Widdern – Zahlen und Detailfragen spielten an diesem Abend eine untergeordnete Rolle. Die Jagsttalbahnfreunde und ihre Gäste erfüllten die abstrakte Vorstellung, wieder Züge zwischen Widdern und Jagsthausen verkehren zu lassen, mit Leben.

http://www.stimme.de/heilbronn/jagsttalbahn/
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Widdern – Zahlen und Detailfragen spielten an diesem Abend eine untergeordnete Rolle. Die Jagsttalbahnfreunde und ihre Gäste erfüllten die abstrakte Vorstellung, wieder Züge zwischen Widdern und Jagsthausen verkehren zu lassen, mit Leben. Gut vorstellbar etwa, dass man auch im Jagsttal kurz vor Weihnachten zügeweise Familien in den Wald fährt, wo der Nikolaus über die hoffentlich verschneiten Felder gestapft kommt und dann die Kinder beschert. So wird es schon seit vielen Jahren bei der Selfkantbahn in Nordrhein-Westfalen gemacht. Allein diese Aktion bringe …

Historische Diesellok kehrt zum Öchsle zurück Öchsle-Bahn AG kauft V51 903

http://www.oechsle-bahn.de

KREIS BIBERACH (tf) – Ein Stück Heimat- und Technikgeschichte kehrt nach Oberschwaben zurück: die Öchsle-Bahn AG hat eine Diesellok des Typs V51, welcher von 1964 bis 1984 bei der Schmalspurbahn in Betrieb war, aus Spanien zurückgekauft.

Nach mehrmonatigen Verhandlungen konnte nun eine Einigung erzielt werden: die Öchsle-Bahn AG kauft die Diesellok V51 903 vom spanischen Baukonzern „Comsa“, wo sie bis 2008 beim Gleisbau im Dienst war. Im Lauf dieser Woche soll die Lok aus dem spanischen Tarragona nach Ochsenhausen transportiert werden und dann beim Bahnhofs- und Lokschuppenfest des Öchsle Schmalspurbahnvereins am 13. September zu sehen sein, wie vom Vereinsvorsitzenden Benny Bechter zu erfahren ist.
Die Freude ist bei allen Verantwortlichen der Museumsbahn riesig, da die Lok in „sehr gutem und nahezu unverändertem Zustand ist“, berichtet Bernhard Günzl vom Schmalspurbahnverein. „Damit können bei unserer Museumseisenbahn alle Lokbaureihen gezeigt werden, die während des Regelbetriebs hier im Einsatz waren“, freut sich Günzl. Dies sei eine echte Besonderheit unter den Museumsbahnen. Günzl und Öchsle-Geschäftsführer Klaus-Peter Schust führten die Verhandlungen in Spanien, die aufgrund der Sprachbarriere und zahlloser Details der internationalen Abwicklung und des Transports nicht einfach gewesen seien, wie Günzl schildert.
Auch für den Betrieb der Museumsbahn ist der Erwerb der Lok, von der nur drei Exemplare existieren, ein Glücksfall: „Eine Diesellok ist für Arbeiten an der Infrastruktur unverzichtbar“, erläutert Schust, da mit ihr der Bauzug bewegt werde. Derzeit ist hierfür eine Diesellok V22 von der Jagsttalbahn gemietet. Die Lok wird auf besondere Buchung auch für Sonderfahrten im Museumsbetrieb eingesetzt, wie Klaus-Peter Schust berichtet. Auch hierfür bringe die neuerworbene V51 aufgrund ihrer höheren Leistung eine größere Flexibilität.
Bevor die Lok wieder zwischen Warthausen und Ochsenhausen rollen kann, sind allerdings einige Arbeiten erforderlich. So müssen die Drehgestelle, die in Spanien auf eine Spurweite von 1000 Millimeter angepasst wurden, wieder durch solche für 750 Millimeter ersetzt werden. Außerdem steht für den Betrieb in Deutschland eine Hauptuntersuchung an. Bechter hofft, dass diese Vorhaben im kommenden Jahr angepackt werden können. In der Zwischenzeit wollen die Vereinsmitglieder kleinere Restaurations- und Reparaturarbeiten durchführen.
Die Lok V51 903 ist ein originales Stück Heimat- und Technikgeschichte. Sie wurde 1964 im Rahmen einer Kleinserie bei der Firma Gmeinder in Mosbach gebaut. Die Lokomotiven wurden ans Öchsle, die Federseebahn und die Bottwartalbahn geliefert um dort die Dampflokomotiven zu ersetzen. Nach Einstellung der anderen beiden Strecken waren zwei der Lokomotiven bis 1983 beim Öchsle im Einsatz. Nachdem auch hier der Betrieb eingestellt worden war, wurde die V51 903 nach Italien und später nach Spanien weiterverkauft.

