DIE WEISSERITZTALBAHN SCHIEBT AM WOCHENENDE EXTRASCHICHTEN, aus Sachsen Fernsehen

https://www.sachsen-fernsehen.de/die-weisseritztalbahn-schiebt-am-wochenende-extraschichten-965888/

Dresden – Am kommenden Wochenende, vom 31. Juli bis 1. August, sind zwei traditionsreiche Zuggarnituren unter #Volldampf auf schmaler Spur der #Weißeritztalbahn im Einsatz. Der #Verkehrsverbund Oberelbe (#VVO) hat die #Sächsische #Dampfeisenbahngesellschaft (#SDG) mit zusätzlichen Fahrten beauftragt.

In #Freital-Hainsberg starten die Züge um 9.25 Uhr, 10.55 Uhr sowie 13.25 Uhr und 14.55 Uhr bis Kurort #Kipsdorf. Eine Abendfahrt schnauft 17.05 ab Freital-Hainsberg und endet 17.50 Uhr in #Dippoldiswalde.

Talwärts rollen die Züge um 11.11 Uhr, 12.37 Uhr sowie 15.11 Uhr und 16.40 Uhr ab Kurort Kipsdorf. Um 18.02 startet die Rückfahrt von Dippoldiswalde durch den #Rabenauer Grund in Richtung Freital.

Aufgrund der #VVO-Dankeschön-Aktion fahren Fahrgäste in den sächsischen Sommerferien mit ihrer gültigen Abo-Monatskarte …

Wie viel „Bimmel“ brauchen wir? Über ein Jahrhundert hat sie überdauert, Krisen überstanden: die Weißeritztalbahn. Aber lohnt sich ihr Erhalt wirklich? , aus Sächsische Zeitung

http://www.sz-online.de/nachrichten/wie-viel-bimmel-brauchen-wir-3141121.html Es ist ein warmer Frühsommertag. Mit einem sanften Ruck setzt sich die #Weißeritztalbahn in Bewegung. Zum beinahe melodischen Puffen der #Dampflok geht die Fahrt durch den #Rabenauer Grund. Am Fenster ziehen Familien mit Kindern vorbei – im Waggon aber herrscht Leere. Ein Normalzustand sei dies nicht, sagt Thomas Hornuff vom Förderverein „IG Weißeritztalbahn“. Laut Statistik konnte man im Jahr 2014 150 000 Fahrgäste begrüßen, immerhin knapp 20 000 mehr als im Vorjahr. Dennoch bleibt die sogenannte „#Bimmel“ ein reines Zuschussgeschäft: Unter den gegebenen Bedingungen sei dies auch überhaupt nicht anders zu realisieren, ergänzt Mirko Froß von der Sächsischen #Dampfeisenbahngesellschaft (#SDG), die die Bahn betreibt. Ohnehin könne man den öffentlichen Nahverkehr nur mit staatlichen Subventionen aufrechterhalten, weshalb der Aspekt der Rentabilität sowieso eine untergeordnete Rolle spielen sollte. Gleichwohl nutzen Schätzungen zufolge nur deutlich unter fünf Prozent der Fahrgäste die Bahn als alltägliches Transportmittel, der Rest sind Ausflügler. Das war nicht immer so. Den Planern der Schmalspurbahn ging es zum einen um die Schaffung einer effektiven Importroute für böhmische Steinkohle, zum anderen aber auch vor allem um eine bessere Anbindung der Gebirgsregionen an die Ballungsgebiete. Nachdem die DDR-Führung in den 60er-Jahren eine Stilllegung aller Schmalspurbahnen bis 1974 beschlossen hatte, war die „Bimmel“ von der Schließung bedroht. 1973 entschied man, sie für den Tourismus weiterzubetreiben. Das Konzept gelang, jährlich registrierte man …
Source: Schmalspurbahnlexikon