Die Schmalspurbahn macht süchtig, aus harzkurier.de

https://www.harzkurier.de/region/article212896437/Die-Schmalspurbahn-macht-suechtig.html

Von Romantik keine Spur. Nasskalt und grau empfängt mich der Bahnhofsplatz in #Nordhausen. Der Wind treibt Regen über das weite Rund. Der Bahnhof der Harzer #Schmalspurbahnen duckt sich zwischen den großen Bruder von der DB und den Prachtbauten in der Nachbarschaft.

Von hier aus werde ich Denise #Schwennecke nach Drei Annen #Hohne begleiten. Es ist ihre erste Schicht. Nach einer zweijährigen Familienphase steigt sie wieder als #Zugführerin ein.

Im Vergleich zu ihren Kollegen auf der #Lok stehen Zugführer im Schatten. Dabei geht ohne sie gar nichts. Auf jedem Lok-bespannten Zug muss jemand die Mütze aufhaben, so schreibt es das Allgemeine Eisenbahngesetz vor. Aber Zugführer sind zur Mangelware geworden, berichtet Dirk #Bahnsen, Pressesprecher #HSB.

Denise Schwennecke ist Quereinsteigerin. Gelernt hat sie Friseurin. Weil sie den Beruf nicht mehr ausüben konnte, riet ihr Vater, zur HSB zu wechseln. Er arbeitet als Lokführer. Es folgten anderthalb Jahre Ausbildung, die Arbeit als #Schaffnerin und drei Zusatzqualifikationen, bevor die 28-Jährige sich Zugführerin nennen konnte.

„Wir sind vor allem für die Sicherheit zuständig“, erklärt Katrin Köthe. Sie begleitet die Kollegin heute. Es hat einige Änderungen gegeben in den letzten zwei Jahren.

Mit Kelle heben und in die Trillerpfeife pusten ist es nicht getan. Denise Schwennecke muss eine halbe Stunde vor der Abfahrt …

Kritik an Schmalspurbahn-Politik reißt nicht ab, aus Thüringer Allgemeine

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Nordhausen. Der Nordhäuser Stadtrat segnete am Mittwochabend zwar den Wirtschaftsplan der Harzer #Schmalspurbahnen (#HSB) für das kommende Jahr einhellig ab, doch Kritik an der Politik der Geschäftsleitung gab es nicht zu knapp.

Vor allem Professor Ansgar Malich (CDU) machte sich Luft. Er kritisierte die nach wie vor ungleichmäßige Behandlung von #Nordhausen und #Wernigerode. Das habe schon die frühere Landrätin Birgit Keller (Linke) angemahnt. Seither habe sich leider nicht viel geändert.HSB-Chef Matthias Wagener lieferte die üblichen Argumente: Die Haltestellen und das Streckennetz seien in Ordnung. Man habe hier viel investiert. Und man habe vor elf Jahren das Duo-Modell Straßenbahn Zug entwickelt. Im Übrigen verwies er auf die geringe Auslastung der Züge ab Nordhausen.

Das wollte Malich allerdings so nicht stehen lassen. Wenn die HSB keine Anreize schaffe, würde sie auch immer wieder so argumentieren können. Fakt sei, in Nordhausen sehe man nur selten einen Dampfzug, und die großen Investitionen in touristische Magnete …

Neue Agentur der Harzer Schmalspurbahnen in Nordhausen Tickets nun auch in der Stadtinformation erhältlich – Dampfladen ab sofort täglich geöffnet