INFO: Das Öchsle fährt bis Ende Oktober an jedem Wochenende und Feiertag ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Text: Thomas Freidank (tf)

Historische Diesellok kehrt zum Öchsle zurück Öchsle-Bahn AG kauft V51 903

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KREIS BIBERACH (tf) – Ein Stück Heimat- und Technikgeschichte kehrt nach Oberschwaben zurück: die Öchsle-Bahn AG hat eine Diesellok des Typs V51, welcher von 1964 bis 1984 bei der Schmalspurbahn in Betrieb war, aus Spanien zurückgekauft.

Nach mehrmonatigen Verhandlungen konnte nun eine Einigung erzielt werden: die Öchsle-Bahn AG kauft die Diesellok V51 903 vom spanischen Baukonzern „Comsa“, wo sie bis 2008 beim Gleisbau im Dienst war. Im Lauf dieser Woche soll die Lok aus dem spanischen Tarragona nach Ochsenhausen transportiert werden und dann beim Bahnhofs- und Lokschuppenfest des Öchsle Schmalspurbahnvereins am 13. September zu sehen sein, wie vom Vereinsvorsitzenden Benny Bechter zu erfahren ist.
Die Freude ist bei allen Verantwortlichen der Museumsbahn riesig, da die Lok in „sehr gutem und nahezu unverändertem Zustand ist“, berichtet Bernhard Günzl vom Schmalspurbahnverein. „Damit können bei unserer Museumseisenbahn alle Lokbaureihen gezeigt werden, die während des Regelbetriebs hier im Einsatz waren“, freut sich Günzl. Dies sei eine echte Besonderheit unter den Museumsbahnen. Günzl und Öchsle-Geschäftsführer Klaus-Peter Schust führten die Verhandlungen in Spanien, die aufgrund der Sprachbarriere und zahlloser Details der internationalen Abwicklung und des Transports nicht einfach gewesen seien, wie Günzl schildert.
Auch für den Betrieb der Museumsbahn ist der Erwerb der Lok, von der nur drei Exemplare existieren, ein Glücksfall: „Eine Diesellok ist für Arbeiten an der Infrastruktur unverzichtbar“, erläutert Schust, da mit ihr der Bauzug bewegt werde. Derzeit ist hierfür eine Diesellok V22 von der Jagsttalbahn gemietet. Die Lok wird auf besondere Buchung auch für Sonderfahrten im Museumsbetrieb eingesetzt, wie Klaus-Peter Schust berichtet. Auch hierfür bringe die neuerworbene V51 aufgrund ihrer höheren Leistung eine größere Flexibilität.
Bevor die Lok wieder zwischen Warthausen und Ochsenhausen rollen kann, sind allerdings einige Arbeiten erforderlich. So müssen die Drehgestelle, die in Spanien auf eine Spurweite von 1000 Millimeter angepasst wurden, wieder durch solche für 750 Millimeter ersetzt werden. Außerdem steht für den Betrieb in Deutschland eine Hauptuntersuchung an. Bechter hofft, dass diese Vorhaben im kommenden Jahr angepackt werden können. In der Zwischenzeit wollen die Vereinsmitglieder kleinere Restaurations- und Reparaturarbeiten durchführen.
Die Lok V51 903 ist ein originales Stück Heimat- und Technikgeschichte. Sie wurde 1964 im Rahmen einer Kleinserie bei der Firma Gmeinder in Mosbach gebaut. Die Lokomotiven wurden ans Öchsle, die Federseebahn und die Bottwartalbahn geliefert um dort die Dampflokomotiven zu ersetzen. Nach Einstellung der anderen beiden Strecken waren zwei der Lokomotiven bis 1983 beim Öchsle im Einsatz. Nachdem auch hier der Betrieb eingestellt worden war, wurde die V51 903 nach Italien und später nach Spanien weiterverkauft.

