Chiemseebahn: „Laura“ absolvierte Probefahrten bei den Harzer Schmalspurbahnen 134-jährige Dampflok der bayerischen Chiemsee-Bahn zu Gast im Harz – Auch „Brockenlok“ für Probefahrten unter Dampf, aus HSB

#Wernigerode – Auf den Gleisen der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) war in
den letzten Tagen ein besonderer Gast aus Süddeutschland unterwegs. Die 134
Jahre alte #Dampflokomotive „#Laura“ der bayerischen #Chiemsee-Bahn absolvierte
einige #Probefahrten in Wernigerode. Ebenfalls stand eine frisch untersuchte
„#Brockenlok“ für Testfahrten unter #Dampf.
Bereits seit November ruht pandemiebedingt der #Zugbetrieb auf dem Großteil des
140,4 km langen Streckennetzes der HSB. Seitdem sind vorerst auch die beliebten
Dampflokomotiven des kommunalen Bahnunternehmens abgestellt. In den
vergangenen Tagen wehten nun wieder erste Dampfwolken über Wernigerode. Die
kleine Lok „Laura“ der bayerischen Chiemsee-Bahn absolvierte in der „Bunten
Stadt am Harz“ nach einer dreijährigen Untersuchung im thüringischen
#Dampflokwerk in #Meiningen erste Probefahrten. Im Jahre 1887 bei der
#Lokomotivfabrik Krauss & Comp. in München gebaut hatte die 13,3 Tonnen
schwere Lokomotive bei den Spezialisten in Meiningen unter anderem auch einen
neuen Kessel erhalten. Aufgrund fehlender Möglichkeiten für #Probefahrten im
Werk entschied sich die Eigentümerin und Betreiberin der Chiemsee-Bahn, die
Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler KG, bei der Rücküberführung nach Bayern
einen Zwischenstopp für Testfahrten bei den ebenfalls meterspurigen Harzer
Schmalspurbahnen einzulegen.
Die Probefahrten des zweiachsigen und nur 60 PS starken Oldtimers, der mit
seiner kantigen Bauform zur seltenen Gattung der Kastenlokomotiven zählt,
konnten nun erfolgreich im Stadtgebiet von Wernigerode abgeschlossen werden.
Nach ihrer Rückkehr wird „Laura“ dann wieder für Einsätze vor fahrplanmäßigen
Personenzügen auf der 1,9 km langen Strecke zwischen Prien Bahnhof und Prien
Hafen/Stock zur Verfügung stehen. Ihre Aufgaben hatte während des
Werksaufenthaltes die mittlerweile 59 Jahre alte Diesellok „Lisa“ übernommen.
Die bei Touristen sehr beliebte Schmalspurbahn am Chiemsee wurde am 9. Juli
1887 nach nur 70 Tagen Bauzeit eröffnet. Sie ist damit nur einen Monat älter als
der erste Abschnitt der von der HSB betriebenen Selketalbahn im Harz, auf dem
am 7. August 1887 zwischen Gernrode (Harz) und Mägdesprung der erste
offizielle Personenzug fuhr.
Mit Blick auf die baldmöglich angestrebte Wiederaufnahme des Zugverkehrs auf
dem Gesamtnetz setzt die HSB hinter den Kulissen alle wichtigen Arbeiten an
Fahrzeugen und der Streckeninfrastruktur trotz der aktuellen Einschränkungen
nahtlos fort. So hat das kommunale Bahnunternehmen zeitgleich zu den Fahrten
von „Laura“ auch seine „Brockenlok“ 99 7237 für Probefahrten angeheizt. Die 61
Tonnen schwere und über 700 PS starke Dampflok hatte in den zurückliegenden
Monaten ebenfalls eine umfangreiche Untersuchung in Meiningen erhalten. Sie
gehört zu einer von Serie von 17 zwischen 1954 und 1956 gebauten Maschinen,
die bei der HSB bis heute vorwiegend im Brockenverkehr zum Einsatz kommen.
Insgesamt verfügt das kommunale Bahnunternehmen über einen Bestand von 25
Dampflokomotiven der Baujahre 1897 bis 1956, von denen jedoch nicht mehr alle
betriebsfähig sind.
Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs und des Dampfbetriebs auf dem
Gesamtnetz der Harzer Schmalspurbahnen sowie die Beendigung der für viele
Mitarbeiter zum Teil schon seit mehreren Monaten andauernden Kurzarbeit sind
allerdings auch weiterhin abhängig von der Entwicklung der Pandemielage.
Fahrplanmäßiger Personenzugverkehr findet derzeit ausschließlich mit
Triebwagen zwischen Nordhausen und Ilfeld sowie zwischen Wernigerode und
Schierke statt.

Herausgeber:
Harzer Schmalspurbahnen GmbH
Friedrichstraße 151
38855 Wernigerode
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Seltenes historisches Dampfross rollt zur Überprüfung in die Werkstatt nach Oberwiesenthal, aus Freie Presse

https://www.freiepresse.de/erzgebirge/annaberg/seltenes-historisches-dampfross-rollt-zur-ueberpruefung-in-die-werkstatt-nach-oberwiesenthal-artikel11364793

