Weißeritztalbahn Wir machen Dampf!!! Aufruf zur Mahnwache am Sonntag, dem 14.06.2009, um 10.00 Uhr in Kipsdorf am Bahnhof

http://www.weisseritztalbahn.de/

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Fordern Sie mit uns gemeinsam den sofortigen Beginn des Wiederaufbaus des zweiten Bauabschnittes der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf!

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Trotz vielfältiger Versprechungen der Verantwortlichen tauchen auch hier immer neue bürokratische Hürden auf, die zu weiteren Verzögerungen des Planungs- und Baubeginns führen werden. Das ist für uns nicht mehr hinnehmbar!

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Mit Ihrem Erscheinen zu dieser Mahnwache bekunden Sie Ihren Willen für einen vollständigen Wiederaufbau der von der Flut 2002 zerstörten Weißeritztalbahn und für die Sicherung von Arbeitsplätzen in unserer Region.

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Informieren Sie auch Freunde und Verwandte, den Nachbarn, einfach alle Mitbürger und Mitbürgerinnen.

Ortschaftsrat Kipsdorf
IG Weißeritztalbahn e.V.
Wieland Büttner (Freital)

VSW: Neubau der Schmalspurdampflok I K Nr. 54 vor Fertigstellung

http://www.lok-report.de/

Nach nur vier Monaten Montagezeit steht der Nachbau der ersten sächsischen Schmalspurdampflok kurz vor der Vollendung. Davon konnte sich der Auftraggeber, der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB), heute im Dampflokwerk Meiningen überzeugen. „Es ist beeindruckend, wie aus über 4.400 Einzelteilen tatsächlich eine Lok entsteht. Hier haben die rund 80 sächsischen Firmen, die sich daran beteiligt haben, gute Arbeit geleistet“, so das Fazit des Vereinsvorsitzenden Dr. Andreas Winkler. Er dankte zugleich dem Dampflokwerk Meiningen dafür, dass es diese Herausforderung so hervorragend gemeistert hat. „Es war für uns alle eine Premiere. Ohne detaillierte historische Vorlagen ist dieser Neubau eine wirkliche Meisterleistung“, betonte Winkler.
Die Montage befinde sich nach Angaben des Dampflokwerkes auf der Zielgeraden. „Wir gehen davon aus, dass die Lok in den nächsten Wochen fertiggestellt ist. Ab 29. Juni präsentieren wir sie dann den Sachsen und ihren Gästen“, so der Vereinsvorsitzende. Dazu werde man eine Woche lang mit der I K auf einem Tieflader durch den Freistaat touren und in mindestens zehn Städten Halt machen. „Wir starten am 29. Juni in Dresden. Dazu erwarten wir auch den Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich. Die Lok wird dann alle Regionen des Landes durchfahren. Großes Finale ist am 4. Juli in Radebeul. Dort dampft sie dann erstmals auf der Schiene“, sagte Winkler. An jeder Station werde die I K mit einem Fest begrüßt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind (genaue Tourdaten als Anlage bzw. unter www.ssb-sachsen.de).
Möglich wurde der Bau der I K Nr. 54 allein durch Sach- und Geldspenden im Gesamtwert von über 788.000 Euro sowie viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Die Bauteile entstanden mehrheitlich bei namhaften sächsischen Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen unter Mitarbeit vieler Auszubildender. An dem Projekt wird seit dem Jubiläum „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen“ im Jahr 2006 gearbeitet. Die Fertigstellung im Jahr des 200. Geburtstages von Richard Hartmann, der in Chemnitz die erste sächsische Schmalspurdampflok gebaut hatte, ist die dazu perfekt passende Ehrung.
Zukünftiger Betreiber der I K Nr. 54 wird der Verein IG Preßnitztalbahn e.V. Dazu wurde bereits im April ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Damit ist Jöhstadt ab Sommer 2009 der Heimatbahnhof der Dampflok. Der Verein übernimmt dann auch die Organisation des Einsatzes der Lok in ganz Deutschland.
Unterwegs sein soll die Lok zukünftig als Gastfahrzeug auf Strecken in und außerhalb Sachsens oder auch als Werbeträger auf Messen oder Schaustück in Museen. Ziel ist es, über den Fahreinsatz und die Ausstellungen einen breiten Besucherkreis für Sachsens Schmalspurbahnen zu begeistern und zu einem Besuch ins Erzgebirge, ins Elbland, das Zittauer Gebirge oder in die Lausitz einzuladen. Damit würde nicht zuletzt die sächsische Wirtschaft deutlich gestärkt (Pressemeldung Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. – VSW, 16.05.09).

