Öchsle-Saison endet mit Aktionen Letzte fahrplanmäßige Fahrten finden am Sonntag, 8. Oktober, statt, aus Schwäbische.de

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#Ochsenhausen sz Die Sommersaison der #Öchsle-Museumsbahn zwischen #Warthausen und Ochsenhausen endet in diesem Monat. Zum Abschluss gibt es ein #Dampfzug-Programm mit der #Ur-Öchsle-Lok #99 633 von 1899, Blick hinter die Kulissen, Bewirtung mit Most und Zwiebelkuchen sowie Mondscheinfahrten.

Bis die Öchsle-Bahn wie vor 100Jahren dampfen kann, ist viel Arbeit nötig. Einen Eindruck davon erhalten Interessierte bei einer Erlebnisführung am Samstag, 7. Oktober, von 10 bis 16 Uhr. Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger wird den Teilnehmern den Dampfbetrieb erklären. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr am Bahnhof Ochsenhausen und beinhaltet eine Führung über das dortige Bahnhofsgelände. Albinger wird sowohl aus der Öchsle-Geschichte, als auch vom aktuellen Betrieb berichten.

Unter Dampf können die Teilnehmer die württembergische #Tssd 99 633 von 1899 bei der einstündigen Fahrt nach Warthausen erleben. Dort steht dann die Besichtigung des Öchsle-Lokschuppens auf dem Programm. Es wird gezeigt, wo die Loks für den Betrieb angeheizt und die meisten Wartungs- und Reparaturarbeiten erledigt werden. Die Rückfahrt mit dem Öchsle nach Ochsenhausen endet um 15.55 Uhr.

Die letzten fahrplanmäßigen Fahrten finden am 8. Oktober mit der Ur-Öchsle-Lok 99 633 statt. An diesem Tag können Fahrgäste zum verkaufsoffenen Sonntag nach Ochsenhausen …

Wagen des Buchauer Zügle von 1896 neu beim Öchsle

KREIS #BIBERACH (tf) – Der 1896 von der Maschinenfabrik Esslingen für das ehemalige "#Buchauer Zügle", von Bad #Schussenried nach Bad #Buchau, ab 1916 bis Riedlingen, gebaute #württembergische #Personenwagen "Stg 132" ist am Donnerstag, 7. September, am #Öchsle-Bahnhof in #Ochsenhausen angekommen. Die eisenbahnhistorische Rarität kann dort beim Bahnhofsfest am Sonntag, 10. September, ab 10 Uhr besichtigt werden.

Ein Schmuckstück ist es noch nicht, das am Donnerstag Nachmittag am Haken eines Autokrans auf Öchsle-Schienen schwebte, aber eine eisenbahnhistorische und lokalgeschichtliche Besonderheit allemal. Der Wagen wurde 1896 mit zwei weiteren baugleichen Exemplaren für die damals neu errichtete Schussenrieder Schmalspurstrecke gebaut, wie Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger erläutert. "Auch zum Öchsle wurden 1899 Wagen gleicher Bauart geliefert und waren bis zur Einstellung des Personenverkehrs 1964 im Einsatz", so Albinger. Möglicherweise sei auch "Stg 132" früher bereits leihweise auf der Öchsle-Strecke unterwegs gewesen. Die Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft konnte den Wagen nun vom Verein Jagsttalbahn übernehmen. An die dortigen Eisenbahnfreunde wurde im Tausch einer von zwei Öchsle-Schotterwagen für Gleisarbeiten abgegeben.
Auch Benny Bechter und Bernhard Günzl, die Organisatoren des Ochsenhauser Bahnhofsfests, freuen sich, dass der Transport noch rechtzeitig geklappt hat, um den Festbesuchern den besonderen Wagen erstmals hier präsentieren zu können.
Der Wagen ist aufgrund jahrelanger Abstellung im Freien in keinem guten Gesamtzustand. Aber  Details erfreuen Albinger bei der Ankunft dann doch: "Da ist noch das originale Fabrikschild von 1896 zu sehen!" Natürlich wollen die hiesigen Eisenbahnfreunde den Wagen wieder in ein Schmuckstück für ihren Museumsbahnbetrieb verwandeln, ähnlich dem 2014 wieder in Dienst gestellten ältesten erhaltenen württembergischen Schmalspurwagen "Stg 21" von 1891. Bis der Wagen den originalen Württemberger Öchsle-Zug bereichert, werden jedoch noch rund fünf Jahre ins Land gehen, schätzt Albinger. "Zuerst müssen die schon begonnenen Restaurationsprojekte abgeschlossen werden", betont er.
Der Waggon hat 48 Sitzplätze mit drei Abteilen, "ursprünglich zweite Klasse Raucher und Nichtraucher sowie dritte Klasse", wie Albinger erläutert. Die großen Wagenplattformen weisen die typischen württembergischen Drehtüren auf, die ehemals vorhandenen Sitzplätze im Freien sollen bei der Restaurierung wieder hergestellt werden. Nach seiner Zeit in Oberschwaben war der Wagen seit den 60er Jahren auf der Bottwartalbahn und der Jagsttalbahn im Einsatz, bis er 1988 abgestellt wurde.