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#Wernigerode – Ab sofort können Gäste und Einwohner der Stadt #Nordhausen Tickets für die Züge der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) nicht nur im Dampfladen der HSB im #Empfangsgebäude des Bahnhofs #Nordhausen Nord und in den Zügen des Bahnunternehmens, sondern auch in der #Stadtinformation der Rolandstadt erwerben. Die entsprechende Kooperation wurde heute offiziell gestartet.
Die Nordhäuser Stadtinformation ist seit heute eine offizielle Agentur der Harzer Schmalspurbahnen. Der Startschuss hierfür fiel am Nachmittag, als HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener in Anwesenheit von Hannelore Haase, 2. Beigeordnete der Stadt Nordhausen, sowie Stefan Nüßle, 2. Beigeordneter des Landkreises Nordhausen, das Agenturschild an Birgit Adam, Leiterin der Stadtinformation, übergab. Ab sofort können in der zentral gelegenen Geschäftsstelle am Markt 1 Tickets für Fahrten mit den Harzer Schmalspurbahnen erworben werden. Darüber hinaus sind hier alle Informationen über die Leistungsangebote der Bahn erhältlich.
Mit der neuen Anlaufmöglichkeit für die Fahrgäste der beliebten Dampfeisenbahn wird der Service für die Besucher und Einheimischen der Rolandstadt noch einmal erweitert. Denn im vergangenen Jahr öffnete im Empfangsgebäude des Bahnhofs Nordhausen Nord bereits der große Dampfladen seine Pforten. Die von der HSB seit Frühjahr 2015 wieder direkt betriebene Verkaufsstelle ist ab sofort auch täglich geöffnet. Wie gewohnt ist dort das komplette Leistungsangebot der HSB mit Fahrkarten, bahntypischen Souvenirartikeln sowie Tickets für das umfangreiche HSB-Sonderfahrtenangebot und das beliebte Rockmusical „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ erhältlich. Und wer möchte, kann natürlich auch zukünftig seine Fahrkarte direkt und ohne Aufpreis in den Zügen kaufen.
Die heute in Nordhausen eröffnete HSB-Agentur ist die mittlerweile zehnte in der Harzregion. Weitere Agenturen befinden sich beispielsweise in Quedlinburg, Alexisbad und Niedersachwerfen. Darüber hinaus betreibt die HSB einschließlich ihrer Dampfläden in Wernigerode, Gernrode und Nordhausen an insgesamt acht Standorten entlang ihres 140,4 km umfassenden Streckennetzes eigene Verkaufsbüros, in denen die gesamte Angebotspalette der Bahn erhältlich ist.

Erfolgreicher Jubiläumsstart „60 Jahre Brockenlok“ bei den Harzer Schmalspurbahnen Am vergangenen Wochenende nutzen hunderte Fans die Angebote

#Wernigerode – Die #Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) startete am vergangenen Wochenende erfolgreich in das Jubiläum „60 Jahre #Brockenlok“. Am Freitag begann die große Veranstaltungsserie in Wernigerode mit einer Foto-Aufstellung von insgesamt vier Dampfloks am Bahnhof #Westerntor. Es folgten drei Sonderfahrten mit verschiedenen Zuggarnituren auf der #Harzquerbahn von Wernigerode und #Nordhausen aus sowie eine weitere Lokparade am Samstag in #Hasselfelde. Hunderte Fotografen und Fans der Schmalspurbahnen im Harz begleiteten die Fahrten und besuchten die beiden #Lokparaden bei bestem Fotowetter.

Die nächsten Fotosonderfahrten unter dem Motto „60 Jahre Brockenlok“ finden am 16. und 17. Mai sowie am 13. und 14. Juni 2015 statt. Karten sind unter www.hsb-wr.de buchbar.

Erfolgreicher Jubiläumsstart „60 Jahre Brockenlok“ bei den Harzer Schmalspurbahnen Am vergangenen Wochenende nutzen hunderte Fans die Angebote

#Wernigerode – Die #Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) startete am vergangenen Wochenende erfolgreich in das Jubiläum „60 Jahre #Brockenlok“. Am Freitag begann die große Veranstaltungsserie in Wernigerode mit einer Foto-Aufstellung von insgesamt vier Dampfloks am Bahnhof #Westerntor. Es folgten drei Sonderfahrten mit verschiedenen Zuggarnituren auf der #Harzquerbahn von Wernigerode und #Nordhausen aus sowie eine weitere Lokparade am Samstag in #Hasselfelde. Hunderte Fotografen und Fans der Schmalspurbahnen im Harz begleiteten die Fahrten und besuchten die beiden #Lokparaden bei bestem Fotowetter.

