Stillgelegte und abgebaute Schmalspurbahnen: Wissenschaftliche Spurensuche und Denkmalschutz entlang der ehemaligen Poehlatalbahn

# Stillgelegte und abgebaute Schmalspurbahnen: Wissenschaftliche Spurensuche und Denkmalschutz entlang der ehemaligen Poehlatalbahn

## Ereignis
Eisenbahnhistoriker und Denkmalschützer führten im September 2024 eine umfassende Bestandsaufnahme der baulichen Relikte entlang der 1971 stillgelegten Schmalspurbahn Grünstädtel–Oberrittersgrün durch. Im Mittelpunkt stand die Sicherung des historischen Ensembles im heutigen Schmalspurbahn-Museum Rittersgrün im Endbahnhof der Strecke.

## Details
Die im Volksmund als „Pöhlatalbahn“ bekannte 750-mm-Strecke erschloss einst die Industriebetriebe und Granitbrüche des Pöhlatals, bevor der Verkehr vor über 50 Jahren aus wirtschaftlichen Gründen komplett eingestellt wurde. Während die Trasse im Gelände heute teilweise überbaut oder als Radweg genutzt wird, blieb das Areal des Endbahnhofs Oberrittersgrün als erstes sächsisches Schmalspurbahnmuseum in seiner Gesamtheit museal erhalten. Die Experten analysierten im September 2024 den Sanierungsbedarf der historischen hölzernen Güterwagen und der dort ausgestellten Sachzeugen. Die Ergebnisse fließen in ein neues Förderkonzept ein, das den langfristigen Substanzerhalt dieses einzigartigen erzgebirgischen Kulturdenkmals im Verbund mit dem Denkmalschutz des Freistaates Sachsen gewährleisten soll.
Quelle: freiepresse.de, presskurier.de

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Existierende und touristisch betriebene Strecken: Voller Sommerfahrplan und touristischer Rekordandrang bei der Oechsle-Bahn

# Existierende und touristisch betriebene Strecken: Voller Sommerfahrplan und touristischer Rekordandrang bei der Oechsle-Bahn

## Ereignis
Die Öchsle-Bahn in Oberschwaben meldete an den Juli-Wochenenden 2024 voll besetzte Museumszüge im regulären Sommerfahrplan. Die historische 750-mm-Schmalspurbahn transportierte tausende Urlauber und Radfahrer auf der 19 Kilometer langen Trasse zwischen Warthausen und Ochsenhausen.

## Details
Durch die beginnenden Sommerferien in Süddeutschland stieg das Fahrgastaufkommen sprunghaft an. Die einzige erhaltene Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen setzte die über 120 Jahre alte Mallet-Dampflokomotive 99 633 vor maximal langen Wagengarnituren ein. Ein logistischer Schwerpunkt lag im Juli 2024 auf der reibungslosen Abwicklung der Fahrradmitnahme in den speziell dafür umgebauten Packwagen, da die Kombination aus Radtour und Dampfzugfahrt in Oberschwaben boomt. Das verlässliche Funktionieren des Betriebs unterstreicht den Stellenwert der Bahn als wichtigstes historisches Aushängeschild des regionalen Tourismuskonzepts.
Quelle: oechsle-bahn.de, schwaebische.de

## Hinweis
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Existierende und touristisch betriebene Strecken: Hochsommerlicher Hochbetrieb und Erlebnistage im Mansfelder Revier der Bergwerksbahn

# Existierende und touristisch betriebene Strecken: Hochsommerlicher Hochbetrieb und Erlebnistage im Mansfelder Revier der Bergwerksbahn

## Ereignis
Die Mansfelder Bergwerksbahn verzeichnete Mitte Juli 2024 eine sehr starke Nachfrage bei ihren sommerlichen Erlebnisfahrtagen im ehemaligen Bergbaurevier. Die älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands (750 mm) sicherte den touristischen Verkehr zwischen Benndorf und Hettstedt Kupferkammerhütte.