INFO: Das Öchsle Bahnhofsfest in Ochsenhausen beginnt am 10. September um 10 Uhr. Ausführliches Programm unter www.oechsle-bahn.de. Die Museumsbahn fährt ansonsten bis 8. Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Gruppenreservierungen unter Telefon 07352/922026.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

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Zwei Loks dampfen beim Bahnhofsfest Öchsle-Schmalspurbahnverein lädt am Tag des offenen Denkmals nach Ochsenhausen ein, aus schwaebische.de

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#Ochsenhausen sz Zwei #Dampflokomotiven im Einsatz locken am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, ab 10 Uhr zum 11. Bahnhofsfest des #Öchsle-Schmalspurbahnvereins in Ochsenhausen. Außerdem sind dort zum Ende der Sommerferien Eisenbahnerlebnisse für die ganze Familie mit Kinderprogramm sowie Draisinen- und Führerstandsmitfahrten geboten.

Das Schmuckstück des Festes ist die denkmalgeschützte #Ur-Öchsle-Lok #99 633 von 1899. Am 10. September zieht sie zwei der vier Öchsle-Fahrten zwischen Warthausen und Ochsenhausen gemeinsam mit der ebenfalls kohlebefeuerten Lok 99 788 Berta von 1956. Zwischen 12 und 15 Uhr kann sich bei Führerstandsmitfahrten auf der 99 633 jedermann selbst als Lokführer fühlen. Die jahrzehntelang als Öchsle-Dampflok eingesetzte 99 651 von 1918 ist derzeit nicht betriebsbereit, kann aber beim Bahnhofsfest besichtigt werden. Unvergessen ist laut Ankündigung der letzte Öchsle-Personenzug der damaligen Bundesbahn, der am 31. Mai 1964 von dieser Lok gezogen wurde.

Programm für die ganze Familie

Die Mitglieder des Öchsle-Schmalspurbahnvereins stehen für Fragen rund um die historische Schmalspurbahn zur Verfügung und bieten Führungen durch das Bahnhofsareal an. Zu sehen ist dort unter anderem die Diesellok V51 903, mit der der Regelbetrieb auf der Öchsle-Strecke 1983 endete. Diese Lok wird gerade restauriert und ist teilweise zerlegt. Ausgestellt ist außerdem mit dem originalen Dampfkessel von 1899 das Herz der Lok …

Neue Pläne der Öchsle Strecke Kooperation HBC und Öchsle Bahn AG

KREIS #BIBERACH (tf) – In Kooperation haben die Hochschule Biberach und die #Öchsle Bahn AG in einem nun abgeschlossenen, fast 10-jährigen Projekt die komplette 19 Kilometer lange Strecke der Öchsle #Schmalspurbahn zwischen #Ochsenhausen und #Warthausen #vermessen und neue Pläne angefertigt.