Die nächsten Fotosonderfahrten unter dem Motto „60 Jahre Brockenlok“ finden am 16. und 17. Mai sowie am 13. und 14. Juni 2015 statt. Karten sind unter www.hsb-wr.de buchbar.

Erstmals „Bergwerks-Express“ der Harzer Schmalspurbahnen unterwegs Sonderfahrt ab Nordhausen startet am 4. Oktober zu zwei Bergwerksbesuchen entlang des Streckennetzes

www.hsb-wr.de Wernigerode – Erstmals fährt unter dem Motto „Harzer #Bergbaugeschichte hautnah erleben“ ein #Sonderzug der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) am 4. Oktober 2014 von #Nordhausen über #Netzkater in das #Selketal nach #Straßberg-Glasebach und zurück. Zum Programm gehören neben den Besuchen in zwei #Bergwerksmuseen auch geführte Wanderungen und kulinarische Angebote. Karten für diese Sonderfahrt sind ab sofort erhältlich. In unmittelbarer Nähe zum Streckennetz der HSB liegen einige interessante Bergwerksmuseen. Erstmals besteht in diesem Jahr am 4. Oktober die Möglichkeit, zwei dieser untertägigen Museen der Jahrhunderte alten Harzer Bergbautradition bequem mit einem Sonderzug der Harzer Schmalspurbahnen zu erreichen und zu besichtigen. Der Dampfsonderzug mit den Wagen des Traditionszuges startet dazu gegen 9:00 Uhr in Nordhausen. Erstes Ziel der Fahrt ist Ilfeld. Von hier beginnt eine ca. drei Kilometer lange, geführte Wanderung nach Netzkater in das Besucherbergwerk „Rabensteiner Stollen“, wo dann eine Grubeneinfahrt mit Untertageführung geplant ist. Im „Rabensteiner Stollen“ wurde mit Unterbrechungen bis etwa 1949 die für den Harz eher untypische Steinkohle abgebaut. Wieder Übertage angekommen, wartet auf die Teilnehmer des Sonderzuges ein deftiges Kesselgulasch vom Lagerfeuer. Nach dem Aufenthalt in diesem einzigen Steinkohle-Besucherbergwerk des Harzes führt die Fahrt mit dem Sonderzug weiter über Eisfelder Talmühle bis in das Selketal. Vom Haltepunkt Straßberg (Harz)-Glasebach aus führt ein circa anderthalb Kilometer langer Fußweg zum Bergbaumuseum „Grube Glasebach“. Die Übertageanlage zeigt hier die neuzeitliche Fluoritgewinnung der Nachkriegszeit im Straßberger Revier bis zum Jahr 1992. Die untertägige Fahrt in die Grube Glasebach veranschaulicht den Altbergbau aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. In Straßberg stehen für die Gäste des Sonderzuges Kaffee und Kuchen bereit. Die Rückankunft in Nordhausen ist gegen 19:45 Uhr geplant. Weitere Informationen sowie Fahrkarten für den „Bergwerks-Express“ sind ab sofort an allen Verkaufsstellen der HSB und auch beim Südharzer Tourismusverband im Dampfladen des HSB-Bahnhofs Nordhausen Nord sowie per Email unter kundenservice@hsb-wr.de erhältlich. Im Fahrpreis sind neben der Fahrt im Sonderzug auch alle Eintritte und Führungen in die Bergwerksmuseen, eine fachkundige Reiseleitung, ein Begrüßungstrunk, der Mittagsimbiss sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag enthalten.

