www.hsb-wr.de #Wernigerode – Die Gemeinde Harztor hat ihre in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) durchgeführten Sanierungsmaßnahmen zur Errichtung eines modernen #Nahverkehrs-Verknüpfungspunktes am Bahnhof in #Niedersachswerfen Ost vollständig abgeschlossen. In Anwesenheit von Birgit Keller, der Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, wurden die neuen Anlagen am heutigen Vormittag offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Das nordthüringische Niedersachswerfen ist seit heute um einen attraktiven Anlaufpunkt für alle Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (#ÖPNV) reicher. Bereits seit dem vergangenen Herbst hatten die Gemeinde Harztor und die HSB mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Thüringen an der Umgestaltung des Bahnhofsareals in Niedersachswerfen Ost gearbeitet. Unter kommunaler Federführung entstand dabei ein moderner Verknüpfungspunkt zwischen dem regionalen Busverkehr und den Zügen der Harzer Schmalspurbahnen. Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bahnunternehmen sowie der zügigen Koordinierung aller Arbeiten mit dem Planungsbüro und den ausführenden Bauunternehmen konnten die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen sogar ein Vierteljahr früher als geplant abgeschlossen werden. Vom gelungenen Ergebnis der Umgestaltung konnte sich am heutigen Vormittag Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, persönlich überzeugen. Gemeinsam mit Stephan Klante, Bürgermeister der Gemeinde Harztor, und HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener befestigte sie symbolisch die letzten Pflastersteine und zeigte sich sehr beeindruckt: „Durch die Fertigstellung dieses Verknüpfungspunktes ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt mit einer großen Bedeutung für den ÖPNV und den touristischen Verkehr im Südharz geschaffen worden.“ Bereits bis ins Jahr 1993 reichen die Bemühungen der vormaligen Gemeinde Niedersachswerfen zur Sanierung der Verkehrsflächen am Harzquerbahnhof zurück. Doch erst im Jahre 2014 konnte das Vorhaben durch die heutige Gemeinde Harztor im entsprechenden Förderprogramm erfolgreich angemeldet werden. Im Fokus stand hierbei die Errichtung eines ganzheitlichen ÖPNV-Verknüpfungspunktes, der auch Anforderungen für mobiltätseingeschränkte Menschen einbezieht. Im Dezember des vergangenen Jahres konnten die Arbeiten zur Gesamtmaßnahme dann beginnen. Die HSB startete in Abstimmung mit der Gemeinde Harztor die Sanierung ihres Bahnhofsgleises 1 auf einer Länge von rund 180 Metern. In der Folge begann die Kommune ab Januar dieses Jahres den grundhaften Ausbau des Bahnhofsvorplatzes, wobei neben neuen Bushaltestellen und Beleuchtungsanlagen auch Parkmöglichkeiten sowie Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen wurden. Zwei Monate später setzte die HSB ihre anteiligen Maßnahmen mit der Sanierung des 120 Meter langen Hausbahnsteiges fort. Neben neuen Bahnsteigkanten und –beleuchtungen sowie Sitzbänken kam dabei auch eine Pflasterung mit Blindenleitstreifen zum Einbau. Diese wurde bereits bei der Erneuerung des Mittelbahnsteiges, welche das kommunale Bahnunternehmen im Jahre 2006 vollzogen hatte, verwendet. Den bahnseitigen Abschluss der Gesamtmaßnahme bildete die kürzlich erfolgte farbliche Auffrischung des kleinen hölzernen Empfangsgebäudes aus der Anfangszeit der Harzquerbahn. Der Bahnhof Niedersachswerfen Ost ist seit dem Jahre 2004 integraler Bestandteil des „Nordhäuser Modells“. Im Rahmen dieses weithin beachteten Verkehrskonzepts, welches durch eine direkte Verbindung der Gleisinfrastrukturen von Nordhäuser Straßenbahn und Harzer Schmalspurbahnen ermöglicht wurde, wird zwischen der Kreisstadt und Ilfeld im Südharz ein attraktiver Taktfahrplan angeboten. Dabei kommen in einem Mischbetrieb zum einen Zweisystem-Stadtbahnzüge vom Typ „Combino Duo“ der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH (VBN) und zum anderen Eisenbahnfahrzeuge der HSB zum Einsatz. Die Fahrgastzahlen im Südharz sind seit der Einführung deutlich angestiegen.
