Warum der Konflikt um die Jagsttalbahn so schwer zu lösen ist, aus Stimme.de

https://www.stimme.de/regional/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/wir-brauchen-die-entwidmung-der-trasse-art-4579531

Die #Jagsttalbahnfreunde wollen eine Wiederbelebung der Bahn, die Stadt #Krautheim will das #Bahnhofsareal neu gestalten: Im Interview spricht Bürgermeister Andreas Köhler über den jahrelangen Konflikt und warum er so schwer zu lösen ist.

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Feierliche Wiederinbetriebnahme der Jagsttalbahn in Dörzbach, aus Fränkische Nachrichten

https://www.fnweb.de/orte/bad-mergentheim_artikel,-bad-mergentheim-feierliche-wiederinbetriebnahme-der-jagsttalbahn-in-doerzbach-_arid,1884135.html

Festakt – Nach über 30 Jahren Stillstand wurde der #Fahrbetrieb wieder aufgenommen / „Große“ #Eröffnung ist für den kommenden Mai geplant
Feierliche #Wiederinbetriebnahme der #Jagsttalbahn in #Dörzbach
Mit einem Festakt wurde in Dörzbach nach fast genau 33-jährigem Stilltand feierlich ein kleiner Teilabschnitt der Jagsttalbahn wieder in Betrieb genommen.

„Nach vielen Anläufen und fast ebenso vielen Rückschlagen ist es nun gelungen – auch wenn es fast keiner mehr geglaubt hat – die Jagsttalbahn aus dem #Dornröschenschlaf zu wecken“, freuten sich zum Beispiel Frieder Strohm, Vorsitzender des #Jagsttalbahnfreunde (#JTBF) e.V., und dessen Stellvertreter Volker Elgner. „In so einem Moment ist es fast schwer, die richtigen Worte zu finden“, zeigte sich …

Wagen des Buchauer Zügle von 1896 neu beim Öchsle

KREIS #BIBERACH (tf) – Der 1896 von der Maschinenfabrik Esslingen für das ehemalige "#Buchauer Zügle", von Bad #Schussenried nach Bad #Buchau, ab 1916 bis Riedlingen, gebaute #württembergische #Personenwagen "Stg 132" ist am Donnerstag, 7. September, am #Öchsle-Bahnhof in #Ochsenhausen angekommen. Die eisenbahnhistorische Rarität kann dort beim Bahnhofsfest am Sonntag, 10. September, ab 10 Uhr besichtigt werden.

Ein Schmuckstück ist es noch nicht, das am Donnerstag Nachmittag am Haken eines Autokrans auf Öchsle-Schienen schwebte, aber eine eisenbahnhistorische und lokalgeschichtliche Besonderheit allemal. Der Wagen wurde 1896 mit zwei weiteren baugleichen Exemplaren für die damals neu errichtete Schussenrieder Schmalspurstrecke gebaut, wie Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger erläutert. "Auch zum Öchsle wurden 1899 Wagen gleicher Bauart geliefert und waren bis zur Einstellung des Personenverkehrs 1964 im Einsatz", so Albinger. Möglicherweise sei auch "Stg 132" früher bereits leihweise auf der Öchsle-Strecke unterwegs gewesen. Die Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft konnte den Wagen nun vom Verein Jagsttalbahn übernehmen. An die dortigen Eisenbahnfreunde wurde im Tausch einer von zwei Öchsle-Schotterwagen für Gleisarbeiten abgegeben.
Auch Benny Bechter und Bernhard Günzl, die Organisatoren des Ochsenhauser Bahnhofsfests, freuen sich, dass der Transport noch rechtzeitig geklappt hat, um den Festbesuchern den besonderen Wagen erstmals hier präsentieren zu können.
Der Wagen ist aufgrund jahrelanger Abstellung im Freien in keinem guten Gesamtzustand. Aber  Details erfreuen Albinger bei der Ankunft dann doch: "Da ist noch das originale Fabrikschild von 1896 zu sehen!" Natürlich wollen die hiesigen Eisenbahnfreunde den Wagen wieder in ein Schmuckstück für ihren Museumsbahnbetrieb verwandeln, ähnlich dem 2014 wieder in Dienst gestellten ältesten erhaltenen württembergischen Schmalspurwagen "Stg 21" von 1891. Bis der Wagen den originalen Württemberger Öchsle-Zug bereichert, werden jedoch noch rund fünf Jahre ins Land gehen, schätzt Albinger. "Zuerst müssen die schon begonnenen Restaurationsprojekte abgeschlossen werden", betont er.
Der Waggon hat 48 Sitzplätze mit drei Abteilen, "ursprünglich zweite Klasse Raucher und Nichtraucher sowie dritte Klasse", wie Albinger erläutert. Die großen Wagenplattformen weisen die typischen württembergischen Drehtüren auf, die ehemals vorhandenen Sitzplätze im Freien sollen bei der Restaurierung wieder hergestellt werden. Nach seiner Zeit in Oberschwaben war der Wagen seit den 60er Jahren auf der Bottwartalbahn und der Jagsttalbahn im Einsatz, bis er 1988 abgestellt wurde.