Leipziger Messe: Großpräsentation der Dampfbahn-Route Sächsische Schmalspurbahnen

http://www.lok-report.de/

Das neue Projekt Dampfbahn-Route der Sächsischen Schmalspurbahnen wird zur modell-hobby-spiel für Aufsehen sorgen: Hierbei geht es um eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades des wohl vielseitigsten „Dampfbahn-Paradieses“, des Freistaates Sachsen, über die Landesgrenzen hinaus.
Das aus über 40 Kooperationspartnern bestehende gesamtsächsische Marketingdach wird neben einem eigenen Messestand um eine Modellanlage zu gleichem Thema sowie um zwei Originallokomotiven bereichert, die einen nicht zu übersehenden Blickfang bieten.
Dabei handelt es sich um die Legende der Sächsischen Schmalspurbahnen, die wiedererstandene I K. Die in diesem Jahre aus Spendengeldern neu aufgebaute Lok von 1881 gilt als Symbol aller Dampfbahn-Partner in Sachsen. Neben dieser Maschine wird der Messebesucher auch die 99 715 der Preßnitztalbahn sehen. Diese „letzte sächsische“ Lokomotive ist auch als VI K bekannt. Somit wird der Bogen über 6 verschiedene Lokgattungen gespannt.
Die modell-hobby-spiel, Ausstellung für Modellbau, Modelleisenbahn, kreatives Gestalten und Spiel findet vom 2. bis 4. Oktober 2009 in Leipzig statt (Pressemeldung Leipziger Messe, 14.05.09).

Leipziger Messe: Betriebsfähige Dampflokomotive der Preßnitztalbahn auf der Messe
Zur diesjährigen Messe „modell-hobby-spiel“ präsentiert sich der Verein IG Preßnitztalbahn e.V. wieder mit einer originalen und betriebsfähigen Dampflokomotive der Preßnitztalbahn, einer 750-mm-Schmalspurbahn im Erzgebirge, die seit der Wende wiederaufgebaut als Museumseisenbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt betrieben wird.
Die Lok 99 1715-4 ist eine Schmalspurdampflokomotive der Gattung VI K. Sie ist als eine von nur noch vier existierenden Maschinen dieser Art wichtiger Zeitzeuge der sächsischen Schmalspurbahngeschichte. 1974 gelangte sie – als nicht mehr betriebsfähige Denkmallokomotive – nach Radebeul Ost. Bis 1991 stand sie vor dem Museumszug der Deutschen Reichsbahn (DR). Einer Reihe Eisenbahnfreunden aus dem Raum Dresden gelang es, das die Dampflok nach der Wende ihre Heimat Sachsen nicht verlassen musste. Jene Eisenbahnenthusiasten schlossen sich zur „GbR 99 715 Wilsdruff“ zusammen und konnten die Lok von der DR erwerben.
Nach verschiedenen Zwischenstationen der Unterbringung, gelangte das Dampfross 2002 in das Dampflokwerk nach Meiningen. Auf der Grundlage eines Leihvertrages mit dem damaligen Betreiber der Schmalspurbahnen in Radebeul-Ost und Freital-Hainsberg erhielt sie bei den Thüringer Dampflokspezialisten eine betriebsfähige Aufarbeitung. Nur kurze Zeit später wurde die 99 715 zur Preßnitztalbahn umstationiert. Hier ist sie seit dem August 2004 als Leihgabe regelmäßig vor den Personen- und Güterzügen der Museumsbahn Steinbach-Jöhstadt im Einsatz zu erleben und wird von den aktiven Vereinsmitgliedern gehegt und gepflegt (Pressemeldung Leipziger Messe, 14.05.09).

