Leipziger Parkeisenbahn feiert Geburtstag Wer sich am Leipziger Auensee entspannen und die Landschaft genießen möchte, der kommt zumindest in den Sommermonaten an der Parkeisenbahn nicht vorbei., aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipziger-parkeisenbahn-feiert-Jubilaeum100.html

Wer sich am #Leipziger #Auensee entspannen und die Landschaft genießen möchte, der kommt zumindest in den Sommermonaten an der #Parkeisenbahn nicht vorbei. Immer mit an Bord: Familien, Kinder, Schaulustige und Spaziergänger. Aber auch die freiwilligen Helfer, die das Projekt Parkeisenbahn in Leipzig am Leben erhalten.

Am 5. August 1951 drehte sie Punkt 14 Uhr ihre erste Runde: die Parkeisenbahn in Leipzig. Das ist fast 65 Jahre her, doch seither hat sich kaum etwas verändert, weiß Betriebsleiter Thomas Borzutzki: "1986 wurden die alten Wagen gegen neue getauscht. 1995 ist die blaue Akkulok dazugekommen. Die #Dampflok ist aber noch die gleiche. Nur äußerlich hat sie sich etwas verändert. Aber das Grundkonzept ist das von 1925." In dem Jahr wurde die alte #Liliputlokomotive in München gebaut.

Die Route der Parkeisenbahn hat sich ebenfalls nicht verändert. Von Anfang April bis Ende Oktober dreht sie wochentags sowie an Sonn- und Feiertagen ihre Runden um den Auensee. Die 1,9 Kilometer lange Strecke schafft die Bahn in rund zehn Minuten. Es gibt einen Bahnhof mit Kiosk und Bretzelbäckerei sowie drei Haltepunkte, an denen die Fahrgäste aus- und zusteigen können.

Kleine Helfer am Bahnsteig

Auch heute spielen #Kinder und #Jugendliche noch ein große Rolle auf der kleinen Bahn, denn sie sind die Parkeisenbahner. Fahrkartenkontrolle, Überwachung der Züge, Service – das alles fällt in den Aufgabenbereich der freiwilligen Helfer. In den Anfangsjahren haben das die Pioniere der DDR übernommen. Denn die Parkeisenbahn wurde damals nach …

Weg nach Kipsdorf frei Neue Brücke für die Weißeritztalbahn, aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/dresden/neue-bruecke-fuer-weisseritztalbahn-100.html

Die Bauarbeiten an der Trasse der #Weißeritztalbahn schreiten voran. Am Dienstag wurde eine neue, 25 Tonnen schwere #Brücke eingesetzt. Es ist die letzte auf dem Streckenabschnitt zwischen #Dippoldiswalde und #Kipsdorf. Im Dezember soll die Schmalspurbahn wieder regelmäßig bis Kipsdorf verkehren.

Beim Hochwasser im August 2002 war die Strecke schwer beschädigt worden. Seit 2008 ist der Abschnitt zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde wieder in Betrieb. Der Wiederaufbau der Strecke bis Kipsdorf begann …

Alles, bloß keine Schmalspurjungs Beim Kleinbahnfestival in Freital gibt es zum ersten Mal Lokziehen um die Wette. Nicht die einzige Attraktion., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/alles-bloss-keine-schmalspurjungs-3445565.html

#Freital. Die Lok streikt. Keinen Zentimeter, keinen Millimeter will sie sich rühren. Dabei legen sich die acht Männer und Frauen der Feuerwehr #Freital mächtig ins Zeug: Die Füße gegen die Bahnschwellen gestemmt, den Körper fast in der Waagerechten ziehen die Kameraden des Hainsberger Löschzugs an einem Strang. 40 Meter weit gilt es, den 16 Tonnen schweren Koloss per Seil über die Schienen zu ziehen. Wenige Minuten vor Beginn hatten sich außer der Feuerwehr noch zwei weitere Teams gefunden, um beim Lokziehen am Bahnhof in Hainsberg zu schwitzen. Zum ersten Mal gehört das Spektakel zum Programm des #Schmalspurbahnfestivals. Anfängerfehler sind da nicht ausgeschlossen: Der Motor der Lok ist aus, die Bremse deshalb fest – Neustart für die Freitaler Feuerwehrleute.

