Schmale Spur – Großes Jubiläum: 130 Jahre Dampf im Rabenauer Grund Am dritten Juli-Wochenende lädt die Weißeritztalbahn zum Festival

www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de

„Zum 130sten Geburtstag legen wir in diesem Jahr noch eine Schippe drauf“, unterstrich Gabriele Clauss, Marketingleiterin des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) heute in Freital bei der Vorstellung des Programms zum Schmalspurbahn- Festival auf der Weißeritztalbahn. „Für Deutschlands dienstälteste Schmalspurbahn haben die Sächsische Dampfeisenbahn, die IG Weißeritztalbahn, viele Partner und wir ein buntes Programm gestaltet. Wir möchten ein Fest für die ganze Familie anbieten.“ Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen vier Jahren mit jeweils 8.000 bis 11.000 Besuchern erwarten die Veranstalter auch 2013 regen Betrieb auf und rund um die schmale Spur. In diesem Jahr steht das Festwochenende am 20. und 21. Juli ganz unter dem Motto „130 Jahre Weißeritztalbahn“. Den Besuchern bieten sich zwei abwechslungsreiche Tage entlang der 15 Kilometer langen Strecke: Einige Züge sind mit historischen Wagengarnituren unterwegs. „Insgesamt stehen am gesamten Festwochenende vier Lokomotiven unter Dampf: Je zwei Loks der Gattungen IV K und VII K ziehen die Wagen durch den Rabenauer Grund“, ergänzte Mirko Froß, stellvertretender Betriebsleiter der SDG. Die Züge pendeln zwischen den Veranstaltungsorten Freital-Hainsberg, Freital-Coßmannsdorf, Spechtritz, Seifersdorf, Malter und Dippoldiswalde. Start des Festivals ist am Sonnabend um 10.00 Uhr auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg. Dann heißt es Einsteigen und sich auf die 750 mm breite Spur begeben, beispielsweise im Cabrio- Wagen, der Platz für 30 Fahrgäste bietet. „In diesem Jahr fahren die Old Boys aus Tschechien erstmals in vier Zügen mit“, erläuterte Gabriele Clauss. „So kommen die Besucher mit Dixie und Dampf von Station zu Station.“ An vielen Bahnhöfen und Haltepunkten laden Angebote zum Aussteigen und Verweilen ein. So ist das Gelände am Hainsberger Bahnhof Drehund Angelpunkt des Festivals. Am Samstagnachmittag steht hier Achim Mentzel auf der Bühne, am Sonntag Peter Tschernig. Zusätzlich sorgen die „Poisentaler Blasmusikanten“, „Charlies Mannen“ und die „Draufgänger Guggis“ für Stimmung. Kinder kommen bei Ballonmodellage, Kinderschminken und dem Spielebahnhof auf ihre Kosten. Ein Blick in den Festflyer lässt ahnen, dass die Besucher auch entlang der Strecke die Qual der Wahl haben: • Die Grillweltmeister laden in Freital-Coßmannsdorf zum Barbecue in den Weißeritzpark. • Die jüngsten Gäste können in Spechtritz Lamas hautnah erleben und in Seifersdorf eine kleine Präsentation von Eisenbahnfahrzeugen für einen längeren Stopp nutzen. • An der Endstation in Dippoldiswalde herrscht an beiden Festtagen buntes Markttreiben, umrahmt vom Kinderfest und musikalischer Unterhaltung • Eine geführte Wanderung von Spechtritz zur Talsperre Malter am Sonntag um 12.45 Uhr lässt den Erholungssuchenden Neues entdecken. „Nach dem Juni-Hochwasser sind noch nicht alle Wege wieder passierbar, aber für die Wanderung hat die Gästeführerin eine wunderbare Alternative gefunden“, sagte Gabriele Clauss. „Ein besonderer Höhepunkt ist in diesem Jahr natürlich auch der Geburtstag der Talsperre Malter. Konzerte, Partys und Events rund um den See laden zum Ausflug ein und die Schmalspurbahn bringt alle Besucher sicher hin und auch wieder zurück.“ Neben dem traditionellen Zug zum Höhenfeuerwerk am Samstagabend hat der VVO über das gesamte Festwochenende zusätzlich 30 Züge bestellt, die auch die Nachtschwärmer ab Malter wieder nach Hause fahren. „So ist das Fest besonders auch in diesem Jahr ein Angebot für alle: Vom Partygänger bis zur Familie“, unterstreicht Mirko Froß. „Darum fahren auch in diesem Jahr Kinder in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.“ Anreisetipps zum Festgelände Das Festgelände am Bahnhof Freital-Hainsberg erreichen Sie mit der Regionalbahn RB 30 und der S-Bahn-Linie S 3 aus Richtung Dresden, Chemnitz und Tharandt. Darüber hinaus wird der Bahnhof von der Freitaler Stadtbuslinie A und der Regionalbuslinie 348 angefahren. Programm-Infos auf einen Blick Das komplette Programm sowie die Anreisetipps gibt es im Flyer zum Schmalspurbahn-Festival, der kostenfrei bei der SDG, beim VVO und im Internet unter www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Mirko Froß Christian Schlemper Leiter Infrastruktur Pressesprecher SDG VVO Telefon: 035207/89 29-0 Telefon: 0351/852 65 12 Internet: www.weisseritztalbahn.com Internet: www.vvo-online.de

