Neues Gleis nach Quedlinburg geht am 26. Juni in Betrieb, aus Sangerhäuser Zeitung

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HSB-Netz umfasst dann 140 Kilometer – Zur Eröffnung fahren alle Gäste kostenlos

Quedlinburg/dpa. Die neue Gleistrasse der Selketalbahn zwischen Gernrode und der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg soll am 26. Juni ans Netz gehen. «Auf dem neuerrichteten 8,5 Kilometer langen Gleis zwischen dem bisherigen Endpunkt Gernrode und der historischen Fachwerkstadt haben wir in den letzten Wochen Bahnübergänge mit Sicherungstechnik ausgerüstet und Signaltechnik installiert», sagte Pressesprecherin Heide Baumgärtner von den Harzer Schmalspurbahnen (HSB) am Dienstag. Zur Eröffnung dürfen alle Gäste …

99 6101 wieder im Einsatz, aus Eisenbahn-Kurier

http://www.eisenbahn-kurier.de/

(JS) Nachdem die Meterspurdampflok 99 6101 teilweise einen neuen Rahmen erhalten hat, kam sie am 31. Mai aus dem DLW Meiningen in den Harz nach Wernigerode zurück. Am 1. Juni wurde sie früh morgens …

SPIEGEL ONLINE: 10.000 Liter Wasser bis zum Brocken-Gipfel

http://www.spiegel.de/reise/kurztrip/0,1518,409720,00.html

Wilder Robert, Rasender Roland oder Lößnitzdackel verrichten seit über 100 Jahren schnaufend ihren Dienst. Manche der historischen Dampflokomotiven auf Schmalspurgleisen zuckeln noch nach regulären Fahrplänen über Berg und Tal.

Dresden/Binz – Klimatisierte Abteile sind genauso wenig vorhanden wie Steckdosen für den Laptop. Die Sitze lassen sich in der Regel nicht als besonders bequem bezeichnen, und auch bei der sonstigen Ausstattung sucht man modernen Reisekomfort des 21. Jahrhunderts vergeblich. Doch die deutschen Schmalspurbahnen bieten dafür Eisenbahnromantik und Bahnerlebnis pur. Häufig ziehen historische Dampfrösser die in gemächlichem Tempo verkehrenden Züge.
Die große Zeit der Schmalspurbahnen fand in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts statt. Mit ihnen sollten auch entlegene Gegenden Gleisanschluss für den Personen- und Warenverkehr erhalten. Der engere Schienenstrang war im Bau einfacher und billiger als die Normalspur von 1435 Millimetern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Netze aber nach und nach …

LOK Report: Sachsen-Anhalt: Streckeneröffnung Gernrode- Quedlinburg

http://www.lok-report.de/

Der 4. März 2006 ist ein historischer Tag für die Harzer Schmalspurbahnen. An jenem Tag fuhr nämlich erstmalig ein kohlebefeuerter Dampfzug auf 1000 mm Spur von Gernrode bis in die Welt-Kulturerbe-Stadt Quedlinburg.
Das Streckennetz der HSB mit der Harzquer- und Brocken- sowie der Selketalbahn ist mit der 8,9 Kilometer langen Erweiterung, die Bad Suderode und Quedlinburg-Quarmbeck anbindet, nun auf 140 Kilometer angewachsen. Ab Juni wird es nunmehr möglich sein durchgehende Dampfzüge von Quedlinburg bis hinauf zum Brocken anzubieten. Nach gerade einmal einem Jahr Bauzeit, erster Spatenstich war am 18.04.2005, konnte die Strecke nunmehr feierlich übergeben werden.
Grund genug für die Harzer Schmalspurbahnen GmbH die ersten beiden Sonderzüge in Quedlinburg gebührend zu empfangen. Gegen 19:30 Uhr durchfuhr der Nostalgiezug der HSB ein Lichtermeer aus Bengalischen Feuern. Bei Ankunft am Bahnsteig erhellte ein spektakuläres Feuerwerk den Himmel über der Kulturerbestadt Quedlinburg. Doch schon im Vorfeld fanden auf den Bahnhofsgeländen von Gernrode und Quedlinburg Veranstaltungen mit Fahrzeug-Ausstellungen und vielem mehr statt. Tausende Besucher halfen mit, diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis in der Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen zu machen.
Spekulieren dürften wohl schon die Eisenbahnfans auf eine eventuelle Begegnung zweier Dampfzüge zwischen der Schmalspurbahn und der Normalspurbahn. Im Bereich Quedlinburg verlaufen die Gleise ja parallel, so dass es zu interessanten Begegnungen kommen kann.
Die Fotos zeigen den Eröffnungszug mit den beiden Mallets 99 5901 un 99 5902. Wünschen wir der HSB viel Erfolg mit der Neubaustrecke (Dampflok015, Holger Mühlbach, Kai Michael Neuhold, Thomas Splittgerber, 06.03.06).

