Öchsle-Schmalspurbahn-Verein erhält Dieter Junker Preis 2017, aus Schwäbische.de

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Oechsle-Schmalspurbahn-Verein-erhaelt-Dieter-Junker-Preis-2017-_arid,10767582_toid,168.html

#Ochsenhausen sz Der mit 3500 Euro dotierte #Dieter-Junker-Preis 2017 der Stiftung Deutsche #Eisenbahn ist dem #Öchsle-Schmalspurbahn-Verein für sein Projekt „#Stuttgart 21“ verliehen worden. Mit diesem hatten die Eisenbahnfreunde den ältesten erhaltenen #württembergischen #Schmalspurwagen „21 Stg“ von 1891 in 3500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden restauriert und 2014 wieder einsatzfähig gemacht.

Der Preis wird seit 2013 alle zwei Jahre zugunsten gemeinnütziger Projekte zum Erhalt alter Eisenbahnen im Bereich Nahverkehr und #Nebenbahnen vergeben. Stiftungsbotschafter Wolfgang Löckel von der Stiftung Deutsche Eisenbahn überreichte ihn bei einer Tagung des Verbands Deutscher Museums- und #Touristikbahnen in Münsingen an Andreas Albinger, stellvertretender Vorsitzender des Öchsle-Schmalspurbahnvereins.

Der nun preisgekrönte Wagen gehört gemeinsam mit der #Ur-Öchsle-Lok #99 633 von 1899, die seit 2015 wieder dampft, zu dem originalen württembergischen Zug der Öchsle-Museumsbahn. Bis es soweit war, mussten umfangreiche Arbeiten sowohl am Fahrwerk als auch am Aufbau gemacht werden: Der Rahmen wurde sandgestrahlt und lackiert, die Radsätze wurden überarbeitet und erhielten neue Achsen. Das Dach wurde erneuert, Kupplungen, Elektrik und Heizung an den Öchsle-Standard angepasst. Ansonsten legten die Eisenbahnfreunde großen Wert darauf, den ursprünglichen historischen Zustand des Wagens …

Fahrtag bei der Märkischen Museumseisenbahn in Hüinghausen St. Martin fährt Sonntag mit der Museumseisenbahn, aus come-on.de

https://www.come-on.de/lennetal/herscheid/martin-faehrt-sonntag-kleinbahn-9177120.html

#Herscheid – Am kommenden Sonntag, 12. November, ist der heilige St. Martin zu Gast bei der Märkischen #Museumseisenbahn (#MME) in #Hüinghausen und wird den Kindern seine Geschichte erzählen.

Die #Dampflok #Bieberlies zieht ab 11.20 Uhr die Züge der #Sauerländer #Kleinbahn zu den #Grünkohlfahrten und anschließend zu den #Laternenfahrten zu St. Martin vom Bahnhof Hüinghausen zum #Köbbinghauser Hammer. Dort steigen die Kinder aus und treffen nach dem Laternenumzug den Heiligen Martin. Er ist schon gespannt, wie viele Strophen des Martinsliedes die Kinder (und auch die Erwachsenen) mitsingen können.
Die Museumsbahner teilen mit, dass die „Laternen-Züge“ entgegen der Ankündigungen im Internet aus organisatorischen Gründen erst um 16.50 Uhr und 17.40 Uhr am Bahnhof Hüinghausen abfahren. Die Fahrkarten kosten für alle Kinder vier Euro (mit Brezel) und für Erwachsene fünf Euro. Weitere Informationen dazu finden Interessierte unter www.sauerlaender-kleinbahn.de/fahrplan/.
Die Mitglieder der MME hoffen, dass sich viele Kinder am Bahnhof einfinden und mit ihren selbst gebastelten Laternen auf die Abfahrt des Nostalgiezugs warten. Aus Sicherheitsgründen dürfen die kleinen Fahrgäste jedoch nur elektrisch betriebene Laternen mit in den Zug nehmen. Zum sechsten Mal bietet die Museumseisenbahn an diesem Tag zur Mittagszeit auch Grünkohlfahrten an. Neben Bratwürstchen und Glühwein wird den Besuchern am Bahnhof in Hüinghausen auch Grünkohl angeboten. Selbstverständlich ist auch das Kleinbahn-Café geöffnet, in dem die Besucher Kaffee, Kuchen und Waffeln bekommen, um sich vor oder nach der Fahrt noch ein wenig zu stärken oder aufzuwärmen. Man freut sich über viele Besucher.

