Die Döllnitzbahn darf nicht sterben

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Die für den 16.02.2011 geplante Zusammenkunft des Zweckverbandes
Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) nimmt der Verein zur Förderung Sächsischer
Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) zum Anlass, an alle Mitglieder der Gremien,
insbesondere jedoch die Repräsentanten aus der Stadt Leipzig zu
appellieren, die Schmalspurbahn zwischen Oschatz und Glossen weiter im
Rahmen des ÖPNV-Budgets zu finanzieren.
Der VSSB lehnt die drohende Abbestellung des Personennahverkehrs ohne wenn
und aber ab. Sachsen besteht nicht nur aus den großen Städten, sondern auch
aus kleineren Städten und dem ländlichen Raum – hier ist ein fairer
Interessenausgleich gefordert. Für die Döllnitzbahn muss das heißen, dass
sie die 1 Millionen Euro auch tatsächlich bekommt, die der Freistaat dem
ZVNL auszahlt. Wenn jetzt mit dem Stimmengewicht der Stadt Leipzig im
alleinigen Eigeninteresse entschieden werden sollte, dann gehört
gleichermaßen die Forderung auf den Tisch, die Struktur der Verteilung der
öffentlichen Mittel grundsätzlich zu hinterfragen.
Dass eine dauerhafte Lösung für die Schmalspurbahnen gefunden werden muss,
die im Landtag 2006 über alle Fraktionen hinweg im Sinne eines besonderen
Kulturgutes als besonders schutz- und förderungswürdig bezeichnet wurden,
wird angesichts der aktuellen Debatte umso dringlicher. Die Menschen im
Land – den VSSB eingeschlossen – warten noch immer auf die Konzepte, um den
so schön formulierten Zielen auch Taten folgen zu lassen. Andere Regionen,
wie der Harz oder Rügen, von der Schweiz ganz zu schweigen, zeigen, wie es
gemacht werden muss.
Wesentlich für den Personennahverkehr sind eine planbare Finanzierung der
Schmalspurbahnen und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs. Der VSSB
bekräftigt in diesem Zusammenhang die Forderung nach einer direkten
Finanzierung der Schmalspurbahnen durch den Freistaat, ohne Zwischenebenen
wie die Zweckverbünde. Dann zeigt sich auch für Parlament und Steuerzahler,
wo das Geld letztlich hinfließt und wie viel davon vor Ort wirklich
ankommt.
Durch die drohenden Entscheidungen im ZVNL gegen die Döllnitzbahn wird das
Thema umso prekärer. Der VSSB weist die Staatsregierung daher mit aller
Dringlichkeit darauf hin, diese fatale Entwicklung nicht zuzulassen und zu
handeln, um die in der Kooperationsvereinbarung getroffenen Ziele für einen
leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr und Schienennahverkehr in
der Konsequenz auch umzusetzen.
Für den 15. April 2011 kündigte der VSSB die offizielle
Jahresauftaktveranstaltung „Andampfen“ bei der Döllnitzbahn an, die in
diesem Jahr Gastgeber sein darf, weil sie im letzten Jahr den
„Claus-Köpcke-Preis“ erhalten hat (Pressemeldung Verein zur Förderung
Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., 11.02.11).

