Zittau: Fahrgast-Schallmauer durchbrochen, aus SOEG

Fahrgast-Schallmauer durchbrochen

Erstmals in der Geschichte der #Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (#SOEG) beförderte die #Zittauer Schmalspurbahn über 250.000 Fahrgäste. Mit 98.000 Fahrgästen im Jahr 2005 hatte sie ihren Tiefpunkt. 2005 wurde der Bahnverkehr organisatorisch vom kommunalen Busbetrieb losgelöst. Erst vor drei Jahren konnte die 200.000er Marke erreicht werden, die folgenden 36 Monate brachten erneut einen deutlichen Zuwachs. 2019 waren es insgesamt 257.449 Fahrgäste bei der Zittauer #Schmalspurbahn, die damit zuversichtlich in ihr Jubiläumsjahr startet.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von 12 Prozent, obwohl in den Sommermonaten aufgrund der Waldbrandgefahr wieder der #Dieselzug eingesetzt werden musste. Neben dem Kerngeschäft gelingt es der Bahngesellschaft mit der Projektträgerschaft des Marketingnetzwerkes #DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen, dem eigenen Verlag SSB Medien und die Verwaltung der Übernachtungsangebote in den Bahnhöfen die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Gleichwohl welche Züge verkehren, die Erhaltung historischer Fahrzeuge als Verpflichtung gegenüber dem sächsischen Kulturgut Schmalspurbahnen gilt als besondere Kostbarkeit der Zittauer Schmalspurbahn, die im Jahr 2020 auf eine 130jährige Geschichte zurückblicken kann.

„Ein besonderer Dank gilt den Einheimischen, aber auch den tschechischen und polnischen Nachbarn, die wir eigentlich auch zu unseren Einheimischen zählen. Am Erfolg hat auch die gute Zusammenarbeit innerhalb der touristischen Familie und mit den Kommunen großen Anteil. Deren Initiativen und Aktivitäten tragen zu der Bekanntheit der Region bei und leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Fahrgäste.“ so Marketing-Chefin Manuela Bartsch. Die Gemeinde Olbersdorf mit ihrer Auszeichnung zur Kommune des Jahres 2019 vom Ostdeutschen Sparkassenverband und die Neuausrichtung der Touristischen Gebietsgemeinschaft #Naturpark Zittauer Gebirge, an der sich die SOEG aktiv beteiligt, sind nur einige Beispiele. Der Schub durch Zittaus #Kulturhauptstadtbewerbung für 2025 und die damit einhergehenden touristischen Impulsen haben für die #Dreiländerregion unschätzbaren Wert. So ist es wünschenswert, dass die begonnenen Projekte und Ideen nach dem Ausscheiden aus dem Wettbewerb zum Erfolg gebracht werden. Nicht zuletzt ist es auch die Aufmerksamkeit der großen Politik, beispielsweise der Besuch des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer zu der Eröffnung der HISTORIK MOBIL 2019, die den Erfolg der Zittauer Schmalspurbahn stützt.

„Uns ist allerdings bewusst, dass der neue Rekord nicht nur positive Seiten hat. Die Fahrgastzahlen verteilen sich ungleichmäßig über das Jahr. In einigen Monaten kommen Technik und Personal an ihre Grenzen, in diesem Jahr wurden diese sogar teilweise überschritten“, so Geschäftsführer Ingo #Neidhardt. Oftmals ohne Unterbrechung fuhr der Speisewagenzug nach #Oybin in den Sommermonaten dauerhaft mit voller Achslast, was sonst nur die Ausnahme darstellte. Das dies an die Substanz geht, für Mensch und Maschine, ist keine Verwunderung. Vor diesem Hintergrund sollte man nicht von einer weiteren Fahrgaststeigerung ausgehen, sondern dankbar sein, wenn sich die Fahrgastzahlen zukünftig auf einem gesunden und der Bahn entsprechenden Korridor von 200.000 bis 250.000 einpendeln würden.

Der größte Dank geht an die 250.000er-Mannschaft: #Zugführer, #Lokpersonale sowie #Werkstatt- und #Kundenbüro-Mitarbeiter haben dies erst möglich gemacht und sind 2019 über sich hinausgewachsen.

Im sachsenweiten Vergleich der Fahrgastzahlen der Schmalspurbahnen erreicht die Dampfbahn im Zittauer Gebirge damit eine Spitzenposition. Insgesamt verzeichnen die Bahnen in Sachsen ein neues Rekordjahr mit einer Gesamtfahrgastzahl von über 1,12 Mio Fahrgästen, bedeutet das ein Zuwachs von 6 Prozent.