Bahnhofsfest in #Rittersgrün: Buddelflaschen verzücken Besucher Nach einer Durststrecke feierten Hunderte ausgelassen im Museumsgelände mit ihren Vereinen. , aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/Bahnhofsfest-in-Rittersgruen-Buddelflaschen-verzuecken-Besucher-artikel8426725.php

#Rittersgrün. Zwei Jahre ist es her, da lag das #Bahnhofsfest in Rittersgrün am Boden. Doch diese Zeit ist vorbei. Das Bahnhofsfest in Rittersgrün lebt – und zwar durch das große Engagement von vier Vereinen, die nicht nur miteinander feiern, sondern auch gemeinsam die Finanzierung schultern. Neben den Hausherren, dem Verein #sächsische #Schmalspurbahn-Museum Rittersgrün, packten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Schützenvereins mit an. Den großen Hut allerdings hatte der FSV 07 auf. „Unsere Fußballer und unsere Faustballer bringen sich hier stark mit ein“, sagt FSV-Vorsitzender Arnfried Schneider. Zirka 30 Helfer sorgten dafür, dass das Fest reibungslos über die Bühne gehen konnte. Mit Skispringer Richard Freitag, Skisprung-Erfolgstrainer Joachim Winterlich und Bobanschieberin Stefanie Schneider hatte das Fest prominente Sportler zu Gast. „Man darf nicht vergessen, dass alles etwas kostet: …

Im #Zug ohne jede Eile: Entdeckungen im #Zittauer Gebirge, aus Stern.de

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Sandsteinfelsen, romantische Burgruinen und eine Schmalspurbahn: Nur auf den ersten Blick steht der Naturpark #Zittauer Gebirge im Schatten der #Sächsischen Schweiz. Ein Besuch im kleinsten Mittelgebirge Deutschlands. … Auch Sandsteinfelsen, romantische Burgruinen und eine seit 120 Jahren durch die Region #dampfende #Schmalspurbahn zählen zu den Attraktionen. „Mit #Dampf durchs Gebirge“ lautet das Motto der Bahn. Los geht es direkt unterhalb des Berges #Oybin. Schon seit 1890 dampft die kleine Eisenbahn auf #750 Millimeter #schmaler Spur durch die Landschaft und verbindet Oybin, #Jonsdorf und #Zittau. Der erste Betreiber der Bahn war die #Zittau-Oybin-Jonsdorfer-Eisenbahngesellschaft, die sich #ZOJE abkürzte. Der Volksmund deutete die Kurzform treffend in „Zug ohne jede Eile“ um. Damals wie heute zuckeln die grünen Wagenschlangen gemächlich durchs Gebirge. Am besten lässt sich die denkmalgeschützte Altstadt von Zittau mit ihren schönen Bürger- und Handelshäusern auf dem Denkmal- und Kulturpfad erkunden, der …

#Weißeritztalbahn fährt wieder, aus T-Online.de

http://www.t-online.de/regionales/id_63860600/weisseritztalbahn-faehrt-wieder.html Deutschlands dienstälteste öffentliche #Schmalspurbahn, die #Weißeritztalbahn, fährt wieder. Die historischen #Lokomotiven stehen nach Beseitigung der Hochwasserschäden ab Samstag wieder unter #Dampf, wie Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (#SDG) und Verkehrsverbund Oberelbe (#VVO) am Freitag in Dresden mitteilten. Nach zweiwöchiger Zwangspause rolle der Verkehr wieder durch den Rabenauer Grund und planmäßig zwischen #Freital-Hainsberg und #Dippoldiswalde. Auf der Strecke mussten in den vergangenen Tagen Schwemmgut beseitigt und das Gleisbett auf einer Länge von 200 Metern wieder aufgebaut werden. Die Rote Weißeritz hatte die Gleise unterspült und den Schotter mitgerissen, wie …