Sachsen: Bilanz für Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn

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Seit mehr als zwei Jahren ist wieder das vertraute Dampfen und Schnaufen
der Weißeritztalbahn im Rabenauer Grund zu hören.
Nach dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn und der darauf folgenden großen
Anfangseuphorie und entsprechend vielen Fahrgästen konnten wir „2010 rund
165.000 Reisende auf der Weißeritztalbahn begrüßen“, sagt der
stellvertretende Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen
Dampfeisenbahngesell-schaft (SDG) Mirko Froß. Über ein Viertel, dies
entspricht 29 Prozent, der Einzelreisenden nutzten die Schmalspurbahn für
die Hin- und Rückfahrt, zu jeweils 23 Prozent buchten Familien und
Einzelreisende die einfache Fahrt, Gruppenreisende machten 20 Prozent der
Fahrgäste aus.
Die zweite Schmalspurbahn im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), „die
Lößnitzgrundbahn, lockte 2010 mehr als 219.000 Liebhaber auf die Strecke
zwischen Radebeul Ost und Radeburg. Dies ist ein neuer Fahrgastrekord“, so
Froß. Der besucherstärkste Monat war der Mai, als die Karl-May-Festtage
zahlreiche Gäste in den Wohnort des Schriftstellers lockten. Eine Hin- und
Rückfahrt lösten 36 Prozent der Einzelreisenden, 16 Prozent der
Einzelreisenden kauften Tickets für eine einfache Fahrt. Den zweitstärksten
Teil stellen Gruppen mit einem Anteil von 23 Prozent dar, dicht gefolgt von
den Familien, die 21 Prozent der Fahrgäste ausmachten.
Im Programm beider Schmalspurbahnen gibt es auch 2011 einiges zu entdecken.
Erneut bieten alle Partner entlang der Strecken beliebte Veranstaltungen
an. „Mehr als 60 Feste, Wandertouren und Ausfahrten finden rund um beide
Schmalspurbahnen statt“, so Gabriele Clauss Leiterin Marketing des
Verkehrsverbundes Oberelbe. Bereits am 29. Januar begann die Saison auf der
Lößnitzgrundbahn mit der Zitterpartie am Moritzburger Fasanenschlösschen.
Zahlreiche Besucher nutzen die Schmalspurbahn zur bequemen Anreise.
Vom 16. bis 17. Juli gibt es auf der Weißeritztalbahn das dritte
Schmalspurbahn-Festival. Nachdem im vergangenen Jahr etwa 8.000 Besucher
begrüßt werden konnten, verwandeln sich auch 2011 die Haltepunkte und
Bahnhöfe zwischen Freital – Hainsberg und Dippoldiswalde in
Erlebnisstationen. VVO, SDG, die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn
sowie zahlreiche Partner organisieren das Festival gemeinsam, das
zeitgleich mit „Malter in Flammen“ zu erleben sein wird. Im Lößnitzgrund
wird knapp zwei Monate später gefeiert.
Vom 17. bis 18. September steht die Lößnitzgrundbahn während des 7.
Schmalspurbahn-Festivals im Mittelpunkt. In Moritzburg laden der VVO und
die SDG wieder zu einem großen Familienfest mit Hüpfburg und VVO –
Spielepark ein. Während beider Festivals werden Traditionsloks wie die
sächsische IV K Nr. 176 in der typischen grünen Farbgebung oder Dieselloks
vom Typ L 45 H zahlreiche Fans in ihren Bann ziehen, wenn diese an den
Festtagen auf der Weißeritztalbahn und der Lößnitzgrundbahn im Einsatz sind
(Pressemeldung VVO, 04.02.11).