Während des Fahrtages am Sonntag können übrigens auch die #Nikolausfahrkarten im Bahnhof …

Zell-Todtnauer Eisenbahn: Einer hat die Entgleisung miterlebt, andere erinnern sich an schwere Luftangriffe, aus Badische Zeitung

http://www.badische-zeitung.de/todtnau/einer-hat-die-entgleisung-miterlebt-andere-erinnern-sich-an-schwere-luftangriffe–144720480.html

Zeitzeugen erinnern sich an die #Schmalspurbahn durch das Obere #Wiesental: In Zeitzeugenberichten finden sich viele spannende Geschichten über das "#Todtnauerli".
Das "Todtnauerli" ist aus der Landschaft im Oberen Wiesental so gut wie verschwunden. Im Gedächtnis der Bevölkerung dagegen ist die 1967 – also vor rund 50 Jahren – stillgelegte Schmalspurbahn aber noch sehr lebendig. Die BZ hat in ihrer Serie "50 Jahre #Stilllegung Todtnauerli" dazu aufgerufen, Erinnerungen an die Bahn wachzurufen. Das
Ergebnis ist eine wundervolle Sammlung von Erzählungen.

Erich Leberer aus Todtnau war sogar dabei, als der Benzoltriebwagen des Todtnauerlis 1928 entgleiste. Bei dem Unfall zwischen #Atzenbach und #Mambach saß er mit seiner Tante im Zug. Unverletzt hätten sie das Unglück überlebt, erzählt der Senior, die sogenannte "Spitzmaus" sei wegen schlechter Laufeigenschaften des Triebwagens entgleist, so Leberer. Der im Januar 1925 geborene Todtnauer Erich Leberer verlor seine Mutter kurz nach seiner Geburt und kam in Pflege zu seiner Patentante Emma Gottstein nach Schlechtnau. Als er sechs Jahre alt war, kam er zurück zum Vater und den drei Brüdern und in die Grundschule nach Todtnau. Auch für Schulausflüge hätten sie später die Bahn benutzt, und als der Tourismus begann und es noch kaum Autos gab, seien sehr viele Gäste mit der Bahn nach Todtnau gefahren. Es habe immer "Mordsbetrieb" geherrscht am Bahnhof, auch dann, wenn die Schweizer vor allem im Winter kamen, um dann weiter auf den Feldberg zu laufen. Gern erinnert er sich an die Fahrten mit dem Bähnle, als er als junger Mann seine erste Freundin in Schönau abholte, um mit ihr nach Todtnau ins "Filmtheater" zu gehen. Und als Jungs hätten sie gerne in der Lokomotivwerkstatt zugeschaut, wie die Mechaniker gearbeitet haben, erinnert sich Leberer an die alten Zeiten.
» Richard Böhler ist einer von zwei noch lebenden Bürgermeistern an der Strecke des Todtnauerlis, der andere ist der ehemalige Zeller Bürgermeister Bernhard Lederer. Gut kann sich der Schönauer Altbürgermeister Böhler an die Zeremonie des "Begräbnisses" der Bahn erinnern, als die Schönauer Stadtmusik mit Frack und Zylinder im Oktober 1967 in den Todtnauer "Ochsen" zog, in dem damals die Beerdigungszeremonie "mit Trauerreden und allem Drumherum" abgehalten wurde. Böhler, der gebürtige Utzenfelder, lenkte die Geschicke der Stadt Schönau von 1977 bis 1993. Doch nicht nur die, seit 1959 hatte sich Böhler mit jungen Jahren in seinem Heimatort Utzenfeld kommunalpolitisch engagiert und war dort von 1964 bis 1980 ebenfalls Bürgermeister. Und in #Utzenfeld befand sich der größte #Güterbahnhof im Wiesental, wie sich der heute …

Fichtelbergbahn stellt wegen Bauarbeiten Betrieb ein, aus tag24.de

https://www.tag24.de/nachrichten/sehmatal-oberwiesenthal-fichtelbergbahn-bauarbeiten-ersatzverkehr-365501

Sehmatal – Die #Fichtelbergbahn stellt vorübergehend ihren Betrieb ein.

Wegen #Bauarbeiten fahren von diesem Mittwoch an bis zum 24. November keine Züge auf der Strecke zwischen #Cranzahl und dem Kurort #Oberwiesenthal.