Hochwasserschäden an der Preßnitztalbahn

http://www.lok-report.de/ rgangenen Sonnabend bis zum Montag haben entlang des Jöhstädter Schwarzwassers und der Preßnitz zu starkem Hochwasser geführt. Das Schwarzwasser tranportierte bis zur 20fachen Menge Wasser im Vergleich zur Normalmenge. Der Eisenbahnbetrieb auf der Museumsbahn wurde vorsorglich am Sonntag, 2. Juni, um 14 Uhr eingestellt und die Strecke gesperrt. In kürzester Zeit war der Flusspegel bis 15 Uhr soweit angestiegen, dass es durch das starke Hochwasser an den Bahnanlagen der Preßnitztalbahn an mehreren Stellen zu Gleisüber- und Unterspülungen führte. Besonders betroffen sind drei Gleisabschnitte zwischen Steinbach und Jöhstadt. Bereits am Sonntagabend, nachdem der Pegel erstmals leicht zurückgegangen war, fand eine erste Streckenbegehung statt. Mit zwei Baufirmen aus dem Erzgebirge wurde umgehend Unterstützung bei der notwendigen Schadensbehebung und Beräumung der Strecke vereinbart. Seit Sonntag sind unzählige Vereinsmitglieder der Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. (IGP) und seit Dienstag, 4. Juni, auch die Firmen im Dauereinsatz. Die notwendigen Sofortmaßnahmen an den betroffenen Streckenabschnitten zur Schadensbeseitigung laufen auf Hochtouren und sollen am Sonnabend abgeschlossen sein. Eine Sonderprüfung der Brücken und Ingenieurbauwerke Anfang der Woche bestätigte den trotz des Hochwassers guten Zustand der Anlagen, lediglich an zwei Brückenwiderlager sind besondere Arbeiten erforderlich, die ebenfalls bis zum Sonnabend abgeschlossen werden. „Wir gehen nach jetzigem Stand der Untersuchungen und Prüfungen davon aus, dass die bereits eingeleiteten Maßnahmen sicherstellen, auch durch die Unterstützung der Baufirmen, dass die wesentlichen Schäden an unseren Bahnanlagen bis zum Sonnabendabend behoben sind.“, so Jörg Müller, verantwortlicher Vorstand für die Infrastruktur der IGP. „Nach Abschluss der Arbeiten werden wir den Fahrbetrieb am Sonntag, 9. Juni 2013 wieder aufnehmen und freuen uns auf unsere Fahrgäste! Es werden dann nur noch zwei kurze Langsamfahrstellen eingerichtet sein, die sich jedoch nicht auf die Fahrzeiten auswirken werden.“ Die grundhafte Beseitigung aller Schäden wird wohl erst mittelfristig bis in den Herbst erfolgen können. Dafür werden teilweise schwere Bautechnik und geeignete Baustraßen als Zufahrten benötigt. Mit der für die Bereiche am Schwarzwasser und der Preßnitz zuständigen Landestalsperrenverwaltung muss an verschiedenen Stellen die Durchführung von Stabilisierungsarbeiten an der Uferbefestigung vereinbart werden. Bis zum Wintereinbruch soll die vollständige und nachhaltige Instandsetzung der Schadstellen spätestens abgeschlossen sein. Am Sonntag, den 9. Juni 2013 können die Fahrgäste wieder planmäßig zu den Abfahrtszeiten um 10:05, 12:05, 14:05 und 16:05 Uhr ab Jöhstadt bzw. 11, 13, 15 und 17 Uhr ab Steinbach eine gemütliche Dampfzugfahrt durch das romantische Tal des Schwarzwassers und der Preßnitz erleben. Am Sonnabend, den 8. Juni fallen alle Züge wegen den Reparaturarbeiten noch aus. Ab dem 15. und 16. Juni verkehren die Züge der Preßnitztalbahn dann wieder planmäßig an jedem Samstag und Sonntag bis Ende Oktober. Am 6. und 7. Juli zum Vereinsfest in Steinbach und zum 11. Steinbacher Ziegentreffen am 3. und 4. August 2013 fährt zwischen Wolkenstein und Steinbach entlang der alten Bahntrasse wieder ein Bus der „Ausflugslinie Preßnitztal“ mit Anschluss zwischen den Zügen der DB Erzgebirgsbahn und der Museumsbahn (Pressemeldung Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. , 07.06.13).