Sachsen: Eisenbahnverkehr im VVO für 2011 zunächst gesichert

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Nach der Verabschiedung des Doppelhaushalts für den Freistaat Sachsen durch
den Landtag am 17. Dezember 2010 erhielt auch der Verkehrsverbund Oberelbe
(VVO) eine Grundlage zur detaillierten Planung der Verkehrsleistungen für
die Jahre 2011 und 2012. Aufgrund einer geänderten Verteilung der Kürzungen
des Freistaats über die beiden Jahre erhält der VVO im Jahr 2011 6,7 Mio.
Euro weniger staatliche Mittel, eine gewisse Abmilderung gegenüber der
ursprünglich angekündigten Reduzierung von bis zu 8,4 Millionen Euro.
• Stationspreise: Am 21. Dezember wurde der VVO von DB Station und Service
über das geänderte Stationspreissystem informiert. Die Deutsche Bahn ist
2009 von der Bundesnetzagentur aufgefordert worden, das Preissystem zur
Nutzung von Bahnhöfen und Haltepunkten zu verändern. Bundesweit kommt es zu
erheblichen Verschiebungen von Kosten zwischen den Aufgabenträgern.
Niedrigere Preise für die Nutzung der Bahnhöfe, insbesondere der stark
genutzten Bahnhöfe Dresden Hauptbahnhof und Dresden Neustadt, wirken sich
direkt auf den VVO aus. Der Verkehrsverbund kann in Folge dieser
Veränderung jährlich knapp 5 Millionen Euro einsparen. „Diese kurzfristig
mitgeteilte und ungeplante Entlastung ermöglicht eine deutliche Abmilderung
der geplanten Sparmaßnahmen für 2011″ so Burkhard Ehlen, Geschäftsführer
des Verkehrsverbundes Oberelbe.
• Verbundfinanzierung: Im Interesse eines einheitlichen Fahrpreises zahlt
der Zweckverband seinen 13 Partnerverkehrsunternehmen jährlich 7,5
Millionen Euro als Ausgleichzahlung. Diese dient insbesondere der Anwendung
des einheitlichen Verbundtarifs. Seit Bestehen des VVO 1998 ist es so, dass
alle Partnerverkehrsunternehmen diese Zahlungen erhalten. Im Interesse
eines attraktiven Nahverkehrs ist es wichtig, diese Verbundfinanzierung
aufrecht zu halten. Nach ersten Planungen des vergangenen Jahres war aus
diesem Grund eine außerplanmäßige Tarifanpassung im April vorgesehen. „Um
eine befürchtete Abwanderung auf das Auto zu verhindern, war es uns
wichtig, diese außerordentliche Tariferhöhung zu verhindern“, sagte der
Zweckverbandsvorsitzende Arndt Steinbach.
Der VVO hat die Chancen des Wettbewerbs im Schienenverkehr frühzeitig
genutzt und profitiert in der schwierigen Lage nun davon. Durch die
Ausschreibungen der S-Bahn Dresden sowie der Strecken des Dieselnetzes
konnte der VVO die Kosten für diese Strecken senken. So erbringen die
Deutsche Bahn AG und die Städtebahn Sachsen GmbH die Verkehrsleistungen mit
verbesserter Qualität und zu niedrigeren Kosten als in früheren
Verkehrsverträgen.
Die durch die wirtschaftlicheren Verträge im Bahnverkehr frei gewordenen
Mittel in Millionenhöhe waren für Investitionen wie Übergangsstellen und
Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen. Diese Mittel müssen nun eingespart
werden. So werden die Investitionen im Verbundgebiet nahezu halbiert.
Trotz der zunächst sicheren Finanzplanung für 2011 bleibt der Druck auf den
Öffentlichen Personen-nahverkehr hoch. So werden die Zahlungen des
Freistaates 2012 um weitere 3 Millionen auf dann 9,7 Millionen Euro
gekürzt. Der VVO muss daher sein Leistungsangebot weiter überprüfen. Dies
betrifft insbesondere die Strecken Nossen – Meißen und Sebnitz – Bad
Schandau. Beide Strecken haben eine durchschnittliche Besetzung von
lediglich 13 Fahrgästen pro Zug bei einem Zuschussbedarf von 2,8 Millionen
Euro jährlich. „Unter dem Druck der weiteren Kürzungen wird es sehr
schwierig, diese Strecken auf Dauer zu betreiben. Eine Busbedienung stellt
dann eine vertretbare Alternative dar“, so Burkhard Ehlen.

Auch ist schon jetzt klar, dass es für den oberen Abschnitt der
Weißeritztalbahn nur einen touristischen Verkehr mit Ausrichtung auf das
Wochenende geben kann. Die Entscheidung über den Weiterbau auch ohne
täglichen ÖPNV liegt beim sächsischen Wirtschaftsministerium. Der VVO hofft
auf eine zeitnahe Entscheidung und steht für die erforderlichen
Abstimmungen selbstverständlich zur Verfügung.

„Dass es in 2011 nicht zu den im vergangenen Jahr beschlossenen
Einschränkungen kommt, liegt nicht an versteckten Effizienzen, sondern an
dem glücklichen Umstand verminderter Stationspreise“, wie Arndt Steinbach
noch einmal betont. „Mein Ziel ist die Aufrechterhaltung der Strecken nach
Nossen und Sebnitz in 2011 und 2012, selbst wenn Dresden und die Landkreise
das über Umlagen mitfinanzieren müssen. Um darüber hinaus die Strecken zu
erhalten, ist eine deutlich stärkere Nutzung durch die Einwohner
nötig.“ (Pressemeldung VVO, 22.01.11).