Wie die Betreiber der #Schmalspurbahn mitteilten, wird ein #Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Haltestellen und Fahrzeiten würden von denen der Dampfzüge abweichen. Zudem ist kein Halt am Bahnhof #Niederschlag vorgesehen.

Im Schienenersatzverkehr soll in Kooperation mit dem Regionalverkehr Erzgebirge auch ein Oldtimer-Bus der Marke …

Zittau: Schmalspurbahn verlängert die Hauptsaison Grund dafür sind die Herbstferien in Berlin und Brandenburg. Danach ruhen die Züge, weil an der Strecke gebaut wird. , aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/schmalspurbahn-verlaengert-die-hauptsaison-3805640.html

Die Züge der #Zittauer #Schmalspurbahn fahren in diesem Jahr vor ihrer Betriebspause drei Tage länger als geplant ins Zittauer Gebirge. Grund dafür sind Verschiebungen bei den #Bauarbeiten im Bahnhof #Zittau, sagt Ullrich #Sauer, Betriebsleiter bei der Zittauer Schmalspurbahngesellschaft #Soeg. „Das für den 31. Oktober vorgesehene Saisonende wird um drei Tage verlängert. Der Hauptsaisonfahrplan gilt somit bis zum 3. November“, so Sauer.

Zum Saisonausklang fahren an diesem verlängerten Wochenende gleich beide Zeitreise-Züge der Schmalspurbahn, teilen die Soeg-Verantwortlichen mit. Am Wochenende befördert der #Sachsenzug von 1915 die Reisenden ins Zittauer Gebirge. Am Montag und am Dienstag, dem Reformationstag, kommt der #Reichsbahnzug von 1930 mit seinem #Salonwagen zum Einsatz. Fans der historischen Bahnen sollten sich die Chance auf eine Mitfahrt nicht entgehen lassen, bevor diese Fahrzeuge in die verdiente Winterpause gehen. Laut Soeg ist der nächste planmäßige Einsatz dieser Züge erst wieder zu Ostern 2018 (Reichsbahnzug) beziehungsweise am 12. Mai 2018 (Sachsenzug) vorgesehen. Außerdem ist vom 1. bis 3. November der Zittauer #Triebwagen mit seinem historischen Beiwagen im Gebirgspendelumlauf im Einsatz.

Bis zum kommenden Dienstag wird laut Information der Schmalspurbahngesellschaft letztmalig in diesem Jahr im #Drei-Zug-Betrieb gefahren. Das bedeutet, dass die Fahrgäste in etwa im Stundentakt zu den Kurorten #Oybin und #Jonsdorf gelangen, informiert die Soeg. Vom 1. bis zum 3. November geht es dann im Zweistundentakt ins Zittauer Gebirge. Dass die #Schmalspurbahn in diesem Jahr noch ein paar Tage länger als gewöhnlich ins Zittauer Gebirge dampft, hängt auch mit den Besuchern aus Berlin und Brandenburg zusammen. „In diesen beiden Bundesländern enden die diesjährigen Herbstferien in den Schulen erst am nächsten Wochenende. Das wollen wir natürlich noch nutzen“, sagt …

Nikolauszüge der Selfkantbahn bald wieder unterwegs, aus Aachener Zeitung

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-heinsberg/nikolauszuege-der-selfkantbahn-bald-wieder-unterwegs-1.1747968

 Kreis #Heinsberg. In der Adventszeit verkehren wieder die beliebten #Nikolauszüge auf der #Selfkantbahn. Weit mehr als 10 000 Fahrgäste kommen jedes Jahr nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Belgien und den Niederlanden zu den #Nikolausfahrten.

Schon seit 1971 gehören sie zum Programm der Selfkantbahn. Seitdem haben sie sich einen festen Platz in den Herzen der Kinder und ihrer Eltern erobert. Vom Bahnhof in #Geilenkirchen-Gillrath aus geht die Fahrt über die 5,5 Kilometer lange Strecke zum Bahnhof #Gangelt-Schierwaldenrath.

