Öchsle-Bahn gewährt Blick hinter Kulissen, aus Schwäbische

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Die Sommersaison der #Öchsle-Museumsbahn zwischen Warthausen und #Ochsenhausen endet im Oktober. Zum Abschluss gibt es an drei Wochenenden ein #Dampfzug-Programm mit Blick hinter die Kulissen, Bewirtung mit Most und Zwiebelkuchen sowie rustikale Mondscheinfahrten. Bei allen Fahrten ist auch der neue #rollstuhlgerechte Öchsle-Wagen im Einsatz.

Bis die Öchsle-Bahn durch Oberschwaben dampfen kann, ist viel Arbeit hinter den Kulissen nötig. Einen Eindruck davon erhalten Interessierte bei einer Erlebnisführung am Samstag, 6. Oktober, von 10 bis 16 Uhr. Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger schaut mit den Teilnehmern hinter die Kulissen und erklärt ihnen den Dampfbetrieb. Dabei sollen sowohl Eisenbahnfreunde als auch heimatkundlich Interessierte auf ihre Kosten kommen. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr am Bahnhof Ochsenhausen und umfasst eine Führung über das dortige Bahnhofsgelände mit dem historischen Lokschuppen von 1899.

Informationen gibt es dabei auch zum erst 2017 zum Öchsle gekommene renovierungsbedürftigen württembergische Personenwagen „Stg 132“. Dieser wurde 1896 von der Maschinenfabrik Esslingen für das ehemalige „Buchauer Zügle“ gebaut, das auf der Strecke Bad Schussenried nach Bad Buchau, ab 1916 bis Riedlingen verkehrte. Albinger berichtet sowohl aus der wechselhaften Öchsle-Geschichte, als auch …

Großes Öchsle Bahnhofsfest 2018 – Tag des offenen Denkmals, aus Öchsle

www.oechsle-bahn.de

#OCHSENHAUSEN (tf) – Eisenbahnerlebnisse für die ganze Familie mit #Dampfzügen, Kinderprogramm, #Draisinen-  und #Führerstandsmitfahrten auf der #Diesellok bietet das #Bahnhofsfest des #Öchsle #Schmalspurbahnvereins zum Ende der Sommerferien am Tag des offenen Denkmals, 9. September, ab 10 Uhr in Ochsenhausen. 

Mit von der Partie sind die Ochsenhauser Waschfrauen, die mit ihren Vorführungen nicht nur das frühere mühselige Hausfrauenleben anschaulich machen, sondern mit historischen Modenschauen um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr interessante und unterhaltsame historische Einblicke ganz anderer Art versprechen.
Im Mittelpunkt stehen an diesem Tag aber Straßen- und #Schienenoldtimer rund um #Lokschuppen und Bahnhof in Ochsenhausen, welche an sich schon ein denkmalgeschütztes Kleinod aus der Eisenbahn-Pionierzeit sind. Wer als Besucher selbst mit einem Oldtimer anreist, wird Teil der Ausstellung und kann ohne Anmeldung kostenlos auf dem Ausstellungsgelände parken. 
Ausführliche Erläuterungen zur Geschichte und zum heutigen Betrieb der Öchsle-Bahn, der einzigen erhaltenen Schmalspurbahn der ehemaligen Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen, bieten kostenlose Führungen über das Bahnhofsareal. Mitglieder des Schmalspurbahnvereins demonstrieren auch Werkzeuge und Arbeitsabläufe beim Gleisbau.
Ausgestellt ist unter anderem die jahrzehntelang als #Öchsle-Dampflok eingesetzte #99 651 von 1918. Unvergessen ist der letzte Öchsle-Personenzug der damaligen Bundesbahn, der am 31. Mai 1964 von dieser Lok gezogen wurde. Zu sehen ist auch die Diesellok #V51 903, mit welcher der Regelbetrieb auf der Öchsle-Strecke 1983 endete. Diese Lok wird gerade restauriert und ist teilweise zerlegt, was interessante Einblicke erlaubt. Das #Rollbockdenkmal macht anschaulich, wie der frühere Güter- und Postverkehr auf dem Öchsle vonstatten ging. Für Modellbahnfreunde gibt es im historischen Güterschuppen eine Ausstellung unter Beteiligung der Modelleisenbahnfreunde Markdorf. Die #Ur-Öchsle-Lok #99 633 steht zur Reparatur an, weshalb sie dieses Jahr nicht am Bahnhofsfest teilnehmen kann. 
Natürlich kann man das Öchsle auch im Betrieb erleben: Bei vier fahrplanmäßigen Fahrten dampft die kohlebefeuerte Lok 99 788 "Berta" von 1956 zwischen #Warthausen und Ochsenhausen.
Der Schmalspurbahnverein legt großen Wert darauf, ein Festprogramm für die ganze Familie zu bieten. Auf dem Bahnhofsareal gibt es eine Kleinbahn zum Mitfahren für Kinder und mit einer urigen Handhebeldraisine kann man über die Öchsle-Schienen rollen. Vorgesehen sind zudem eine Hüpfburg zum Austoben und Kinderschminken.
Die Bewirtung vom Frühschoppen über den Mittagstisch bis zu Kaffee und Kuchen findet im historischen Lokschuppen und auf dem Freigelände statt. Zum Frühschoppen spielen die Heggelbacher Stadelmusikanten. Wer Glück hat, kann bei einem Gewinnspiel als Hauptpreis eine Öchsle-Gruppenfahrt für 20 Personen inklusive Bewirtung im Gesamtwert von über 500 Euro gewinnen.