Sachsen: „Wilder Robert“ trotzt den Schneewehen, aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/8036585.html

Die Döllnitzbahn in Nordsachsen ist seit Sonntag zu den traditionellen
Glühweinfahrten unterwegs. Mit Ausnahme des Neujahrstages verbindet die als
"Wilder Robert" bekannte Schmalspurbahn bis 2. Januar 2011 täglich Oschatz
mit Mügeln und Glossen. Eine Mitarbeiterin des Fördervereins sagte dem MDR,
dass die Züge am zweiten Weihnachtsfeiertag wegen Schneeverwehungen auf der
Strecke zunächst mit leichten Verspätungen gefahren seien. "Inzwischen sind
die Gleise und Weichen aber uneingeschränkt nutzbar."

Kleine Züge für Kaolin und Zuckerrüben
Wegen der glatten Straßen waren am ersten Tag der diesjährigen
Glühweinfahrten …

Sachsen: "Wilder Robert" trotzt den Schneewehen, aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/8036585.html

Die Döllnitzbahn in Nordsachsen ist seit Sonntag zu den traditionellen
Glühweinfahrten unterwegs. Mit Ausnahme des Neujahrstages verbindet die als
„Wilder Robert“ bekannte Schmalspurbahn bis 2. Januar 2011 täglich Oschatz
mit Mügeln und Glossen. Eine Mitarbeiterin des Fördervereins sagte dem MDR,
dass die Züge am zweiten Weihnachtsfeiertag wegen Schneeverwehungen auf der
Strecke zunächst mit leichten Verspätungen gefahren seien. „Inzwischen sind
die Gleise und Weichen aber uneingeschränkt nutzbar.“

Kleine Züge für Kaolin und Zuckerrüben
Wegen der glatten Straßen waren am ersten Tag der diesjährigen
Glühweinfahrten …

Sachsen: Landrat befürchtet Konkurs der Döllnitzbahn, Der Landkreis Nordsachen befürchtet das Aus der Döllnitzbahn. Das gab Landrat Michael Czupalla (CDU) am Montag während einer Krisensitzung mit Bürgermeistern bekannt. , aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/7937807.html

Der Landkreis Nordsachen befürchtet das Aus der Döllnitzbahn. Das gab
Landrat Michael Czupalla (CDU) am Montag während einer Krisensitzung mit
Bürgermeistern bekannt. Grund seien Mittelkürzungen, die die
Landesregierung im neuen Doppelhaushalt plant. Nach Angaben des Landrates
soll der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) in den Jahren
2011 und 2012 jeweils knapp zehn Millionen Euro weniger erhalten. Die
Kürzungen würden auch auf die Döllnitzbahn durchschlagen und „unweigerlich
den sofortigen Konkurs“ der Schmalspurbahn bedeuten.
Volkmar Winkler, der Bürgermeister der Gemeinde Sornzig-Ablaß, erklärte
während des Treffens, die Landesregierung wolle die …

Parkeisenbahn wird generalüberholt, Von Tobias Wolf, Die Winterreparaturen an den Loks und Waggons haben begonnen. Bis zum Saisonbeginn werden sie für 235 000 Euro repariert., aus sz-online

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2638011

Bei der Parkeisenbahn im Großen Garten haben die Winterreparaturen
begonnen. Die Dampf- und Elektroloks werden nun für rund 235.000 Euro
überholt. Zuvor mussten die letzten planmäßigen Fahrten in diesem Jahr zu
Nikolaus wegen des starken Schneefalls abgesagt werden.
„Bis minus fünf Grad und maximal 20 Zentimeter Schnee können wir gerade
noch fahren“, sagt Thomas Jacob. „Wird es mehr, bekommen wir den Schnee
nicht mehr von der Strecke.“ Seine beiden wertvollsten Schätze sind die
beiden Dampfloks im Fuhrpark. Die sind inzwischen schon im südthüringischen
Meiningen angekommen. Dort unterhält die Deutsche Bahn das letzte …