#Oberwiesenthal. Sie war einst eine der ersten großen Loks, die nach ihrem Einsatz im Kriegs auf sächsischen Schienen gefahren ist. Mittlerweile ist sie eine von nur noch zwei betriebsfähigen Loks ihrer Baureihe: die #Dampflok #VI K aus dem Jahr 1927. Nach langem Stillstand war sie von 2015 bis 2017 in der Lokwerkstatt der #Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal wieder zu neuem Leben erweckt worden. Seither in Diensten der #Lößnitzgrundbahn, ist sie am Mittwoch erneut in Oberwiesenthal angekommen. Die planmäßige #Zwischenuntersuchung für das mehr als 40 Tonnen schwere Koloss steht an. Zu der gehören unter anderem eine Druckprobe des Kessels sowie die Kontrolle der Radsätze, Stangen, Kolben und Schieber, erläutert Bahnmeister Sven Oettel von der Fichtelbergbahn. Beide #Schmalspurbahnen gehören gemeinsam mit der #Weißeritztalbahn zur …

Das „Coronajahr 2020“ der Harzer Schmalspurbahnen Fahrgast- und Umsatzrückgänge, aber auch wichtige Weichenstellungen für die Zukunft, aus HSB

#Wernigerode – Die Coronapandemie führte im vergangenen Jahr zu deutlichen Fahrgast- und #Umsatzeinbußen für die #Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB). Gemeinsam mit den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und den kommunalen Gesellschaftern gelang es der HSB bis Jahresende aber auch, wichtige Weichen für die Absicherung ihrer finanziellen Zukunft zu stellen.
Das „Coronajahr 2020“ war aufgrund der vielen Einschränkungen alles andere als ein normales Jahr für die Harzer Schmalspurbahnen. An insgesamt 122 Tagen ruhte der Betrieb auf weiten Teilen des 140,4 km umfassenden Streckennetzes. Davon betroffen war auch die wirtschaftlich wichtige #Brockenstrecke. Darüber hinaus musste der #Brockenverkehr zusätzlich an elf Tagen witterungsbedingt entfallen, an weiteren 39 Tagen fand nur ein ausgedünnter Verkehr statt. Lediglich auf dem durch Berufs- und Schülerverkehr geprägten thüringischen Abschnitt zwischen #Nordhausen und #Ilfeld blieb bislang ein annähernd konstantes Fahrtenangebot bestehen.
Begrüßte das kommunale Bahnunternehmen im Jahre 2019 insgesamt noch knapp 1,2 Millionen Fahrgäste in ihren Zügen, so waren es 2020 rund ein Drittel weniger. Auf der Brockenbahn waren dabei ca. 452.000 Reisende unterwegs, auf der Harzquerbahn im Bereich Nordhausen waren es 277.000 beförderte Personen, und mit den Zügen der Selketalbahn fuhren 40.000 Fahrgäste. Mit 21.000 Passagieren reisten im Vergleich zum Vorjahr auch rund 50 % weniger Gäste in Sonder- und #Charterzügen durch den Harz. Die ursprünglich für den 30. April vorgesehene #Welturaufführung der neuen Veranstaltung „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“ musste verschoben werden. Aufgrund anhaltender Beschränkungen wird die erste Aufführung nun voraussichtlich erst im kommenden Herbst stattfinden.
Auch beim Jahresumsatz hatte die HSB Einbußen hinzunehmen. Waren es 2019 noch über 14 Millionen Euro, so erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr nur noch etwa 10 Millionen Euro an Einnahmen. Durch die Mittel des gemeinsamen „Rettungsschirms“ des Bundes und der Länder für den Öffentlichen Personennahverkehr konnten diese Verluste allerdings weitestgehend aufgefangen werden. Unabhängig von Corona erfordern weiterhin steigende Aufwendungen in allen Geschäftsbereichen auch diesjährig eine Anpassung der Ticketpreise. So kosten Brockenfahrten ab dem 1. März 33 Euro für die einfache Fahrt und 49 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Zahlreiche Preise im HSB-Tarifgefüge bleiben allerdings stabil. Beibehalten werden ebenfalls die attraktiven
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Preisnachlässe für Familien und auch für Fahrgäste, die nicht in den hochfrequenten Vormittags-, sondern erst in den ruhigeren Nachmittagsstunden auf den Brocken fahren möchten.
Mit Hochdruck setzte das kommunale Bahnunternehmen seine nachhaltige Personalentwicklung fort. Dazu zählt neben neuen Wegen bei der Personalgewinnung insbesondere auch das erreichte branchenübliche Lohnniveau. Im Zuge des fortlaufenden Generationswechsels sucht die HSB außerdem weiterhin Fachkräfte für den Fahrbetrieb sowie ingenieurtechnischen und kaufmännischen Nachwuchs. Seit 1997 hat das Unternehmen bereits 72 junge Menschen erfolgreich ausgebildet. 2020 kamen wieder fünf neue Berufsstarter hinzu, weitere sechs werden im August dieses Jahres folgen, darunter auch ein/-e „Kaufmann/-frau für Verkehrsservice“.
Im vergangenen Jahr hat die HSB auch die #Instandhaltung ihrer #Streckeninfrastruktur fortgesetzt. Bedingt durch die Pandemie konnten zwar nicht alle geplanten Vorhaben wie gewünscht umgesetzt werden, dennoch wurden u. a. die Vorbereitungen für zukünftige Baumaßnahmen wie beispielsweise die Errichtung von technischen #Bahnübergangssicherungen fortgeführt. Aber auch zahlreiche kleinere Maßnahmen wurden umgesetzt. So konnten zwei #Brücken und ein Gebäude der #Fahrzeugwerkstatt saniert sowie neue Büroräume für Mitarbeiter geschaffen werden.
Eine weitere wichtige Zukunftsaufgabe ist die langfristige Instandhaltung des historischen Fuhrparks, zu dem u. a. 25 Dampflokomotiven zählen. Auch hier setzte die HSB die Arbeiten trotz Corona fort. Insgesamt wurden in 2020 bis zum Frühjahr 2021 an neun #Dampflokomotiven, drei #Diesellokomotiven, drei #Triebwagen und zwölf #Reisezugwagen in externen Werken sowie in der eigenen #Fahrzeugwerkstatt in Wernigerode Untersuchungen und Bedarfsinstandsetzungen durchgeführt. In großen Schritten kommt derweil auch der Bau der neuen #Dampflokwerkstatt voran. Am 23. Juli beging die HSB das Richtfest für das bislang größte Bauprojekt seit ihrer Gründung im Jahre 1991. Im Herbst soll der letzte Bauabschnitt abgeschlossen sein, dann kann die schwere Instandhaltung an den Dampflokomotiven beginnen.
Doch nicht nur im personellen und technischen Bereich hat die HSB für die Zukunft vorgesorgt. Auch finanziell stellte sie im Jahr 2020 die Weichen für die kommenden Jahre. So schlossen die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem Unternehmen einen gemeinsamen #Rahmenvertrag über den Erhalt der Harzer Schmalspurbahnen GmbH sowie #Verkehrsverträge jeweils mit Wirkung vom 1. Januar 2021 und einer Laufzeit bis 2030 bzw. 2034. Darüber hinaus unterzeichneten das Land Sachsen-Anhalt und die HSB eine Vereinbarung über die Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen.
Bereits bis zum Jahresende 2020 hatten die neun kommunalen Gesellschafter ihre jährliche finanzielle Unterstützung verdoppelt. Die von Beginn an bewährte Solidargemeinschaft von Ländern und Kommunen einschließlich des
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niedersächsischen #Braunlage bildet auch zukünftig die Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der HSB in den Bereichen Eisenbahn und Tourismus. Mit ihren heute rund 260 Mitarbeitern bildet die beliebte #Dampfeisenbahn die touristische und verkehrliche Klammer des Harzes.
Die aktuelle Betriebsruhe auf dem #Streckennetz außerhalb des thüringischen Abschnitts zwischen Nordhausen und Ilfeld und der zwischen Wernigerode und #Schierke gefahrene „#Notfahrplan“ halten vorerst auch weiterhin an. Die vollständige Wiederaufnahme des Zugverkehrs – und damit auch des Dampfbetriebs – sowie die Beendigung der für viele Mitarbeiter zum Teil schon seit mehreren Monaten andauernden Kurzarbeit sind abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemielage.