Dampfloktechnik bei der HSB ab sofort auch virtuell erlebbar Neue Attraktion im Nordhäuser „Dampfladen“ des Südharzer Tourismusverbandes e. V.

www.hsb-wr.de #Nordhausen – Der vor gut einem Vierteljahr offiziell eröffnete „#Dampfladen“ des Südharzer Tourismusverbandes e. V. im Bahnhof Nordhausen Nord der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) ist seit heute um eine Attraktion reicher geworden. Ab sofort sind dort erstmals und bislang einmalig bei der HSB auch virtuelle Einblicke in die Technik der Dampflokomotiven der beliebten Touristenattraktion möglich.

Anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Nordhäuser Modell“ öffnete am 30. April dieses Jahres der neue „Dampfladen“ des Südharzer Tourismusverbandes e. V. im frisch sanierten Empfangsgebäude des Bahnhofs Nordhausen Nord der Harzer Schmalspurbahnen offiziell seine Pforten. Zum Sortiment des großräumig und kundenfreundlich gestalteten „Dampfladens“ zählen unter anderem Tickets und Souvenirartikel der HSB, touristische Dienstleistungen sowie Verkaufsartikel der Firma Nordbrand Nordhausen GmbH und der Nordthüringer Werkstätten gGmbH. Auch alle Informationen rund um den Naturpark Südharz sind hier erhältlich. Birgit Keller, Vorsitzende des Südharzer Tourismusverbandes e. V. sowie Landrätin des Landkreises Nordhausen, und HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener stellten am heutigen Tag mit dem neuen Erlebnisbereich „Dampfloktechnik virtuell erleben“ eine weitere und ganz besondere Attraktion für die Kunden in den Räumen des „Dampfladens“ offiziell vor. Gemeinsam mit Hannelore Haase, Beigeordnete der Stadt Nordhausen, enthüllten sie dabei eine originalgetreu gestaltete Nachbildung der Frontansicht der hundert Jahre alten HSB-Dampflokomotive 99 6101, welche noch immer mit dem liebevollen Kosenamen „Pfiffi“ vor Sonderzügen im Harz zu bewundern ist. Über einen an der nachgebildeten „Lok“ angebrachten Monitor geben verschiedene Videofilme Einblicke in die Welt der Harzer Schmalspurbahnen, insbesondere in die Technik und Bedienung der betagten Dampflokomotiven. Mithilfe eines separaten Touchscreen-Bildschirms kann dabei der Nutzer eine große Auswahl an virtuell animierten und detailgetreu gestalteten Filmsequenzen ansteuern, die einzigartige Blicke in die schwarzen Dampfrösser hinein ermöglichen. So werden neben den einzelnen Bedienelementen beispielsweise auch der Weg des Dampfes durch die Maschine oder die Funktion der Wassereinspeisung in den Kessel ausführlich dargestellt. Mit der heutigen Eröffnung des neuen Erlebnisbereiches im Nordhäuser „Dampfladen“ sind diese einmaligen Einblicke in das „Innenleben“ der HSB-Dampflokomotiven dank moderner virtueller Computertechnik nun für alle Besucher zu den regulären Öffnungszeiten – Montags bis Freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr, Samstags und Sonntags jeweils von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr – möglich. Gesonderte Anmeldungen sind hierfür nicht erforderlich. Geplant ist, zukünftig noch weitere interessante Filmsequenzen über die historische Technik zu ergänzen. Informationen zu allen Angeboten des „Dampfladens“ sind telefonisch beim Südharzer Tourismusverband e. V. unter 03631-902154 erhältlich.