Kurz nach der Abfahrt hält der Dampfzug auf der freien Strecke. In einer #Kutsche kommt der #Nikolaus angereist und besteigt mit Knecht #Ruprecht den Zug. Die Fahrt geht mit viel #Dampf weiter, während der Nikolaus durch den Zug geht und die kleinen Fahrgäste beschert. Am Bahnhof Schierwaldenrath hat der Zug rund 40 Minuten Aufenthalt. In dieser Zeit können die Fahrgäste an einer kleinen #Nikolausfeier im beheizten und bewirtschafteten Festzelt teilnehmen. Dann geht die Fahrt zurück. Knapp zwei Stunden nach der Abfahrt ist der …

IG Pressnitztalbahn mit Bürgerpreis geehrt Auszeichnung Meilenstein für die Interessengemeinschaft, aus blick.de

https://www.blick.de/erzgebirge/ig-pressnitztalbahn-mit-buergerpreis-geehrt-artikel10038492

#Preßnitztal. Sie sind engagiert und immer im Einsatz, um ihre geliebte #Museumsbahn in Schwung zu halten. Nun wurden die Vereinsmitglieder der IG #Preßnitztalbahn dafür auf eine ganz andere Art belohnt: Sie erhielten den #Bürgerpreis Erzgebirge 2017. Diese Auszeichnung sehen die "Preßnitztalbahner" als einen weiteren Meilenstein in ihrer Entwicklung.

Ein würdiger Abschluss

Die 14. Auflage des Bürgerpreises ging in diesem Jahr an Einrichtungen, Institutionen und Einzelpersonen, die mit überdurchschnittlichem Engagement tätig sind und somit für ein besonderes Zusammenwirken auf verschiedenen Gebieten stehen. Aus rund 20 eingereichten Vorschlägen hat eine Jury …

Winterfahrplan der Harzer Schmalspurbahnen ab 6. November Baubedingte Streckensperrungen im November

www.hsb-wr.de

#Wernigerode – Am 6. November tritt bei der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) der neue #Winterfahrplan in Kraft. Wie in den Vorjahren wird es auch wieder baubedingte #Streckensperrungen im November geben.

Der Winterfahrplan 2017/18 gilt insgesamt bis zum 27. April des kommenden Jahres. Im ersten Abschnitt der Winterperiode vom 6. November bis 1. Dezember wird die HSB zunächst wieder umfangreiche #Bauarbeiten durchführen. Wie in den Vorjahren werden dafür die #Selketalbahn komplett sowie die #Harzquerbahn zwischen Drei #Annen Hohne und #Ilfeld Neanderklinik für den Zugverkehr gesperrt. Die Zugfahrten auf diesen Teilen des Streckennetzes entfallen ersatzlos. Alternativ können die bestehenden Linienbus-Verbindungen genutzt werden.

Die #Brockenbahn ist von den Sperrungen nicht betroffen. Hier fahren während der gesamten Winterperiode täglich sechs #Dampfzüge auf den höchsten Harzgipfel und zurück. Während der nachfragestarken Ferien- und Feiertage wird die Zugfrequenz wieder auf bis zu neun Züge pro Fahrtrichtung erhöht.

Im zweiten Abschnitt der Winterperiode findet ab dem 2. Dezember wieder Zugverkehr auf dem gesamten Streckennetz statt. So fährt ab diesem Tag auch wieder das tägliche Dampfzugpaar von Nordhausen zum #Brocken und zurück. Allerdings fahren auf der Selketalbahn bis zum 20. Dezember – mit Ausnahme der Wochenenden 9./10. sowie 16./17. Dezember – ausschließlich Triebwagen. Ab dem 21. Dezember kommen die beliebten Dampfloks hier dann wieder an allen Tagen zum Einsatz.

Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste gibt die HSB für beide Abschnitte der Winterperiode wieder unterschiedliche Fahrplan-Faltblätter heraus. Diese sind in allen Fahrkartenausgaben und #Dampfläden der HSB erhältlich. Informationen zu den Fahrzeiten hält die HSB auch auf ihrer Homepage unter www.hsb-wr.de bereit.

 

Beim Museumsbähnlesind neue Konzepte gefragt, aus vn.at

https://heimat.vn.at/b_wald/2017/10/18/beim-museumsbaehnlesind-neue-konzepte-gefragt.vn

GF Walter #Rüf rechnet für Sommer 2017 mit Fahrgast-Rückgang gegenüber 2016.
Bezau „Wir sind weit davon entfernt, in Panik zu verfallen, aber es ist eine Entwicklung, die wir genau analysieren müssen, um neue Konzepte entwickeln zu können“, zieht Walter Rüf als Chef der #Bregenzerwald-Museumsbahn-Betriebsgesellschaft mbH. eine kritische Bilanz über den Bähnle-Sommer, der beim Gallomat mit der letzten fahrplanmäßigen Fahrt offiziell zu Ende ging.