Herausgeber:
Harzer Schmalspurbahnen GmbH
Friedrichstraße 151
38855 Wernigerode
Tel. 03943 558 117
Fax 03943 558 112
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Sachsen-Anhalt und Thüringen schließen Verträge mit den HSB Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen gesichert, aus NASA

Das Land #Sachsen-Anhalt und der Freistaat #Thüringen engagieren sich für den Erhalt der Harzer #Schmalspurbahnen. Grundlage der künftigen Finanzierung der #HSB ist eine neue Rahmenvereinbarung der drei Partner, die zum 1. Januar 2021 in Kraft tritt und die bisherigen Länderverträge ablöst. Unterzeichner der Vereinbarung sind Verkehrsminister Thomas Webel für das Land Sachsen-Anhalt, Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff für den Freistaat Thüringen und HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener.
Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel würdigte die Harzer Schmalspurbahnen als ein Stück lebendiger Geschichte und Publikumsmagnet über die Landesgrenzen hinaus. „Mit der Vereinbarung sichern wir gemeinsam auf viele Jahre den Eisenbahnverkehr und die Entwicklung der HSB, stärken die touristische Attraktion und zugleich den Nahverkehr im Harz“, sagte Verkehrsminister Webel.
Thüringens Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff würdigte die Harzer Schmalspurbahn als ein länderübergreifendes Erlebnis. „Für die Menschen in den angrenzenden Landkreisen in Thüringen und Sachsen-Anhalt ist sie ein Stück Identität. Sie befördert nicht nur Touristen sondern ist auch eine attraktive Alternative zum Individualverkehr. Vor allem das sogenannte #Nordhäuser Modell, durch das seit mehr als 15 Jahren eine direkte Verbindung mit dem #Straßenbahnnetz Nordhausens besteht, macht die Harzer Schmalspurbahn auch für Pendler attraktiv und stärkt die #Mobilität in der Region. Der Freistaat Thüringen wird die Harzer Schmalspurbahn auch in Zukunft nicht nur ideell unterstützen.“
HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener dankte beiden Ländern für ihre bereits jahrzehntelange Unterstützung und freute sich über das auch zukünftige Engagement: „Die neue Vereinbarung ist nicht nur ein bedeutendes Bekenntnis zu unserer HSB, sondern auch Fundament für uns und unsere vielen Fahrgäste in den kommenden Jahren.“
Die konkrete Finanzierung der #Verkehrsleistungen läuft über #Verkehrsverträge beider Länder mit den HSB. Für den thüringischen Teil schließt der Freistaat Thüringen einen Verkehrsvertrag über 10 Jahre. Das Land Sachsen-Anhalt erteilt über die landeseigene Nahverkehrsservicegesellschaft NASA für 14 Jahre den Zuschlag für die Bahnleistungen im sachsen-anhaltischen Teil des HSB-Netzes. Der Vertrag hat auf sachsen-anhaltischer Seite ein Volumen von insgesamt etwa 90 Millionen Euro; es werden jährlich etwa 510.000 Zugkilometer erbracht.

