Nürnberg: Zoo: Kleinbahn „Adler“ nicht gefährdet, aus Mittelbayerische Zeitung

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Attraktion soll zusätzliche Station erhalten /Bis Spatenstich für Laguneprojekt fährt Zug wieder

NÜRNBERG (mz). Der Betrieb der Kleinbahn „Adler“ im Tiergarten Nürnberg ist durch den Bau der Delphinlagune nicht gefährdet. Die Attraktion soll bis zum Spatenstich für das Lagune-Projekt fahren, erklärte der Leitende Direktor Dr. Dag Encke.
„Die seit 1964 im Sommerhalbjahr betriebene Kleinbahn ,Adler‘ war in allen Planentwürfen zur Lagune enthalten“, so Encke. Parallel zur Planung der Lagune überlege der Tiergarten, wie die neue Trasse verlaufen solle. Für Encke gehört der kleine Adler zur Nürnberger Tradition und ist eine beliebte Attraktion. Zur Station „Kinderzoo“ soll eine Station „Waldschänke“ hinzukommen. Neben Familien mit Kindern sollen Senioren und Gehbehinderte in Zukunft …

LOK Report: Zugspitzbahn: Neue Triebwagen nehmen Gestalt an

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Nach über drei Jahren Planungszeitraum kann im Werk der Firma Stadler (Hersteller von Schienenspezialfahrzeugen) in Bussnang, Schweiz, schon der erste von vier neuen Triebwagen im Rohzustand bewundert werden. Vor zwei Jahren wurde der Auftrag erteilt und seitdem sitzen die Konstrukteure und Entwickler an den konkreten Entwürfen für den Neuzuwachs.
Bei der Konstruktion wurden höchste Sicherheitsmaßstäbe angelegt. Somit werden sie die sichersten Fahrzeuge auf Schienen sein und unter anderm den heute geforderten Standard bei Brandschutz bei weitem übererfüllen.
Die Karosserien sind bereits fertiggestellt und lackiert. Zur Zeit werden die Fenster und Türsysteme sowie die Antriebsanlage eingebaut. Im Juli 2006 soll der erste neue Triebwagen in Betrieb gehen. Bis zum Beginn der Wintersaison 2006/07 werden dann die drei weiteren, baugleichen Züge folgen (Pressemeldung Zugspitzbahn, 02.12.05).

75 Jahre Zugspitzbahn

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Sie schlugen anno 1928 ihre Lager direkt am Berg auf. Provisorische Holzhütten, die nur notdürftig vor Stürmen und eisiger Kälte schützten. Hier oben arbeiteten mehrere Hundert Männer monatelang bis zur Erschöpfung an einem der ehrgeizigsten Projekte der damaligen Zeit. Der Bau des 4453 Meter langen Tunnels vom Riffelriß zum Schneefernerhaus galt als technische und logistische Herausforderung der insgesamt zwölf Kilometer langen Zahnradstrecke, die von Garmisch-Partenkirchen auf Deutschlands höchsten Berg führt.
Während die Reibungsbahn zwischen Garmisch-Partenkirchen und Eibsee rasch und ohne größere Probleme fertig gestellt werden konnte, war die dort anschließende Zahnradbahn eine Herausforderung für alle Beteiligten. Um Zeit zu sparen, begann der Bau des Tunnels von der Station Riffelriß bis zum Schneefernerhaus mit einem Höhenunterschied von 1010 Metern an fünf Stellen gleichzeitig. Die Berechnungen stimmten, die einzelnen Röhren trafen sich. Doch extreme Witterungsbedingungen, …

Zugspitzbahn: Seit über 50 Jahren ein Gipfelstürmer

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Der Triebwagen der Zugspitzbahn bringt die Fahrgäste seit 1954 auf Deutschlands höchsten Berg
Vom 25.06.2005

Er ist inzwischen 50000 Mal die Zugspitze rauf und runter, hat dabei insgesamt zwei Millionen Fahrgäste befördert und 696000 Kilometer zurückgelegt. Anno 1954 kaufte die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG ihren ersten Triebwagen und setzte ihn auf der prominenten Strecke ein, die von Garmisch-Partenkirchen zu Deutschlands höchstem Berg führt. Seit nunmehr 50 Jahren krallt sich der treue Gipfelstürmer, der eine Höhendifferenz von fast 2300 Metern zu überwinden hat, unermüdlich über die Zahnradbahn den Berg hinauf – von der Haltestelle Grainau bis nach oben braucht er eine Stunde.
Der Pionier unter den Triebwagen präsentiert sich nach wie vor im klassischen Mittelblau-cremeweiß und ist inzwischen zum Markenzeichen für die Region geworden. Er hat vier Antriebsmotoren mit je 114 Kilowatt Leistung, wiegt leer 23 Tonnen, bietet 84 Fahrgästen Platz und kann noch einmal einen Personenwagen oder Material bis zu 13,5 Tonnen Gewicht vor sich herschieben. Wer sich mit ihm auf die Reise begibt, sitzt wie einst auf gepolsterten …