Ziegeleipark Mildenberg Marode Gleise der Tonlorenbahn in Burgwall werden ausgetauscht, aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1799296/

Es staubt und der Lärm ist fast unerträglich. In eine große #Baustelle hat sich die #Schmalspurbahn des #Ziegeleiparks #Mildenberg am Bahnhof #Burgwall-Grube verwandelt. Scheinbar pausenlos bearbeiten drei Männer das #Gleisbett. Einer mit einem vibrierenden Dampfhammer, die anderen beiden schieben mit ihren Schaufeln immer wieder Schottersteine nach, damit auch der letzte Hohlraum unter den Schienen ausgefüllt wird.
Bis auch nur ein Meter Gleis so fest ist, dass später eine tonnenschwere Schmalspurbahn mit Passagieren gefahrlos darüber fahren kann, vergeht bei ohrenbetäubendem Lärm eine halbe Ewigkeit. Die Ohren gegen den Krach geschützt, wechseln sich die Männer beim Betätigen des Dampfhammers immer wieder ab. Die Arbeit mit dem Dampfhammer geht vor allem auf die Arme, die seit Tagen anhaltende trockene Luft trocknet zudem die Kehle schnell aus. Schwere Maschinen, wie sie sonst beim Gleisbau zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel eine hochmoderne Gleisstopfmaschine, kann hier zwischen den Büschen am Ufer des Burgwaller Stichs nicht zum Einsatz kommen.

Saisonstart verschoben

Der Ziegeleipark Mildenberg, der einen Teil des #Gleisnetzes der früheren Ziegeleien übernommen hat, nutzt die Gunst der Stunde. Weil der Saisonstart wegen der Corona-Pandemie um eineinhalb Monate auf Mitte Mai verschoben werden musste, werden jetzt Arbeiten erledigt, …

Gleise im letzten Bahnübergang verlegt Schnee kann die Weißeritztalbahn vor Kipsdorf noch ausbremsen, aus DNN.de

http://www.dnn.de/Mitteldeutschland/News/Schnee-kann-die-Weisseritztalbahn-vor-Kipsdorf-noch-ausbremsen

Nur eine größere Portion Schnee kann offenbar die #Weißeritztalbahn daran hindern, noch in diesem Jahr den Zugverkehr bis zu ihrem regulären Endpunkt, dem Bahnhof Kurort #Kipsdorf, wieder aufzunehmen. Dieser Eindruck drängte sich den DNN am vergangenen Wochenende beim Besuch auf der #Baustelle bereits in Sichtweite des Bahnhofs auf.

Kipsdorf

. Nur eine größere Portion Schnee kann offenbar die Weißeritztalbahn daran hindern, noch in diesem Jahr den Zugverkehr bis zu ihrem regulären Endpunkt, dem Bahnhof Kurort Kipsdorf, wieder aufzunehmen. Dieser Eindruck drängte sich den DNN am vergangenen Wochenende beim Besuch auf der Baustelle bereits in Sichtweite des Bahnhofs auf. Hier war die Bundesstraße 170 für drei Tage voll gesperrt und ein Umleitungsverkehr in Höhe der #Buschmühle ausgeschildert. Das nahmen allerdings nicht alle Straßenverkehrsteilnehmer Ernst, selbst ein Bus mit Gepäckanhänger durfte das Wenden auf der Bundesstraße vor der Baustelle üben.

„Wir kommen mit dem Gleisbau gut voran. Bis zum Bahnhof Schmiedeberg sind wir damit komplett fertig “, betont der örtliche Bauleiter der Dresdner #SERSA GmbH, André Schneider. „Wir brauchen noch etwa zwölf Arbeitstage mit unserer Technik, dann haben wir sowohl das Streckengleis, die #Bahnhofsgleise und die Gleise zum sanierten #Lokschuppen hier in Kipsdorf verlegt.“ Allerdings müsse auch das Wetter mitspielen, hebt er ausdrücklich hervor. Der Bahnhof Kipsdorf liegt immerhin 533 m über NN. Da sei zum einen die Lasermesstechnik, mit deren Hilfe die Baumaschinen die exakte Lage des Gleises feststellen und herstellen. Eine Schneedecke könne die Strahlen reflektieren, das wäre nicht gut für die Messgenauigkeit. Zum Anderen dürfe kein Schnee mit dem Schotter ins Gleisbett gestopft werden, dies beeinträchtige die stabile Lage des Gleises.

Etwas Unruhe setzte auf der Baustelle am Sonnabend gegen 11 Uhr dann doch ein, als die am gesperrten Bahnübergang eingesetzte große Stopf- und Richtmaschine der Erfurter Gleisbau GmbH …