Verkehrsminister Webel unterzeichnete Finanzierungsvereinbarung mit den Harzer Schmalspurbahnen Neue vertragliche Basis für weiteren Erhalt und Ausbau der Bahninfrastruktur mit dem Land Sachsen-Anhalt, aus HSB

#Wernigerode Am heutigen Vormittag unterzeichneten Sachsen-Anhalts
Verkehrsminister Thomas #Webel und Matthias #Wagener, Geschäftsführer der
Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB), am Wernigeröder Westerntorbahnhof die
„Vereinbarung über die Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen der HSB“. Die
Vereinbarung gilt bis Ende 2024 und beinhaltet jährliche Zahlungen des Landes in
Höhe von mehr als fünf Millionen Euro, die gemeinsam mit Eigenanteilen des
Unternehmens beispielsweise in den Erhalt von Gleisen und Brückenbauwerken
sowie in den Bau von #Bahnübergangssicherungsanlagen fließen sollen.
„Das ist gut angelegtes Geld“, sagte Thomas Webel bei der heutigen
Unterzeichnung. „Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein Stück lebendige
Geschichte und ein Publikumsmagnet über die Grenzen unseres Landes hinaus.
Mit der Förderung stärken wir diese touristische Attraktion und zugleich den

Nahverkehr im Harz.“ Bereits seit 1994 gewähren die Bundesländer Sachsen-
Anhalt und Thüringen der HSB eine finanzielle Unterstützung für den Betrieb und

den Erhalt des mittlerweile 140,4 km umfassenden Streckennetzes im Harz. Das
Engagement des Landes Sachsen-Anhalts wurde mit der heutigen Unterzeichnung
der Vereinbarung über die Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen der HSB“
nun auf eine neue vertragliche Basis gestellt. Im Ergebnis der bereits seit
längerem laufenden Gespräche und Verhandlungen mit beiden Bundesländern und
den neun kommunalen Gesellschaftern wurde damit ein weiteres, wichtiges
Etappenziel für die zukünftige Finanzierung der Harzer Schmalspurbahnen
erreicht. Zu Jahresbeginn hatten bereits alle Gesellschafter ihre jährlichen
Zuwendungen verdoppelt. Noch in diesem Jahr wird der Abschluss von
Verkehrsverträgen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen angestrebt.
Im Anschluss an die heutige Vertragsunterzeichnung machten sich die Gäste aus

Wirtschaft und Politik ein aktuelles Bild vom Baugeschehen an der neuen #HSB-
Dampflokwerkstatt und warfen auch einen Blick auf die laufenden

#Reparaturarbeiten an den historischen #Dampflokomotiven und Wagen in der
bisherigen Fahrzeugwerkstatt am Bahnhof Wernigerode #Westerntor.

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Beschränkung des Ticketverkaufs zum Brocken Harzer Schmalspurbahnen forcieren ab 24. August Maßnahmen zum Infektionsschutz, aus HSB

Ab dem 24. August schränkt die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) ihren Ticketverkauf für alle #Brockenfahrten ein. Ziel der Maßnahme ist eine weitere Erhöhung des Infektionsschutzes zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.
Eine Reduzierung des fahrplanmäßigen Zugangebots ist dabei nicht vorgesehen, und Fahrkarten zum beliebtesten Reiseziel der Harzer Schmalspurbahnen können auch weiterhin in allen Verkaufsstellen der HSB erworben werden. Neu ist jedoch ab kommendem Montag, dass das kommunale Bahnunternehmen nur noch eine maximale Anzahl an Tickets für alle Züge zum höchsten Harzgipfel und zurück verkauft. Diese orientiert sich an den jeweils verfügbaren Sitz- und Stehplätzen und ist zudem in einzelne Verkaufskontingente für Wernigerode, Drei Annen Hohne und Schierke aufgeteilt. Darüber hinaus können Fahrgäste ihre Brockentickets dann nur noch am Reisetag selbst und für eine vorher festzulegende Bergfahrt erwerben. Hierdurch starten alle in Wernigerode beginnenden Brockenzüge zwar mit freien Sitzplätzen, diese werden aber jeweils für in Drei Annen Hohne und Schierke verkauften Ticketkontingente freigehalten. Flankierend hierzu hat das kommunale Bahnunternehmen den Verkauf von Online-Tickets vorerst eingestellt.
Mit den neuen Regelungen sollen Überfüllungssituationen auf der am stärksten frequentierten Strecke vermieden und der Infektionsschutz für Fahrgäste und Mitarbeiter des Unternehmens noch weiter erhöht werden. Dabei reiht sich die Kapazitätsbeschränkung auf der #Brockenstrecke nahtlos in eine Reihe weiterer Schutzmaßnahmen ein, welche das kommunale Bahnunternehmen entsprechend den hygienischen Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen bereits umfangreich umgesetzt hat. Dazu zählen neben einer intensiven Kommunikation in allen Medien des Unternehmens, verstärkten Hinweisen in Stationen und Zügen sowie Besucherlenkungen in den Verkaufsstellen auch intensive Reinigungsmaßnahmen. Diese hat die HSB erst Anfang August mit
zusätzlichen Wagenkapazitäten und einer Verdichtung der Reinigungsintervalle
noch einmal erheblich ausgeweitet. Aber auch für die eigenen Mitarbeiter hat die
HSB umfangreiche hygienische Vorkehrungen in allen ihren Bereichen und
Dienststellen umgesetzt.
In den Zügen der HSB gelten auch weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mundund
Nasenschutzes sowie die Beachtung der allgemeinen Maßnahmen zur
Eindämmung der Pandemie. Die Auflagen gelten darüber hinaus auch für das
Betreten der Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB. Informationen zum
Fahrplan der Harzer Schmalspurbahnen sind in den Verkaufsstellen, auf der HSB Homepage
unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0 erhältlich.
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Richtfest für neue Dampflokwerkstatt der Harzer Schmalspurbahnen in Wernigerode Bau des Großprojektes schreitet voran, aus HSB