INFO: Die Züge mit der Öchsle-Dampflok 99 788 "Berta" fahren ab Warthausen bei Biberach um 10.30 Uhr  und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 Uhr und 16.15 Uhr. Informationen und das komplette Festprogramm gibt es auch im Internet unter "www.oechsle-bahn.de".

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank


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21. Aktionärsversammlung Öchsle-Bahn AG: Öchsle-Strecke so gut wie nie zuvor, aus Öchsle

KREIS #BIBERACH (tf) – Bei der 21. Hauptversammlung der gemeinnützigen #Öchsle Bahn AG, am 23. Juni in der Ochsenhauser Kapfhalle, berichteten die Verantwortlichen vom besten Zustand der #Öchsle-Strecke seit Jahrzehnten sowie einem außerordentlichen Gewinn. In den Aufsichtsrat wurden Thomas Handtmann und Michael Ott neu gewählt.

"Viele, die schon lange dabei sind, sagen, die Strecke sei so gut wie nie", freute sich Vorstandsmitglied Peter Hirsch. In den letzten sieben Jahren seien, mit 50 Prozent Landeszuschüssen, über drei Millionen Euro in die #Streckensanierungen geflossen. Die Aktiengesellschaft geht nun davon aus, dass für zehn Jahre keine größeren Investitionen mehr anstehen, sondern lediglich normale Unterhaltungsmaßnahmen. Bei Brücken und Durchlässen lasse sich der Aufwand jedoch nicht immer genau abschätzen, schränkte Hirsch ein. Bezüglich der bereits angekündigten Bauvorhaben einer #Wagenhalle sowie eines Sanitärgebäudes am Bahnhof #Warthausen berichtete Hirsch, dass die Genehmigungsverfahren liefen und mit einem Bau 2019 zu rechnen sei.
Ochsenhausens Bürgermeister Andreas Denzel, der die Aktionärsversammlung als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender leitete, rief die Aktionäre zur Neuwahl von sechs Posten für den insgesamt neunköpfigen Aufsichtsrat auf. Die übrigen drei Vertreter werden von den Gemeinden Warthausen, Maselheim und #Ochsenhausen entsandt. Für die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Jürgen Ott und Bruno Weishaupt, die sich nicht mehr zur Wahl stellten, traten Thomas Handtmann und Michael Ott an. Martin Bücher, Kurt Frey, Walter Holderried und Dr. Heiko Schmid bewarben sich um eine Erneuerung ihres Mandats bis 2023. In der gemeinsamen Abstimmung wurden alle Kandidaten ohne Gegenstimme bei drei Enthaltungen mit 99,99 Prozent der Stimmen gewählt. Mit ebenfalls 99,99 Prozent bei zwei Enthaltungen waren zuvor der bisherige Aufsichtsrat sowie der Vorstand für die abgelaufene Periode entlastet worden. Der bisherige #Eisenbahnbetriebsleiter Roland Hubatschek wurde auf eigenen Wunsch verabschiedet, seinen Posten übernimmt Carsten Möckl.
Details aus der Bilanz der AG für 2017 erläuterte Anja Schneider von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AuditTax. Sie stellte bei einer Bilanzsumme von 3,2 Millionen Euro einen Gewinn von 51.567 Euro fest. Im vorangegangenen Jahr war noch eine "schwarze Null" erwirtschaftet worden. Andreas Denzel und Peter Hirsch betonten, dass der ungewöhnlich hohe Gewinn zwar erfreulich sei, aber nur durch "Einmaleffekte", wie die Verkäufe der Diesellok V51 903 und eines Schotterwagens sowie einer Spende von 30.000 Euro der Firma Geiger und Schüle, zustande kam.
Das Hauptdefizit aus dem Betrieb der #Museumsbahn wird jedoch von der #Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft getragen. Deren Geschäftsführer Andreas Albinger bezifferte den Jahresverlust 2017 mit 176.670 Euro, 8.000 Euro weniger als im Jahr zuvor. Wie Albinger weiter auswies, konnte die Betriebsgesellschaft bei einer Bilanzsumme von 824.357 Euro Umsatzerlöse von 250.415 Euro verbuchen. Albinger meldete in seinem Bericht 44.058 Fahrgäste, die 2017 an 72 Fahrtagen mit der Museumsbahn gefahren waren. "Damit konnten wir das Niveau halten", bilanzierte der Geschäftsführer. Die rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den Reihen des Öchsle Schmalspurbahnvereins hätten dafür etwa 11.000 Arbeitsstunden geleistet. Albinger berichtete, dass die Saison 2018 bereits gut angelaufen sei und eine erstmals durchgeführte Plakataktion sowie Radiowerbung zu erhöhtem Besucheraufkommen im Mai beitrugen. Der am 9. Juni erstmals in Kooperation mit den Festspielen Burgrieden durchgeführte Westerntag sei schnell ausgebucht gewesen und werde sich im Programm 2019 wieder finden.
Alle Redner machten in der Hauptversammlung deutlich, dass der dauerhafte Betrieb und Erhalt des Öchsle nur als eine gemeinschaftliche Aufgabe des Landkreises, der Anliegergemeinden, der Kreissparkasse, der Sponsoren und des Schmalspurbahnvereins zu schultern sei. Dabei wurde die ehrenamtliche Leistung der Vereinsmitglieder besonders hervorgehoben.

