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(JS) Nachdem die Meterspurdampflok 99 6101 teilweise einen neuen Rahmen erhalten hat, kam sie am 31. Mai aus dem DLW Meiningen in den Harz nach Wernigerode zurück. Am 1. Juni wurde sie früh morgens …
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(JS) Nachdem die Meterspurdampflok 99 6101 teilweise einen neuen Rahmen erhalten hat, kam sie am 31. Mai aus dem DLW Meiningen in den Harz nach Wernigerode zurück. Am 1. Juni wurde sie früh morgens …
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Am Samstag, 17. Juni veranstaltet die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) eine Fotosafari mit Wagen des Traditionszuges sowie dem offenen Aussichtswagen von Wernigerode aus durch den Harz. Gezogen wird der Sonderzug von der ältesten Dampflokomotive der HSB, einer aus dem Jahr 1897 stammenden Malletlok mit der Betriebsnummer 99 5901.
Das Ziel der Sonderfahrt ist Netzkater. Unterwegs werden einige Extra-Halte zum Fotografieren und Filmen eingelegt. In Netzkater besteht die Möglichkeit, das Schaubergwerk „Rabensteiner Stollen“ mit der umfangreichen Sammlung von Grubenfahrzeugen zu besichtigen.
Im Reisepreis von 16 Euro inbegriffen sind neben der Fahrt auf nummerierten Sitzplätzen, ein kleiner Begrüßungstrunk sowie eine hervorragende Fachreiseleitung. Fahrkartenbestellungen und nähere Informationen sind ab sofort im Kundenservice der HSB unter Telefon 03943/ 558-153 möglich. Restkarten gibt es auch noch direkt am Bahnhof (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 07.06.06).
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Die HSB präsentiert am 24.05.06 erstmals vier Reisezugwagen der neuen Generation der Öffentlichkeit. Im Rahmen einer planmäßigen Hauptuntersuchung wurde der Innenraum dieser Fahrzeuge in Zusammenarbeit mit den Berliner Firmen Fahrzeugwerke Miraustraße und IFS Design-Atelier umgestaltet.
Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, dem Fahrgast neben einem freundlichen Ambiente auch weiterhin ein historisches Umfeld zu bieten. Besonders wurde auf den entsprechenden Wiedererkennungseffekt als typisches HSB-Fahrzeug Wert gelegt. Das bisher seit 1984 verwendete Innenausstattungsmaterial wurde durch ansprechende höherwertige Materialien ersetzt. Prägend sind dabei die neuen weinroten Sitzbezugstoffe und hierzu abgestimmte Fußbodenbeläge. Ergänzt wird dies durch diverse Bauteile, wie Beleuchtungselemente, Gepäckablagen oder das an der Stirnseite des Wagens angebrachte Informationssegment. Neue Lautsprecher verbessern die Akustik des GPS-gesteuerten Fahrgastinformationssystems.
Diese vier neu gestalteten Wagen werden nunmehr im Tagesgeschäft erprobt und sollen dann die Grundlage für eine komplette Umgestaltung des Wagenparks der HSB bilden (außer den Fahrzeugen des Oldtimerzuges). Im Jahr 2007 könnte dann erstmals ein gesamter Zug im neuen Ambiente auf dem Streckennetz der HSB verkehren.
Alle vier Wagen wurden im Jahre 1926 für die Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn AG durch die Waggonfabriken Gotha (900-477) bzw. Wismar (900-481, -483, -484) hergestellt. Der Fahrzeugrahmen befindet sich immer noch in demselben Zustand wie vor achtzig Jahren. Die Wagenkästen mit den Klappfenstern und Bestuhlung wurden letztmals im Jahre 1984 bzw. 1985 durch die damalige Deutsche Reichsbahn in der damaligen Werkabteilung Perleberg des Reichsbahnausbesserungswerkes Wittenberge verändert und haben diesen Zustand dann über 20 Jahre beibehalten (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 25.05.06).
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Am kommenden Samstag, dem 29. April 2006, tritt bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) der diesjährige Sommerfahrplan in Kraft. Die HSB bietet damit auch im Sommerhalbjahr wieder ein interessantes fahrplanmäßiges Zugangebot auf dem gesamten Streckennetz an. Auf der Brockenstrecke sind Tagestouren auf den höchsten Harzgipfel von allen HSB-Bahnhöfen aus mit insgesamt …
http://www.spiegel.de/reise/kurztrip/0,1518,409720,00.html
Wilder Robert, Rasender Roland oder Lößnitzdackel verrichten seit über 100 Jahren schnaufend ihren Dienst. Manche der historischen Dampflokomotiven auf Schmalspurgleisen zuckeln noch nach regulären Fahrplänen über Berg und Tal.