#Wernigerode – In Anwesenheit von Gesellschaftern, Aufsichtsräten und beteiligten Baufirmen beging die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) am heutigen Vormittag das #Richtfest für ihre neue #Dampflokwerkstatt. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, der im vergangenen Herbst schon den offiziellen Startschuss gegeben hatte, freute sich vor Ort über die raschen Baufortschritte beim bislang größten Bauprojekt in der HSB-Geschichte: „Erst vor einem dreiviertel Jahr haben wir hier gemeinsam den Grundstein gelegt. Nun nimmt das Bauvorhaben weiter wie geplant Gestalt an. Die neue #Werkstatt ist ein gutes Beispiel dafür, was gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen“, erklärte Webel und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Realisierung des Projekts. Auch Torsten Weil, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, zeigte sich beeindruckt von der zukünftigen Werkstatt für die historischen #Dampfrösser: „Die Harzer Schmalspurbahnen machen die Mystik und Magie dieses Naturparadieses zum länderübergreifenden Erlebnis. Doch sie befördern nicht nur Touristen. Für die Menschen in den angrenzenden Landkreisen in Thüringen und Sachsen-Anhalt sind sie ein Stück Identität und daher auch eine attraktive Alternative zum Individualverkehr. Vor allem das sogenannte „#Nordhäuser Modell“, durch das seit mehr als 15 Jahren eine direkte Verbindung mit dem Straßenbahnnetz Nordhausens besteht, macht die Harzer Schmalspurbahnen auch für Pendler attraktiv und stärkt die Mobilität in der Region. Auch wenn die rekordverdächtigen Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre durch die Corona-Krise deutlich gedämpft worden sind, bin ich sicher, dass die Harzer Schmalspurbahnen daraus gestärkt und mit #Volldampf hervorgehen werden. Mit rascheren und kostengünstigeren Wartungen und dem Erlebnis einer „#gläsernen Werkstatt“ liefert die neue Dampflokwerkstatt nachhaltig Antrieb für den Betrieb der Bahn und symbolisiert die Chancen, die in jeder Krise stecken. Der Freistaat Thüringen wird die Harzer Schmalspurbahnen auch in Zukunft nicht nur ideell unterstützen. Der in Vorbereitung befindliche neue Verkehrsvertrag mit einem Zeithorizont bis 2030 zeugt von der Zuversicht, die wir in Thüringen unter anderem auch mit der neuen Dampflokwerkstatt verbinden.“
Der Neubau entsteht derzeit in unmittelbarer Nachbarschaft zum #Wernigeröder Westerntor-Bahnhof und der alten #Fahrzeugwerkstatt aus dem Jahre 1926. Da
sich diese aus Platzgründen für die spätestens alle acht Jahre fälligen Dampflok-
Untersuchungen nicht eignet und sich darüber hinaus seit geraumer Zeit eine
immer zeit- und kostenintensivere Durchführung bei externen Anbietern
abzeichnete, wurde die Idee zum Bau einer eigenen Dampflokwerkstatt geboren.
Im Jahre 2015 stimmten die HSB-Aufsichtsgremien dem Vorhaben und dem
favorisierten Standort in Wernigerode zu. Noch im selben Jahr erwarb die HSB von
der Stadt Wernigerode einen Teil des zentrumsnah gelegenen
Ochsenteichgeländes. Die Baugenehmigungen erhielt das kommunale
Bahnunternehmen nach Abschluss der Planungen in der ersten Hälfte des Jahres
2019.
Gemeinsam gaben dann am 4. Oktober 2019 Sachsen-Anhalts Verkehrsminister
Webel und Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert, zugleich auch
Aufsichtsratsvorsitzender der HSB, den offiziellen Startschuss für die
Baumaßnahmen. Begünstigt durch das milde Winterwetter kamen die Arbeiten
seitdem in großen Schritten voran. So begann die mit dem Hochbau beauftragte
Partnerbau Quedlinburg GmbH bereits im Frühjahr mit der Errichtung des neuen
Werkstattgebäudes, dessen bauliche Dimensionen mittlerweile gut erkennbar sind.
In das Großprojekt investiert die HSB insgesamt rund 14,5 Mio. Euro. Bei auch
weiterhin planmäßigem Verlauf werden die mit Unterstützung der Deutschen
Bank sowie der Investitionsbank Sachsen-Anhalt finanzierten Baumaßnahmen im
Frühjahr 2021 abgeschlossen sein. Ab 2022 können hier dann die ersten der
zwischen 1897 und 1956 gebauten Dampflokomotiven in ihre jeweils über 4.000
Einzelteile zerlegt und untersucht werden. Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann lobte beim heutigen Richtfest
in seinem langjährigen Wohnort die besondere Verbindung von historischer
#Dampfloktechnik und moderner #Fahrzeuginstandhaltung : „Passend zur HSB geht
auch der Bau der neuen Werkstatt unter Volldampf voran. Ich freue mich
besonders, dass Besucher künftig dabei zusehen können, wie die historischen
Dampfloks in Wernigerode ihre verdiente Frischzellenkur bekommen. Die moderne
Werkstatt verbindet Industriegeschichte mit touristischer #Erlebniskultur und wird
so zu einem attraktiven Anziehungspunkt für Fans historischer Bahntechnik und
viele weitere Gäste. Ein weiteres Highlight im Harz, dem touristischen
Kraftzentrum des Landes Sachsen-Anhalt!“
Die derzeit größte Baustelle in Wernigerode ist seit Beginn der Arbeiten auch
immer wieder ein beliebter Anlaufpunkt für zahlreiche „Zaungäste“, die das
Baugeschehen rund um den ca. 2.450 m2 großen und rund vierzehn Meter hohen
Neubau interessiert beobachten. Für Einheimische und Gäste der Harzregion wird
die neue Dampflokwerkstatt nach ihrer Inbetriebnahme dann auch über einen
separaten Eingang zugänglich sein. Dabei können die Besucher von einer erhöhten
Galerie aus die Arbeiten an den historischen Lokomotiven beobachten. Neben der
eigentlichen Werkstattfunktion entsteht dadurch auch eine neue Attraktion für die
„Bunte Stadt am Harz“ und die Harzregion, über die sich Oberbürgermeister
Gaffert anlässlich des heutigen Richtfestes sichtlich freute: „Wernigerode und der
Harz sind untrennbar mit den Harzer Schmalspurbahnen verbunden.
Hunderttausende Gäste, die unsere Stadt besuchen, werden von dem fahrenden
Denkmal magisch angezogen. Dass unsere Besucher das Thema Dampfbahn in
der Harzregion nun noch unmittelbarer erleben können, ist für Wernigerodes
Tourismuswirtschaft von immenser Bedeutung. Die entstehende
Dampflokwerkstatt wird die Harzer Schmalspurbahnen für Touristen aus aller
Welt noch greifbarer machen und perspektivisch Kosten bei den Instandhaltungen
der Loks senken. Wir sind stolz, dass eine weitere beeindruckende
Sehenswürdigkeit hier in Wernigerode entsteht.“
Das Bauprojekt reiht sich nahtlos in eine Reihe weiterer Baumaßnahmen der
Vorjahre ein. So errichtete die HSB im Jahre 2005 in Wernigerode eine
Fahrzeughalle, ein Jahr später folgte die Streckenverlängerung von Gernrode in
die Welterbestadt Quedlinburg. Zuvor war bereits im Jahre 2004 das „Nordhäuser
Modell“ im thüringischen Südharz erfolgreich etabliert worden, das seitdem mit
attraktiven Fahrzeiten und dem Mischbetrieb aus Eisenbahnzügen sowie
modernen Zweisystem-Stadtbahnen für hohe Fahrgastzahlen sorgt.

