Öchsle bereitet mehr als 14.000 Fahrgästen ein Vergnügen, aus Öchsle

Öchsle bereitet mehr als 14.000 Fahrgästen ein Vergnügen

Die #Museumsbahn #Öchsle hat eine besondere Saison hinter sich. Wegen der Corona-Pandemie musste der offizielle Saisonstart auf den 5. Juli verschoben werden. Dennoch nutzten trotz großer Einschränkungen mehr als 14.200 Personen bis zum 11. Oktober die Möglichkeit, während des Sommers mit dem Öchsle zwischen #Warthausen und #Ochsenhausen zu fahren.

„Wir sind mit dieser Resonanz sehr zufrieden, obwohl wir damit nur etwa ein knappes Drittel der Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre erreicht haben“, sagt Andreas #Albinger, Geschäftsführer der Bahnbetriebsgesellschaft des Öchsle. Andere Einrichtungen hätten noch deutlich mehr Probleme gehabt. Albinger erinnert sich auch sehr gern an die Verleihung des Bürgerpreises des #Landesdenkmalstiftung Baden-Württemberg im September. „Das war eine sehr große Auszeichnung, insbesondere für die vielen Mitglieder und Helfer des #Schmalspurvereins“, erklärt Albinger. „Das Geld das wir dafür bekommen haben, werden wir wieder in die Restaurierung und Wartung unserer Fahrzeuge stecken“,freut sich auch der Vereinsvorsitzende Benny #Bechter sehr über die Würdigung des Landes, die durch eine namhafte Spende der Kreissparkasse Biberach noch erhöht wurde.

Mit einer #Sonderfahrt am 28. Juni hatte die Saison begonnen, die am 11. Oktober endete. Im Juli wurde zunächst nur Sonntags gefahren, die Frequenz wurde im August bis Mitte September auf den Donnerstag ausgeweitet. Auf Fahrten am Samstag wurde gänzlich verzichtet, da diese Fahrten im großen Umfang von Gruppen und Busreisegästen genutzt werden. „Solche Gäste waren jedoch nicht zu erwarten“, so Bechter. So fuhr das Öchsle in diesem Jahr lediglich 27 Mal durch die oberschwäbische Landschaft, davon waren immerhin sechs Sonderfahrten. Dabei kam der #Kindertag mit Zauberer Jo Brösele im August besonders gut an. Für viele große und kleine Besucher wurde die Fahrt mit dem Öchsle zu einem tollen Urlaubstag. Viele Sonderveranstaltungen und damit auch das große #Bahnhofsfest in Ochsenhausen, dass alljährlich tausende Besucher angelockt hatte, mussten jedoch wegen Corona ausfallen.

Der Verein und die Betreibergesellschaft hatten gemeinsam ein Hygienekonzept ausgearbeitet, das von den Fahrgästen sehr gut angenommen wurde. So musste eine Maske getragen werden und im Zug wurde auf eine Bewirtung verzichtet. Zudem wurden deutlich weniger Passagiere bei jeder Fahrt mitgenommen. „Wir hatten während der gesamten Saison keine Probleme oder Zwischenfälle. Unser Konzept hat sich voll bewährt“, betont Benny Bechter. Dennoch haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, die geplante Winterdampf-Nikolausfahrt aufgrund der neuen Corona-Regeln schon jetzt abzusagen.

In den Wintermonaten wird sich der Verein in den beiden #Lokschuppen in Ochsenhausen und Warthausen erneut um die Pflege und Wartung der Loks und Waggons kümmern – allerdings nach den gültigen Abstandsregeln und mit Mundschutz. „Wir hoffen dass wir im kommenden Jahr planmäßig am 1. Mai in die Saison 2021 starten können“, sagt Bechter, „und damit wieder für etwas häufigeres Vergnügen für unsere Fahrgäste sorgen können.“

INFO: Das #Programm 2021 ist abhängig von der weiteren Entwicklung – Infos immer unter www.oechsle-bahn.de oder auf Facebook fb.me/oechslebahn

Mit großem Eifer im Lokschuppen dabei, aus Öchsle

Die Vorbereitungen für den #Saisonstart der #Öchsle Bahn, der traditionell am 1. Mai über die Bühne gehen wird, laufen auf Hochtouren. In den #Lokschuppen in #Ochsenhausen und #Warthausen werden mit großem Eifer Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt. In Ochsenhausen wird bei einem Wagen unter anderem der hölzerne Wagenkasten in großen Teilen erneuert.