Ins Schwitzen kommen auch Olaf Seidel und Dirk Bey. Seit morgens um zehn stehen die Männer aus Köln am Grill im Weißeritzpark. Aufs Rost kommen ihnen aber keine herkömmlichen Bratwürste. Nein, Seidel und Bey mögen die Herausforderung. Für ihre Kreationen dürfen sich die beiden, die ohne Schürze Kaufmann und Architekt sind, schon mit etlichen Titeln schmücken. Mit ihrem Verein „Gut Glut“ brutzelten sie sich 2012 in Marokko zum Vize-Weltmeister. Beim Schmalspurbahnfestival geben sie schon das zehnte Jahr ihre Tipps weiter. Gerade etwa schmort ein Kuchen auf dem Grill. Möglich macht’s ein mit Kohle bedeckter gusseiserner Ofen. „Das ist der neueste Trend“ Olaf Seidel. Die Gäste stehen schon Schlange. Nicht alle sind nur hungrig auf das süße Grillgut: „Es gibt eine Familie, die kommt jedes Jahr, schreibt sich jedes Rezept mit“, sagt Bey.

Axel Arlt und sein Bruder Ralf haben ganz andere Leidenschaften. Vor dem alten #Güterschuppen am Bahnhof in #Seifersdorf präsentieren sie ihre beiden Schätzchen: zwei IFA F9, beide Baujahr 1955. „Alte Autos und historische Eisenbahnen passen super zusammen“, meint Axel Arlt, der selbst Mitglied der Interessengemeinschaft #Weißeritztalbahn ist. Wer #Dampfmaschinen mag, schaut sich eben auch gern andere …

Freie Fahrt für die Muskauer Waldeisenbahn Die Strecke wird 2017 so attraktiv, wie sie noch nie gewesen ist. Dafür hat vor allem Vattenfall gesorgt. , aus sz-online.de

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Bad #Muskau. Von Karfreitag bis Ostermontag 2017 steht eine große Premiere an: Dann rollen auf der #Neubaustrecke der #Waldeisenbahn Muskau vom einstigen Anschluss des Gleises zum ehemaligen Tonschacht #Mühlrose die Züge in Richtung Schwerer Berg. Die Eröffnung der 3,3 Kilometer langen Strecke wird vier Tage umfassen und allen Eisenbahnfreunden unvergessene Stunden bieten. Die Waldeisenbahn Muskau verfügt derzeit über drei betriebsfähige #Dampflokomotiven, zwei davon aus dem eigenen historischen Bestand. Die dritte ist eine Gastlok von einem Verein in Gütersloh, die früher Runkel- und Zuckerrüben- sowie Kartoffelzüge durch Mecklenburg beförderte.

Im Herbst kommt nun eine weitere Original-Lok in den betriebsfähigen Bestand. Diese hat Ende der 1970er Jahre der Verein in Gütersloh von der Deutschen Reichsbahn erworben, zu der auch die Waldeisenbahn gehörte. Nach Verhandlungen gibt er die Lok nun zurück. Beide Eisenbahnbetreiber pflegen ein freundschaftliches Verhältnis. Derzeit wird die Lok betriebsfähig aufgearbeitet und dann zwischen den Parks von Bad Muskau, der Teichstraße Weißwasser und dem Kromlauer Park sowie zum Schweren Berg in Weißwasser mit eingesetzt. Ansonsten stehen für den Zugverkehr auf der 600-Millimeter-Spur auch noch zahlreiche einsatzfähige Dieselloks zur Verfügung. Hinzu kommt der einmalige Museumsbestand.

Mit der Abschiedsfahrt zum Tonschacht Mühlrose am 8. September 2013 verlor die Waldeisenbahn etwa drei historische Kilometer Gleisanlagen. Dort, wo vor drei Jahren die letzten Fotoaufnahmen entstanden und der Zug letztmals fuhr, wo er inmitten einer Sandwüste – die einmal Wald ums Jagdschloss des Fürsten Pückler war – stand, wird heute bereits das Kohleflöz des …

Schmalspurbahn tuckerte einst zwischen Sayda und Mulda Vor 50 Jahren ist die Strecke stillgelegt worden. Nur noch eine kleine Tafel erinnert an sie. Ehemalige Bahnreisende und Mitarbeiter schwelgen in Erinnerungen. , aus Freie Presse

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#Sayda/#Mulda. 50 Jahre ist es her, seit der letzte Zug auf der #Schmalspurbahn zwischen Sayda und Mulda rollte. Eine kleine Tafel am ehemaligen Bahnhof in Sayda, angefertigt vom Erzgebirgszweigverein der Bergstadt, erinnert mit Daten und einer Grafik an die 15,5 Kilometer lange Strecke. Sieben Bahnhöfe oder Haltepunkte wurden seinerzeit angefahren. Reste von #bahndammähnlichen Erhebungen und ehemalige #Gebäude lassen nur noch erahnen, dass hier einmal ein reger #Bahnverkehr stattgefunden hat.