INFO: Das Öchsle fährt bis Ende Oktober an jedem Wochenende und Feiertag ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Text: Thomas Freidank (tf)

Öchsle auf stabilem Erfolgskurs

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Erfolgreich und „auf ruhiger Bahn“ sieht der Vorsitzende der Öchsle-Bahn AG, Joachim Trapp, die Museumsbahn. 71 Aktionäre, die 75,9 Prozent der Stimmen repräsentierten, und zahlreiche Gäste waren am Samstag, 20. Juni, zur 12. Hauptversammlung der gemeinnützigen Aktiengesellschaft in die Kapfhalle nach Ochsenhausen gekommen.
Das Öchsle ist ein Zugpferd im Tourismusangebot des Kreises und „hier nicht mehr wegzudenken“, wie Landrat Dr. Heiko Schmid betonte, der die Aktionärsversammlung als Aufsichtsratsvorsitzender leitete. Damit das Öchsle dampfen kann, hat die Öchsle-Bahn AG als Hauptaufgabe die Sanierung und Erhaltung der Strecke übernommen. Trapp berichtete den Aktionären über aktuelle Sanierungsvorhaben eines Streckenabschnitts bei Reinstetten, für das erst kürzlich ein Landeszuschuss von 210.000 Euro bewilligt worden war.
Nach Abschluss dieser Baumaßnahme möchte die Öchsle-Bahn AG einen weiteren, drei Kilometer langen Streckenabschnitt auf der Gemarkung Ochsenhausen in Angriff nehmen. Trapp bezifferte die voraussichtlichen Kosten hierfür auf 1,2 Millionen Euro, erhofft sich jedoch erneut Fördermittel des Landes. Als weiteres Zukunftsprojekt der AG nannte Trapp die Neugestaltung des Bahnhofs in Warthausen, für welche erste Planungen am Laufen seien.
Möglicherweise wird die Aktiengesellschaft eine Diesellok vom Typ V51 zum Öchsle zurückholen. Schmid und Trapp berichteten von Kontakten nach Spanien, die zu diesem Zweck geknüpft worden seien. Der Landrat führte aus, dass sämtliche drei Exemplare dieses Loktyps beim Öchsle im Einsatz waren. Eines sei anschließend nach Italien und dann nach Spanien weiterverkauft worden. Eine Diesellok sei für Arbeiten an der Infrastruktur unverzichtbar, erläuterte Trapp, da mit ihr der Bauzug bewegt werde. Derzeit ist hierfür eine Diesellok V22 von der Jagsttalbahn gemietet. Die Lok wird jedoch auf besondere Buchung auch für Sonderfahrten im Museumsbetrieb eingesetzt, wie der Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, Klaus-Peter Schust, berichtete.
Details aus der Bilanz der AG für 2008 erläuterte dann Wirtschaftsprüferin Karen Schön. Sie konnte bei einer Bilanzsumme von 2,875 Millionen Euro einen Gewinn von 2.300 Euro feststellen. Dieser wird zur Abtragung von Verlustvorträgen aus dem Jahr 2001 verwendet. „Das ist jedoch nur eine Seite der Medaille“, stellte Trapp fest, da das Defizit aus dem Betrieb der Museumsbahn von der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft getragen werden muss. Deren Geschäftsführer berichtete, dass, trotz eines leichten, wetterbedingten Rückgangs der Fahrgastzahlen auf 43.000, der Jahresverlust mit 236.000 Euro durch Sparmaßnahmen auf dem Vorjahresniveau stabilisiert worden sei.
Landrat Schmid verteidigte das Engagement der öffentliche Hand hierfür: „Ein Museumsbetrieb kann sich allein aus den Fahrgeldeinnahmen nicht finanzieren“, stellte Schmid fest. Ansonsten blickte Schust auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem 51 ehrenamtliche Mitarbeiter das Öchsle an 87 Tagen dampfen ließen. Bei einer Bilanzsumme von 849.463 Euro konnte die Betriebsgesellschaft 206.031 Euro Umsatzerlöse verbuchen. Schust informierte auch darüber, dass sich die Hauptuntersuchung der Lok 99788 „Berta“ durch diverse Lieferschwierigkeiten verzögert habe und eine Wiederinbetriebnahme nun zum Saisonstart 2010 vorgesehen sei. Derzeit beruhe der Museumsbetrieb – wie im vergangenen Jahr – allein auf der Lok 99716 „Rosa“, die hervorragend laufe.
Alle Redner machten mehrfach deutlich, dass der Betrieb und Erhalt des Öchsle nur als eine gemeinschaftliche Aufgabe des Landkreises, der Anliegergemeinden, der Kreissparkasse, der Sponsoren und insbesondere mit der ehrenamtlichen Arbeit des Schmalspurbahnvereins zu schultern sei. Das Öchsle als eingetragenes Kulturdenkmal sei dies jedoch wert. Immerhin ist es „die einzige noch erhaltene Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen und somit einzigartig in Süddeutschland“, so Geschäftsführer Schust.
Die gemeinnützige Öchsle-Bahn AG hat 1991 Aktionäre aus zwölf Ländern. Ausschüttungen dürfen nicht vorgenommen werden. Neben den Einzelaktionären mit 25 Prozent der Anteile sind der Landkreis mit 34,75 Prozent und mit 25 Prozent die Kreissparkasse Biberach Hauptaktionäre. Die übrigen Anteile gehören den Anliegergemeinden Maselheim, Ochsenhausen und Warthausen (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, www.oechsle-bahn.de, Fotos Thomas Freidank, 22.06.09).