Museumsbahn Schönheide stellt Signal auf „Fahrt Frei“ für das Festjahr 2011

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Am 13.11.2010 ist im Rahmen eines Vereinseinsatzes das erste Formsignal der
Museumsbahn aufgestellt wurden. Wie schon sein historischer Vorgänger
zwischen 1905 und 1972, sichert es die Einfahrt des Bahnhofs Schönheide aus
Richtung Rothenkirchen bzw. Stützengrün.
Im nächsten Jahr jährt sich zum 130sten Mal die Eröffnung der ersten und
einst längsten sächsischen Schmalspurbahn. Sie führte von Wilkau-Haßlau aus
in den ländlichen Raum zwischen Westerzgebirge und Vogtland. Ihre
Entstehung beeinflusste maßgeblich die wirtschaftliche Erschließung dieser
Region und verlief nach ihrer Fertigstellung über rund 42 km von
Wilkau-Haßlau über Schönheide bis nach Carlsfeld.
Für 2011 bereitet der Museumsbahnverein ein Festjahr mit verschiedenen
Aktivitäten und Höhepunkten anlässlich seines 20-jährigen Bestehens und
natürlich rund um den 130sten Geburtstag der WCd vor.
Herzstück der Veranstaltungen des Festjahres 2011 sind die über das ganze
Jahr verteilten öffentlichen Fahrttage mit Dampfzugbetrieb.
Die feierliche Eröffnung des Festjahres findet am Samstag dem 23. April zu
den Osterfahrtagen statt. Besondere Höhepunkte werden dabei das
Bahnhofsfest anlässlich 20 Jahre Verein am 14. und 15. Mai, das inzwischen
traditionelle Bürstenfest am 03. und 04. September und die Fahrtage „130
Jahre WCd“ am 02. und 03. Oktober sein. Mit dem Herbstdampf am 22. und 23.
Oktober klingt das Festjahr rund um die erste sächsische Schmalspurbahn
aus.
Die nächsten Fahrtage auf der Museumsbahn Schönheide sind die
Adventsfahrten am 27. und 28. November, der Nikolausdampf am 11. und 12
Dezember 2010 und die Winterfahrten am 13. und 20. Februar 2011
(Pressemeldung Museumsbahn Schönheide, www.museumsbahn-schoenheide.de,
Fotos M. Georgi, 16.11.10).

Förderverein VIA WILZSCHHAUS gegründet

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Am gestrigen Abend hat sich auf seiner Gründungsversammlung der
Förderverein VIA WILZSCHHAUS konstituiert. Aufgrund des zahlreichen
Engagements aus der Bevölkerung und ortsansässiger Unternehmen für das
Tourismusprojekt Schönheide/Carlsfeld und Umgebung ins Leben gerufen, soll
der Verein künftig dabei helfen, das Konzept kontinuierlich weiter bekannt
zu machen.
Zu den Vorstandsmitgliedern wählte die Gründungsversammlung Dr. Bernd
Schmidt (Geschäftsführer der Wernesgrüner Brauerei) als Vorsitzenden sowie
Dipl.-Ing. Ronald Scholz (Schnarrtanne) als Stellvertretenden Vorsitzenden.
Gerd Hochmuth (Stützengrün) wird das Amt des Schatzmeisters übernehmen,
Dipl.-Kffr. Michaela Gläß (Stützengrün) Schriftführerin und Dr. Thilo
Körnig (Schönheide), Bernd Kramer (Inhaber Hotel Flößerstube Muldenberg)
sowie Thomas Moldenhauer (Burkhardswalde) als weitere Mitglieder des
Vorstandes tätig sein.
Der Förderverein ist offen für jedermann, ob natürliche oder juristische
Person, der das Tourismusprojekt sowie die dazu angeregte Spendenaktion
„VIA WILZSCHHAUS“ unterstützen möchte. „Das Tourismusprojekt
Schönheide/Carlsfeld und Umgebung hat zum Ziel, den nachfolgenden
Generationen die Chance zu bieten, in ihrer Heimat eine Zukunft zu finden“,
betonte Dr. Bernd Schmidt in der Gründungsversammlung. „Um dem
demografischen Wandel effektiv entgegen treten zu können, müssen wir den
Tourismus als „Arbeitgeber“ im ländlichen Raum stärken. Die Heimatpflege
und Verbundenheit mit der Region als erzgebirgisch-vogtländische
Kulturlandschaft gilt es, in ihrer Gesamtheit zu fördern und
heimatkundliches Wissen, deren Geschichte und Traditionen zu
vermitteln.“ (Pressemeldung Förderverein VIA WILZSCHHAUS, 15.11.10).