Vor 120 Jahren war der erste Spatenstich erfolgt. Am 1. Juli 1897 rollte der erste Zug zwischen den Orten. Bereits ein Jahr später wurden 78.520 Fahrgäste befördert und 13.233 Tonnen Güter, vor allem Baumaterialien, Möbel, Kohle sowie Getreide transportiert. 1910 waren es bereits über 80.000 Personen, die aus Berufsgründen oder einfach wegen der romantischen Strecke entlang des Chemnitzbaches die Züge nutzten. In dem Jahr wurden aber auch 18.200 Tonnen Güter transportiert. „Die zunehmende Industrialisierung der Orte Sayda, Friedebach, Dorfchemnitz und Mulda war der Anlass für den Bau der Bahnstrecke“, erklärt Jürgen Frei vom Museumsverein Sayda. Etwa sieben Zugpaare rollten jeden Tag fortan auf der Strecke. Dabei mussten zwischen Mulda und Sayda 252Höhenmeter überwunden werden. Außerdem galt es, 23 Brücken und Durchlässe zu passieren. Dafür brauchte die Dampflok rund eine Stunde. Von Mulda nach Sayda ging es durch den Anstieg etwas langsamer vorwärts, da in Voigtsdorf auch zusätzlich Wasser aufgetankt werden musste.

Der Saydaer Bertram Tropschuh fuhr 1965/66 bis zur Stilllegung die Strecke zweimal in der Woche zur Berufsschule. „Es war für uns eine gemütliche Fahrt. Die vier bis fünf Wagen waren aber immer voll, ja oft gab es sogar Stehplätze“, erzählt der heute 67-Jährige und fügt an: „Im Winter 1965 haben wir als Schüler mitgeholfen, den Zug auf der Strecke von Sayda nach Friedebach auszuschaufeln. Mit Wehmut erlebte ich die letzte Fahrt von Sayda nach Mulda, bei der der Zug schön …

Mit der Weißeritztalbahn zur Baustellen-Tour Am nächsten Wochenende steigt das Schmalspurbahn-Fest. Das Interessanteste ist aber mit dem Bus zu erreichen. , aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/mit-der-weisseritztalbahn-zur-baustellen-tour-3438106.html

#Freital/ #Dippoldiswalde. Am Jahresende soll die #Weißeritztalbahn erstmals nach 14 Jahren wieder die gesamte Strecke befahren. Für alle, die sich genau über den #Wiederaufbau des hochwassergeschädigten Streckenteils zwischen Dippoldiswalde und #Kipsdorf informieren wollen, gibt es zum #Schmalspurbahn-Festival am übernächsten Wochenende eine wohl einmalige Chance. Beim traditionellen Schmalspurbahn-Festival führen Busfahrten zu verschiedenen Punkten der insgesamt elf Kilometer langen Baustelle.

„Auf vier Touren haben Wissbegierige die Gelegenheit, einen Blick auf den Wiederaufbau der Strecke zu werfen“, sagt Mirko Froß, Betriebsleiter bei der zuständigen Sächsischen #Dampfeisenbahngesellschaft (#SDG). „Wir bieten dazu #Sonderfahrten mit dem historischen Omnibus Ikarus 66 an.“ Froß wird die Baustellen-Touren selbst führen. Sie starten am Sonntag, 17. Juli, um 7.30 Uhr, 9.45 Uhr, 14.45 Uhr und 16.45 Uhr in Freital-Hainsberg. Bei Tour 1 und 3 steht zuerst die Baustellenbesichtigung auf dem Programm. Anschließend geht es von Dippoldiswalde mit der Weißeritztalbahn zurück nach Freital. Bei Tour 2 und 4 wird erst Zug gefahren und dann die Baustelle besichtigt. Die Tickets kosten 25 Euro für Erwachsene und 12,50 Euro für Kinder bis 14 Jahre. Die Teilnehmerzahl ist auf 36 Personen pro Tour begrenzt.

Neu beim Schmalspurbahn-Festival ist auch ein #Lokziehen. Am Sonnabend ab 18 Uhr soll eine 16 Tonnen schwere Diesellok nur mit Muskelkraft über eine Strecke von 40 Metern gezogen werden. Mitmachen können Teams mit jeweils acht Personen. „Wer die beste Zeit schafft, hat gewonnen“, so Froß. „Was es zu gewinnen gibt, wollen wir noch nicht …

Neue Lokwerkstatt in Freital-Hainsberg, aus DNN

http://www.dnn.de/Region/Region-News/Neue-Lokwerkstatt-in-Freital-Hainsberg

Die Weißeritztalbahn bekommt eine neue Lokwerkstatt in Freital-Hainsberg. Das Vorhaben kostet etwa 2,8 Millionen Euro. Betreiber SDG will das Projekt im Herbst ausschreiben.