Wo genau verläuft das Gleis, wo befinden sich Wasserdurchlässe, wie sind Steigungen und Gefälle der Strecke angelegt? Solche und ähnliche Fragen sollten sich für den Erhalt einer historischen Eisenbahnstrecke zuverlässig aus Streckenplänen ersehen lassen. "Die in den 80er Jahren von der Deutschen Bahn übernommenen Pläne sind leider in vielen Details unvollständig gewesen", schilderte Hans Peter Wiedenbein die Situation der Öchsle-Bahn von 2008. Der damalige örtliche Betriebsleiter der Öchsle-Bahn AG, jetzt im Ruhestand, initiierte und begleitete bis zum Abschluss eine Kooperation mit der Hochschule Biberach, um dem Missstand abzuhelfen. Durchgeführt wurden die Arbeiten von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen, unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Hans Quasnitza und Hans Schlichtig, Mitarbeiter des hochschuleigenen Vermessungslabors. Die letzten der rund 40 Pläne im Maßstab 1:500 wurden am 6. Juli am Bahnhof Warthausen übergeben. Professor Quasnitza erläuterte dabei die doppelseitige Motivation: "Es ist eine win-win-Situation: Die Studierenden erlernen praxisbezogen Vermessungstechniken und die Öchsle-Bahn erfreut sich an dem Ergebnis der Arbeiten, den Plänen".
Die angehenden Bauingenieure haben in kleinen Arbeitsgruppen mit modernen Vermessungsinstrumenten wie Satellitenempfängern und Tachymetern die Strecke Stück für Stück aufgenommen. Außer dem Gleis wurden beispielsweise auch Schilder, Kilometersteine, Bahnhöfe und Bahnübergänge, insgesamt rund 16000 Punkte erfasst, wie Quasnitza erklärte. An der Hochschule wurden die Aufnahmedaten dann mit Hilfe von CAD-Programmen zu Plänen ausgearbeitet. Hans Schlichtig führte die Daten, die nun auch zeitgemäß digital zur Verfügung stehen, schließlich zusammen. Da zudem andere Informationen, wie Katasterbestand und alte Trassierungsdaten, übernommen wurden, sind die geometrischen Daten nun komplett zusammengefasst. Für Hans Peter Wiedenbein, der zu den Plänen eisenbahntechnische Detailangaben beigetragen hat, ist die Zusammenführung besonders bedeutsam. "Auch die Baumaßnahmen im Zuge der Streckensanierungen der vergangenen Jahre sind nun auf aktuellem Stand in den Plänen verzeichnet", so Wiedenbein.
Die Arbeiten seien zum Glück über die Jahre ohne brenzlige Situationen über die Bühne gegangen, nur einmal habe eine außerplanmäßige Öchslefahrt, der Lokführer war über die Streckenarbeiten informiert, die Vermessungstrupps aufgeschreckt, "aber das Pfeifen der Bahn hört man ja über viele Kilometer", erinnerte sich Quasnitza schmunzelnd. "Wir freuen uns, dass die Hochschule auf diese Weise die Öchsle-Bahn unterstützen konnte und sind auch gern bereit, das Kartenwerk in ähnlicher Weise fortzuführen, wenn es denn notwendig ist!" bekräftigte Quasnitza. Die Öchsle-Verantwortlichen werden es gern gehört haben.

INFO: Das Öchsle fährt bis Mitte Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen unter Telefon 07352/922026. Informationen im Internet unter www.oechsle-bahn.de, zur Hochschule Biberach unter www.hochschule-biberach.de.

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Das Öchsle dampft ab 1. Mai wieder Gleise während der Winterpause teilweise erneuert – Verein bietet wieder diverse Sonderfahrten an, aus Schwäbische.de

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#Ochsenhausen sz Die oberschwäbische #Öchsle-Museumsbahn startet am Montag, 1. Mai, mit regelmäßigen #Dampfzugfahrten zwischen #Warthausen und Ochsenhausen in die diesjährige Saison. Die #Schmalspurbahn rollt auf einem Teil der Strecke über neue Gleise.

Nun gehört die Strecke, die seit Jahresbeginn von Baumaschinen bestimmt war, wieder den #Dampflokomotiven. Auf neun Kilometern der insgesamt 19 Kilometer langen Strecke wurden die Gleise saniert und teilweise komplett erneuert. An den Kosten in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro beteiligte sich das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss von 390000 Euro aus Mitteln der Tourismusförderung.

Ur-Öchsle-Lok fährt jeden zweiten Sonntag

Das Schmuckstück der Museumsbahn ist die Ur-Öchsle-Lok #99633, die einzige betriebsfähige Schmalspurlok der ehemaligen Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen. 1899 wurde die Lok von der Maschinenfabrik Esslingen für das Öchsle gefertigt. „Die Besucher können also ein echtes Original erleben“, sagt Benny Bechter vom Öchsle-Schmalspurbahnverein. Die Zugmaschine war erst 2015 nach langjähriger Restaurierung wieder in Betrieb genommen worden. Sie steht regelmäßig an jedem zweiten Sonntag im Monat unter Dampf.

