereins geplant ist, sind die beliebten Teddybär-Fahrten. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag dreht sich in Schönheide alles um die Plüschtiere.

Bei den #Teddybär-Fahrten haben alle Kinder mit Teddy freie Fahrt in den Zügen, wenn sie in Begleitung eines Erwachsenen mit gültiger Fahrkarte sind. Als Freifahrkarte gelten auch Puppen und andere Plüschtiere, erklärt Michael Kapplick vom Verein. Die #Dampflok fährt mit dem Museumszug das erste Mal 10 Uhr am Lokschuppen in Schönheide ab.

Rund eine Stunde durch die Landschaft

Weitere Dampffahrten auf der schmalspurigen Museumsbahn folgen dann 11 Uhr, 13.15 Uhr sowie stündlich von 14 bis 17 Uhr. Der Zug rollt durch das westliche Erzgebirge. Für die Hin- und Rückfahrt müssen Fahrgäste rund …

Die Museumsbahn dampft durch den Winter Attraktion Preßnitztalbahn fährt zwischen Steinbach und Jöhstadt, aus blick.de

https://www.blick.de/erzgebirge/die-museumsbahn-dampft-durch-den-winter-artikel10132352

#Steinbach/ #Jöhstadt. An diesem Wochenende startet die #Preßnitztalbahn zum dritten und damit aber auch schon letzten #Winterdampffahrbetrieb in dieser Saison. Die Chancen für eine entspannte, gemütliche Fahrt durch die märchenhafte Winterlandschaft entlang der Preßnitz und des #Schwarzwassers stehen gut.

Freuen darf man sich auf die gut geheizten Züge der #Museumseisenbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt. Wintersportgeräte kann man kostenlos am #Packwagen abgeben. Dann heißt es: einsteigen bitte! – in den bewirtschafteten #Büffetwagen, wo man sich ein kaltes oder warmes Getränk sowie einen kleinen Imbiss schmecken lassen kann.

Darf es eine kleine Wanderung durch den Winterwald sein?

Vielleicht bietet sich für manchen Fahrgast auch eine von den insgesamt sieben zwischenliegenden …

Erste deutsche Schmalspurbahn Erinnerung an die Geschichte der Hennefer Bröltalbahn, aus general-anzeiger-bonn.de

http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/sieg-und-rhein/hennef/Erinnerung-an-die-Geschichte-der-Hennefer-Br%C3%B6ltalbahn-article3806095.html

Sankt Augustin. 180 Gäste sind zu einem Vortragsabend in die Sankt Augustiner Stadtbücherei gekommen. Am 17. Mai 1967 endete eine Ära der #Eisenbahngeschichte in der Region. An jenem Tag fuhr der letzte planmäßige Zug über die Trasse der #Bröltalbahn.
Am 17. Mai 1967 endete nicht weniger als eine Ära der Eisenbahngeschichte der Region. An jenem Tag fuhr der letzte planmäßige Zug über die Trasse der damals schon zur #Rhein-Sieg-Eisenbahn umbenannten Bröltalbahn. Es war ein Güterzug auf der Strecke #Eudenbach nach #Beuel, die über #Hennef, #Buisdorf, #Niederpleis und #Hangelar an den Rhein führte. Bereits am 1. August 1951 war auf gleicher Strecke der letzte Personenzug unterwegs gewesen. Lokomotiven mit Dampf- und Dieselantrieben sowie Wagen wurden verkauft oder verschrottet, Schienen zurückgebaut, Trassen durch neue Straßen überbaut. Doch bis heute sind sie da, die zahlreichen Spuren und persönlichen Erinnerungen an die einst erste #Schmalspurbahn im öffentlichen Verkehr in Deutschland.

Erinnerungen, die sichtbar neugierig machten: Am Montagabend hatten die beiden #Hobby-Eisenbahnhistoriker Carsten #Gussmann und Ulrich #Clees auf Initiative des Stadtarchivs Sankt Augustin zu einem Vortragsabend in die Stadtbücherei eingeladen. Der Andrang war mit über 180 Gästen rekordverdächtig. Stadtarchivar Michael Korn, Büchereileiter Peter Schulte-Nölke und ihre Mitarbeiter schafften im Akkord Stapel an Stühlen aus dem benachbarten Rathaus heran und etliche Bücherregale zur Seite. Nicht nur gestandene Eisenbahnfreunde, sondern viele junge und alte Sankt Augustiner wollten Gussmanns und Clees‘ spannenden Berichten folgen.
Emil Langen, Generaldirektor der Friedrich-Wilhelms-Hütte in Troisdorf, hatte früh das Potenzial der Erz- und Kalkvorkommen im #Bröltal erkannt und verhandelte Anfang der 1960er Jahre erfolgreich den Bau einer #Pferdebahntrasse neben der neuen Bröltalstraße. Bereits 1863 wurden Pferde durch schnellere, günstigere #Dampfzüge abgelöst. Die Bahn brachte Aufschwung, rasch folgte der Ausbau von Hennef über #Ruppichteroth nach #Waldbröl, 1891 über Buisdorf, Niederpleis und Hangelar nach Beuel.