INFO: Das Öchsle Bahnhofsfest in Ochsenhausen beginnt am 10. September um 10 Uhr. Ausführliches Programm unter www.oechsle-bahn.de. Die Museumsbahn fährt ansonsten bis 8. Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Gruppenreservierungen unter Telefon 07352/922026.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

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Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH
Rollinstraße 9
88400 Biberach
Geschäftsführer: Andreas Albinger
Handelsregister Ulm HRB 641620
Öchsle-Infotelefon: 07352/922026
www.oechsle-bahn.de

PRESSEBÜRO:

Thomas Freidank
(Dipl.-Journalist)
Telefon: 07392/168028
E-Mail: presse@oechsle-bahn.de

Herzoperation im Lokschuppen – Öchsle Schmalspurbahn

www.oechsle-bahn.de Reparaturen bei der Öchsle Schmalspurbahn

KREIS #BIBERACH (tf) – Im #Öchsle-#Lokschuppen in #Warthausen geht es derzeit ans „Eingemachte“: Mit dem Dieselmotor der Lok #V22-01 und dem #Dampfkessel der #Öchsle-Lok #99 788 „#Berta“ müssen die Kernstücke der wichtigsten Zugmaschinen instand gesetzt werden. Zudem erfordern einige Waggons Arbeiten der ehrenamtlichen Helfer des Öchsle-Schmalspurbahnvereins. Die Diesellok V22-01 benötigt gar eine „Herztransplantation“: Der 6-Zylinder MAN Dieselmotor wird komplett ausgetauscht. „Beim alten Motor hatten wir aufgrund von Verschleiß zunehmend Schwierigkeiten mit dem Öldruck“, erläutert Benny Bechter, Vorsitzender des Öchsle-Schmalspurbahnvereins. Ausgeführt werden die Arbeiten im Rahmen einer Hauptuntersuchung, bei der eine Lok spätestens alle acht Jahre auf Herz und Nieren geprüft werden muss. Als Ersatz für die verschlissene Antriebsmaschine haben die Öchsle-Verantwortlichen einen baugleichen Motor eines Notstromaggregats gefunden. „Der ist wenig gelaufen und daher in bestem Zustand“, freut sich Bechter. Bei dieser Gelegenheit erhält die Lok auch einen neuen Anstrich und wird zur kommenden Saison ab 1. Mai in neuem Gewand glänzen. Obwohl keine Dampflok, ist die von der Jagsttalbahn langfristig gemietete V22-01 mit Baujahr 1965 ein echter Oldtimer und leistet dem Öchsle unschätzbare Dienste, etwa im Rangierdienst und für Bau züge bei Streckenarbeiten. Auch preisgünstige Sonderzugfahrten lassen sich mit ihr anbieten. Gebaut wurde die Schmalspurlok von der Firma Gmeinder im badischen Mosbach. Was der Dieselmotor für die V-22 ist, stellt der Dampfkessel aus dem Jahr 1957 für die Öchsle-Lok 99 788 „Berta“ dar. Auch hier sind Reparaturen nötig, allerdings nicht so gravierende wie bei der Diesellok. „Das sind kleinere Verschleißerscheinungen, die unvermeidlich sind“, erklärt Bechter. Immerhin müssen die großen Wasserkästen an den Seiten der Lok abmontiert werden, um die notorischen Problemstellen an den Ecken der Feuerbüchse schweißen zu können. So steht „Berta“ derzeit ziemlich „nackt“ im Lokschuppen. In der Rauchkammer, ganz an der Lokfront, hat der Betrieb ebenfalls Korrosionsschäden hinterlassen. Ersatzteile werden hierfür wenn möglich aus Edelstahl nachgefertigt, um der feuchten Hitze künftig besser standhalten zu können. Auch Waggons müssen regelmäßig zur Hauptuntersuchung. Neben den Lokomotiven wird daher im Warthauser Lokschuppen am Personenwagen „Stg 5013“ aus dem Jahr 1927 gearbeitet. Das komplette Fahrwerk und die Bremsanlage sind demontiert und werden eingehend überprüft und überholt. Auch einige Schäden an den Seitenwänden und am Dach müssen behoben werden, die den ständigen Wettereinflüssen im Freien zuzuschreiben sind. Noch wesentlich umfangreicher sind diese Schäden am Wagenkasten des Öchsle-Fahrradwagens Stg 16819, der zur Zeit im Lokschuppen Ochsenhausen hergerichtet wird. „Rund ein Drittel aller Bretter des Holzaufbaus mussten ausgetauscht werden“, berichtet Bechter. Neben den Lokomotiven soll dieser Wagen aus dem Jahr 1943 auf jeden Fall bis zum Saisonbeginn wieder zur Verfügung stehen, damit die Öchsle-Fahrgäste in den Genuss des kostenlosen Fahrradtransports kommen. INFO: Die Museumsbahn hat bis zum 1. Mai Winterpause. Informationen zur Öchsle-Bahn gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de. Mit freundlichen Grüßen ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro Thomas Freidank ***************************************************** Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH Rollinstraße 9 88400 Biberach Geschäftsführer: Andreas Albinger Infotelefon: 07352/922026 (Verkehrsamt Ochsenhausen) www.oechsle-bahn.de PRESSEBÜRO: Thomas Freidank (Dipl.-Journalist) Telefon: 07392/168028 E-Mail: presse@oechsle-bahn.de *****************************************************

