Das Öchsle – von der Lebensader zur Touristenattraktion, aus Schwäbische

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Das #Öchsle: Sein Name ist mit #Ochsenhausen genauso fest verbunden wie jener der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei. 1899 als eine von insgesamt fünf #Schmalspurstrecken der Königlich Württembergischen #Staatseisenbahnen mit Anschluss an die #Südbahn in Betrieb genommen, ist sie seit Jahrzehnten im #Museumsbetrieb. Jahr für Jahr lockt die Bahn Tausende Fahrgäste auf die Strecke zwischen Ochsenhausen und #Warthausen.

Heute ist das Öchsle die letzte vollständig erhaltene Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen.

Bereits 20 Jahre vor der offiziellen Inbetriebnahme hatten sich die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen mit dem Bau eines #750-Millimeter-Schmalspurnetzes von #Biberach über Ochsenhausen nach Memmingen befasst.

Die Bahn bot ungeahnte Möglichkeiten
Auch eine Verbindung von Ochsenhausen über #Bad Wurzach nach #Roßberg sowie nach #Schwendi und #Laupheim war angedacht – umgesetzt wurden von den ambitionierten Plänen aber nur wenige. Doch für die Strecke von Warthausen über #Äpfingen, #Sulmingen, #Maselheim und #Reinstetten nach …

Öchsle bekommt Darlehen für Fahrzeughalle, aus schwaebische.de

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Die Gemeinden #Warthausen und #Maselheim unterstützen weiterhin den Betrieb der #Öchsle-Museumsbahn. Die Betriebsgesellschaft soll dazu jetzt von Warthausen ein Darlehen über 26 000 Euro für den Bau einer #Fahrzeughalle bekommen.

Das Darlehen soll spätestens in zwei Jahren zurückgezahlt sein. Das hat der Gemeinderat Warthausen einstimmig beschlossen. Der Rest soll von der Betriebsgesellschaft finanziert werden, an der die Gemeinde Warthausen aktuell mit 13 Prozent beteiligt ist.

Auch Maselheim will der Öchsle-Bahn-Betriebsgesellschaft ein Gesellschafterdarlehen zur Verfügung stellen in Höhe von 14 000 Euro. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung mit 14 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung beschlossen. Maselheim ist mit sieben Prozent an der Öchsle-Bahn-Betriebsgesellschaft beteiligt. Die Bahnbetriebsgesellschaft hat die Aufgabe, die unter Denkmalschutz stehende Museumsbahn als technisches Kulturdenkmal zu erhalten und den Fortbestand zu sichern. Die historischen Wagen sind bisher ganzjährig im Freien abgestellt und der Witterung ausgesetzt.

Zur Vermeidung von Schäden soll deshalb im Bereich des Bahnhofs Warthausen eine Fahrzeughalle gebaut werden. Die Gesamtkosten der Halle mit Gleisneubau werden auf …

Öchsle 2017 auf stabilem Gleis Wichtige Projekte begonnen

KREIS #BIBERACH (tf) – Im Jahr 2017 dampften 44.058 Fahrgäste an 72 Fahrtagen mit der #Öchsle-Bahn zwischen #Warthausen und #Ochsenhausen. Dies sind 965 weniger als im Vorjahr, was in der üblichen witterungsbedingten Schwankungsbreite liegt. Mehrere wichtige Projekte für den langfristigen Betrieb der #Museumsbahn wurden 2017 abgeschlossen oder angeschoben.