Zahlen und Fakten zur neuen Dampflokwerkstatt der HSB:
1.) Allgemein
Gesamtgrundstück: 25.000 m2
Baukosten: 14,5 Mio. Euro
2.) Bereich Technische Nutzung
Hallenlänge: rund 70 m
Hallenbreite: rund 35 m
Hallenhöhe: 13,70 m
Hallengleise: 4 (davon 3 ans Gleisnetz angebunden)
Arbeitsstände: 3 Hubgleise, 1 Montagegleis
Außenlagerfläche: 1.125 m2 (Fahrzeugteile)
Hallenkräne: 1 großer Portalkran (60 t Tragkraft)
1 Kran für Kesselschmiede
1 Kran für maschinenbautechnischen Teil der Werkstatt
Werkstattbereiche: – Maschinenbautechnische Werkstatt
– Mechanische Werkstatt
– Elektrowerkstatt
– Reinigungs- und Lackierkabine für Fahrzeugteile (ca. 70 m2)
Verwaltung: Büro- und Sozialräume im 1. Obergeschoss
Personal: Anstieg von bislang 45 auf derzeit 54 Mitarbeiter (weitere Neueinstellungen
in Planung) in der Abteilung Fahrzeugtechnik
3.) Bereich Touristische Nutzung
– Separater Zugang über Treppenhaus zur #Besuchergalerie im 2. Obergeschoss (kein direkter Zugang
zu den Arbeitsbereichen)
– 2 #Aussichtsplattformen am jeweiligen Ende der Besuchergalerie mit den Blickrichtungen „bisherige
Fahrzeugwerkstatt/Brocken“ und „Stadt/Schloss“

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Harzer Schmalspurbahnen nehmen Betrieb ab 18. Mai eingeschränkt wieder auf Dampfzüge vorerst nur zum Brocken – Zusätzliche Fahrten zu Himmelfahrt im Südharz, aus HSB