Wiederinbetriebnahme der Strecke von Widdern nach Jagsthausen

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Zur Förderung und als Frequenzbringer für den regionalen Tourismus soll die Jagsttalbahn auf einem ersten Abschnitt von ca. 7 km wieder in Betrieb genommen werden. In den Gemeinderatsitzungen am 26.02.09 in Jagsthausen und am 03.03.09 in Widdern wurden das Konzept, die Kostenermittlung und insbesondere der Nutzen, beraten, diskutiert und abgestimmt.
Die Beschlüsse sehen eine wesentliche finanzielle Beteiligung an der Generalsanierung der Infrastruktur und eine Beteiligung der beiden Gemeinden an der gemeinnützigen Jagsttalbahn AG vor. In Jagsthausen fiel die Entscheidung einstimmig und in Widdern mit einer Zweidrittel-Mehrheit für die Wiederinbetriebnahme.
Auf Basis dieser Beschlüsse werden nun die Bürgermeister der Stadt Widdern und der Gemeinde Jagsthausen offizielle Gespräche mit dem Landkreis Heilbronn und dem Land Baden-Württemberg zur Sicherstellung der Gesamtfinanzierung aufnehmen. Aufgrund der Informationen aus den vorab erfolgten Sondierungsgesprächen im landespolitischen Umfeld sind wir hier sehr zuversichtlich (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e. V., 06.03.09).

Jagsttalbahnfreunde: Dörzbacher Bahnhofstage

http://www.lok-report.de/

Die Aktiven des Jagsttalbahnfreunde e.V. laden Sie wieder zu den Dörzbacher Bahnhofstagen sehr herzlich ein. Die nächsten und letzten Termine für dieses Jahr sind am Sonntag, den 7. September 2008 und zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 14. September 2008. Von 13 bis 17 Uhr werden das renovierte Stationsgebäude mit unserem neu gestaltetem Ausstellungsraum und der Lokschuppen mit Werkstatt zur Besichtigung geöffnet sein.
Folgende Fahrzeuge können besichtigt werden: Diesellok V22-02 “halbes Jagsttalkrokodil”, Triebwagen VT303, Diesellok V22-03 “Stoppelhopser”, Diesellok HF130C “Götz”, der frisch aufgearbeitete Flachwagen 754, der Wagen 111 sowie unsere zerlegte Dampflok 24 “Kunigunde”. Besteigen Sie die Führerstände von Krokodil und Stoppelhopser, nehmen Sie Platz im Triebwagen und träumen Sie von einer Fahrt auf der Jagsttalbahn…
Am Bahnhofsende Richtung Klepsau kann die Weiche 1 mit dem abzweigenden Gleis 41 zur Seitenrampe in Augenschein genommen werden.
Informationen zu den aktuellen Arbeiten in der Werkstatt, zum weiteren Aufbau der Gleisanlagen und zum aktuellen Stand der Wiederinbetriebnahmebemühungen erhalten Sie aus erster Hand! Für Bewirtung ist bestens gesorgt, es gibt kalte Getränke, Kaffee und leckeren Kuchen. Aktuelles immer auf unserer WEB-Seite unter http://www.jagsttalbahn.de
Mitmacher sind jederzeit willkommen: jeden Samstag in Dörzbach (ab 9 Uhr) und an jedem ersten Samstag im Monat in Widdern (ab 10 Uhr) (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e. V., 02.09.08).