Weißeritztalbahn rollt am ersten Advent zwischen Obercarsdorf und Schmiedeberg

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Das Pfeifen und Schnaufen der Weißeritztalbahn klingt seit fast zwei Jahren
wieder in den Ohren der Fahrgäste und Bewohner – jedenfalls auf dem
Teilstück Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde. Eine weihnachtliche Vorfreude
der besonderen Art erleben alle Gäste und Liebhaber der Kleinbahn am ersten
Adventswochenende. Denn am 27. und 28. November stehen seit mehr als acht
Jahren erstmals wieder die Signale auf grün zwischen Obercarsdorf und
Schmiedeberg.
32 Sonderzüge verkehren an diesem Wochenende in der Zeit von 10 bis 18 Uhr
auf dem Streckenab-schnitt von Obercarsdorf nach Schmiedeberg. Dabei kommt
eine Lok der Gattung VII K mit drei Wagen, die insgesamt 140 Sitzplätze
bieten, zum Einsatz. Zwischen Dippoldiswalde und Obercarsdorf wird ein
Pendelbus eingesetzt, der auf die Fahrzeiten der Züge abgestimmt und im
Fahrpreis inbegriffen ist. Auf allen Plan- und Sonderzügen gilt der
SDG-Tarif. So kostet beispielsweise die einfache Fahrt von
Freital-Hainsberg nach Schmiedeberg 8 Euro, die Hin- und Rückfahrt 16 Euro.
Wer ausschließlich die Sonderfahrten nutzen möchte, zahlt für den Abschnitt
Obercarsdorf – Schmiedeberg 4 Euro, für Hin- und Rückfahrt 8 Euro. Für
Familien empfiehlt sich die Familienkarte, mit der 2 Erwachsene und bis zu
vier Kinder bis 14 Jahre unterwegs sein können. Der Preis für eine einfache
Fahrt auf der Gesamtstrecke beträgt für Familien 17 Euro, für die Hinund
Rückfahrt 34 Euro.
Entlang der Strecke bieten sich den Gästen viele Möglichkeiten,
vorweihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Traditionell findet am 1.
Adventswochenende der Pyramidenanschub in Spechtritz und Schmiedeberg
statt. Das Einkaufszentrum „Weißeritz-Park“ lädt zum Wochenendshopping mit
Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein ein. In Rabenau öffnet am Sonntag
das Stuhlbaumuseum seine Pforten und im Dippoldiswalder Lohgerbermuseum
findet eine Weihnachtsausstellung statt. Viele kleine Weihnachtsmärkte der
Region laden zum Glühweintrinken und Verweilen ein. Schließlich informiert
in Obercarsdorf der VVO mit seinem Infomobil zu Tarif, neuem Fahrplan und
aktuellen Angeboten.
Seit mehr als 30 Jahren setzt sich die Interessengemeinschaft
Weißeritztalbahn e. V. (IGW) für den Erhalt der Weißeritztalbahn und seit
der Flut im Jahr 2002 für den kompletten Wiederaufbau der Strecke ein. Die
IGW als Initiator der Adventsfahrten zwischen Obercarsdorf und Schmiedeberg
möchte ein positives Zeichen für den Wiederaufbau des 2. Bauabschnittes
setzen. Unterstützung erfährt sie dabei vom Betreiber der Strecke, der
Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), und dem Besteller der
Leistungen, dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Somit kommt erstmals das
Konzept zum Tragen, Sonderfahrten entlang der gesamten befahrbaren Strecke
anzubieten und neue Akzente für die Kleinbahn zu setzen (Pressemeldung
SDG/VVO, 11.11.10).