Sachsen: Denkmalbeirat der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft gegründet

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html „Die sächsischen Schmalspurbahnen sind neben ihrer Funktion als öffentliches Verkehrsmittel Teil des kulturellen Erbes einerseits und beliebte Touriste nziele andererseits“, betonte Roland Richter, Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) aus Anlass der Gründung des Denkmalbeirates der SDG. „Der neue Beirat sucht Lösungen, alle denkmalpflegerischen Anforderungen an die Schmalspurbahnen in Einklang zu bringen.“ In dem Gremium haben sich Vertreter von Museen, dem Landesamt für Denkmalschutz, der Bahnaufsicht des Freistaates sowie der SDG und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) zusammen gefunden, um Punkte wie Barrierefreiheit, historisch korrekte Beschilderungen oder Wagengestaltung zu diskutieren. „Die beiden von der SDG betriebenen Schmalspur bahnen im Gebiet des VVO haben im vergangenen Jahr 400.000 Fahrgäste befördert“, sagte Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Jeder Besucher hat andere Vorstellungen von den Bahnen: Die einen finden gepflasterte und moderne Bahnsteige für einen täglichen touristisc hen Betrieb notwendig, für andere gehö rt das nicht zu einem historischen Erbe“. Auch die großen Schriftzüge auf den Wagen, die die Namen der Bahnen werbewirksam hervorheben, stören einige Besucher, die die Bahnen als Kulturdenkmal betrachten. Punkte wie diese werden derzeit von dem neuen Gremium aufgenommen. Darüber hinaus wird das Inventar der SDG erfasst und unter denkmalpflegerischen Aspekten beleuchtet. Ziel ist es, bei zukünftigen Bau- und Gestaltungsmaßnahmen frühzeitig den Denkmals chutz und die Öffentlichkeit einzubeziehen. Mitglieder des Denkmalbeirates sind unter anderem Andrea Riedel vom Sächsischen Industriemuseum Chemnitz, Dr. Steffen Henkel, Landesbeauftragter für Bahnaufsicht, Joachim Breuninger vom Verkehrsmuseum Dresden, Dr. Streetz vom Landesamt für Denkmalpflege sowie Richard Neun von der Gesellschaft zur Unterstützung des Verkehrsmuseum Dresden. „Es geht nicht darum, aus unseren Bahnen ein Muse um zu machen, dass die Vergangenheit hinter einem Glaskasten korrekt darstellt“, unterstreicht Roland Richter die Intention des Gremiums. „Wichtig ist es, den Begriff der „Lebendige n Industriekultur“ näher zu beleuchten, um die Interessen aller Beteiligten zu wahren und unsere Bahnen damit zu noch beliebteren Anziehungspunkten für Einwohner und Besucher des Freistaates zu machen.“ (Pressemeldung VVO, 21.05.13).

Fichtelbergbahn 2,5 Millionen Fahrgäste seit 1998, aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/fichtelbergbahn110_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html Die Fichtelbergbahn hat am Mittwoch in Oberwiesenthal den zweieinhalbmillionsten Fahrgast empfangen. Die Ehre wurde der siebenjährigen Alena Kohl aus der Nähe von Weißenfels zuteil, die zurzeit mit ihrer Familie Urlaub im Erzgebirge macht. Die Fichtelbergbahn wurde 1998 von der damaligen BVO Bahn übernommen, die sich 2007 in Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft umbenannte. Das Unternehmen hat seither rund zehn Millionen Euro in die Modernisierung der Schmalspurstrecke zwischen Cranzahl und Oberwiesenthal investiert. Die Bahn ging 1897 in Betrieb und wird noch immer täglich mit …