Wernigerode – Ab dem 18. Mai wird es im Harz wieder dampfen! Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) nimmt nach über zwei Monaten zumindest wieder einen eingeschränkten Betrieb auf ihrem #Gesamtnetz auf. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie werden dabei zunächst zwei #Dampfzüge von Wernigerode auf den #Brocken verkehren, zwei weitere Abfahrten finden von #Drei Annen Hohne statt. Auch auf dem übrigen Netz bietet die HSB einen vorerst reduzierten Verkehr mit Triebwagen an. Im Südharz fahren zu Himmelfahrt wie in den Vorjahren wieder zusätzliche Züge.
Um die Verbreitung von COVID-19 (Coronavirus) durch den Wegfall der Kontakte im Fahrgastverkehr zu unterbinden bzw. zu verlangsamen, hatte die HSB den Zugverkehr am 17. März mit Ausnahme des thüringischen Abschnitts zwischen #Nordhausen Nord und Ilfeld #Neanderklinik eingestellt. Im Zuge der aktuellen Lockerungen für den Tourismus nimmt das kommunale Bahnunternehmen den Zugverkehr ab dem 18. Mai nun auch auf dem in Sachsen-Anhalt liegenden Großteil des insgesamt 140,4 km umfassenden #Schmalspurnetzes wieder auf. Allerdings mit Einschränkungen, so werden die beliebten Dampfzüge zunächst nur zwischen Wernigerode, Drei Annen Hohne und dem Brocken fahren. Mit Dampf geht es täglich um 9:10 und 11:55 Uhr von der „Bunten Stadt am Harz“ auf den höchsten Berg des Harzes. Durch Pendelfahrten der beiden Dampfzüge finden von Drei Annen Hohne um 9:57, 12:00, 12:46 und 15:06 Uhr insgesamt vier Abfahrten zum Brocken statt.
Auch auf den Strecken der Harzquer- und #Selketalbahn wird die HSB vorerst nur wenige Fahrten anbieten. Aus Infektionsschutzgründen kommen dabei ausschließlich #Triebwagen mit separaten Fahrerkabinen zum Einsatz. In beiden Bereichen wird täglich jeweils ein Triebwagen pendeln, wodurch die Relation von Wernigerode über Drei Annen Hohne und Benneckenstein insgesamt zweimal pro Richtung befahren wird. Auf der Selketalbahn verkehren zwischen #Alexisbad,
#Harzgerode und #Eisfelder Talmühle ebenfalls zwei Fahrtenpaare. Die
Welterbestadt #Quedlinburg sowie #Hasselfelde werden vorerst nur einmal täglich
von dem Triebwagen angesteuert.
Das Zugangebot im thüringischen Südharz zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld
Neanderklinik bleibt ab dem 18. Mai unverändert bestehen. Am Himmelfahrtstag,
dem 21. Mai, wird die HSB hier wie bereits in den vergangenen Jahren wieder
zusätzliche Fahrten anbieten. Bei den Zusatzzügen auf dem genannten Abschnitt
handelt es sich um Fahrten, die ansonsten nur Montag bis Samstag und nicht an
gesetzlichen Feiertagen verkehren. Im Einzelnen sind dies die Abfahrten ab
Nordhausen Bahnhofsplatz um 8:54, 10:54 Uhr und 12:54 Uhr nach Ilfeld
Neanderklinik, in der Gegenrichtung die Züge um 9:57, 11:57 und 13:57 Uhr ab
Ilfeld Neanderklinik.
In allen Zügen des kommunalen Bahnunternehmens gelten auch weiterhin die
Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie beispielsweise die
Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der
Abstandsregelung und der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der
Pandemie. Die Auflagen gelten darüber hinaus auch für das Betreten der ab dem
18. Mai wieder zu den regulären Öffnungszeiten besetzten Fahrkartenausgaben
und Dampfläden der HSB. Vorerst geschlossen bleibt allerdings die Verkaufsstelle
im Bahnhof Gernrode (Harz), und für die Fahrkartenausgaben in Schierke sowie
auf dem Brocken gelten zunächst verkürzte Öffnungszeiten. Der Erwerb von
Online-Tickets ist derzeit aus technischen Gründen nicht möglich.
Informationen zu den aktuellen Fahrplänen der Harzer Schmalspurbahnen gibt es
auf der Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0.

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Harzer Schmalspurbahnen stellen Betrieb ab 17. März weitgehend ein Schienenpersonennahverkehr zwischen Nordhausen und Ilfeld wird aufrecht erhalten, aus HSB

#Wernigerode – Im Rahmen der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufenen Pandemie wird die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) ab sofort Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung des COVID-19 (Coronavirus) durch den weitgehenden Wegfall der zahlreichen Kontakte im #Fahrgastverkehr zu unterbinden bzw. zu verlangsamen.
Vor diesem Hintergrund stellt die HSB den fahrplanmäßigen #Fahrbetrieb auf weiten Teilen des 140,4 km umfassenden Streckennetzes ab dem 17. März mit Betriebsbeginn ein. Nur im Bereich zwischen #Nordhausen Nord und #Ilfeld Neanderklinik wird der Schienenpersonennahverkehr (#SPNV) mit einem eingeschränkten Fahrtenangebot aufrechterhalten. Die Wiederaufnahme des vollständigen Fahrbetriebs auf dem Gesamtnetz orientiert sich an der Wiedereröffnung der derzeit geschlossen öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen sowie an der Wiedereinrichtung des vollständigen SPNV in Sachsen-Anhalt.
Informationen zu aktuellen Änderungen sind bei der HSB telefonisch unter 03943/558-0 sowie im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Sommerfahrplan der Harzer Schmalspurbahnen gilt vom 25. April bis zum 24. Oktober Bis zum 10. Juli weniger Fahrten zum Brocken, aus HSB