Bis heute ist der einstige Trassenverlauf im Stadtgebiet vorbei an Kies- und Sandgruben sowie den Ziegeleien und Tonwaren-Fabriken …

Schmuckstück aus Eisen, Holz und Messing Öchsle-Wagenrestaurierung

#OCHSENHAUSEN (tf) – Der Schweizer Wagen #KB4i 4043 Stg von 1924 soll zu seinem 95. Geburtstag 2019 wieder über die #Öchsle-Schienen rollen. Die #Dampflok 99 651 wird indessen zu ihrem 100. Geburtstag bereits für dieses Jahr als Ausstellungsstück hergerichtet. Ein Blick in den Ochsenhauser #Lokschuppen zu den ehrenamtlichen Helfern des #Öchsle-Schmalspurbahnvereins.

Fast 100 Jahre gehen auch an einem Eisenbahnwagen in Schweizer Qualität nicht spurlos vorüber. Wie eine Ruine wirken die Reste des Fahrzeugs im ebenfalls historischen Lokschuppen in Ochsenhausen. Doch seit vergangenem Mai und verstärkt nun über den Winter sind vier bis fünf Mitglieder des Schmalspurbahnvereins hauptsächlich an Wochenenden dabei, ein neues Öchsle-Schmuckstück entstehen zu lassen. "Das größte Problemfeld sind die Wagenseiten, die komplett neu aufgebaut werden müssen", erklärt Öchsle-Geschaftsführer Andreas Albinger. Wesentliche Teile der Holzkonstruktion waren vermodert und zahlreiche Metallteile völlig vom Rost zerfressen. Verursacht wurde das Debakel hauptsächlich durch Wasser, das an den versenkbaren Fenstern aufgrund der fehlenden Wagenhalle stetig eindringen konnte.
Doch mittlerweile sind die Fortschritte bei der Wiederauferstehung unübersehbar: Die tragende Unterkonstruktion ist an einer Wagenseite mit rund 70 neu angefertigten Eichenholzteilen bereits montiert worden. Andernorts in der Werkstatt warten die restaurierten federunterstützten Hebemechaniken der Fenster sowie frisch polierte, glänzende Messingrahmen mit neuen Sicherheitsglasscheiben auf ihren Einbau. Wo möglich werden bei der Restaurierung auch konstruktive Verbesserungen, etwa bei den Tropfkanten der Verblechungen umgesetzt. Viel Arbeit wartet noch bei der Aufarbeitung der Innenausstattung. Die Holzverkleidungen und Lampen werden erneuert, die klassischen Holzbänke hingegen nach der Reparatur von Schäden mit Bootslack neu zum Glänzen gebracht. Original erhalten sind außerdem das Fahrgestell, der Holzboden und die Dachkonstruktion, die allerdings mit einer neuen Verblechung ausgestattet werden muss.
Den Öchsle-Fahrgästen ist der 42-sitzige Wagen 4043 Stg mit seiner schmucken Holzausstattung wohlbekannt, ist er doch bereits seit August 1996 bei der Museumseisenbahn in Betrieb gewesen, zuletzt bei den Nikolausfahrten 2016. Ursprünglich war der Wagen 1924 von der Schweizerischen Waggonfabrik Schlieren an die Waldenburgerbahn im Baseler Land geliefert worden. Anfang der 90er Jahre wurde der Wagen dann für ein geplantes Museumsbahnprojekt nach Österreich verkauft, welches jedoch nicht zustande kam. Dadurch konnte er mit vier weiteren gleicher Bauart für das Öchsle erworben werden. Einer davon wurde 2005 zum Speisewagen umgebaut. Ein weiterer, KB4i 4044 Stg, wird derzeit in den Werkstätten der Zillertalbahn rollstuhlgerecht ausgerüstet und soll noch in diesem Jahr wieder beim Öchsle in Betrieb gehen.
Weit von einem Betrieb entfernt ist die Dampflok 99 651, die aufgrund der langen offenen Aufstellung als Denkmal in Steinheim an der Murr starke Rostschäden aufweist. Als jahrzehntelange Öchsle-Stammlok, die 2016 nach Ochsenhausen zurück kam, soll sie aber anlässlich ihres diesjährigen 100. Geburtstags zumindest als Ausstellungsstück am Bahnhofsfest im September glänzen. "Die Besucher sollen dann auch auf den Führerstand können", sagt Albinger. Dafür wurde bereits der völlig marode, durchgebrochene Boden erneuert. Kenner können nun zwischen den zahlreichen Instrumenten und Hebeln Raritäten entdecken, beispielsweise eine "Michalk" Zentralölpumpe, wie Albinger erklärt. Weitere Schönheitsreparaturen mit Schweißgerät und Farbe stehen an. Auch neue Fensterscheiben werden noch eingesetzt. Die Lok wieder rollfähig zu machen, erweist sich jedoch als schwieriger denn ursprünglich erhofft. "Bislang sitzen die Achsen völlig fest", sagt Albinger, weshalb das gesamte Antriebsgestänge nun entfernt werden muss.
Die Lok 99 651 ist das letzte erhaltene Exemplar der 1918 bei Henschel in Kassel gebauten ersten Serie des Typs "VI K". Die Schwesterlok 99 716 "Rosa", die derzeit in Warthausen für 2020 wieder betriebsbereit gemacht wird, entstammt einer Nachbauserie von 1927 aus Chemnitz.