Source: Schmalspurbahnlexikon
Kategorie: Harzer Schmalspurbahnen
Harzer Schmalspurbahnen begrüßen insgesamt fünf neue Auszubildende Premiere: Erstmals ein Berufsanfänger aus dem europäischen Ausland dabei
Wernigerode – Die #Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) setzt auch in diesem Jahr wieder verstärkt auf den #beruflichen #Nachwuchs. So haben seit Monatsbeginn gleich fünf neue #Auszubildende ihre Lehre bei dem kommunalen Bahnunternehmen angetreten. Darunter gibt es mit einem Niederländer sogar eine Premiere: Erstmals befindet sich unter den Berufsanfängern auch ein Vertreter aus dem europäischen Ausland. Mit insgesamt fünf neuen Auszubildenden setzen die Harzer Schmalspurbahnen ihre mittlerweile achtzehnjährige Tradition in der Berufsausbildung nahtlos fort. Zum 1. August traten Dustin Gronert und Maximilian Schrenk aus der Harzregion sowie Luca Zimmermann aus Sachsen ihre dreieinhalbjährige Ausbildung zum Industriemechaniker bei der HSB an. Ein vierter im Bunde ist Kees de Vries. Er stammt aus dem niederländischen Vegelinfoord und stellt als erster Berufsanfänger aus dem europäischen Ausland eine bislang einmalige Premiere für das kommunale Bahnunternehmen dar. Zum Monatsbeginn hat darüber hinaus die ebenfalls aus der Harzregion stammende Julia Zwenker als Kauffrau für Büromanagement ihre dreijährige Berufsausbildung bei der HSB gestartet. Heute Vormittag begrüßte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener die neuen Auszubildenden und hieß sie herzlich willkommen bei der „Größten unter den Kleinen“. Neben einem Blumenstrauß überreichte er ihnen auch jeweils ein doppelbändiges Buch zur über 125jährigen Geschichte der Schmalspurbahnen im Harz, welches einen umfassenden historischen Überblick von den Anfängen bis zur heutigen HSB als einem der größten touristischen Dienstleister der Region gibt. Noch in diesem Monat werden dann alle fünf Berufsanfänger, die sich schon sehr auf die kommende Lehre bei der Bahn freuen, gemeinsam mit Personalchef Eckhard Wolter und Lehrausbilder Bernd Duderstadt zu einer ganztägigen Erkundungstour entlang des insgesamt 140,4 km umfassenden Streckennetzes aufbrechen, um den neuen Arbeitgeber in allen seinen vielschichtigen Bereichen kennen zu lernen. Aufgrund ihrer einmaligen Symbiose aus historischem Dampflokbetrieb, modernen Verfahrenstechniken und touristisch geprägten Dienstleistungen bietet die HSB ideale Voraussetzungen für eine umfassende Berufsausbildung. Seit 1997 haben über fünfzig junge Leute ihre Lehre erfolgreich bei den Harzer Schmalspurbahnen abgeschlossen, darunter Industriemechaniker, Bürokaufleute, aber auch ein Energieelektroniker sowie ein Fachinformatiker. Allen war dabei die Möglichkeit gegeben, im Anschluss an die Lehre in ein festes Arbeitsverhältnis bei der HSB zu wechseln. Im erlernten Beruf sind sie heute nicht nur als Dampflokführer, Triebfahrzeugschlosser oder im kaufmännischen Bereich des Unternehmens tätig, sondern haben durch Weiterbildungen zum Teil auch den Sprung in die mittlere Führungsebene bis hin zum stellvertretenden Abteilungsleiter geschafft. Die HSB hat gegenwärtig 260 Beschäftigte. Darunter befinden sich aktuell zehn Auszubildende zum Industriemechaniker und fünf zur Bürokauffrau. In 2016 wird die HSB erneut Ausbildungsplätze zum/r Industriemechaniker/-in sowie zum/r Kaufmann/-frau für Büromanagement anbieten. Sollte der Berufswunsch schon jetzt feststehen, können die Bewerbungsunterlagen für den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr ab sofort eingereicht werden. Herausgeber: Harzer Schmalspurbahnen GmbH Friedrichstraße 151 38855 Wernigerode Tel. 03943 558 117 Fax 03943 558 112 pressestelle@hsb-wr.de www.hsb-wr.de info@hsb-wr.de
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