Saisonstart bei der Berliner Parkeisenbahn

www.parkeisenbahn.de Die #Parkeisenbahn #Wuhlheide startet in die 59. Saison

Am 28. März starten die kleinen Züge in der Wuhlheide in die neue Fahrsaison. An Wochenenden und Feiertagen geht es dann wieder Rund. In den Ferien ist die Bahn zudem dienstags bis donnerstags im Park unterwegs. Eine etwa halbstündige Tour kostet für Kinder 2,00 Euro, Erwachsene zahlen 3,50 Euro. Fahrpläne und Fahrzeiten sind stets aktuell auf www.parkeisenbahn.de zu finden. Die 1956 als #Pioniereisenbahn eröffnete Bahn ist ein Highlight im #Freizeitpark Wuhlheide. Das Besondere, hier betreiben Kinder und Jugendliche selbst eine richtige Eisenbahn. Sie sind #Zugschaffner, #Schrankenwärter, #Zugführer, #Aufsicht, beim #Fahrkartenverkauf und als #Fahrdienstleiter im Einsatz – ein phantastisches Angebot technischer Jugend-Freizeitbildung. Die Parkeisenbahner (ab dem Alter von 9 Jahren) regeln den gesamten Betrieb der 7,5 km langen Strecke mit den nur 60 cm schmalen Gleisen. Bereits der Saisonstart ist ein Fest – „Mit urigen Dampfloks in den Frühling“. Und 2015 stehen noch zahlreiche Events auf dem Plan der Parkeisenbahn: Für Kitas kommt der Osterhase in der Woche vom 31. März und für Familien am 5. und 6. April zur Parkeisenbahn. Mit „Plandampf“ in den Mai am 2./3.5. Der Kindertag wird gemeinsam mit vielen Veranstaltungen im FEZ vom 30. Mai bis 1. Juni gefeiert. Am 13./14. Juni „DAS Dampfspektakel bei der Parkeisenbahn“ mit bis zu 4 Dampflokomotiven im Park unterwegs. Zum „Bärchentag“, am 29. August, fahren Kinder mit ihrem Teddy bei der Parkbahn kostenlos. Am 12./13. September ist ein Themenwochenende für Bahnfans – „Lokomotivbau Babelsberg“. Zum Saisonausklang am 10./11. Oktober „Mit Dampf und bunten Blättern“. Und das Beste zuletzt die Nikolauszüge für Kitas fahren ab 30.11. und zum Familienfest am 5. und 6. Dezember. Auf Bestellung steht unser Partywagen für bis zu 20 Gäste für Geburtstage und andere Feste bereit. Auch ganze Extrazüge, das Kindercafé und unseren Saal am Eichgestell (für bis zu 80 Personen) kann man wieder mieten. Die Einnahmen aus dem Bahnbetrieb und Vermietungen kommen ausschließlich der Kinder- und Jugendarbeit und dem Erhalt der Kindereisenbahn zu Gute! Kinder ab 9 Jahren können bei der Parkeisenbahn mitmachen. Erwachsene, die uns unterstützen möchten, finden den Weg über zwei Vereine und eine Freizeitgruppe des Bahnsozialwerkes zu uns. Informationen zur Parkeisenbahn gibt es unter www.parkeisenbahn.de. Pressekontakt: Frau Ramona Fritsche Tel. 030 / 53 89 26-60 Fax. 030 / 53 89 26-99 E-Mail info@parkeisenbahn.de

Selfkant: Dampfnostalgie weckt Kindheitsträume, aus rp-online.de

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kreis-heinsberg/dampfnostalgie-weckt-kindheitstraeume-aid-1.4415693 Beim #Ehrenlokführer-Seminar konnte die #Selfkantbahn den 1000. Teilnehmer begrüßen. Die Herzen der Männer schlagen höher, als es zu ihrer ersten eigenen Fahrt als #Zugführer geht. FOTO: Renate Resch-Rüffer

Kreis Heinsberg. Beim Ehrenlokführer-Seminar kann die Selfkantbahn in #Schierwaldenrath den tausendsten Teilnehmer begrüßen. Besucher aus ganz Deutschland und dem Ausland nehmen teil. #Lokomotive fahren in Theorie und Praxis. Von Renate Resch-Rüffer Dampfschwaden wabern über den Bahnsteig, Glockensignal und Zugtuten ertönen, langsam setzt sich der schwere Koloss aus Eisen mit zischenden Lauten in Bewegung. Erst träge, dann immer schneller werdende Radumdrehungen folgen, bis er, in rascher werdender Fahrt, den Bahnhof verlässt. Nostalgische Erinnerungen an die Kindheit werden wach beim Anblick der noch völlig mechanisch betriebenen Eisenlokomotive. Die Herzen der Männer, die erstmals an den beiden Seminartagen als Lokführer tätig sind, schlagen höher, als es zu ihrer ersten eigenen Fahrt als Zugführer geht. Noch stehen sechs der acht Teilnehmer am Bahnsteig, nur …

Preßnitztalbahn gehört zu Pfingsten dazu 450 Mitglieder zählt die Interessengemeinschaft der Museumsbahn. 40 von ihnen waren am Wochenende täglich beim Bahnhofsfest im Dienst – auch Urgestein Roland Müller., aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/Pressnitztalbahn-gehoert-zu-Pfingsten-dazu-artikel8850154.php

#Jöhstadt. Anfangs sei es ein Gerücht gewesen, das im #Preßnitztal die Runde machte, erinnert sich Roland Müller: „Es hieß, ein paar Leute wollen weitermachen.“ Weitermachen bedeutete in diesem Fall, dass es #Eisenbahnfreunde gab, die sich mit der Stilllegung und Demontage der #Preßnitztalbahn nicht abfinden wollten. Für Roland Müller, der in #Schmalzgrube geboren und aufgewachsen ist, ging mit der Schmalspurbahn ein Stück seiner Jugend und seiner beruflichen Anfänge verloren. „Ich habe von 1953 bis 1956 bei der Bahn gelernt, einen Teil meiner Ausbildung bei der Preßnitztalbahn absolviert“, sagt der ehemalige #Zugführer. Entsetzt sei er damals gewesen über deren Ende. Als aus den Gerüchten Realität wurde, war der Wahl-Dresdener unter den ersten, die dem neu gegründeten Verein zur Rettung der Traditionsbahn beitraten. Das war 1992, als das erste Pfingstfest am Bahnhof in Jöhstadt mehr als 7500 Menschen anlockte. Seitdem ist Roland Müller vor Ort, wann immer sein …