Vorarbeiten zur Reparatur des Triebwerks an Sächsischer I K Nr. 54 begonnen

http://www.lok-report.de/news/news_woche_montag.html Nachdem die Sächsische I K Nr. 54, der 2009 in Betrieb genommene Nachbau der ersten sächsischen Schmalspurdampflokomotive, am Osterwochenende einen Triebwerksscha-den erlitten hat, ist die Wiederherstellung in Vorbereitung. Zu Pfingsten ist die Lok bei der Preßnitztalbahn öffentlich zugänglich, allerdings noch nicht wieder einsatzfähig. Bei ihrem letzten Einsatz auf der Döllnitzbahn war, aus Erkenntnissen der späteren Un-tersuchungen ersichtlich, Materialermüdung am Treibzapfen ursächlich für den Schaden gewesen, bei dem aber keine Passagiere, Personal, andere Fahrzeuge oder Gleisanlagen in Mittleidenschaft gezogen wurden. Die durch den Bauprojektleiter der I K Nr. 54, Jörg Müller, einberufene Untersuchungs-gruppe konnte die Ursachen zweifelsfrei identifizieren und Maßnahmen festlegen, wie eine Wiederholung des Schadens ausgeschlossen werden kann. In den vergangenen Wochen wurde intensiv mit mehreren Firmen in Sachsen über die Neuanfertigung der beschädigten Teile und die Abfolge der notwendigen Arbeiten gespro-chen, die notwendigen Aufträge wurden zwischenzeitlich ausgeführt. Zum weiteren Ablauf der Reparatur erläutert Jörg Müller: „Zunächst muss der betroffene dritte Radsatz des Triebwerkes ausgebaut und die aufgepressten Kurbeln von der Achse abgezogen werden. Dann können die neu angefertigten Treibzapfen maßgenau angefertigt und mit einer zusätzlichen Verdrehsicherung eingepresst werden“. Die Arbeiten am Triebwerk sollen ab Juni im Dampflokwerk Meiningen ausgeführt werden, da dort die notwendige Technik und die für Triebwerksarbeiten erforderlichen Fachkräfte zur Verfügung stehen, die Preßnitztalbahn als Betreiber der Lok hat bereits entsprechende Vorabsprachen mit der Spezialwerkstatt für Dampflokomotiven abge-stimmt. Zur Finanzierung der Aufwendungen der Reparatur, die sich trotz finanziellem Entgegen-kommen der beteiligten Firmen auf rund 25.000 Euro belaufen werden, hat der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. die Freunde der I K Nr. 54 zu Spenden aufgerufen. Dr. Andreas Winkler, Vorsitzender des VSSB e.V., bewertet die bisherige Hilfe der Eisenbahnfreunde und Unterstützer als positiv: „Bereits 6.400 Euro sind ein gutes Signal durch die Freunde der Lok. Es ist allerdings notwendig, die Anstrengungen zu ver-stärken.“ Die nächste Gelegenheit, die Lok zu sehen besteht zum großen Bahnhofsfest der Preßnitztalbahn in Jöhstadt. Eigentlich war die I K Nr. 54 hier als sechste Dampflok im Einsatz geplant. In der Ausstellungshalle der Preßnitztalbahn, die über die Pfingstfeiertage eine Modelleisenbahnausstellung beherbergt, kann die Lok einmal ohne Triebwerksstan-gen besichtigt werden. An allen drei Pfingstfeiertagen wird bei der Preßnitztalbahn traditionell beim Dampfbetrieb „aus dem Vollen“ geschöpft. Von 9 Uhr bis nachts 2 Uhr sind bis zu drei Züge gleichzeitig auf der Strecke, Kulturprogramme und die Modelleisenbahnausstellung runden dieses Programm ab. Für die Preßnitztalbahn wie auch für den VSSB steht nach den momentanen Planungen fest, dass die I K Nr. 54 Ende Juli wieder fahren kann und damit rechtzeitig für den spek-takulären Einsatz zum Dampfschiffest am Dresdener Terrassenufer vom 16. bis 18. August wieder genesen ist. (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., 13.05.13).

