Die #Jagsttalbahnfreunde wollen eine Wiederbelebung der Bahn, die Stadt #Krautheim will das #Bahnhofsareal neu gestalten: Im Interview spricht Bürgermeister Andreas Köhler über den jahrelangen Konflikt und warum er so schwer zu lösen ist.
„Warum der Konflikt um die Jagsttalbahn so schwer zu lösen ist, aus Stimme.de“ weiterlesenKategorie: Jagsttalbahn
Feierliche Wiederinbetriebnahme der Jagsttalbahn in Dörzbach, aus Fränkische Nachrichten
Festakt – Nach über 30 Jahren Stillstand wurde der #Fahrbetrieb wieder aufgenommen / „Große“ #Eröffnung ist für den kommenden Mai geplant
Feierliche #Wiederinbetriebnahme der #Jagsttalbahn in #Dörzbach
Mit einem Festakt wurde in Dörzbach nach fast genau 33-jährigem Stilltand feierlich ein kleiner Teilabschnitt der Jagsttalbahn wieder in Betrieb genommen.
„Nach vielen Anläufen und fast ebenso vielen Rückschlagen ist es nun gelungen – auch wenn es fast keiner mehr geglaubt hat – die Jagsttalbahn aus dem #Dornröschenschlaf zu wecken“, freuten sich zum Beispiel Frieder Strohm, Vorsitzender des #Jagsttalbahnfreunde (#JTBF) e.V., und dessen Stellvertreter Volker Elgner. „In so einem Moment ist es fast schwer, die richtigen Worte zu finden“, zeigte sich …
Wagen des Buchauer Zügle von 1896 neu beim Öchsle
Ein Schmuckstück ist es noch nicht, das am Donnerstag Nachmittag am Haken eines Autokrans auf Öchsle-Schienen schwebte, aber eine eisenbahnhistorische und lokalgeschichtliche Besonderheit allemal. Der Wagen wurde 1896 mit zwei weiteren baugleichen Exemplaren für die damals neu errichtete Schussenrieder Schmalspurstrecke gebaut, wie Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger erläutert. "Auch zum Öchsle wurden 1899 Wagen gleicher Bauart geliefert und waren bis zur Einstellung des Personenverkehrs 1964 im Einsatz", so Albinger. Möglicherweise sei auch "Stg 132" früher bereits leihweise auf der Öchsle-Strecke unterwegs gewesen. Die Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft konnte den Wagen nun vom Verein Jagsttalbahn übernehmen. An die dortigen Eisenbahnfreunde wurde im Tausch einer von zwei Öchsle-Schotterwagen für Gleisarbeiten abgegeben.
Auch Benny Bechter und Bernhard Günzl, die Organisatoren des Ochsenhauser Bahnhofsfests, freuen sich, dass der Transport noch rechtzeitig geklappt hat, um den Festbesuchern den besonderen Wagen erstmals hier präsentieren zu können.
Der Wagen ist aufgrund jahrelanger Abstellung im Freien in keinem guten Gesamtzustand. Aber Details erfreuen Albinger bei der Ankunft dann doch: "Da ist noch das originale Fabrikschild von 1896 zu sehen!" Natürlich wollen die hiesigen Eisenbahnfreunde den Wagen wieder in ein Schmuckstück für ihren Museumsbahnbetrieb verwandeln, ähnlich dem 2014 wieder in Dienst gestellten ältesten erhaltenen württembergischen Schmalspurwagen "Stg 21" von 1891. Bis der Wagen den originalen Württemberger Öchsle-Zug bereichert, werden jedoch noch rund fünf Jahre ins Land gehen, schätzt Albinger. "Zuerst müssen die schon begonnenen Restaurationsprojekte abgeschlossen werden", betont er.
Der Waggon hat 48 Sitzplätze mit drei Abteilen, "ursprünglich zweite Klasse Raucher und Nichtraucher sowie dritte Klasse", wie Albinger erläutert. Die großen Wagenplattformen weisen die typischen württembergischen Drehtüren auf, die ehemals vorhandenen Sitzplätze im Freien sollen bei der Restaurierung wieder hergestellt werden. Nach seiner Zeit in Oberschwaben war der Wagen seit den 60er Jahren auf der Bottwartalbahn und der Jagsttalbahn im Einsatz, bis er 1988 abgestellt wurde.
INFO: Das Öchsle Bahnhofsfest in Ochsenhausen beginnt am 10. September um 10 Uhr. Ausführliches Programm unter www.oechsle-bahn.de. Die Museumsbahn fährt ansonsten bis 8. Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Gruppenreservierungen unter Telefon 07352/922026.
Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro
Thomas Freidank
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Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH
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88400 Biberach
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PRESSEBÜRO:
Thomas Freidank
(Dipl.-Journalist)
Telefon: 07392/168028
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Herzoperation im Lokschuppen – Öchsle Schmalspurbahn
KREIS #BIBERACH (tf) – Im #Öchsle-#Lokschuppen in #Warthausen geht es derzeit ans „Eingemachte“: Mit dem Dieselmotor der Lok #V22-01 und dem #Dampfkessel der #Öchsle-Lok #99 788 „#Berta“ müssen die Kernstücke der wichtigsten Zugmaschinen instand gesetzt werden. Zudem erfordern einige Waggons Arbeiten der ehrenamtlichen Helfer des Öchsle-Schmalspurbahnvereins. Die Diesellok V22-01 benötigt gar eine „Herztransplantation“: Der 6-Zylinder MAN Dieselmotor wird komplett ausgetauscht. „Beim alten Motor hatten wir aufgrund von Verschleiß zunehmend Schwierigkeiten mit dem Öldruck“, erläutert Benny Bechter, Vorsitzender des Öchsle-Schmalspurbahnvereins. Ausgeführt werden die Arbeiten im Rahmen einer Hauptuntersuchung, bei der eine Lok spätestens alle acht Jahre auf Herz und Nieren geprüft werden muss. Als Ersatz für die verschlissene Antriebsmaschine haben die Öchsle-Verantwortlichen einen baugleichen Motor eines Notstromaggregats gefunden. „Der ist wenig gelaufen und daher in bestem Zustand“, freut sich Bechter. Bei dieser Gelegenheit erhält die Lok auch einen neuen Anstrich und wird zur kommenden Saison ab 1. Mai in neuem Gewand glänzen. Obwohl keine Dampflok, ist die von der Jagsttalbahn langfristig gemietete V22-01 mit Baujahr 1965 ein echter Oldtimer und leistet dem Öchsle unschätzbare Dienste, etwa im Rangierdienst und für Bau züge bei Streckenarbeiten. Auch preisgünstige Sonderzugfahrten lassen sich mit ihr anbieten. Gebaut wurde die Schmalspurlok von der Firma Gmeinder im badischen Mosbach. Was der Dieselmotor für die V-22 ist, stellt der Dampfkessel aus dem Jahr 1957 für die Öchsle-Lok 99 788 „Berta“ dar. Auch hier sind Reparaturen nötig, allerdings nicht so gravierende wie bei der Diesellok. „Das sind kleinere Verschleißerscheinungen, die unvermeidlich sind“, erklärt Bechter. Immerhin müssen die großen Wasserkästen an den Seiten der Lok abmontiert werden, um die notorischen Problemstellen an den Ecken der Feuerbüchse schweißen zu können. So steht „Berta“ derzeit ziemlich „nackt“ im Lokschuppen. In der Rauchkammer, ganz an der Lokfront, hat der Betrieb ebenfalls Korrosionsschäden hinterlassen. Ersatzteile werden hierfür wenn möglich aus Edelstahl nachgefertigt, um der feuchten Hitze künftig besser standhalten zu können. Auch Waggons müssen regelmäßig zur Hauptuntersuchung. Neben den Lokomotiven wird daher im Warthauser Lokschuppen am Personenwagen „Stg 5013“ aus dem Jahr 1927 gearbeitet. Das komplette Fahrwerk und die Bremsanlage sind demontiert und werden eingehend überprüft und überholt. Auch einige Schäden an den Seitenwänden und am Dach müssen behoben werden, die den ständigen Wettereinflüssen im Freien zuzuschreiben sind. Noch wesentlich umfangreicher sind diese Schäden am Wagenkasten des Öchsle-Fahrradwagens Stg 16819, der zur Zeit im Lokschuppen Ochsenhausen hergerichtet wird. „Rund ein Drittel aller Bretter des Holzaufbaus mussten ausgetauscht werden“, berichtet Bechter. Neben den Lokomotiven soll dieser Wagen aus dem Jahr 1943 auf jeden Fall bis zum Saisonbeginn wieder zur Verfügung stehen, damit die Öchsle-Fahrgäste in den Genuss des kostenlosen Fahrradtransports kommen. INFO: Die Museumsbahn hat bis zum 1. Mai Winterpause. Informationen zur Öchsle-Bahn gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de. Mit freundlichen Grüßen ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro Thomas Freidank ***************************************************** Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH Rollinstraße 9 88400 Biberach Geschäftsführer: Andreas Albinger Infotelefon: 07352/922026 (Verkehrsamt Ochsenhausen) www.oechsle-bahn.de PRESSEBÜRO: Thomas Freidank (Dipl.-Journalist) Telefon: 07392/168028 E-Mail: presse@oechsle-bahn.de *****************************************************
Bahnhofstage der Jagsttalbahnfreunde
Durch Bewilligung von zwei Förderanträgen im Förderprogramm „Entwicklungsprogramm ländlicher Raun (#ELR) / #LEADER“ werden die #Jagsttalbahnfreunde in diesem Jahr im Bereich des Bahnhofs #Dörzbach dem Ziel, einen Fahrbetrieb durchführen zu können, ein großes Stück näher kommen. Geplant sind der Wiederaufbau des Gleises 4 am #Güterschuppen sowie die Erweiterung der ehemaligen SWEG-Toilettenanlage und Maßnahmen zur energetischen Sanierung des Stationsgebäudes Dörzbach. Der aktuelle Stand der bereits begonnenen Bauarbeiten und weitere aktuelle Projekte präsentieren die Jagsttalbahnfreunde an ihren Bahnhofstagen. Am Sonntag, den 11. Mai, zwischen 13 und 17 Uhr sind die Gebäude und Fahrzeuge im Dörzbacher Bahnhof für interessierte Besucher geöffnet und können besichtigt werden. Um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr werden interessante Führungen durch die Ausstellungsräume, den Lokschuppen und die Fahrzeuge angeboten. Die Mitglieder des Vereins erläutern fachkundig die Fortschritte an den Wagenprojekten und im Gleisbau. Der Eintritt ist frei. Weitere Bahnhofstage finden in diesem Jahr am 13.07.2014 und 14.09.2014 (Tag des offenen Denkmals) statt. Die Jagsttalbahnfreunde freuen sich auf Ihr Kommen (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e.V., 08.05.14).