Bahnhofstage der Jagsttalbahnfreunde

http://www.lok-report.de/archiv/news_19/archiv_woche_donnerstag.html

Durch Bewilligung von zwei Förderanträgen im Förderprogramm „Entwicklungsprogramm ländlicher Raun (#ELR) / #LEADER“ werden die #Jagsttalbahnfreunde in diesem Jahr im Bereich des Bahnhofs #Dörzbach dem Ziel, einen Fahrbetrieb durchführen zu können, ein großes Stück näher kommen. Geplant sind der Wiederaufbau des Gleises 4 am #Güterschuppen sowie die Erweiterung der ehemaligen SWEG-Toilettenanlage und Maßnahmen zur energetischen Sanierung des Stationsgebäudes Dörzbach. Der aktuelle Stand der bereits begonnenen Bauarbeiten und weitere aktuelle Projekte präsentieren die Jagsttalbahnfreunde an ihren Bahnhofstagen. Am Sonntag, den 11. Mai, zwischen 13 und 17 Uhr sind die Gebäude und Fahrzeuge im Dörzbacher Bahnhof für interessierte Besucher geöffnet und können besichtigt werden. Um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr werden interessante Führungen durch die Ausstellungsräume, den Lokschuppen und die Fahrzeuge angeboten. Die Mitglieder des Vereins erläutern fachkundig die Fortschritte an den Wagenprojekten und im Gleisbau. Der Eintritt ist frei. Weitere Bahnhofstage finden in diesem Jahr am 13.07.2014 und 14.09.2014 (Tag des offenen Denkmals) statt. Die Jagsttalbahnfreunde freuen sich auf Ihr Kommen (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e.V., 08.05.14).

Tag des offenen Bahnhofs in Dörzbach

http://www.lok-report.de/archiv/news_38/archiv_woche_donnerstag.html Über viel Zuspruch und ein „volles Haus“ konnten sich die #Jagsttalbahnfreunde e.V. am Sonntag, dem 08.09.2013, im #Dörzbacher #Bahnbetriebswerk freuen. Der dritte und für dieses Jahr letzte Bahnhofstag in Dörzbach stand wieder unter dem Motto „Tag des offenen Denkmals“ und brachte dem Verein auch wegen des idealen Wetters einen neuen Besucherrekord. Bei den Führungen durch das Museum im Bahnhofsgebäude und den Lokschuppen mit historischen Fahrzeugen wurden dem interessierten Publikum die Fortschritte an den Wagenprojekten, sowie der Stand in Sachen Gleisbau und Präsentationsbetrieb der Jagsttalbahn am Bahnhof Dörzbach von den Aktiven der Jagsttalbahnfreunde erläutert. Dabei ließen die Vereinsvorderen keinen Zweifel daran aufkommen, dass die „Räder“ der Jagsttalbahn wenigstens auf einem Teilstück der Schmalspurstrecke wieder rollen werden. Kräftigen Rückenwind erfährt der Verein dabei durch seine Mitglieder und weitere Unterstützer des Vorhabens (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e.V., 19.09.13).