Dresdner Parkeisenbahn: Start in die neue Saison, aus dresden-fernsehen

http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?
ID=6772&showNews=432542

Heute startet die Dresdner Parkeisenbahn in ihre diesjährige, die nunmehr 60. Saison. Die offizielle Eröffnung der Fahrsaison erfolgt um 12.00 Uhr am Bahnhof Straßburger Platz.
Der Direktor der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen Dr. Christian Striefler, Vertreter der Landeshauptstadt Dresden und der Landesbevollmächtigte der Bahnaufsicht geben die Strecke frei und laden zur ersten Rundfahrt ein. Hier erfolgt auch die Ernennung der neu ausgebildeten Assistenten des Bahnbetriebes.
Ab 13.00 Uhr beginnt der normale Fahrbetrieb bis 18:00 Uhr und das Maskottchen der Bahn, der Parkolino, wird mit seinen Freunden auch ein paar Runden drehen.
Die Partner im Großen Garten haben sich auch diesmal viel einfallen lassen. So wird um 15:00 Uhr in der …

Weißeritztalbahn mit Osterhasenexpress, aus Bild.de

http://www.bild.de/BILD/regional/dresden/dpa/
2009/04/13/
weisseritztalbahn-mit-osterhasenexpress.html

Montag, 13. April 2009, 10:53 Uhr

Dresden/Freital (dpa/sn) – Im Weißeritztal ist heute ein Osterhasenexpress unterwegs. In insgesamt vier Zügen macht sich der Osterhase in der Weißeritztalbahn mit großen und kleinen Fahrgästen auf den Weg zum Osterschatz. Die Züge fahren vormittags und nachmittags jeweils ab Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. Gleichzeitig ist das Tal der Roten Weißeritz Schauplatz des Frühlingsfestes im Seifersdorfer Mühlenhof. Der Ausflug mit dem Osterhasen kostet Erwachsene …

Chemnitz: Ostern bei der Parkeisenbahn, aus Kanal 8

http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1770&
showNews=407245

Vier Tage Osterspaß verspricht die Parkeisenbahn ihren großen und kleinen Besuchern.

Dabei wird die Fahrt durch’s Grün sprichwörtlich versüßt, allein morgen werden ab 9.00 Uhr über 2.000 Schokoladenosterhasen verteilt. Über jede Menge Aufmerksamkeit freuen sich auch die lebenden Langohren aus dem Chemnitzer Tierpark, Streicheleinheiten inklusive.
Neben den allseits beliebten Parkbahnfahrten gehören auch Mitfahrten im Lokführerstand und Draisinefahrten mit zum Angebot. Auf ihre Kosten kommen außerdem auch alle Freunde der Gartenbahn bei Vorführungen auf der 200 qm großen Anlage. Der Samstagnachmittag ist ab 13.00 Uhr der Fantasiewelt gewidmet, denn dann gibt es wieder die bekannten Märchenerzählfahrten.
Sonntag und Montag starten die Züge jeweils …

Dresdner Parkeisenbahn fährt auf neuen Gleisen, aus Bild.de

http://www.bild.de/BILD/regional/dresden/dpa/
2009/04/09/
dresdner-parkeisenbahn-faehrt-auf-neuen-gleisen.html

Dresden (dpa/sn) – Die Dresdner Parkeisenbahn hat pünktlich zur Eröffnung der Saison einen weiteren Streckenabschnitt mit neuen Gleisen in Betrieb genommen. Auf 355 Metern Länge seien zwischen den Bahnhöfen Karcherallee und Hauptallee verschlissene Holzschwellen durch Betonschwellen ersetzt worden, teilte der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement am Donnerstag mit. Die Modernisierung habe rund …

Sonderzug auf der Weißeritztalbahn – Samstag 25. April 2009

http://www.verkehrswesen.tu-cottbus.de

Mit freundlicher Empfehlung, an alle Interessenten gerichtet+weiterleiten,
Hans-Christoph Thiel
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Sehr geehrte Damen und Herren,

nach den geführten Wanderungen im vergangenen Jahr entlang und auf den
Baustellen (www.eisenbahn.tu-cottbus.de/~thiel/2008_HKa.html) der nach dem
Hochwasser 2002 wieder aufgebauten Weißeritztalbahn Freital-Hainsberg –
Dippoldiswalde (der Streckenteil bis Kurort Kipsdorf ruht immer noch) lädt
die Professur Eisenbahnwesen der BTU Cottbus interessierte Bahnfans,
Eisenbahn-Ingenieure, Verkehrsgeschichtler, … (und deren Familienangehörige,
Freunde) am