Jagsttalbahnfreunde: Bahnhofstage in Dörzbach

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Die Aktiven des Jagsttalbahnfreunde e.V. laden Sie wieder zu einem weiteren Dörzbacher Bahnhofstag herzlich ein. Nächster Termin ist am Sonntag, den 3. August 2008. Von 13 bis 17 Uhr werden das renovierte Stationsgebäude mit unserem neu gestaltetem Ausstellungsraum und der Lokschuppen mit Werkstatt zur Besichtigung geöffnet sein.
Folgende Fahrzeuge können besichtigt werden: Diesellok V22-02 “halbes Jagsttalkrokodil”, Triebwagen VT303, Diesellok V22-03 “Stoppelhopser”, Diesellok HF130C “Götz”, der frisch aufgearbeitete Flachwagen 754, der Wagen 111 sowie unsere zerlegte Dampflok 24 “Kunigunde”.
Besteigen Sie die Führerstände von Krokodil und Stoppelhopser, nehmen Sie Platz im Triebwagen und träumen Sie von einer Fahrt auf der Jagsttalbahn. Am Bahnhofsende Richtung Klepsau kann die Weiche 1 mit dem abzweigenden Gleis 41 zur Seitenrampe in Augenschein genommen werden.
Weitere Bahnhofstage finden an den Sonntagen 7. September sowie zum Tag des offenen Denkmals am 14. September 2008 statt. Aktuelles immer auf unserer WEB-Seite unter http://www.jagsttalbahn.de (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde, 29.07.08).

Jagsttalbahn: Bahnhofstage in Dörzbach

http://www.lok-report.de/

Die Aktiven des Jagsttalbahnfreunde e.V. laden Sie zu den Dörzbacher Bahnhofstagen herzlich ein. Erster Termin war am Sonntag, den 4. Mai 2008. Ca. 100 Personen haben sich für das Bemberle und für unsere Arbeit interessiert.
Nächster Termin ist am Sonntag, den 1. Juni 2008. Von 13 bis 17 Uhr werden das renovierte Stationsgebäude mit unserem Ausstellungsraum und der Lokschuppen mit Werkstatt zur Besichtigung geöffnet sein. Folgende Fahrzeuge können besichtigt werden: Diesellok V22-02 “halbes Jagsttalkrokodil”, Triebwagen VT303, Diesellok V22-03 “Stoppelhopser”, Diesellok HF130C “Götz”, der frisch aufgearbeitete Flachwagen 754, der Wagen 111 sowie unsere zerlegte Dampflok 24 “Kunigunde”.
Informationen zu den aktuellen Arbeiten in der Werkstatt, zum weiteren Aufbau der Gleisanlagen und zum aktuellen Stand der Wiederinbetriebnahmebemühungen erhalten Sie aus erster Hand! Kalte Getränke und Kaffee werden erhältlich sein.
Weitere Bahnhofstage finden an den Sonntagen 6. Juli, 3. August, 7. September sowie zum Tag des offenen Denkmals am 14. September 2008 statt (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e. V., http://www.jagsttalbahn.de, Fotos Michael Rothenhöfer, 28.05.08).

Jagsttalbahn: Licht am Ende des Tunnels für die Jagsttalbahn, aus fnweb.de

http://www.fnweb.de/regionales/
adelsheim_osterburken/20080506_srv0000002539964.html

Dörzbach. Es bewegt sich wieder etwas bei den Freunden der Jagsttalbahn in Dörzbach. Auch wenn es noch nicht die Jagsttalbahn selbst ist, sehen die Anhänger der historischen Schmalspurbahn wieder Licht am Ende des Tunnels.
Nachdem Krautheim die Wiederbelebung der Jagsttalbahn bereits vor knapp zwei Jahren wegen zu großer finanzieller Risiken zu den Akten gelegt hatte, war auch bei seinen Mitstreitern eine gewisse Resignation zu spüren, bekannte Michael Rothenhöfer, Vorsitzender der Jagsttalbahnfreunde im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten. Denn damit war auch ein erster Streckenabschnitt in das benachbarte, zur Gemarkung Krautheim gehörige Klepsau vom Tisch.
„Wenn sich die Bahn schon nicht bewegt, wollten wir trotzdem …