## Details
Das sonnige und warme Juliwetter lockte zahlreiche Urlauber und Technikinteressierte in das Mansfelder Land. Der Museumsverein setzte seine historischen Züge, bespannt mit den charakteristischen schmalspurigen Tenderlokomotiven, planmäßig ein. Ein besonderer Höhepunkt für die Fahrgäste war im Juli die Kombination aus Schienenfahrt und geführten Besichtigungen der gewaltigen Bergbauhalden sowie der musealen Anlagen im Bahnhof Klostermansfeld. Die stabilen Fahrgasteinnahmen aus diesem Sommerhoch bilden für den Verein eine unverzichtbare finanzielle Reserve, um die anstehenden herbstlichen Wartungsarbeiten am anspruchsvollen Oberbau und den Weichenanlagen fristgerecht zu finanzieren.
Quelle: bergwerksbahn.de, mz.de

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Stillgelegte und abgebaute Schmalspurbahnen: Neue historische Funde zum Rueckbau der Prignitzer Kreiskleinbahnen Pollo

# Stillgelegte und abgebaute Schmalspurbahnen: Neue historische Funde zum Rueckbau der Prignitzer Kreiskleinbahnen Pollo

## Ereignis
Im Rahmen einer regionalgeschichtlichen Publikation in Brandenburg wurden im Juli 2024 neue Archivdokumente über die finale Stilllegungsphase des historischen „Pollo“-Netzes im Jahr 1971 veröffentlicht. Die Dokumente zeigen die politischen und ökonomischen Entscheidungsprozesse, die zum vollständigen Abbau des einst über 100 Kilometer langen 750-mm-Schmalspurnetzes führten.

## Details
Das Netz der Prignitzer Kreiskleinbahnen war über Jahrzehnte das verkehrliche Rückgrat der landwirtschaftlich geprägten Prignitz, bevor es bis 1971 schrittweise komplett stillgelegt und demontiert wurde. Die im Juli 2024 präsentierten Akten aus den Regionalarchiven belegen, wie stark der administrative Druck der DDR-Zentralregierung war, den ländlichen Güter- und Personenverkehr radikal auf die Straße zu verlagern. Eisenbahnhistoriker hoben hervor, dass diese Funde die heutige Arbeit des Prignitzer Kleinbahnmuseums Lindenberg e.V. aufwerten, da sie die historische Einordnung des mühsam wiederaufgebauten, neun Kilometer langen Museumsstücks zwischen Mesendorf und Lindenberg wissenschaftlich untermauern.
Quelle: maz-online.de, press-kurier.de

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Existierende und touristisch betriebene Strecken: Hochsommerlicher Museums- und Sonderdampfverkehr bei der Museumsbahn Schoenheide

# Existierende und touristisch betriebene Strecken: Hochsommerlicher Museums- und Sonderdampfverkehr bei der Museumsbahn Schoenheide

## Ereignis
Die Museumsbahn Schönheide im Westerzgebirge veranstaltete am ersten Juliwochenende 2024 ihre traditionellen Sommer-Dampffahrtage auf der 750-mm-Spur. Die historische sächsische IV K-Dampflokomotive zog die voll besetzten Museumszüge planmäßig durch den dichten Taktverkehr zwischen Schönheide Mitte und Stützengrün.

## Details
Der ehrenamtlich getragene Museumsverein bewahrt mit diesem Streckenabschnitt ein wertvolles Reststück der ehemals längsten sächsischen Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld. Das hervorragende Ausflugswetter Anfang Juli lockte zahlreiche Familien, Wanderer und Eisenbahnfotografen in die erzgebirgische Mittelgebirgsregion. Die Züge verkehrten in dichter Folge, wobei die offenen Aussichtswagen bei den hochsommerlichen Temperaturen den Hauptanziehungspunkt für die Passagiere bildeten. Die generierten Fahrgasteinnahmen fließen direkt in den kontinuierlichen Unterhalt des historischen Oberbaus und die anstehenden Fristuntersuchungen der historischen Holzwagen.
Quelle: museumsbahn-schoenheide.de, blick.de

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