HSB-Beförderungskapazitäten werden ab sofort bei einzelnen morgendlichen Zugfahrten von und nach Nordhausen erhöht – Durchführung ausschließlich an Schultagen in Thüringen-

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Wernigerode –Aufgrund der großen #Fahrgastnachfrage im #Schülerverkehr verdoppelt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) im Bereich #Nordhausen ab dem 14. Mai bei insgesamt vier morgendlichen Zugfahrten ihre #Beförderungskapazitäten. Anstelle des regulär einzeln eingesetzten Triebwagens kommen dabei künftig in der Regel zwei Fahrzeuge in „Doppeltraktion“ zum Einsatz. Dies betrifft zum einen die beiden Nordhäuser Abfahrten in Richtung Ilfeld Neanderklinik um 5:24 Uhr (Zug 8908 vom Bahnhofsplatz) sowie um 6:26 Uhr (Zug 8910 vom Bahnhof Nord). Zum anderen werden in der Gegenrichtung die stark frequentierten Abfahrten von Ilfeld Neanderklinik um 5:57 Uhr sowie um 7:13 Uhr um entsprechende Platzkapazitäten erweitert. Die Verstärkung der genannten Zugfahrten wird künftig grundsätzlich an allen Schultagen im Freistaat Thüringen durchgeführt. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Harzer Schmalspurbahnen sind im Internet unter www.hsb-wr.de abrufbar sowie telefonisch unter 03943-5580 erhältlich.

Harz: Jubiläum „10 Jahre Nordhäuser Modell“ am heutigen Tag gewürdigt und neuer Dampfladen im HSB-Bahnhof Nordhausen Nord eingeweiht