Neben der Ur-Öchsle-Lok 99633 kommt 99788 „Berta“ zum Einsatz. Sie wurde 1956 beim VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg gebaut und ging 1957 in Sachsen in Betrieb. Alle Öchsle-Dampfloks werden mit Kohlebefeuerung betrieben. Damit können die Fahrgäste in eine andere Zeit eintauchen und gemächlich wie vor 100 Jahren durch Oberschwaben reisen. „Auch unser offener Sommerwagen ist in dieser Saison wieder dabei“, sagt Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger an. Ebenfalls ein eisenbahnhistorisches Kleinod ist der älteste, erhaltene württembergische Schmalspurwagen „KBi 21 Stg“ von 1891.

Verein kümmert sich ehrenamtlich ums Öchsle

Die Öchsle-Schmalspurbahn steht mitsamt ihrer original erhaltenen Bahnhöfe unter …

Neue Gleise fürs Öchsle Streckensanierung der Öchsle Schmalspurbahn, aus Öchsle

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KREIS #BIBERACH (tf) – Neue #Gleise erhält derzeit die #Öchsle-Bahn in Abschnitten zwischen #Äpfingen und #Herrlishöfen. An den #Streckensanierungskosten von insgesamt 1,3 Millionen Euro beteiligt sich das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss von 390.000 Euro aus Mitteln der Tourismusförderung.

Seit Ende Januar bestimmen #Baumaschinen anstatt #Dampflokomotiven das Bild an großen Teilen der Öchsle-Strecke. Auf insgesamt neun Kilometer erstreckt sich der Sanierungsabschnitt auf den Gemarkungen Warthausen und Maselheim. Nachdem 2010 ein Gleiskilometer und 2012 weitere 2,8 Kilometer auf der Gemarkung #Ochsenhausen saniert wurden, sind die jetzigen Arbeiten das letzte große Stück der Streckenerneuerung, die für den weiteren Öchsle-Betrieb unabdingbar ist. Die früheren Arbeiten hatte das Land zur Hälfte bezuschusst, Zuschussanträge für die aktuellen Maßnahmen jedoch zunächst abgelehnt, was zu der zwischenzeitlichen Verzögerung führte. Peter Hirsch, Vorstandsmitglied der Öchsle-Bahn AG, konnte die öffentliche Förderung dann aber doch noch erreichen.
Alle Arbeiten finden unter den wachsamen Augen von Hermann Schiebel, dem örtlichen Betriebsleiter der Öchsle-Bahn AG, statt. Er achtet auch auf die denkmalgerechte Ausführung und dokumentiert diese. "Es ist alles mit dem Denkmalamt abgestimmt", versichert er. Dies gilt auch für die Stahlschwellen, die nun neu verbaut werden. Bereits die alten Gleise hatten derartige Schwellen, die teilweise aus dem Jahr 1902 stammten. "Wann die zum Öchsle kamen ist aber nicht dokumentiert", sagt Schiebel. Komplett neue Gleise erhält die Schmalspurbahn nun auf einer Länge von 1,9 Kilometern in zwei Abschnitten: 1550 Meter zwischen Äpfingen und der B30-Brücke sowie 350 Meter im Ortsbereich Äpfingen, am Ortsende in Richtung Sulmingen. Insgesamt sechs Bahnübergänge müssen dabei wieder eingerichtet werden. Erhöhten Aufwand erforderte im Ortsbereich die Sicherung besonders steiler Böschungsabschnitte mit Betonverbauungen. Ein eisenbahnhistorisches Kleinod ist eine Brücke in Äpfingen, die aus der Gründungszeit des Öchsle 1899 stammt. Die genietete Stahlkonstruktion im Originalzustand wurde entrostet und neu beschichtet, bevor die neuen Gleise darüber verlegt wurden. "Lediglich leichte Betonschäden müssen wir an den Fundamenten noch ausbessern", schildert Hermann Schiebel. An dieser Stelle befindet sich auch die engste Kurve der gesamten Öchsle-Strecke mit einem Kurvenradius von 140 Metern. Hier werden die neuen Schienen durchgehend mit versetzten Stößen verschweißt.
Der Rest der Sanierungsstrecke werde nach Bedarf "durchgearbeitet", wie der Betriebsleiter sagt. Besonders wichtig ist die Instandhaltung der Entwässerungsgräben, damit keine Einschwemmungen das Gleisbett verunreinigen und destabilisieren. Sämtliche Schienenverschraubungen werden überprüft und eine Vielzahl davon erneuert. Mit einer Stopfmaschine werden außerdem größere Unebenheiten im Gleisbett ausgebessert. "Ein wenig darf das Öchsle aber noch schaukeln", meint Schiebel augenzwinkernd. Bei einer alten Museumsbahn würde dies schließlich von den Gästen erwartet. Ab dem Saisonstart am 1. Mai ist es soweit – die erneuerte Strecke gehört dann wieder den Dampflokomotiven.