Gleisbau bei der Jagsttalbahn als Teamtraining

http://www.lok-report.de/news/news_woche_montag.html Sechs Mitarbeiter des Autozulieferers CSI aus Neckarsulm haben am Donnerstag in Dörzbach den Gleisbau am Bahnhof tatkräftig vorangetrieben. Unter der Anleitung der Aktiven der Jagsttalbahnfreunde e.V. schlüpften die sechs Männer morgens um 9.00 Uhr in ihre Schutzkleidung und nahmen Schaufeln und Schottergabeln zur Hand. Hintergrund ist die Geschäftsidee von Herrn Beisswenger von der Firma Trends GmbH aus Aalen für Firmen- und Behördenmitarbeiter sogenannte „Teambuildingevents“ zur Stärkung des Teamgeistes innerhalb einer Organisation anzubieten. Ein solches Programm wurde auf Anregung von Herrn Beisswenger daraufhin von den findigen Jagsttalbahnfreunden zusammengestellt und von den „Schreibtischtätern“, wie sie sich selbst bezeichneten, auch prompt angenommen. Bei strahlendem Sonnenschein handele sich der eine oder andere sicherlich nicht nur einen Muskelkater, sondern auch ein paar Schwielen an den Händen ein. Aber auch die tiefe Befriedigung, sich einmal wieder richtig körperlich verausgabt und dabei auch noch etwas Sinnvolles geleistet zu haben, das sich sehen lassen kann, sah man den tüchtigen Männern an. So haben sie mit Hilfe eines frisch restaurierten historischen Eisenbahnwaggons aus dem 19. Jahrhundert und einer Laderaupe unter den Augen mancher schaulustiger Dörzbacher tonnenweise frischen Eisenbahnschotter zwischen die Gleise und unter die Schwellen „gestopft“. Eine vor kurzem von dem Verein neu beschaffte „Gleisstopfmaschine“ nahm den hoch motivierten Männern wenigstens diese ansonsten äußerst kraft- und zeitraubende Tätigkeit ab. Dadurch konnte der Gleisbau im Bahnhof Dörzbach einmal mehr ein großes Stück weiter seinem Ziel entgegengebracht werden. Und das Nahziel heißt: Wiederinbetriebnahme der Jagsttalbahn als Präsentationsbetrieb mit den original historischen Fahrzeugen der ehemaligen Jagsttalbahn (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e.V., 29.04.13).

Jagsttalbahn: Neue Tore am Dörzbacher Lokschuppen

http://www.lok-report.de/ Seit Anfang Dezember 2012 präsentieren sich die Tore des alten Lokschuppens in Dörzbach mit einem neuen und frischen Anstrich. Noch vor dem Wintereinbruch erneuerten die Jagsttalbahnfreunde den Witterungsschutz an den Toren, so dass der Lokschuppen sicher dem Winter trotzen konnte und sich den Besuchern in 2013 wieder frisch und im klassischen Grau sowie im kräftigen Schwarz an den Türbändern präsentieren kann. Das nebenstehende Bild zeigt die frisch gestrichenen Lokschuppentore in der warmen Dezembersonne 2012. Bereits im Spätsommer 2012 wurde auch am Güterschuppen und der ehemaligen Milchzentrale „Hand angelegt“. Ein neuer Putz und frische Farbe lassen die Nebengebäude vom Empfangsgebäude in Dörzbach wieder erstrahlen. Das Ensemble „Bahnhof Dörzbach“ legt Stück für Stück sein Dornröschen-Kleid ab und blickt frisch und zuversichtlich in die Saison 2013. Zu den Bahnhofstagen am 12.05., 14.07. und 08.09.2013 in Dörzbach laden die Jagsttalbahnfreunde zu Kaffee, Kuchen und Gesprächen wieder recht herzlich ein (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e.V., 21.03.13).