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Jubiläum „10 Jahre #Nordhäuser Modell“ am heutigen Tag gewürdigt und neuer #Dampfladen im #HSB-Bahnhof #Nordhausen Nord eingeweiht Zusätzlich historische Sonderfahrten, Sonderstempel der Deutschen Post und Eröffnung einer Fotoausstellung Nordhausen – Heute Vormittag würdigten die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) und die Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH (VBN) im frisch sanierten Bahnhof Nordhausen Nord gemeinsam den zehnjährigen Geburtstag des „Nordhäuser Modells“. Zum offiziellen Akt begrüßten dabei die Geschäftsführer Matthias Wagener (HSB), sowie Mathias Hartung (VBN) und Gabriele Schuchardt (VBN) zahlreiche Gratulanten aus Wirtschaft und Politik und betonten die Bedeutung des erfolgreich etablierten Verkehrskonzepts für den Nahverkehr im Südharz. Inge Klaan, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie Peter Gaffert als Aufsichtsratsvorsitzender der HSB würdigten die gelungene und vorbildgebende Verbindung von Stadt- und Regionalverkehr in einem Gebiet außerhalb großer Ballungsräume. Anschließend wurde im Bahnhofsgebäude die Fotoausstellung zur Entstehung und Entwicklung des „Nordhäuser Modells“ eröffnet. HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener übergab darüber hinaus auch noch den neuen „Dampfladen“ zur Nutzung an die Vorsitzende des Südharzer Tourismusverbandes e. V., Landrätin Birgit Keller. Reges Interesse der Öffentlichkeit bestand am heutigen Tag auch am eigens für dieses besondere Ereignis herausgegebenen Sonderstempel der Deutschen Post sowie an Sonderfahrten mit einer historischen Straßenbahn der VBN und dem Traditionszug der HSB. Das „Nordhäuser Modell“ wird seit 2004 auf Basis eines Verkehrsvertrages zwischen dem Freistaat Thüringen und der HSB auf dem Streckenabschnitt Nordhausen – Ilfeld betrieben. Schon kurz nach der damaligen Einführung des neuen Verkehrskonzepts, welches einen attraktiven Taktfahrplan mit einem Mischbetrieb von Eisenbahnfahrzeugen der HSB und Zweisystem-Straßenbahnfahrzeugen vom Typ „Combino Duo“ der VBN vorsieht, stellte sich der anhaltende Erfolg des innovativen Verkehrskonzepts ein. Deutliche Fahrgaststeigerungen im Südharz waren der Beweis dafür, dass eine Verbindung von Stadt- und Regionalverkehr nicht nur in dicht besiedelten Ballungsgebieten möglich ist. Vorausgegangen waren viele einzelne und vom Freistaat Thüringen finanziell unterstützte Entwicklungsschritte seit den 1990´er Jahren mit dem Ziel der Realisierung des „Nordhäuser Modells“. Im Jahre 2002 konnte dann der „Lückenschluss“ zwischen den meterspurigen Gleisen beider Verkehrsunternehmen vollzogen werden, der ab sofort eine direkte Verknüpfung zwischen den Zügen der HSB, der Nordhäuser Straßenbahn sowie dem regionalen wie überregionalen Busverkehr ermöglichte. Nur zwei Jahre später, am 30. April 2004, wurden die für den durchgehenden Betrieb auf Straßen- und Eisenbahngleisen von der VBN beschafften Zweisystem-Straßenbahnfahrzeuge vom Typ „Combino Duo“ mit einem großen Fest auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen Tag später begann dann die Umsetzung des neuen Verkehrskonzepts. Eine einzigartige Erfolgsgeschichte für den Nahverkehr im Allgemeinen und im Speziellen für den Südharz, deren mittlerweile zehnter Geburtstag am heutigen Vormittag von der HSB und der VBN gemeinsam mit zahlreichen Gästen im jüngst sanierten Bahnhof Nordhausen Nord gewürdigt wurde. Mit Blick auf die Zukunft hob HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener in diesem Zusammenhang die wichtige Bedeutung der südlichen Harzquerbahn, auf der das „Nordhäuser Modell“ seit nunmehr einem Jahrzehnt erfolgreich angewendet wird, für das insgesamt 140,4 km umfassende Gesamtnetz der Harzer Schmalspurbahnen hervor. Er dankte dem Freistaat Thüringen für die finanzielle Unterstützung und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit allen regional beteiligten Partnern. Mathias Hartung, Geschäftsführer der VBN, welche als Kooperationspartner im Auftrag der HSB mit den modernen „Combino Duos“ zwischen Nordhausen und Ilfeld als „Linie 10“ fährt, betonte die große Bedeutung des innovativen Modells für sein Unternehmen und die überaus positive Entwicklung des Nahverkehrs im Südharz seit der Umsetzung. Als Vertreter der beiden Partner des bestehenden Verkehrsvertrages würdigten Inge Klaan, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie Peter Gaffert als Aufsichtsratsvorsitzender der HSB die erfolgreiche Entwicklung des „Nordhäuser Modells“ und die Vorbildfunktion für die Verbindung von Regional- und Stadtverkehr für andere Regionen außerhalb großer Ballungsräume. Von Seiten des Nachbarlandes Sachsen-Anhalt gratulierte Prof. Dr. Klaus Kummer, Abteilungsleiter im dortigen Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, zum besonderen Jubiläum und würdigte die beispielhafte Umsetzung des innovativen Verkehrskonzepts. Birgit Keller, Landrätin des Landkreises Nordhausen und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der HSB, sowie Dr. Klaus Zeh, Aufsichtsratsvorsitzender der VBN und Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen, schlossen sich den positiven Wertungen der Vorredner an und hoben darüber hinaus auch die Bedeutung eines modernen Nahverkehrs für die gesamte Südharzregion hervor. Die Entstehung und die Entwicklung des „Nordhäuser Modells“ bis zum heutigen Tag sind Inhalt einer entsprechenden Fotoausstellung, die am Vormittag dann auch gleich offiziell eingeweiht wurde. Für die kommenden vier Wochen wird die Ausstellung, deren Dokumentation bis ins Jahr 1994 zurück reicht, im neuen „Dampfladen“ des Südharzer Tourismusverbandes e. V. zu sehen sein. Dieser wurde am heutigen Tag ebenfalls seiner Funktion übergeben. Hierzu überreichte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener der Vorsitzenden des Verbandes, Landrätin Birgit Keller, einen symbolischen Schlüssel. Der neue „Dampfladen“ ist zukünftig von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr und an Samstagen und Sonntagen jeweils von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr geöffnet. Zum Sortiment zählen unter anderem Tickets und Souvenirartikel der HSB, touristische Dienstleistungen sowie Verkaufsartikel der Firma Nordbrand Nordhausen GmbH und der Nordthüringer Werkstätten gGmbH. Darüber hinaus sind alle Informationen rund um den Naturpark Südharz erhältlich. Im Anschluss an den offiziellen Akt im Bahnhof ging es mit zwei Sonderzügen auf der Strecke des „Nordhäuser Modells“ bis nach Ilfeld weiter, wo Stephan Klante, Bürgermeister der Gemeinde Harztor, die Gäste begrüßte und noch einmal die große Bedeutung der attraktiven Bahnanbindung der Ortsteile Niedersachswerfen und Ilfeld an die Kreisstadt Nordhausen hervorhob. Besonderer Andrang herrschte heute auch im Nordhäuser HSB-Bahnhof an einem Stand der Deutschen Post, die anlässlich des besonderen Geburtstages einen entsprechenden Sonderstempel kreiert hatte. Zahlreiche Philatelisten ließen sich diese einzigartige Möglichkeit nicht entgehen und erwarben das begehrte Objekt gleich zusammen mit der nach wie vor sehr beliebten Sonderbriefmarke des Jubiläums „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“ aus dem Jahre 2012. Für alle Eisenbahnfans pendelte am Nachmittag zweimal der historische Traditionszug der HSB zwischen Nordhausen und Ilfeld, welcher mit der Mallet-Dampflokomotive 99 5901 (Baujahr 1897) bespannt war. Auch die Verkehrsbetriebe setzten ein historisches Straßenbahnfahrzeug ein. Der Oldtimer-Triebwagen 23 (Baujahr 1934) befuhr mehrmals einen Rundkurs durch die Stadt Nordhausen. Harzer Schmalspurbahnen GmbH Friedrichstraße 151 38855 Wernigerode Tel. 03943 558 117 Fax 03943 558 112 pressestelle@hsb-wr.de www.hsb-wr.de info@hsb-wr.de Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH Robert-Blum-Straße 1 99734 Nordhausen Tel.: 03631-639-101 Fax: 03631-639-104 www.stadtwerke-nordhausen.de info@stadtwerke-nordhausen.de