Samstag, 25. April 2009

zur Mitfahrt im Sonderzug ein. Es wird keinesfalls zügig zugehen, es bleibt
genügend Zeit an den Stationen die Bahngeschichte und die neue Bau- und
Verkehrstechnik vorzustellen. Mit Bustransfer wird Kurort Kipsdorf erreicht,
um das Empfangsgebäude mit seinem kleinen Bahnmuseum zu besuchen. Bitte
beachten Sie, dass aus technischen Gründen der Zug von einer Diesellok
gezogen wird. Es gibt allerdings reichlich Gelegenheit, Dampfzüge bei
Kreuzungen und Überholungen in voller Aktion zu erleben. Vsl. Fahrplan und
Mitfahrbedingungen siehe Anhang.

Teilnahme nur mit verbindlicher Anmeldung bis 17.04.09 möglich! Der aktuelle
Fahrplan wird in den nächsten Tagen unter
www.eisenbahn.tu-cottbus.de/~thiel/2009_HKa.html im Internet vorgehalten!
Änderungen vorbehalten.

Mit freundlichem Gruß
Hans-Christoph Thiel

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Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus
Lehrstuhl Eisenbahn- und Straßenwesen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hans-Christoph Thiel
Sitz: Konrad-Wachsmann-Allee 4, Lehrgebäude 2B Raum 0.24
Hausanschrift: Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046 Cottbus
Postanschrift: Postfach 101344, 03013 Cottbus
Tel. +49 355 69-2111, Fax -3739, Mobil +49 177 2417089
www.verkehrswesen.tu-cottbus.de

VSSB: Jöhstadt wird Heimatbahnhof der I K Nr. 54

http://www.lok-report.de/

Anlässlich des heutigen Andampfens 2009 in Schönheide haben der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) und die IG Preßnitztalbahn e.V. den Betreibervertrag für die sächsische I K Nr. 54 unterzeichnet. Damit ist Jöhstadt zukünftig der Standort, wo die Schmalspurdampflok ab Sommer 2009 stationiert ist. Der Verein übernimmt gleichzeitig die Organisation des Einsatzes der Lok bei anderen Bahnen oder Vereinen.
Dr. Andreas Winkler, Vereinsvorsitzender des VSSB: „In der IG Preßnitztalbahn haben wir einen leistungsstarken Partner gefunden, der über jahrelange Erfahrungen in der Vereinsarbeit und beim Betrieb von Schmalspurbahnen verfügt. In Verbindung mit dem Know-how als Eisenbahnverkehrsunternehmen und Logistikdienstleister überzeugte uns die IG. Ich bin sicher, dass unsere I K dort bestens aufgehoben ist und damit eine gute Startbasis für ihren Einsatz auf vielen Strecken findet.“
Mario Böhme, Vorsitzender der IG Preßnitztalbahn e.V.: „Wir freuen uns, diese Aufgabe übertragen bekommen zu haben. Mit dem Vertrag übernehmen wir eine große Verantwortung für ein einzigartiges Stück sächsische Technikgeschichte. Das betrifft zum einen die fachgerechte Wartung und Pflege, aber auch den vielfältigste Interessen und Wünsche berücksichtigenden Einsatz der Lok auf allen Strecken in Sachsen, aber auch darüber hinaus. Unser in über 20 Jahren Vereinsarbeit erworbenes Wissen und Können ist dafür ein idealer Begleiter. Wir laden alle sächsischen Bahnen und Vereine ein, gemeinsam mit uns und dem VSSB die I K den Sachsen und ihren Gästen zu präsentieren.“
Entstanden ist die I K Nr. 54 aus Sach- und Geldspenden im Gesamtwert von über 785.000 Euro. Die Bauzeit betrug drei Jahre, vom Festjahr „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen“ im Jahr 2006 bis zum 200. Geburtstag von Richard Hartmann im Jahr 2009. Das Projekt wurde komplett ehrenamtlich und unter Mitwirkung aller sächsischen Schmalspurbahnen und Vereine realisiert. Wichtige Bauteile entstanden bei namhaften sächsischen Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen sowie unter Mitarbeit vieler Auszubildender.
Zum Einsatz kommen kann die I K Nr. 54 zukünftig als Gastfahrzeug auf Strecken in und außerhalb Sachsens oder auch als Werbeträger auf Messen oder Schaustück in Museen. Ziel ist es, über den Fahreinsatz und die Ausstellungen einen breiten Besucherkreis für Sachsens Schmalspurbahnen zu begeistern und zu einem Besuch ins Erzgebirge, ins Elbland, das Zittauer Gebirge oder in die Lausitz einzuladen (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., 03.04.09).