Mitteldeutsche Zeitung: Harzer Schmalspurbahn fährt jetzt bis nach Quedlinburg

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8,5 Kilometer lange Neubaustrecke wird in Betrieb genommen – Prominente Gäste

Quedlinburg/dpa. Jungfernfahrt der Harzer Schmalspurbahnen: Zischend und prustend zuckelten am Samstag die festlich geschmückten Mallet-Loks 99 5901 und 99 5902 aus dem Jahre 1897 mit acht ebenso alten Wagen eines Oldtimer-Zuges erstmals über neue Gleise im Ostharz. Unter Volldampf wurde die 8,5 Kilometer lange Neubaustrecke der Selketalbahn zwischen Gernrode und der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg in Betrieb genommen. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer und Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (beide CDU) gehörten zu den prominenten Gästen.
Mit der Verlängerung der nun 60 Kilometer langen Selketalbahn, die 1887 als «Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn» ihren Betrieb aufnahm, erweitert sich das einen Meter breite Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) auf …

Mitteldeutsche Zeitung: Harzbahn nun in Quedlinburg

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Am Sonnabend wird Streckenverlängerung freigegeben – MZ bringt Extrablatt heraus

Quedlinburg/MZ/dlo. Mit Bahnhofsfesten in Quedlinburg und Gernrode wird am Sonnabend die Freigabe des neuen neun Kilometer langen Abschnittes der Selketalbahn gefeiert. Wenn sich um 17 Uhr der Premierenzug in Gernrode in Bewegung setzt, wird Geschichte geschrieben. Denn der 6,5 Millionen Euro teure Neubau einer Bahntrasse mit einer Spurweite von einem Meter ist europaweit einmalig.
Das Netz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wächst mit der Erweiterung auf 140 Kilometer und bleibt laut HSB das längste einer Schmalspurbahn mit täglichen Regelbetrieb in Europa. Zugleich wird die seit Jahren angestrebte Anbindung der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg an das Schmalspurnetz Realität. Vor Ort erhofft man sich vor allem einen Schub für den Tourismus, denn so werden Dampffahrten direkt auf den Brocken möglich. Allerdings frühestens ab 26. Juni, denn erst dann wird nach dem Komplettieren der Sicherungstechnik der fahrplanmäßige Verkehr aufgenommen.
Die Bahnhofsfeste beginnen um 13 Uhr. Bis zur Abfahrt des Premierenzuges, dem 17.20 Uhr ein zweiter Sonderzug folgt, sind in Gernrode eine Lokausstellung und Bühnenprogramm geplant. In Quedlinburg wird die Ankunft gegen 19.40 Uhr mit einem …

Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB): Eröffnung Gernrode – Quedlinburg

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Am 4. März wird der offizielle Startschuss für die Eröffnungsfahrt auf der 8,5 km langen Neubaustrecke von Gernrode nach Quedlinburgerfolgen, bevor am 26.Juni der fahrplanmäßige Regelzugbetrieb aufgenommen werden kann. Nach nur einem knappen Jahr Bauzeit wird die vom Land Sachsen-Anhalt mit 6,5 Mio. geförderte Verlängerung der Selketalbahn damit feierlich eröffnet. Das dann mehr als 140 km umfassende Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen soll mit der neuen Anbindung der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg der gesamten Nordharzregion vor allem in touristischer Hinsicht neue Impulse geben.
Die Einmaligkeit und besondere Bedeutung dieser Ereignisse soll auch für alle Gäste eine besondere Würdigung erfahren. Am 4. März beginnen bereits um 13.00 Uhr an den Bahnhöfen in Gernrode und Quedlinburg Bahnhofsfeste mit bunten Programmen für die ganze Familie. Bis in den späten Abend hinein sorgen Pendelbusse für einen Transfer zwischen beiden Veranstaltungsorten.
Am Abend starten zwei dampfbespannte Sonderzüge von Gernrode nach Quedlinburg. Unterwegs gibt es zwei interessante Fotohalte mit Scheinanfahrten. Die Stellen sind für Foto- und Filmaufnahmen gut ausgeleuchtet. Der erste Halt wird in Bad Suderode eingelegt – hier begrüßt der Bürgermeister die Gäste des ersten Zuges der Harzer Schmalspurbahnen in seinem Ort.
In Quedlinburg wird der 1. Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen durch eine Feuerstrecke hindurch in den Bahnhof geleitet. Eine Licht- und Lasershow stimmt die Gäste vor Ort auf dieses Ereignis ein. Mit einem großen, bunten Feuerwerk über dem Bahnhof der Welterbestadt wird der Premierensonderzug dann begrüßt.
Um 20.00 Uhr startet erstmals von Quedlinburg aus ein Sonderzug in das Selketal nach Gernrode und zurück (Rückankunft gegen 21.00 Uhr).
Einen Überblick über den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte dem pdf-File (Pressemeldung HSB, 17.02.06).