Baden-Württemberg: Licht am Ende des Tunnels für die Jagsttalbahn, aus fnweb.de

http://www.fnweb.de/regionales/
adelsheim_osterburken/20080506_srv0000002539964.html

Dörzbach. Es bewegt sich wieder etwas bei den Freunden der Jagsttalbahn in Dörzbach. Auch wenn es noch nicht die Jagsttalbahn selbst ist, sehen die Anhänger der historischen Schmalspurbahn wieder Licht am Ende des Tunnels.

Nachdem Krautheim die Wiederbelebung der Jagsttalbahn bereits vor knapp zwei Jahren wegen zu großer finanzieller Risiken zu den Akten gelegt hatte, war auch bei seinen Mitstreitern eine gewisse Resignation zu spüren, bekannte Michael Rothenhöfer, Vorsitzender der Jagsttalbahnfreunde im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten. Denn damit war auch ein erster Streckenabschnitt in das benachbarte, zur Gemarkung Krautheim gehörige Klepsau vom Tisch.

„Wenn sich die Bahn schon nicht bewegt, wollten wir trotzdem an anderer Stelle sichtbare Fortschritte machen und zeigen, dass wir es können.“ Und so konzentrierten sich die Jagsttalbahnfreunde erst einmal auf die Restaurierung des Bahnhofsgeländes in Dörzbach. Das Ergebnis der bisherigen Arbeiten konnte nun am Sonntag im Rahmen eines Bahnhofstages besichtigt werden.

Für Besucher geöffnet waren dabei das frisch renovierte Stationsgebäude mit seinen Ausstellungsräumen, der Lokschuppen mit Werkstatt, sowie das Reparaturhaus.

Zusätzlich konnten mit den Dieselloks halbes Jagsttalkrokodil, Stoppelhopser und Götz, sowie dem Triebwagen VT303 und der zur Aufarbeitung vollständig zerlegten Dampflok „Kunigunde“ verschiedene historische Schienenfahrzeuge genauestens in Augenschein genommen werden. Eine dieser Loks soll möglichst schnell zumindest auf dem Bahnhofsgelände fahren können, so die Hoffnung Rothenhöfers.

Theoretisch wäre dies bereits heute möglich, da sich auch im Bereich der Gleisanlagen einiges getan hat. In der Praxis steht jedoch vor der Aufnahme eines Vorführbetriebes die Abnahme der Gleisanlagen und der Fahrzeuge durch das Eisenbahnbundesamt. Und so dürften die ersten Loks kaum vor 2009 aus ihrem Schuppen rollen.

Bis es soweit ist, gehen die Arbeiten am Musterpräsentations-Bahnhof Dörzbach unvermindert weiter. Auch nach dem vorläufigen Aus für die Strecke nach Krautheim hat der Bahnhof keineswegs an Bedeutung verloren. So ist er mit seiner überdurchschnittlich gut ausgestatteten Werkstatt im Hinblick auf die geplante Ersatzstrecke Widdern-Jagsthausen als Reparaturstützpunkt mit Rangiermöglichkeit unverzichtbar.

Denn eben diese zweite Baustelle der Jagsttalbahnfreunde, die Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnittes Widdern-Jagsthausen, macht ebenfalls Fortschritte.

Der politische Wille ist vorhanden und wurde mehrfach bekundet. Alleine tragfähige Gemeinderatsbeschlüsse zur Sanierung stehen noch aus. Wodurch sich die Bemühungen des Vorsitzenden Rothenhöfer und seines Teams etwas im Kreis drehen, da die Finanzierung erst auf verbindlichen Beschlüssen aufgebaut werden kann – und umgekehrt.

Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde der Streckenabschnitt im vergangenen Jahr durch ein großes Helferteam freigelegt und wird derzeit zwecks Kostenermittlung von einem Ingenieurbüro vermessen.

Bis es dann an die Wiederherstellung und Inbetriebnahme der Strecke geht, dürfte jedoch ebenfalls noch etwas Zeit vergehen. rs

Weitere Bahnhofstage finden am 1. Juni, 6. Juli, 3. August und 7. September, sowie zum Tag des offenen Denkmals am 14. September statt.