#Freital.  Bei der #Weißeritztalbahn wird nicht gekleckert, da geht es spätestens seit Jahresbeginn richtig zur Sache, und daran wird sich auch bis Ende 2017 wenig ändern. Offenbar hat der Freistaat Sachsen sein Herz für das #schmalspurige Bähnlein entdeckt, jedenfalls fördert er es finanziell recht kräftig. Nach rund 15 Millionen Euro für den #Wiederaufbau der 2002 flutzerstörten Strecke bis #Kipsdorf gibt es nun – quasi als Nachschlag – noch mal 2,8 Millionen Euro für den grundhaften Ausbau der von der Sächsischen #Dampfeisenbahngesellschaft #SDG in Freital-Hainsberg betriebenen #Lokwerkstatt. Auch der VVO ist mit dabei, seine Zweckverbandsversammlung beschloss eine Komplementärfinanzierung in Höhe von 10 Prozent der Kosten, das wären dann 280 000 Euro.

Die Notwendigkeit, den gut 80 Jahre alten Lokschuppen auf die Höhe der Zeit, auch in Sachen Arbeitsschutz und Energieeffizienz zu bringen, steht außer Zweifel. Es gibt weitere gute Gründe, das Vorhaben zügig in Angriff zu nehmen. „Ein absolutes Manko besteht für uns darin, dass wir seit der Flutkatastrophe hier in Freital zwei Instandhaltungskapazitäten vorhalten müssen. Unsere Dampf- und Diesellokomotiven werden im Hainsberger Lokschuppen gewartet. Die Wagen hingegen müssen mit dem Tieflader in die Werkstatt am Bahnhof Freital-Potschappel gebracht werden. Damit verbunden ist auch die Teilung der Schlosserkapazität.“, erläutert Mirko Froß, der Eisenbahnbetriebsleiter der SDG, eines das Grundproblem. „Im vorhandenen Lokschuppen haben wir baubedingt nicht die erforderliche freie Deckenhöhe, um Wagen ausreichend anhaben zu können, wenn deren …

„Wilder Robert“ wird in Zittau untersucht Erstmals wird in der Werkstatt der Soeg am Hauptbahnhof jetzt auch eine Dampflok der Döllnitzbahn repariert., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/wilder-robert-wird-in-zittau-untersucht-3425171.html

„#Wilder Robert“ heißt die Vorzeige-Lok der #Döllnitzbahn. Derzeit ist sie aber nicht in und um Mügeln unterwegs. Sie steht in #Zittau. Die #Dampflok – eine IV K – ist mit der turnusmäßigen Zwischenuntersuchung dran. Die Schlosser der Sächsisch-Oberlausitzer-Eisenbahngesellschaft (#Soeg) kennen sich damit bestens aus. Die Soeg hat auch eine Lok vom gleichen Typ mit dem Baujahr 1908 in ihrem Bestand.

Ohne Achse steht die IV K im Lokschuppen in Zittau. „Die Achse ist das Hauptproblem bei der Lok“, sagt Soeg-Eisenbahnbetriebsleiter Uwe Jachmann. Wegen Verschleißerscheinungen muss die vierte Achse neu aufgearbeitet werden. Auch beim Kessel sind ein paar Reparaturen notwendig. Zudem müssen Sicherheits- und andere Ventile, Armaturen und verschiedene Bauteile geprüft, aufgearbeitet oder ausgetauscht werden.

Bis zu „Historik Mobil“ im August soll der „Wilde Robert“ wieder einsatzbereit sein. Vorher muss er natürlich noch eine Probefahrt mit Last bestehen und ein paar Waggons ins Zittauer Gebirge ziehen. Vor zwei Jahren ist der „Wilde Robert“ schon mal bei Historik Mobil im Einsatz gewesen. In diesem Jahr wird es nun zwischen Bahnhof Bertsdorf und Jonsdorf drei Umläufe mit der IV K und einem neuen Reko-Zug, der Zittauer IV K mit dem Sachsenzug und der I K mit dem Reichsbahnzug geben.