Harz: Überraschungsfahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen zum Kindertag Sonderzug von Nordhausen nach Silberhütte in den Unterharzer Märchenwald

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#Wernigerode – Ein vergrabener Schatz im Wald, Märchenfiguren, die beim Suchen helfen, gibt es nicht? Gibt es doch – und zwar im #Selketal, aber auch nur am #Kindertag. Ein Sonderzug der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) fährt dazu am 01. Juni 2014 von #Nordhausen aus nach #Silberhütte in den Unterharzer Märchenwald, wo so einige Überraschungen auf die großen und kleinen Fahrgäste warten. Der Sonderzug der HSB startet gegen 9.00 Uhr am Bahnhof Nordhausen Nord. In Silberhütte angekommen besteht die Möglichkeit, gleich an einer kurzen, geführten Wanderung durch den Unterharzer Märchenwald mit zahlreichen Überraschungen teilzunehmen oder sich erst einmal im Bereich des Waldhofes zu stärken. Hier werden die Märchenwaldwanderungen bis zur Abfahrt des Sonderzuges mit einem bunten Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Selketalbahn e.V. und Unterharzer Waldhofverein Silberhütte begleitet. Die Rückankunft des Sonderzuges in Nordhausen ist gegen 18.45 Uhr geplant. Karten für die Überraschungsfahrt zum Kindertag am 01. Juni 2014 von Nordhausen nach Silberhütte und zurück können direkt im Tourismus-Informationszentrum des Südharzer Tourismusverbands e.V. im Empfangsgebäude des Bahnhofes Nordhausen Nord (Tel. 03631/ 902154) erworben werden. Bei den Harzer Schmalspurbahnen werden Kartenbestellungen im Kundenservice unter kundenservice@hsb-wr.de entgegengenommen, nähere Informationen gibt es hier unter Telefon 03943/ 558-145.