Es herrscht emsiges Treiben im Warthauser Lokschuppen direkt neben der Bahnstrecke. Ein Dutzend Männer sind wie jeden Samstag dabei, sich um die Fahrzeuge der Öchsle Bahn zu kümmern. Alle Mitglieder des #Schmalspurvereins arbeiten ehrenamtlich und mit großem Engagement. Alle Berufsgruppen sind dabei, vom Handwerker bis zum Professor. Alle haben nur eins im Auge, dass das Öchsle wieder pünktlich über die Strecke zwischen Warthausen und Ochsenhausen dampfen kann. Das Hauptaugenmerk gilt der derzeitigen Hauptlok des Museumsbetriebs, der 63-jährigen 99 788 „#Berta“. Sie muss für die kommende Saison einsatzbereit gemacht werden. So zum Beispiel wird auch ein neuer #Aschkasten eingebaut. Hier wird ganz modern und akkurat nach einer 3-D Computerzeichnung vorgegangen.

Es ist die letzte Saison, bevor die Berta 2020 dann zur Hauptuntersuchung muss. Diese ist spätestens alle acht Jahre fällig.

„Berta“ wurde 1956 bei Lokomotivbau Karl Marx in #Babelsberg in einer Nachbauserie des sächsischen Typs #VII K gebaut.

Die #Ur-Öchsle Lok 99 633, Baujahr 1899, ist ins Dampflokwerk nach Meiningen in Thüringen gebracht worden. „Diese notwendigen Arbeiten können wir hier nicht erledigen. Seit einem Schaden im Mai 2018 ist 99 633 abgestellt. Das Triebwerk muss repariert werden“, sagt Benny Bechter, Vorsitzender des Schmalspurvereins. Bechter ist wie seine Kollegen mit schwarzer Farbe verschmiert. Das gehöre dazu, wenn man in einem Lokschuppen arbeitet. Aus dem Radio trällert moderne Musik. Die Vereinsmitglieder sind hochmotiviert, die Teile der Museumsbahn wieder auf Vordermann zu bringen.

Außer Betrieb ist die #99 716 „#Rosa“ von 1927, deren Hauptuntersuchung abgelaufen ist. An ihr müssen Schweiß- und andere Arbeiten durchgeführt werden, dass sie wieder die erforderliche Betriebserlaubnis bekommt. 2020 soll Rosa wieder auf der #Öchsle-Strecke dampfen.

An einem Waggon stehen unter anderem Lackierarbeiten an. An ihm ist durch die dauernde Abstellung im Freien die Farbe abgeblättert. Diese wird von Rouven Kuhrke fast liebevoll erneuert. Zudem werden sogenannte Fristarbeiten erledigt. Die Bremse wird geprüft und alle beweglichen Teile frisch gefettet und geschmiert.

Insgesamt sind bei der Öchsle Bahn zwölf Personenwagen, ein Speisewagen, zwei Gepäckwagen und der besonders beliebte Cabrio Wagen im Einsatz. Zweimal am Tag wird die Museumsbahn in der Saison an den Fahrtagen wieder auf der Strecke Warthausen nach Ochsenhausen und zurück verkehren. „Wir freuen uns schon auf die Testfahrt Ende April“, betont Benny Bechter. „Spätestes dann werden die letzten Arbeiten erledigt.“

Am 1. Mai geht der Betrieb dann los, ehe schon am Samstag, 11. Mai, die zweite Westernfahrt auf dem Programm steht. „Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, haben wir uns gemeinsam mit den Festspielen in Burgfrieden dazu entschlossen, die Fahrt zu wiederholen“, weist Benny Bechter auf den ersten großen Saisonhöhepunkt der Öchsle-Bahn hin. Im Preis enthalten sind dann Zugfahrt, Rahmenprogramm inklusive Live Musik Essen und je zwei Getränke. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.

INFO: Das Öchsle startet am 1. Mai in die Saison 2019. Reservierungen sind bereits jetzt unter Telefon 07352/922026 möglich. Nähere Informationen auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de