#Wernigerode – Am 25. April tritt bei der #Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB)
der diesjährige #Sommerfahrplan in Kraft. Er gilt bis einschließlich 24. Oktober und
enthält Verbesserungen für Fahrgäste im #Südharz sowie im #Selketal.
Einschränkungen und ein angepasstes Fahrtenangebot wird es allerdings zunächst
im #Brockenverkehr sowie auf dem Abschnitt zwischen Wernigerode und #Drei
Annen Hohne geben. Hier gilt aufgrund der nach wie vor angespannten
#Fahrzeugsituation ein #Übergangsfahrplan bis zum 10. Juli. Erst anschließend wird
auch hier das gewohnte Fahrtenprogramm wieder vollständig aufgenommen.
Im kommenden Sommer bietet die HSB ihren Gästen wieder umfangreiche
Reiseerlebnisse auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz zwischen
Wernigerode, #Quedlinburg, #Nordhausen und dem #Brocken an. Erstmals wird es
diesem Jahr jedoch eine Zweiteilung der sommerlichen Fahrplanperiode geben. So
gilt bis zum 10. Juli zunächst ein Übergangsfahrplan, der von Drei Annen Hohne
nur acht Bergfahrten zum Brocken vorsieht. Hintergrund ist die zeitliche
Verzögerung bei der Untersuchung einer #Dampflokomotive, wodurch zu
Fahrplanbeginn noch nicht ausreichend Triebfahrzeuge zur Verfügung stehen.
Aufgrund der zunächst fehlenden Lokomotive passt die HSB bis zum 10. Juli auch
das Fahrtenangebot zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne an. So werden
die Dampfzugfahrten von der „Bunten Stadt am Harz“ in Richtung Brocken um
8:55 Uhr und 9:40 Uhr zu einer neuen Abfahrt um 9:10 Uhr zusammengefasst.
Darüber hinaus werden während des Übergangfahrplans die Züge ab Wernigerode
um 14:55 Uhr und 16:25 Uhr mit einem Triebwagen anstelle eines Dampfzuges
bis Drei Annen Hohne gefahren, der jeweils weiterführende Anschluss in Richtung
Brocken entfällt. Dafür wird von Wernigerode um 15:50 Uhr ein Dampfzug mit
Fahrtziel Brocken verkehren. Bis zum 10. Juli wird auch die Fahrt um 12:53 Uhr
von Drei Annen Hohne nach Wernigerode als Triebwagen und nicht als Dampfzug
verkehren. Auf demselben Abschnitt wird während der Übergangsphase darüber
hinaus um 15:39 Uhr ein zusätzlicher Zug als #Triebwagen nach Wernigerode
fahren.
Zum 11. Juli tritt dann der zweite Abschnitt des diesjährigen Sommerfahrplans in
Kraft. Ab diesem Zeitpunkt wird der ursprünglich geplante Verkehr mit insgesamt
elf Bergfahrten zum höchsten Berg des Harzes und dem regulären Angebot

zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne wieder aufgenommen. Für Gäste
mit Fahrtziel Brocken bietet die HSB während der gesamten Sommerperiode auch
wieder zahlreiche Sonderfahrten mit dem nostalgischen #Traditionszug an, die
neben einer Sitzplatzgarantie auch weitere Leistungen enthalten. Weitere
thematische Sonderfahrten führen ebenfalls auf den Brocken sowie ins gesamte
Streckennetz.
Der Dampfzug von Nordhausen zum Brocken verkehrt auch in der kommenden
Sommerperiode ab dem 25. April täglich. Die Abfahrtszeit in der
nordthüringischen Kreisstadt wird allerdings um wenige Minuten auf 10:33 Uhr
verschoben, um Anschlussreisenden aus Richtung Erfurt, Halle (Saale) und Kassel
einen verbesserten Übergang zu ermöglichen. Aus dem gleichen Grund werden
ebenfalls zwei vormittägliche Triebwagenfahrten von Nordhausen in den Harz
wenige Minuten später verkehren. Eine weitere Verbesserung für Fahrgäste im
Südharz gibt es samstags, sonn- und feiertags mit einer zusätzlichen
Triebwagenfahrt von Nordhausen nach #Eisfelder Talmühle und zurück. Auch das
Angebot für Reisende aus Richtung Wernigerode und Nordhausen mit Fahrtziel
#Selketal verbessert sich durch angepasste Fahrzeiten. Weiterhin werden im neuen
Sommerfahrplan ebenfalls die Bedürfnisse des Schülerverkehrs im Südharz
berücksichtigt.
Auf der Selketalbahn von #Quedlinburg über #Alexisbad, #Harzgerode, #Stiege und
#Hasselfelde nach Eisfelder Talmühle wird es neben dem gewohnten
Fahrtenangebot der Vorjahre ebenso eine Verbesserung geben. So verlängert die
HSB die Fahrt ihres täglichen #Dampfzuges um 11:46 Uhr von Alexisbad nach
Gernrode (Harz) bis nach Quedlinburg. Die Ankunft erfolgt hier um 12:46 Uhr, die
Rückfahrt nach Gernrode (Harz) findet um 12:56 Uhr statt. Damit bekommt nicht
nur die Stadt Quedlinburg eine weitere #Dampfzugverbindung, auch die Gäste des
Erholungsortes Alexibad erhalten eine zusätzliche Möglichkeit zum Besuch der
Welterbestadt. Bedingt durch die angespannte Fahrzeugsituation und den
anhaltenden Personalmangel wird es allerdings auch in diesem Sommer dabei
bleiben, dass der von Donnerstag bis Samstag verkehrende zweite Dampfzug als
Triebwagen verkehrt. Der tägliche Dampfbetrieb auf der gesamten Selketalbahn
wird jedoch für die gesamte Sommersaison gewährleistet.
Nähere Informationen zu beiden Abschnitten des Sommerfahrplans 2020 sind in
allen Verkaufsstellen der HSB, telefonisch unter 03943/558-0 sowie auf der
Homepage des Unternehmens erhältlich.

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Harzer Schmalspurbahnen GmbH
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