VSSB: Eröffnung des Schmalspurbahnjahres 2009

http://www.lok-report.de/

Beim Gewinner des „Claus-Köpcke-Preises 2008“, der Museumsbahn Schönheide, wurde heute im Rahmen des traditionellen „Andampfens“ die neue Schmalspurbahnsaison eingeläutet.
Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Ausweitung der touristischen Angebote links und rechts neben den sächsischen Schmalspurbahnen. Bodo Finger, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) und stellvertretender Vorsitzender des Vereines zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) betonte in seiner Eröffnungsrede das enorme Potenzial Sachsens auf diesem Gebiet. „Wenn alle Partner an einem Strang ziehen und wir es schaffen, attraktive Pakete zu schnüren, wird Sachsen für Gäste aus nah und fern ein noch anziehenderes Reiseziel.“ Finger betonte, dass der Tourismus gerade in den ländlichen Regionen zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen gehöre. „Mit unserer reizvollen Naturlandschaft, einem einzigartigen kulturellen Erbe und regionalen Spezialitäten haben wir viel zu bieten. Um diesen Schatz zu heben, kann die neue Dampfbahn-Route „Sächsische Schmalspurbahnen“ einen wichtigen Beitrag leisten“, so Finger
Die Dampfbahn-Route, die zum Andampfen 2008 erstmals präsentiert wurde, konnte bereits 35 Partner gewinnen. Sachsenweit sind 55 Stationen in Planung, die ab dem Frühjahr eingeweiht werden. „Die vielen Akteure unter einem Dach zu bündeln, ist eine Mammutaufgabe, die sich im Ergebnis aber lohnen wird. Wir sind dankbar, dass auch der Freistaat Sachsen das Projekt intensiv unterstützt“, sagte der VSSB-Vorsitzende Dr. Andreas Winkler.
2009 steht außerdem ganz im Zeichen Richard Hartmanns, der vor 200 Jahren geboren wurde und in Chemnitz die erste sächsische Schmalspurdampflok baute. Ihm zu Ehren finden zahlreiche Veranstaltungen statt.
Symbolisches Geburtstagsgeschenk und gleichzeitig neuer Botschafter der Dampfbahn-Route „Sächsische Schmalspurbahnen“ wird der Nachbau der ersten Schmalspurdampflok, der I K Nr. 54. „Derzeit sind alle Teile im Dampflokwerk Meiningen zur Endmontage. Wir sind zuversichtlich, dass die Lok im Sommer das erste Mal auf Sachsens Gleisen dampfen kann“, so Winkler.
Die I K Nr. 54 ist deutschlandweit die einzige aus Spenden finanzierte neu gebaute Lok. „Mehr als 80 Firmen der sächsischen Metall- und Elektroindustrie haben sich mit verschiedenen Einzelteilen beteiligt. Geldspenden kommen aus aller Welt. Die I K ist ein Gemeinschaftsprojekt, das unser wirtschaftliches Know-how mit einem starken Bewusstsein für Industriegeschichte in ganz besonderer Weise verbindet“, erläuterte Winkler.
Vorgestellt wurden zudem die Veranstaltungsangebote in diesem Jahr. Besondere Höhepunkte sind Festivals auf der Preßnitztalbahn (30.05.-02.06.), der Döllnitzbahn (12.-14.06.), der Weißeritztalbahn (18./19.07.), der Zittauer Schmalspurbahn (3. „Historik Mobil“ vom 31.07.-02.08.), zum 200. Geburtstag von Richard Hartmann in Chemnitz (20.-23.08.), zum 125-jährigen Streckenjubiläum der Lößnitzgrundbahn (12./13.09.) und in Schönheide und Carlsfeld (03./04.10.) sowie die Präsentation auf der Messe Modell & Hobby in Leipzig vom 01.-04.10 (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., 03.04.09).