Dresden/Binz – Klimatisierte Abteile sind genauso wenig vorhanden wie Steckdosen für den Laptop. Die Sitze lassen sich in der Regel nicht als besonders bequem bezeichnen, und auch bei der sonstigen Ausstattung sucht man modernen Reisekomfort des 21. Jahrhunderts vergeblich. Doch die deutschen Schmalspurbahnen bieten dafür Eisenbahnromantik und Bahnerlebnis pur. Häufig ziehen historische Dampfrösser die in gemächlichem Tempo verkehrenden Züge.
Die große Zeit der Schmalspurbahnen fand in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts statt. Mit ihnen sollten auch entlegene Gegenden Gleisanschluss für den Personen- und Warenverkehr erhalten. Der engere Schienenstrang war im Bau einfacher und billiger als die Normalspur von 1435 Millimetern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Netze aber nach und nach …
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Der 4. März 2006 ist ein historischer Tag für die Harzer Schmalspurbahnen. An jenem Tag fuhr nämlich erstmalig ein kohlebefeuerter Dampfzug auf 1000 mm Spur von Gernrode bis in die Welt-Kulturerbe-Stadt Quedlinburg.
Das Streckennetz der HSB mit der Harzquer- und Brocken- sowie der Selketalbahn ist mit der 8,9 Kilometer langen Erweiterung, die Bad Suderode und Quedlinburg-Quarmbeck anbindet, nun auf 140 Kilometer angewachsen. Ab Juni wird es nunmehr möglich sein durchgehende Dampfzüge von Quedlinburg bis hinauf zum Brocken anzubieten. Nach gerade einmal einem Jahr Bauzeit, erster Spatenstich war am 18.04.2005, konnte die Strecke nunmehr feierlich übergeben werden.
Grund genug für die Harzer Schmalspurbahnen GmbH die ersten beiden Sonderzüge in Quedlinburg gebührend zu empfangen. Gegen 19:30 Uhr durchfuhr der Nostalgiezug der HSB ein Lichtermeer aus Bengalischen Feuern. Bei Ankunft am Bahnsteig erhellte ein spektakuläres Feuerwerk den Himmel über der Kulturerbestadt Quedlinburg. Doch schon im Vorfeld fanden auf den Bahnhofsgeländen von Gernrode und Quedlinburg Veranstaltungen mit Fahrzeug-Ausstellungen und vielem mehr statt. Tausende Besucher halfen mit, diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis in der Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen zu machen.
Spekulieren dürften wohl schon die Eisenbahnfans auf eine eventuelle Begegnung zweier Dampfzüge zwischen der Schmalspurbahn und der Normalspurbahn. Im Bereich Quedlinburg verlaufen die Gleise ja parallel, so dass es zu interessanten Begegnungen kommen kann.
Die Fotos zeigen den Eröffnungszug mit den beiden Mallets 99 5901 un 99 5902. Wünschen wir der HSB viel Erfolg mit der Neubaustrecke (Dampflok015, Holger Mühlbach, Kai Michael Neuhold, Thomas Splittgerber, 06.03.06).
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8,5 Kilometer lange Neubaustrecke wird in Betrieb genommen – Prominente Gäste
Quedlinburg/dpa. Jungfernfahrt der Harzer Schmalspurbahnen: Zischend und prustend zuckelten am Samstag die festlich geschmückten Mallet-Loks 99 5901 und 99 5902 aus dem Jahre 1897 mit acht ebenso alten Wagen eines Oldtimer-Zuges erstmals über neue Gleise im Ostharz. Unter Volldampf wurde die 8,5 Kilometer lange Neubaustrecke der Selketalbahn zwischen Gernrode und der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg in Betrieb genommen. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer und Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (beide CDU) gehörten zu den prominenten Gästen.