INFO: Das Öchsle startet am 1. Mai in die Saison 2018. Reservierungen für Sonderfahrten sind bereits jetzt unter Telefon 07352/922026 möglich. Nähere Informationen auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

 


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www.oechsle-bahn.de

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Der „Vike“ dampft bald wieder durchs Land Die bekannte Schmalspurbahn von Kühnsdorf nach Bad Eisenkappel soll als Modell eine Renaissance erleben., aus kleinezeitung.at

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/voelkermarkt/aktuelles_voelkermarkt/5384561/Bad-Eisenkappel_Der-Vike-dampft-wieder-durchs-Land

Kaum ein Fahrgast schenkt heute noch jener Schautafel im Bahnhof #Völkermarkt-Kühnsdorf einen Blick, die – gegenüber vom Schalter angebracht – an den „#Vike“ erinnert. Sie erzählt die bewegte Geschichte der legendären #Schmalspurbahn, die von 1902 bis 1971 von hier aus über #Sittersdorf und #Miklauzhof bis nach Bad #Eisenkappel dampfte. Jetzt soll der „Vike“ aber eine Renaissance erleben – und zwar als Modell in einem Verhältnis von 1:87. Der Verein „#Vellachtalbahn“ mit Modellbauer Michael Glinik aus Sittersdorf an der Spitze bereitet sich seit Längerem darauf vor, den „Vike“ maßstabsgetreu und zeitgeschichtlich korrekt nachzubauen. Aber nicht nur Lokomotiven oder Waggons werden als Modelle rekonstruiert, sondern auch die damaligen Bahnhöfe und Wartehäuschen. Im Rahmen eines Leader-Projektes, das jetzt genehmigt wurde, soll der Traum der Vereinsmitglieder nun endlich Wirklichkeit werden.
Der „Vike“ gehört zum Unterland wie die bunten Eier zu Ostern. Vor allem Ältere erinnern sich noch an die Bahn, Jüngere kennen sie zumindest aus Erzählungen von Eltern oder Großeltern. Bereits 1971 hat sich Alfred Niel in seinem Buch „Der Vike fährt durchs Kärntner Unterland“ liebevoll und eindringlich mit der Chronik auseinandergesetzt.
Was dort zu lesen ist, ist ein spannendes Kapitel der Kärntner #Bahngeschichte. Die Idee, eine Schmalspurbahn zu errichten, die Bad Eisenkappel und somit das Vellachtal mit Kühnsdorf verbindet, datiert ins Ende des 19. Jahrhunderts. Eduard Engländer gründete damals in Rechberg eine Zellulosefabrik zur Papier- und Zellstofferzeugung. Der Anstoß kam von Graf Douglas Thurn-Valsassina. Spross einer Adelsfamilie, um das reiche Holzvorkommen in der Gegend zu nutzen. Als günstigstes Transportmittel kam nur eine Eisenbahn infrage.

Es dauerte nach langem Auf und Ab mit vielen Fragen der Finanzierung und Gegnern der Bahn bis zum 5. Oktober 1902, bis der „Vike“ offiziell von Bad Eisenkappel nach Kühnsdorf dampfte. Seine 25 km/h erscheinen heute nur mehr wie ein #Schneckentempo. Kurze Zeit später, am 1. November 1902, fuhr die letzte #Pferdepost. Der „Vike“ hatte die Postzustellung …