Während der „Wilde Robert“ jetzt erstmals seine Zwischenuntersuchung in der Zittauer Werkstatt der Soeg erhält, ist das perspektivisch möglichst …

Eisenbahnromantik erleben Zu einer der beliebtesten Attraktionen der nördlichen Oberlausitz zählt heute die Waldeisenbahn Muskau., aus Bautzener Bote

Eisenbahnromantik erleben

Zu einer der beliebtesten Attraktionen der nördlichen Oberlausitz zählt heute die #Waldeisenbahn #Muskau. Mit einer Spurweite von nur #600 mm verbindet die nostalgische Kleinbahn verschiedene Ausflugsziele in der Muskauer Heide miteinander. Vor über 100 Jahren als reine Industriebahn zum Transport von Gütern errichtet, ist sie heute einer der bedeutendsten touristischen Anziehungspunkte in der Region.

Die Landschaft des Muskauer Faltenbogens mit ihren reichen Bodenschätzen begünstigte am Ende des 19. Jahrhunderts den Aufschwung der industriellen Entwicklung in der Region. Zur Bewältigung der steigenden Transportleistungen ließ der Besitzer der Standesherrschaft Muskau, Herrmann Graf von Arnim, ab 1895 seine zahlreichen Betriebe mit einer #schmalspurigen #Güterbahn verbinden. Rasch erreichte das Netz „Gräflich von Arnimsche Kleinbahn“ eine Ausdehnung von 80 km. 1951 ging der Betrieb als „Waldeisenbahn Muskau“ an die Deutsche Reichsbahn über. Mit zunehmender Bedeutung des Kraftverkehrs kam es 1978 zur Betriebseinstellung auf der WEM und zum Rückbau der Gleisanlagen. Lediglich die Ziegelei in Weißwasser übernahm eine 12 km lange Reststrecke und führte hier noch bis 1991 werksverkehr durch. Bestrebungen zum Erhalt der WEM als Museumsbahn erreichten ihr erstes Ziel Mitte der 80er Jahre mit regelmäßigen Sonderfahrten auf den verbliebenen Gleisen. Nach 1991 gelang der Wiederaufbau von Streckenabschnitten. So konnte ein Jahr später zwischen Weißwasser und Kromlau erstmals regulärer Personenverkehr mit Dieselloks eingeführt werden. Seit 1995 fahren die Züge auch auf den Gleisen nach Bad Muskau und im Sonderverkehr auf den verbliebenen Gleisen der „Tonbahn“ nach Mühlrose.

Während der Fahrsaison verkehren jeweils an den Wochenenden, von Mai bis Anfang Oktober, vom Bahnhof Teichstraße in Weißwasser Züge in die vier Kilometer entfernte Nachbargemeinde Kromlau, mit seinem größten …

OBERWIESENTHAL Alte Damen unter Dampf – Sachsens Schmalspurbahnen, aus Saarbrücker Zeitung

http://www.saarbruecker-zeitung.de/themenwelten/reise/urlaubstipps/Tourismus-Verkehr-Bahn-Sachsen;art4163,6130100

Acht #kommerziell betriebene #Dampfeisenbahnen rollen in der Saison durch den Freistaat, fünf davon täglich. Was für viele Fahrgäste #Eisenbahnromantik bedeutet, ist für Mitarbeiter Schwerstarbeit.

Die schnaufende Lok ist längst außer Sicht. Nur die #Dampfwolke hängt noch zwischen den dunkelgrünen Fichten des #Erzgebirgswald. Mit gemächlichen 25 Stundenkilometern rollt die #Fichtelbergbahn von Oberwiesenthal in Richtung Cranzahl.

240 Höhenmeter muss die «alte Dame», wie die Loks gern genannt werden, auf 17 Kilometern Strecke bewältigen. Acht Schmalspurbahnen fahren durch Sachsen. Fünf davon stehen wie die Fichtelbergbahn täglich unter Dampf. Das ist in Deutschland einzigartig, betont Dagmar Weigert von der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, mit drei der acht Strecken der Platzhirsch unter den Schmalspurbahnen im Freistaat.

Zu dem Unternehmen gehören neben der Oberwiesenthaler Bahn die Weißeritzbahn in der Sächsischen Schweiz sowie die Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul und Radeburg. Hier diene die alte Dampflok sogar als Schulbus. «Wir sind also kein Museum, unsere Aufgabe ist der Schienenpersonennahverkehr», sagt Weigert.

Darüber hinaus wird die Tradition in zahlreichen Museumsbahnen gepflegt. Etwa 45 Vereine von Eisenbahnfreunden mit rund 3000 Mitgliedern gibt es im Freistaat, berichtet Christian Sacher. Als Projektleiter der «Dampfbahn-Route», einer 750 Kilometer langen Themenstraße quer …

 

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