Alle wollen die Jagsttalbahn zurück, aus stimme.de

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstige-Alle-wollen-die-Jagsttalbahn-zurueck;art1919,2642710 Mulfingen – Die gute Nachricht zuerst: Mit 100 000 Euro kann die Jagsttalbahn wieder auf die Schienen gebracht werden. Die schlechte: Es ist nur ein kleiner Streckenabschnitt, etwa 600 Meter ab dem Dörzbacher Bahnhof, auf dem der Zug hin- und herfahren würde. Wie viel tatsächlich investiert werden muss, damit die 1988 stillgelegte Schmalspurbahn irgendwann auf einer längeren Strecke fährt, das kann keiner der Experten bei der Jagsttaler Tafelrunde sagen. Politiker, Ehrenamtliche und ein Architekt diskutierten im Gewölbekeller des Alten Amtshauses in Ailringen über das Thema Naturgüter − am Beispiel der Jagsttalbahn. Überraschend „Sie dürfen sich ruhig streiten“, ist die Aufforderung von Heinz Schiebenes, Geschäftsführer der …

Weißeritztalbahn lockt zum vierten Festival, aus Dresdner Neuesten Nachrichten

http://www.dnn-online.de/web/dnn/nachrichten/detail/-/specific/Weisseritztalbahn-lockt-zum-vierten-Festival-199592176

Freital. Am Wochenende lädt die Weißeritztalbahn zu ihrem nun schon vierten Schmalspurbahn-Festival ein. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG), der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und ihre Partner hoffen während der zweitägigen Festes am 14. und 15. Juli auf mindestens 10 000 Besucher.

Gefeiert wird auf allen Stationen entlang der Strecke zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. „Damit alle Besucher eine Fahrt mit der Kleinbahn genießen können, bestellt der VVO an diesem Wochenende neben den 24 planmäßig fahrenden Zügen weitere 20 Sonderzüge“, kündigte Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim VVO, an.

Vor allem für Familien sei eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ein Erlebnis, sagte Mirko Froß, Infrastrukturleiter der SDG. Deshalb habe man ein Extra-Angebot für die kleinen Besucher: „Kinder fahren an diesem Wochenende in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.“ Froß hält noch eine weitere Überraschung für die großen und kleinen Bimmelbahnfreunde bereit: Erstmalig gastiert die – in Sachsen eher unbekannte – Lok „Aquarius C“, die der Pressnitztalbahn gehört, beim Festival. Mit ihrer knallig blauen Farbgebung ist sie ein Augenschmaus für die Kinder.

Die „Aquarius C“ wurde 1939 als schwere Heeresfeldbahn-Dampflokomotive bei Borsig in Berlin gebaut und schob bis 1945 Dienst an der Ostfront. Nach dem Krieg folgten Einsatzjahre in Österreich und auf der süddeutschen Jagsttalbahn, bis der Hemdenfabrikant Seidensticker sie erwarb und ihr den Namen gab. Von 1997 bis 2005 dampfte sie bei der Rügenschen Kleinbahn.

Mit dabei sind jeweils zwei Lokomotiven der Gattungen VII K und IV K sowie der Wagenzug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn von der Traditionsbahn Radebeul.

Start des Festivals ist am Sonnabend um 10.30 Uhr auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg mit den „Old Boys“ aus Tschechien. Sie gehen anschließend im Cabrio-Wagen auf die Strecke. Am Abend bringt ein Sonderzug die Nachtschwärmer nach Malter zum Feuerwerk. Peter Weckbrodt

Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn am 14. Juli von 10.30 bis 18 Uhr, am 15. Juli von 11 bis 18 Uhr; Tarif-Tipp: Kinder fahren in Begleitung Erwachsener frei. Erwachsenen wird die SDG-Tageskarte zum Preis von 20 Euro empfohlen.

14. Juli: 10.30 Uhr Feierliche Eröffnung auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg; 10.50 bis 12.46 Uhr: Auftritt der Old Boys aus Tschechien; 12 bis 12.30 Uhr Kinderprogramm, anschließend Brandsimulation der FFW Freital; 14 bis 15.30 Uhr: Unterhaltung mit den Old Boys und dem Spielmannszug „Blau-Weiss Freital“; 21.25 Sonderzug nach Malter zum Feuerwerk. An beiden Tagen Lokmitfahrten, großer Spielebahnhof, Speisen und Getränke im Festzelt und auf dem Bahnhof.

15. Juli: 11 bis 11.30 Uhr musikalischer Frühschoppen, 12.30 bis 13.30 Uhr Popschlager mit Sylvia Martens; dazwischen „Draufgänger-Guggis“ aus Meerane; 14.12 bis 15.55 Uhr Poisentaler Blasmusikanten.

Rund um den Bahnhof Rabenau: 15. Juli 10 bis 17 Uhr Stuhlbaumuseum Rabenau geöffnet; 11 bis 17 Uhr Kinderbasteln mit BEMO-Bastelservice.

An beiden Tagen: Ausstellung des Modellbahnclubs, 11 bis 16 Uhr: Alpakas zum Anfassen.

www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.07.2012.