Originalgetreuer Wasserkran in Wennedach aufgestellt, aus Schwäbische

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Von 1899 bis 1970 hat es im Bahnhof #Wennedach einen #Wasserkran gegeben. Dieser war notwendig, da insbesondere die zu Anfangszeiten beim #Öchsle eingesetzten Mallet-Maschinen unterwegs Wasser fassen mussten. Auch später war dies bei langen Zügen oder unterwegs notwendigen Rangierfahrten der Fall. Der Wasserkran wurde vor der langen Steigung bei Wennedach aufgestellt, da auf dieser von den #Dampfloks viel Wasser verbraucht wurde. Fast 50 Jahre nach dem Abbau wurde der Wasserkran rekonstruiert und wieder aufgestellt.

Nach Abstellung der letzten #Öchsle-Dampflok wurde der Wasserkran von der Bundesbahn verschrottet und das Betonfundament von Anwohnern fast vollständig aufgefüllt, teilen die Verantwortlichen der #Öchsle-Bahn mit.

Aus musealen Gründen, und um das Eisenbahnerlebnis für die Fahrgäste des Öchsle zu steigern, sei dieser Wasserkran nun rekonstruiert worden. Als Erstes wurde das erhaltene 1,60 Meter tiefe Fundament in Handarbeit von Dreck und Schutt befreit.
Infotafel soll im Frühjahr folgen

Nachdem vom Wasserkran keine Pläne erhalten waren, wurde der Wasserkran anhand alter Fotos …

Öchsle-Streckensanierung startet noch 2016 19. Aktionärsversammlung Öchsle-Bahn AG

KREIS #BIBERACH (tf) – Bei der 19. Hauptversammlung der gemeinnützigen #Öchsle Bahn AG, am 18. Juni in der Ochsenhauser Kapfhalle, kündigten die Verantwortlichen den Beginn der #Streckensanierung zwischen #Warthausen und #Wennedach im Umfang von 1,3 Millionen Euro im kommenden Herbst an.

Landrat Dr. Heiko Schmid, Aufsichtsratsvorsitzender, und Joachim Trapp, Vorstandsvorsitzender der Öchsle-Bahn AG, berichteten von der geplanten Streckensanierung, die durch einen Landeszuschuss über 390.000 Euro aus Mitteln der Tourismusförderung ermöglicht werde. 490.000 Euro habe die Aktiengesellschaft an Eigenmitteln, der Rest, also etwa 420.000 Euro, müsse über Kredite finanziert werden, sagte Trapp. "Die Zinssituation kommt uns dabei entgegen", so Trapp, dennoch müsse das Geld irgendwann zurückgezahlt werden. Mit den Investitionen steige zudem künftig die Herausforderung, die immer größeren Abschreibungen zu erwirtschaften, wie der Vorstandsvorsitzende erläuterte. Nachdem Zuschussanträge zuvor abgelehnt worden waren, sei es der Beharrlichkeit des Vorstandsmitglieds Peter Hirsch zu verdanken, dass die öffentliche Förderung für die Instandsetzung von neun Gleiskilometern nun doch noch zustande gekommen sei, lobte Schmid. Als weiteres Vorhaben kündigte Trapp an, am 2015 errichtete
n Bahnhofsgebäude in Warthausen die noch fehlenden sanitären Anlagen für die Fahrgäste einzurichten.
Details aus der Bilanz der AG für 2015 erläuterte Carolin Bock von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AuditTax. Sie stellte bei einer Bilanzsumme von 2,9 Millionen Euro einen Verlust von 5331 Euro fest. Im vorangegangenen Jahr war noch ein Gewinn von 1164 Euro erwirtschaftet worden. Das Hauptdefizit aus dem Betrieb der Museumsbahn wird jedoch von der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft getragen. Deren Geschäftsführer Andreas Albinger bezifferte den Jahresverlust 2015 mit 189.906 Euro. Dieser verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (196.374 Euro), obwohl das Streckennutzungsentgelt zugunsten der Aktiengesellschaft um 20.000 Euro auf jährlich 200.000 Euro angehoben worden war. Wie Albinger weiter auswies, konnte die Betriebsgesellschaft bei einer Bilanzsumme von 740.739 Euro 260.441 Euro Umsatzerlöse verbuchen, eine Steigerung zum Vorjahr mit 236.062 Euro. Albinger meldete in seinem Bericht 44.449 Fahrgäste, die 2015 an 72 Fahrtagen mit der Museumsbahn gefahren waren. Dies waren 579 m
ehr als im Vorjahr. Die rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den Reihen des Öchsle Schmalspurbahnvereins hätten dafür etwa 11.000 Arbeitsstunden geleistet, berichtete Albinger.
Abzustimmen hatten die Aktionäre über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft, die mit 99,99 Prozent der Stimmen bei drei Neinstimmen und einer Enthaltung erfolgte. Alle Redner machten in der Hauptversammlung deutlich, dass der dauerhafte Betrieb und Erhalt des Öchsle nur als eine gemeinschaftliche Aufgabe des Landkreises, der Anliegergemeinden, der Kreissparkasse, der Sponsoren und des Schmalspurbahnvereins zu schultern sei. Dabei wurde die ehrenamtliche Leistung der Vereinsmitglieder besonders hervorgehoben.

INFO: Die gemeinnützige Öchsle-Bahn AG ist für die Infrastruktur der Museumsbahn zuständig und hat 2133 Aktionäre aus 14 Ländern. Ausschüttungen dürfen nicht vorgenommen werden. Neben den Einzelaktionären mit 25 Prozent der Anteile sind der Landkreis mit 34,75 Prozent und mit 25 Prozent die Kreissparkasse Biberach Hauptaktionäre. Die übrigen Anteile gehören den Anliegergemeinden Maselheim, Ochsenhausen und Warthausen.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

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