INFO: Die gemeinnützige Öchsle-Bahn AG ist das Infrastrukturunternehmen der Öchsle-Bahn und für die Erhaltung der Strecke verantwortlich. Neben 2133 Einzelaktionären aus 14 Ländern mit 25 Prozent der Anteile sind der Landkreis mit 34,75 Prozent und mit 25 Prozent die Kreissparkasse Biberach Hauptaktionäre. Die übrigen Anteile gehören den Anliegergemeinden Maselheim, Ochsenhausen und Warthausen. Informationen zur Öchsle-Bahn, die am 1. Mai wieder in Betrieb geht, gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

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Öchsle dampft stetig aufwärts Besucherzahl legt 2016 erneut zu

KREIS #BIBERACH (tf) – Das dritte Jahr in Folge kann sich die #Öchsle-Bahn über einen erneuten #Besucherzuwachs freuen: 45023 Fahrgäste dampften 2016 an 74 Fahrtagen mit der Museumsbahn zwischen #Warthausen und #Ochsenhausen, 574 mehr als im Vorjahr. Eisenbahnhistorischer Höhepunkt des Jahres war die Rückkehr der Öchsle Lok #99 651 als Ausstellungsstück. Durch einen Bundeszuschuss rückt 2017 der Bau der lange benötigten Wagenhalle näher.

Zufriedene Gesichter herrschen zum Jahresende beim Öchsle #Schmalspurbahnverein und bei der gemeinnützigen Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, wie Geschäftsführer Andreas Albinger und Vereinsvorsitzender Benny Bechter im Rückblick auf das Jahr 2016 betonen. "Wären im Sommer wegen der Hochwasserschäden nicht zwei gut gebuchte Fahrtage ausgefallen, hätten wir noch mehr Gäste verzeichnet", sagt Albinger. Dennoch hat es für einen erneuten Rekord gereicht. Komplett ausgebuchte Nikolausfahrten am zweiten Adventswochenende, eine Sonderfahrt mit Konzert der Boogie-Woogie Legende Axel Zwingenberger im Juli und ein Besucherrekord mit 6000 Gästen beim Bahnhofsfest im September haben unter anderem dazu beigetragen. Ebenso die Zahl der außerhalb des Fahrplans gebuchten Sonderfahrten, die von zwölf auf 16 gestiegen ist.
Freudig ist für Bechter und Albinger auch der Ausblick ins kommende Jahr: Der Bau einer Halle zur Unterbringung der historischen Öchsle-Wagen in Warthausen rückt in greifbare Nähe. Wie der Wahlkreisabgeordnete Josef Rief (CDU) kürzlich bekannt gab, hat der Haushaltsausschuss des Bundestages eine Förderung des Vorhabens im Umfang von 500.000 Euro beschlossen. Für den Bau der Halle mit geschätzten Gesamtkosten von 725.000 Euro ist die gemeinnützige Öchsle-Bahn AG als Infrastrukturunternehmen des Öchsle federführend. Da die Betriebsgesellschaft und der Schmalspurbahnverein seit langem mit gravierenden Witterungsschäden der bislang im Freien stehenden Waggons konfrontiert sind, freuen sie sich nun besonders auf eine angemessene Unterbringung. "Das ist ein riesiger Fortschritt für die langfristige Erhaltung der historischen Wagen als technisches Kulturgut und für den Betrieb als touristischer Besuchermagnet", betont Albinger.
Auch im vergangenen Jahr konnten sich Eisenbahnfreunde und Besucher über einige Aufwertungen der Museumsbahn freuen. Ein besonderer Höhepunkt war die Rückkehr der langjährigen ehemaligen Öchsle-Dampflok 99 651 im Juni. Sie ist das einzige noch vorhandene Exemplar aus der ersten Bauserie der sächsischen VI K von 1918 und kam nach rund 50 Jahren aus dem Bottwartal nach Ochsenhausen zurück. Beim Bahnhofsfest im September konnte am Bahnhof Ochsenhausen zudem ein originalgetreu nachgebauter Wasserkran eingeweiht werden, mit dem die Dampfloks künftig unter den Augen des Publikums wie 1899 versorgt werden können.
Um die Museumsbahn zu betreiben, ist die Arbeit des Öchsle-Schmalspurbahnvereins unverzichtbar: Über 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wendeten die 45 aktiven Vereinsmitglieder 2016 für Dienste als Lokführer, Heizer, Zugführer, Schaffner und im Restaurationswagen, für Werkstattarbeiten sowie für die Instandhaltung der Zugstrecke auf. Auch jetzt in der Winterpause stehen in Vorbereitung der neuen Saison 2017 eine Vielzahl von Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Wagen und Lokomotiven an.