Mit der Verlängerung der nun 60 Kilometer langen Selketalbahn, die 1887 als «Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn» ihren Betrieb aufnahm, erweitert sich das einen Meter breite Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) auf …
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Am Sonnabend wird Streckenverlängerung freigegeben – MZ bringt Extrablatt heraus
Quedlinburg/MZ/dlo. Mit Bahnhofsfesten in Quedlinburg und Gernrode wird am Sonnabend die Freigabe des neuen neun Kilometer langen Abschnittes der Selketalbahn gefeiert. Wenn sich um 17 Uhr der Premierenzug in Gernrode in Bewegung setzt, wird Geschichte geschrieben. Denn der 6,5 Millionen Euro teure Neubau einer Bahntrasse mit einer Spurweite von einem Meter ist europaweit einmalig.
Das Netz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wächst mit der Erweiterung auf 140 Kilometer und bleibt laut HSB das längste einer Schmalspurbahn mit täglichen Regelbetrieb in Europa. Zugleich wird die seit Jahren angestrebte Anbindung der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg an das Schmalspurnetz Realität. Vor Ort erhofft man sich vor allem einen Schub für den Tourismus, denn so werden Dampffahrten direkt auf den Brocken möglich. Allerdings frühestens ab 26. Juni, denn erst dann wird nach dem Komplettieren der Sicherungstechnik der fahrplanmäßige Verkehr aufgenommen.
Die Bahnhofsfeste beginnen um 13 Uhr. Bis zur Abfahrt des Premierenzuges, dem 17.20 Uhr ein zweiter Sonderzug folgt, sind in Gernrode eine Lokausstellung und Bühnenprogramm geplant. In Quedlinburg wird die Ankunft gegen 19.40 Uhr mit einem …
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Am 4. März wird der offizielle Startschuss für die Eröffnungsfahrt auf der 8,5 km langen Neubaustrecke von Gernrode nach Quedlinburgerfolgen, bevor am 26.Juni der fahrplanmäßige Regelzugbetrieb aufgenommen werden kann. Nach nur einem knappen Jahr Bauzeit wird die vom Land Sachsen-Anhalt mit 6,5 Mio. geförderte Verlängerung der Selketalbahn damit feierlich eröffnet. Das dann mehr als 140 km umfassende Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen soll mit der neuen Anbindung der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg der gesamten Nordharzregion vor allem in touristischer Hinsicht neue Impulse geben.
Die Einmaligkeit und besondere Bedeutung dieser Ereignisse soll auch für alle Gäste eine besondere Würdigung erfahren. Am 4. März beginnen bereits um 13.00 Uhr an den Bahnhöfen in Gernrode und Quedlinburg Bahnhofsfeste mit bunten Programmen für die ganze Familie. Bis in den späten Abend hinein sorgen Pendelbusse für einen Transfer zwischen beiden Veranstaltungsorten.
Am Abend starten zwei dampfbespannte Sonderzüge von Gernrode nach Quedlinburg. Unterwegs gibt es zwei interessante Fotohalte mit Scheinanfahrten. Die Stellen sind für Foto- und Filmaufnahmen gut ausgeleuchtet. Der erste Halt wird in Bad Suderode eingelegt – hier begrüßt der Bürgermeister die Gäste des ersten Zuges der Harzer Schmalspurbahnen in seinem Ort.
In Quedlinburg wird der 1. Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen durch eine Feuerstrecke hindurch in den Bahnhof geleitet. Eine Licht- und Lasershow stimmt die Gäste vor Ort auf dieses Ereignis ein. Mit einem großen, bunten Feuerwerk über dem Bahnhof der Welterbestadt wird der Premierensonderzug dann begrüßt.
Um 20.00 Uhr startet erstmals von Quedlinburg aus ein Sonderzug in das Selketal nach Gernrode und zurück (Rückankunft gegen 21.00 Uhr).
Einen Überblick über den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte dem pdf-File (Pressemeldung HSB, 17.02.06).
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Auch im Harz gibt es momentan große Schneemengen und die Reisezüge auf der Brockenbahn enden derzeit in Schierke. Doch Hilfe ist für die Harzer Schmalspurbahnen in Sicht. Mit Verspätung traf am 09.02.06 die neue Schneeschleuder 99-09-82 per Tieflader in Wernigerode ein. Das Aggregat wurde auf dem Fahrwerk eines 1991 vom damaligen RAW Meiningen gelieferten Schneepfluges von einer schweizer Firma aufgebaut.
Am 12.2.06 setzte das Fahrzeug im Rahmen einer Probefahrt dort an, wo die vorhandene Technik bisher kapitulieren mußte und der Bahnhof Brocken wurde nach Durchstich einer 3 Meter hohen Schneewand am Mittag erreicht.