LOK Report: Schneeschleuder im Harz

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Auch im Harz gibt es momentan große Schneemengen und die Reisezüge auf der Brockenbahn enden derzeit in Schierke. Doch Hilfe ist für die Harzer Schmalspurbahnen in Sicht. Mit Verspätung traf am 09.02.06 die neue Schneeschleuder 99-09-82 per Tieflader in Wernigerode ein. Das Aggregat wurde auf dem Fahrwerk eines 1991 vom damaligen RAW Meiningen gelieferten Schneepfluges von einer schweizer Firma aufgebaut.
Am 12.2.06 setzte das Fahrzeug im Rahmen einer Probefahrt dort an, wo die vorhandene Technik bisher kapitulieren mußte und der Bahnhof Brocken wurde nach Durchstich einer 3 Meter hohen Schneewand am Mittag erreicht.

Volksstimme: Eis, Schneechaos und Hochwasser

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/
sachsen_anhalt/
?sid=156716b039ad0185b8acc9c9ea8afc7a&em_cnt=36028

…

Schwer zu kämpfen hatten am Morgen die Mitarbeiter der Harzer Schmalspurbahnen an der Bahnstrecke zum Brocken. Die frühen Züge fi elen aus. Nach stundenlangen Mühen gab es schließlich freie Fahrt bis Schierke. Schneeverwehungen bis zu drei Metern Höhe und anhaltender orkan artiger Wind, der bis zu 120 Stundenkilometer erreichte, machten dann die Arbeit mit Schienen-Schneepfl ug und Bagger unwirksam. Eben freigelegte Gleise wurden in Windeseile zugeweht. Nach stundenlangen Bemühungen wurde gegen 12 Uhr entschieden : Die Brockenbahn fährt an diesem Tag nicht mehr.
…

Mitteldeutsche Zeitung: Mit Volldampf auf den Brockengipfel

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Historische Technik gibt Lokführer und Heizer eine Zukunft
von Katrin Löwe, 30.12.05, 17:33h, aktualisiert 30.12.05, 22:18h

Wernigerode/MZ. Minus zehn Grad herrschen auf dem Brocken, es liegen 1,40 Meter Schnee. Kalt bläst der Wind dort oben. Jens Grimmecke und André Aurich aber macht der Frost nichts aus. Wenn es jemand warm hat, sind sie es: Lokführer und Heizer in einer Dampflok der Harzer Schmalspurbahnen (HSB).
Langsam zieht die Lok ihre Wagen von Wernigerode zum 891 Meter höher gelegenen Brockenbahnhof. Während Grimmecke per Lokpfeife dafür sorgt, dass der 60 Tonnen schwere Riese vor Bahnübergängen zu hören ist, schaufelt Aurich unermüdlich Kohle in die Feuerluke, aus der ihm die Hitze entgegenschlägt. Zwei bis drei Tonnen täglich bewegt er mit seiner Schaufel, „je nachdem, wie schwer der Zug ist“. Der Blick auf die Dampfdruckanzeige verrät, wann neue Kohle ins Feuer muss. 24 Kubikmeter Wasser – aufgeheizt zu 300 bis 450 Grad heißem Dampf – wird die Lok am Tagesende verbraucht haben. Nur Augenblicke hat der Heizer Zeit für den Blick in die …