Zufriedene Gesichter herrschen beim #Öchsle #Schmalspurbahnverein und bei der gemeinnützigen Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, wie Geschäftsführer Andreas Albinger und Vereinsvorsitzender Benny Bechter im Rückblick auf das Jahr 2017 betonen. Außer den fahrplanmäßigen Zügen waren 13 Sonderfahrten unterwegs, im Vorjahr waren es 16 gewesen. Besonderes Interesse fanden die komplett ausgebuchten #Nikolausfahrten am zweiten Adventswochenende.
Wichtigstes Projekt für den langfristigen Betrieb der Museumsbahn war die #Gleissanierung auf neun Kilometern auf den Gemarkungen Warthausen und #Maselheim im Frühjahr 2017 durch die Öchsle Bahn AG. Mit dieser 1,3 Millionen Euro kostenden Maßnahme wurde das letzte Stück der 2010 begonnenen Streckensanierung abgeschlossen. "Wertvoll für die künftige Streckeninstandhaltung sind die neuen Streckenpläne, die in Kooperation mit der Hochschule Biberach in einem im Juli abgeschlossenen, fast 10-jährigen Vermessungsprojekt, vorgelegt wurden", sagt Andreas Albinger. Eine für Eisenbahnfreunde und Besucher augenfälligere Aufwertung der Museumsbahn war ab Juli ein neuer Blickfang am #Rollbock-Denkmal beim Bahnhof #Ochsenhausen durch den frisch restaurierten "Dietenbronner Getränkewagen", Baujahr 1943.
Ansonsten stand das Jahr im Zeichen wichtiger Zukunftsprojekte, die 2017 angestoßen wurden, aber für die Fahrgäste noch nicht sichtbar sind. "Das wichtigste Vorhaben ist die Wiederaufarbeitung und Hauptuntersuchung der #Öchsle-Lok #99 716 #Rosa, die seit Mai in Warthausen läuft", sagt Benny Bechter. Rosa müsse ab 2020 die Lok 99 788 "Berta" im Museumsbetrieb ersetzen. Schon 2018 werden die Fahrgäste in den Genuss eines rollstuhlgerechten Wagens kommen. Der Umbau des Schweizer Wagens "4044 Stg" von 1924 findet seit März in den Werkstätten der Zillertalbahn statt, nachdem sein Fahrwerk in Warthausen überholt worden war. Hingegen wird die Aufarbeitung des württembergischen Personenwagens "Stg 132" noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Die eisenbahnhistorische Rarität, die 1896 von der Maschinenfabrik Esslingen für das ehemalige "Buchauer Zügle" gebaut worden war, konnte im September zum Öchsle geholt werden. Dass die ehrenamtlichen Helfer des Öchsle Schmalspurbahnvereins Oldtimerwagen in Schmuckstücke verwandeln können, bekamen sie im November durch den Dieter Junker Preis 2017 der Stiftung Deutsche Eisenbahn bestätigt: Gewürdigt wurde damit der 2014 komplett restauriert wieder in Dienst gestellte älteste erhaltene württembergische Schmalspurwagen "Stg 21" von 1891.
Bechter und Albinger hoffen für 2018 auf deutliche Fortschritte für eine Öchsle-Wagenhalle, um die historischen Schätze künftig wettergeschützt unterbringen zu könne. Eine Spende dafür, in Höhe von 30.000 Euro, erhielt die Öchsle-Bahn AG am Jahresende 2017 von der Ulmer Gleis- und Straßenbaufirma Geiger und Schüle. Die Öchsle-Gäste können sich in der kommenden Saison auf neue Angebote freuen, wie einen "Teddybär-Tag" im Juli sowie in Kooperation mit den Festspielen Burgrieden einen "Western-Tag" im Juni.
Um die Museumsbahn zu betreiben, ist die Arbeit des Öchsle-Schmalspurbahnvereins unverzichtbar: Über 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wendeten die 45 aktiven Vereinsmitglieder 2017 für Dienste als Lokführer, Heizer, Zugführer, Schaffner und im Restaurationswagen, für Werkstattarbeiten sowie für die Instandhaltung der Zugstrecke auf. Auch jetzt in der Winterpause stehen in Vorbereitung der neuen Saison 2018 eine Vielzahl von Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Wagen und Lokomotiven an.

INFO: Informationen zur Öchsle-Bahn gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

 

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Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH
Rollinstraße 9
88400 Biberach
Geschäftsführer: Andreas Albinger
Handelsregister Ulm HRB 641620
Öchsle-Infotelefon: 07352/922026
www.oechsle-bahn.de

PRESSEBÜRO:

Thomas Freidank
(Dipl.-Journalist)
Telefon: 07392/168028
E-Mail: presse@oechsle-bahn.de
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Maselheim beteiligt sich stärker am Öchsle Gemeinderat diskutiert wegen Folgekosten – Maselheim erhöht Anteile auf sieben Prozent, aus Schwäbische.de

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Maselheim-beteiligt-sich-staerker-am-Oechsle-_arid,10559536_toid,156.html

Die Gemeinde #Maselheim hält künftig sieben statt fünf Prozent #Stammanteile an der #Öchsle-Bahn #Betriebsgesellschaft. Der Gemeinderat diskutierte länger über das Thema, denn mehr Stammanteile bedeuten auch höhere jährliche Kosten. Das Gremium sprach sich mehrheitlich für die Erhöhung der Anteile aus.

Fünf Prozent Stammanteile an der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft sind seit Jahren nicht vergeben. 2006 stieg die Tourismusgesellschaft Oberschwaben aus. Und seither diskutieren die Gesellschafter, der Landkreis, die Stadt Ochsenhausen, die Gemeinden Maselheim und Warthausen, wer diese Anteile übernimmt. Der Hintergrund der Hängepartie: Die Betriebsgesellschaft, die für die Betriebskosten des Öchsle aufkommt, fährt jährlich ein Defizit ein. Und dieses bezahlen die Gesellschafter gemäß ihren Anteilen.

Der Landkreis, der 50 Prozent der Stammanteile hält, und Ochsenhausen mit seinen 30 Prozent sind nicht bereit, mehr Anteile zu übernehmen. Vertreter von Maselheim und Warthausen haben sich nun bei einem Treffen geeinigt, dass Warthausen um drei Prozent aufstocken soll. Es käme dann auf 13 Prozent Stammanteile. Maselheim soll von fünf auf sieben Prozent erhöhen.

Mehr Kosten

Das Thema wurde im Maselheimer Gemeinderat kontrovers diskutiert. Kämmerin Marion Bailer legte Zahlen vor. Für das Jahr 2012 hatte Maselheim knapp 15000 Euro vom Öchsle-Betriebsdefizit zu zahlen. Mit dem höheren Stammanteil wären es rund 20000 Euro gewesen. Im Jahr 2015 hätte die höhere Öchslebeteiligung rund 3000 Euro Mehrkosten bedeutet (13300 statt 10000 Euro).

Vom Öchsle profitiere die ganze Region, der Landkreis solle die Anteile übernehmen, fand Gemeinderat Jochen Ruf. „Maselheim profitiert im Vergleich zu den anderen wenig“, pflichtete Thomas Glutsch bei. „Ich tue mir schwer“, sagte Max Steigitzer. 5000 Euro entsprächen den Kosten für ein gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug, führte er aus. Warum nicht die fünf Prozent unter …