INFO: Informationen zur Öchsle-Bahn gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

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Öchsle-Infotelefon: 07352/922026
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PRESSEBÜRO:

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Öchsle-Bahn erhält 500000 Euro, aus schwaebische.de

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#Ochsenhausen sz Die Betreibergesellschaft der #Öchsle-Museumsschmalspurbahn erhält eine halbe Million Euro vom Bund.

Wie der Bundestagsabgeordnete Josef Rief (CDU) am Donnerstagnachmittag mitteilte, fördert der Bund den #Neubau der #Fahrzeughalle, der insgesamt 725000 Euro kosten soll, mit 500000 Euro. Das habe der Haushaltsausschuss des Bundestages am Donnerstag beschlossen.

„Es war mir ein Herzensanliegen, mich für die Fahrzeughalle des …

Sommersaison endet am Sonntag, aus schwaebische.de

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#Ochsenhausen sz Die Sommersaison der #Öchsle-Bahn zwischen #Warthausen und Ochsenhausen endet am Sonntag, 9. Oktober. Am darauffolgenden Wochenende stehen noch die Mondscheinfahrten auf dem Programm.

Bei den letzten fahrplanmäßigen Fahrten am 9. Oktober kann man letztmals in diesem Jahr die #Ur-Öchsle-Lok #99 633 aus dem Jahr 1899 in Aktion erleben. Sie ist die einzige betriebsfähige #Schmalspurlok der ehemaligen Königlich #Württembergischen #Staatseisenbahnen und das Schmuckstück der #Museumsbahn. An diesem Tag kann man mit ihr zum verkaufsoffenen Sonntag nach Ochsenhausen dampfen und im Restaurationswagen Most und …

Ein Blick hinter die Kulissen der Öchsle-Bahn, aus Schwäbische.de

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#Ochsenhausen sz Bis die #Öchsle-Bahn durch Oberschwaben #dampfen kann, ist viel Arbeit nötig. Einen Eindruck davon bekommen Interessierte bei einer #Erlebnisführung am Samstag, 1. Oktober, von 10 bis 16 Uhr.

Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger wird mit den Teilnehmern hinter die Kulissen schauen. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr am Bahnhof Ochsenhausen und beinhaltet eine Führung über das dortige Bahnhofsgelände mit dem #Lokschuppen von 1899.

Im Lauf des Tages werden alle vier Öchsle-#Dampfloks in Augenschein genommen. Unter Dampf können die Teilnehmer die Öchsle-Lok 99 788 Berta bei der Fahrt nach Warthausen erleben. Dort steht die Besichtigung des Lokschuppens auf dem Programm.

Die Rückfahrt mit nach Ochsenhausen endet um 15.55 Uhr. Humoristische Lesungen bietet an diesem Tag Mundart-Dichter Franz Baur an, er liest während aller Öchsle-Fahrten …