„Es gibt zwar im Herbst noch einige #Sonderzüge, aber das Minus gegenüber 2016 werden wir damit nicht wettmachen können und unter dem Strich werden sicher ein paar Prozent Rückgang stehen – von den mehr als 55.000 Fahrgästen im Rekordjahr sind wir weit entfernt“, will Rüf nichts beschönigen. Er hat aber schon erste Erklärungen parat: „Der Trend zu immer kürzeren Urlauben spielt uns sicher nicht in die Karten, die Gäste haben bei Kurzurlauben immer weniger Zeit, auch noch einen Ausflug mit dem #Bähnle zu machen. Darauf werden wir im kommenden Sommer reagieren – die Fahrten am Donnerstag werden wir auf Mittwoch vorverlegen, weil wir die Erfahrung machen mussten, dass uns die Kurzurlaube von Montag bis Donnerstag nichts bringen. Vielleicht können wir wieder Fahrgäste gewinnen, wenn wir am Mittwoch Fahrten anbieten“, so Rüf, der im Gespräch mit der VN Heimat ankündigte, dass man bis zum Saisonstart 2018 versuchen werde, weitere Maßnahmen zu setzen.
Hochzeitsfahrt

Wie man Potenzial ausschöpfen kann, zeigte sich am letzten fahrplanmäßigen #Betriebstag: Eine Hochzeitsgesellschaft fuhr mit dem Dampfzug von …

Bahngeschichte Ein Teil der früheren Härtsfeldbahn verschwindet, aus Augsburger Allgemeine

http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Ein-Teil-der-frueheren-Haertsfeldbahn-verschwindet-id42996416.html

Bis 1972 fuhren Menschen aus dem Egautal mit dem #Bähnle nach #Dillingen. Am Endbahnhof muss jetzt der alte Güterschuppen abgerissen werden. Einige Bahnfreunde befürchteten den Abbruch des einstigen #Härtsfeldbahnhofs
Der Reistinger Anton Eggert kann sich noch gut an „das Bähnle“ erinnern. Als Kind fuhr er mit der #Härtsfeldbahn oft nach Elchingen bei Neresheim und später in die Landwirtschaftsschule nach Lauingen. „Zwei Kilometer mussten wir zu Fuß von Reistingen bis ins Ried bei Dattenhausen laufen“, erinnert sich Eggert. Dass man noch auf den fahrenden Zug aufspringen konnte, wenn man zu spät dran war, gehört wohl ins Reich der Legende. Wahr ist aber: Das Bähnle, das im Württembergischen „Schättere“ genannt wurde, fuhr gemütlich übers Härtsfeld und durchs Egautal. Maximal 40 Sachen brachte die Härtsfeldbahn, die Aalen mit Dillingen verband, auf den Tacho. Und am Härtsfeldbahnhof in Dillingen endete die romantische Fahrt der #Schmalspurbahn, deren Spurbreite exakt einen Meter betrug. Von dort fuhren Bahnpendler mit der Donautalbahn Richtung Ulm oder Donauwörth weiter. Oder sie gingen in Dillingen zur Arbeit, Schule und zum Einkaufen. Bis zum 30. September 1972. An diesem Samstag endete die Personenbeförderung auf der Härtsfeldbahn, und zwei Monate später wurde auch der Güterverkehr eingestellt.

Bahnnostalgiker werden noch durch den alten Härtsfeldbahnhof und einen Güterschuppen an diese Zeiten erinnert. Ein „Eisenbahnfreak“ ist auch der Wertinger Gerhard Amler. Der 37-Jährige, der im Dillinger Geschirrspülerwerk arbeitet, kam jüngst am alten Härtsfeldbahnhof vorbei. „Und da sah ich, dass der Schuppen seiner Ziegel beraubt war“, teilt Amler mit. Arbeiter sagten dem Wertinger, dass der Güterschuppen abgerissen werden soll. Amler wiederum informierte den Verein #Härtsfeld-Museumsbahn (#HMB), der einen Teil der alten Strecke von #Neresheim bis zur #Sägmühle für Ausflugsfahrten wiederbelebt hat und sich inzwischen in Richtung #Katzenstein voranarbeitet. Der Verein befürchtete, dass mit dem Abriss der alten Gebäude die letzten Reste des Härtsfeldbähnles in Bayern …