Museums-Eisenbahn Bruchhausen-Vilsen: Kaiserzeitliches Kleinbahnwochenende mit Gastlok Rur

# Museums-Eisenbahn Bruchhausen-Vilsen: Kaiserzeitliches Kleinbahnwochenende mit Gastlok Rur

## Ereignis

Der Deutsche Eisenbahn-Verein kündigte am 8. September 2026 für den 12. und 13. September ein historisches Wochenende auf der Museumsbahn zwischen Bruchhausen-Vilsen und Asendorf an. Im Mittelpunkt standen dampfgeführte Güterzüge mit Personenbeförderung, historische Darstellungen des Kleinbahnbetriebs und die Gastlokomotive Rur.

## Details

Das Veranstaltungswochenende stand unter dem Motto „Kleinbahn in der Kaiserzeit“. Die Museums-Eisenbahn sollte den historischen Betrieb einer ländlichen Schmalspurbahn mit Personen- und Güterverkehr veranschaulichen. Dazu waren Güterzüge mit Personenbeförderung vorgesehen, bei denen die Zugbildung und die betrieblichen Abläufe an frühere Kleinbahnverhältnisse erinnern sollten.

Das Programm erstreckte sich auf den historischen Bahnhof Bruchhausen-Vilsen und die Strecke nach Asendorf. Kostümierte Darsteller, Fotohalte und historische Inszenierungen sollten die Alltagsgeschichte der Kleinbahnen vermitteln. Die Veranstaltung war zugleich in das bundesweite Programm zum Tag des offenen Denkmals am 13. September eingebunden.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Einsatz der Dampflokomotive Rur. Die Lok wurde 1899 bei Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 5276 gebaut und war im September 2025 bei der Selfkantbahn wieder in Betrieb genommen worden. Ihr weiterer Einsatz in Bruchhausen-Vilsen war eine Gelegenheit, die betriebsfähige historische Lokomotive auf einer anderen Museumsbahn zu erleben.

Neben der Rur waren die Lokomotiven Hoya und Plettenberg vorgesehen. Die Kombination verschiedener Fahrzeuge ermöglichte den Vergleich unterschiedlicher historischer Lokomotivtypen und betrieblicher Traditionen. Der Fahrzeugeinsatz war damit nicht nur eine touristische Attraktion, sondern auch ein Beitrag zur praktischen Vermittlung der Eisenbahngeschichte.

Für die Besucher waren besondere Abfahrten der Gastlokomotive angekündigt. Sie sollte die Züge mit Abfahrt um 11.00 Uhr und 14.40 Uhr ab Bruchhausen-Vilsen bespannen. Ergänzend waren eine Führung durch die Fahrzeughalle, die Öffnung der Kleinbahn-Bibliothek, eine Miniaturbahn und ein Vortrag über die Entwicklung der Kleinbahn vorgesehen.

Die Museums-Eisenbahn ist ein Beispiel dafür, wie historische Infrastruktur durch ehrenamtliche Arbeit, Vereinsorganisation und touristische Angebote erhalten werden kann. Die Pflege betriebsfähiger Dampflokomotiven erfordert Fachwissen, Ersatzteile, Werkstattkapazitäten und regelmäßige Prüfungen. Hinzu kommen Anforderungen an den sicheren Fahrbetrieb und die Qualifikation des Personals.

Die Veranstaltung zeigte außerdem, dass der Erhalt einer historischen Bahn nicht auf das Sammeln von Fahrzeugen beschränkt ist. Erst der Betrieb auf einer historischen Strecke macht die Zusammenhänge zwischen Fahrzeugtechnik, Bahnhofsanlagen, Fahrplan und Güterverkehr nachvollziehbar. Sonderveranstaltungen können dazu beitragen, diese Zusammenhänge einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und Einnahmen für den Erhalt der Anlagen zu erwirtschaften.

Die Quelle vom 8. September dokumentiert die Ankündigung des Wochenendes. Der LOK Report veröffentlichte am 16. September anschließend einen Bericht über die Veranstaltung und bestätigte den Einsatz der Lokomotiven Hoya, Plettenberg und Rur.

Quellen:

Presse Niedersachsen, „Zeitreise in die Kaiserzeit: Historisches Wochenende bei der Museums-Eisenbahn Bruchhausen-Vilsen“, 8. September 2026.
https://www.presse-niedersachsen.de/presse-service/pressemitteilungen/detailansicht/zeitreise-in-die-kaiserzeit-historisches-wochenende-bei-der-museums-eisenbahn-bruchhausen-vilsen

LOK Report, „Schmalspurbahn Bruchhausen-Vilsen“, 16. September 2026.
https://www.lok-report.de/news/deutschland/museum/schmalspurbahn-bruchhausen-vilsen.html

Deutscher Eisenbahn-Verein, Fahrplan der Museums-Eisenbahn.
https://www.museumseisenbahn.de/index.php/de/fahrplan.html

## Hinweis
dieser Text wurde mir Unterstützung von KI erstellt

Lok „Hoya“ 50 Jahre dabei Museumseisenbahn startet in die neue Saison, aus Kreiszeitung

https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bruchhausen-vilsen-ort52437/museumseisenbahn-bruchhausen-vilsen-beginnt-saison-2018-lok-jubilaeum-9836034.html

Br.-Vilsen – Von Dieter Niederheide. Die Verjüngungskur hat der alten #Dampflok „#Hoya“ gutgetan. Laut Eisenbahner Wolf-Jobst Siedler waren es 20.000 Arbeitsstunden, die Ehrenamtliche geleistet haben. Die #Hauptuntersuchung nach der Restaurierung ist erledigt und die „Hoya“ topfit. Das war ihr am Maifeiertag beim Saisonstart der Museumseisenbahn anzumerken.

Es war 11.15 Uhr, als Lokomotivführer Manuel Koch am Bahnhof in #Bruchhausen-Vilsen die Lok, 1899 in Hannover-Linden gebaut und 1900 von der einstigen Kleinbahn #Hoya-Syke-Asendorf in den Dienst gestellt, pfeifen ließ. In den gut besetzten Wagen, zum Beispiel im Büfettwagen, freuten sich Kinder und Erwachsene, zum Teil von weither angereist, dass es losging.
Etwa vier Stunden, bevor die Dampflok abzischte, war Heizer Karl Alms schon damit beschäftigt gewesen, das Feuer im Kessel zu entfachen. Der Kessel muss nämlich ganz langsam auf Betriebstemperatur gebracht werden. Kaum war die Lok nach ihrer Fahrt nach #Asendorf zurück, fütterte Alms sie schaufelnd schon wieder mit Kohle. Seit 50 Jahren ist die Dampflok „Hoya“ nun schon als eine Art Werbeikone für die Museumseisenbahn unterwegs.

Wagen 17 im Mittelpunkt

Auch ein ganz besonderer Wagen stand am Dienstag im Mittelpunkt: der Wagen 17, mehr als 100 Jahre alt. Über ihn hielt Wolf-Jobst Siedler (50) einen Vortrag. Wagen 17 war einst als normaler Eisenbahnwagen an verschiedenen Einsatzorten in Polen, Belgien und bei der #Sauerländer …