Tag des offenen Bahnhofs in Dörzbach
Gleisbau bei der Jagsttalbahn als Teamtraining
Jagsttalbahn: Neue Tore am Dörzbacher Lokschuppen
Alle wollen die Jagsttalbahn zurück, aus stimme.de
Weißeritztalbahn lockt zum vierten Festival, aus Dresdner Neuesten Nachrichten
Freital. Am Wochenende lädt die Weißeritztalbahn zu ihrem nun schon vierten Schmalspurbahn-Festival ein. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG), der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und ihre Partner hoffen während der zweitägigen Festes am 14. und 15. Juli auf mindestens 10 000 Besucher.
Gefeiert wird auf allen Stationen entlang der Strecke zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. „Damit alle Besucher eine Fahrt mit der Kleinbahn genießen können, bestellt der VVO an diesem Wochenende neben den 24 planmäßig fahrenden Zügen weitere 20 Sonderzüge“, kündigte Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim VVO, an.
Vor allem für Familien sei eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ein Erlebnis, sagte Mirko Froß, Infrastrukturleiter der SDG. Deshalb habe man ein Extra-Angebot für die kleinen Besucher: „Kinder fahren an diesem Wochenende in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.“ Froß hält noch eine weitere Überraschung für die großen und kleinen Bimmelbahnfreunde bereit: Erstmalig gastiert die – in Sachsen eher unbekannte – Lok „Aquarius C“, die der Pressnitztalbahn gehört, beim Festival. Mit ihrer knallig blauen Farbgebung ist sie ein Augenschmaus für die Kinder.
Die „Aquarius C“ wurde 1939 als schwere Heeresfeldbahn-Dampflokomotive bei Borsig in Berlin gebaut und schob bis 1945 Dienst an der Ostfront. Nach dem Krieg folgten Einsatzjahre in Österreich und auf der süddeutschen Jagsttalbahn, bis der Hemdenfabrikant Seidensticker sie erwarb und ihr den Namen gab. Von 1997 bis 2005 dampfte sie bei der Rügenschen Kleinbahn.
Mit dabei sind jeweils zwei Lokomotiven der Gattungen VII K und IV K sowie der Wagenzug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn von der Traditionsbahn Radebeul.
Start des Festivals ist am Sonnabend um 10.30 Uhr auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg mit den „Old Boys“ aus Tschechien. Sie gehen anschließend im Cabrio-Wagen auf die Strecke. Am Abend bringt ein Sonderzug die Nachtschwärmer nach Malter zum Feuerwerk. Peter Weckbrodt
Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn am 14. Juli von 10.30 bis 18 Uhr, am 15. Juli von 11 bis 18 Uhr; Tarif-Tipp: Kinder fahren in Begleitung Erwachsener frei. Erwachsenen wird die SDG-Tageskarte zum Preis von 20 Euro empfohlen.
14. Juli: 10.30 Uhr Feierliche Eröffnung auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg; 10.50 bis 12.46 Uhr: Auftritt der Old Boys aus Tschechien; 12 bis 12.30 Uhr Kinderprogramm, anschließend Brandsimulation der FFW Freital; 14 bis 15.30 Uhr: Unterhaltung mit den Old Boys und dem Spielmannszug „Blau-Weiss Freital“; 21.25 Sonderzug nach Malter zum Feuerwerk. An beiden Tagen Lokmitfahrten, großer Spielebahnhof, Speisen und Getränke im Festzelt und auf dem Bahnhof.
15. Juli: 11 bis 11.30 Uhr musikalischer Frühschoppen, 12.30 bis 13.30 Uhr Popschlager mit Sylvia Martens; dazwischen „Draufgänger-Guggis“ aus Meerane; 14.12 bis 15.55 Uhr Poisentaler Blasmusikanten.
Rund um den Bahnhof Rabenau: 15. Juli 10 bis 17 Uhr Stuhlbaumuseum Rabenau geöffnet; 11 bis 17 Uhr Kinderbasteln mit BEMO-Bastelservice.
An beiden Tagen: Ausstellung des Modellbahnclubs, 11 bis 16 Uhr: Alpakas zum Anfassen.
www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de
Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.07.2012.