Rothenkirchener Lok wird aufgemöbelt 17 Jahre tut sie jetzt ihren Dienst in Schönheide und braucht eine Wartung, aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/Rothenkirchener-Lok-wird-aufgemoebelt-artikel8361888.php Rothenkirchen/Schönheide. Alle acht Jahre muss eine Dampflok einer Hauptuntersuchung unterzogen werden. Im Falle der IV K 99 516, die ihren Dienst auf der Strecke der Museumsbahn Schönheide tut, ist das in diesem Jahr der Fall. Und das wird so richtig teuer. Insgesamt rund 350.000 Euro schlagen zu Buche. Was die Mitglieder des Vereins Museumsbahn Schönheide in Eigenleistung machen können, wird gemacht. Das ist so beim Kessel. Der wurde nach der Untersuchung durch den vom Land bestellten Dampfkesselprüfer entrostet und ausgeschweißt, Stiftschrauben und Verkleidung wurden erneuert, Armaturen aufgearbeitet, Dampfventile ausgewechselt und neue Heizrohre eingebaut. Im Museumsbetrieb unterliegen die alten Heizkessel einem hohen Verschleiß durch den ständigen Wechsel von Anfeuern und Kaltwerden. Was das Fahrwerk betrifft, so verlassen sich die Schönheider lieber auf die Fachleute der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH in Oberwiesenthal, die die Fichtelbergbahn betreibt. Dort gibt es eine Vorrichtung, mit der das Fahrwerk … Service www.museumsbahn-schoenheide.de

Sächsische I K Nr. 54 nach Triebwerksschaden in Reparatur

http://www.lok-report.de/news/news_woche_montag.html Die Sächsische I K Nr. 54, der durch Spenden, Sponsoren und in zahllosen unentgeltlichen Arbeitsstunden zwischen 2006 und 2009 entstandene Nachbau der ersten sächsischen Schmalspurdampflokomotive hat am 30.03.2013 einen Triebwerksschaden erlitten. Passagiere, das Personal, andere Fahrzeuge bzw. die Gleisanlagen kamen nicht zu schaden. Der Bauprojektleiter der I K Nr. 54, Jörg Müller, führt die Ursache auf die Ermüdung von Material im Bereich der Treibachse zurück. Mehrere beschädigte Teile sind nun neu anzufertigen, damit die Lok anschließend ihren Betrieb fortsetzen kann. Darüber hinaus werden geeignete Maßnahmen zur besseren Baufestigkeit ergriffen. Die Beschädigung auf der linken Triebwerksseite entstand während einer Fahrt zwischen Oschatz und Mügeln. Die für das Osterwochenende mit der Lok geplanten Zugfahrten mussten daraufhin von einer anderen Lok der Döllnitzbahn übernommen werden. Die noch am Wochenende nach Jöhstadt überführte Lok wurde sofort von einer eigens einberufenen Untersuchungsgruppe unter der Leitung des Bauprojektleiters mit Unterstützung von Dampflokexperten weiterer Bahnen begutachtet und der entstandene Schaden analysiert. Nach den Angaben von Jörg Müller hatte sich die Presspassung des Treibzapfens gelöst. „Durch eine Verdrehung des Zapfens veränderte sich die Geometrie in der äußeren Steuerung. Damit hatten die Schwingstangen nicht mehr ausreichend Bewegungsfreiheit, wurden verbogen und anschließend vom Treibzapfen abgeschert.“ Um die Schadensursache endgültig auszuschließen, wurden durch den Chefkonstrukteur und ebenfalls Mitglied der Untersuchungsgruppe, André Dörfelt, geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Bauteilfestigkeit und Betriebssicherheit festgelegt, die im Rahmen der Instandsetzung umgesetzt werden sollen. Dauer und Aufwand für die Instandsetzung sind in den nächsten Tagen mit verschiedenen Werkstätten und Lieferanten abzusprechen. Davon hängt ab, wann die Lok wieder in Betrieb genommen werden kann. VSSB und IG Preßnitztalbahn befinden sich in enger Abstimmung zur technischen und finanziellen Umsetzung. „Ohne heute schon einen genauen Termin benennen zu können, ist der Vorsitzende des VSSB, Dr. Andreas Winkler, überzeugt: „Die I K wird wieder fahren! Wer ein solch einmaliges Projekt realisieren kann, eine historische Dampflok komplett neuzubauen, der kann sie auch reparieren.“ Die Sächsische I K Nr. 54 hat in den über 1.300 Tagen seit ihrer Indienststellung bereits auf zahlreichen Strecken und Stationen in Sachsen und sogar bei einem Besuch in Baden-Württemberg viele tausende Menschen erfreut. Durch die intensive Betreuung der Lok durch das I K-Team konnten bisher alle Einsätze ohne Störungen abgesichert werden. Winkler abschließend: „Wenn viele Menschen, die mit ihr gefahren sind, oder auch die vielen Eisenbahnfotografen, einen kleine Spende geben, werden bald die benötigten Mittel für eine Reparatur zusammen sein.“ (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen, Interessengemeinschaft Preßnitztalbahnm 08.04.13).