INFO: Die gemeinnützige Öchsle-Bahn AG ist für die Infrastruktur der Museumsbahn zuständig und hat 2170 Aktionäre aus 15 Ländern. Ausschüttungen dürfen nicht vorgenommen werden. Neben den Einzelaktionären mit 25 Prozent der Anteile sind der Landkreis mit 34,75 Prozent und mit 25 Prozent die Kreissparkasse Biberach Hauptaktionäre. Die übrigen Anteile gehören den Anliegergemeinden Maselheim, Ochsenhausen und Warthausen.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank


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Öchsle jetzt mit Rollstuhlwagen Schweizer Waggon von 1924 umgebaut, aus Öchsle

KREIS #BIBERACH (tf) – Die #Öchsle-Museumsbahn zwischen #Warthausen und #Ochsenhausen bietet ihren Fahrgästen nun auch einen #rollstuhlgerechten Wagen an. Dafür wurde der ursprünglich #Schweizer Waggon #KB4i 4044 Stg aus dem Jahr 1924 aufwändig restauriert und umgebaut.

In einer historischen #Schmalspurbahn geht es eher eng zu. Was für die Fahrgäste Teil des "urigen" Dampfzugerlebnisses ist, stellte für Rollstuhlfahrer bislang ein Problem dar. "Wir freuen uns sehr, nun auch Rollstuhlfahrern eine komfortable Öchsle-Fahrt bieten zu können", sagt Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger. Der Wagen ist nun ständiger Bestandteil der Museumszüge, eine vorherige Buchung dieser Plätze ist jedoch ratsam, damit sie für die gewünschte Fahrt auch sicher zur Verfügung stehen.
Über ein Jahr dauerte die komplette Restaurierung des Wagens, in dessen Rahmen der Umbau durchgeführt wurde. Von den ursprünglich 42 Sitzplätzen wurden elf in bis zu sechs Rollstuhlplätze verwandelt. Mit einer Rampe sowie einer auf 94 Zentimeter lichte Weite verbreiterten Abteiltüre ist der Schmalspurwagen nun rollstuhlgerecht, wobei sein historisches Ambiente erhalten wurde.
Die Umbauten sowie der komplette Neuaufbau der völlig vermoderten Holzkonstruktion fanden von März 2017 bis April 2018 in Jenbach bei den Werkstätten der Zillertalbahn statt. Knapp 97000 Euro hat die Öchsle-Bahn dafür aufgewendet. Noch nicht eingerechnet sind dabei die umfangreichen Eigenleistungen in der Warthauser Öchsle-Werkstatt, wo das Fahrgestell auf Vordermann gebracht worden war. Die Instandsetzungen und Materialprüfungen an Achsen, Lagern, Rädern und Drehgestellen wurden in ehrenamtlicher Arbeit durchgeführt. Komplett umgebaut haben die Mitglieder des Schmalspurbahnvereins die Bremsanlage: "Wir haben die bisherigen Charmilles Steuerventile wegen besserer Ersatzteillage und Wartungsmöglichkeiten durch eine Knorr-Bremse ersetzt", schildert Albinger. Insgesamt war der große Restaurierungsaufwand der fehlenden wettergeschützten Abstellmöglichkeit für die Öchsle-Wagen zuzuschreiben.
Den Öchsle-Fahrgästen ist der Wagen 4044 Stg wohlbekannt, ist er doch bereits seit August 1996 bei der Museumseisenbahn in Betrieb gewesen. Ursprünglich war der Wagen 1924 von der Schweizerischen Waggonfabrik Schlieren an die Waldenburgerbahn im Baseler Land geliefert worden. Die charakteristische rote Kunstlederpolsterung hatte der Wagen in den 50er Jahren anstatt der vorherigen Holzbänke erhalten. Anfang der 90er Jahre wurde der Wagen dann für ein geplantes Museumsbahnprojekt nach Österreich verkauft, welches jedoch nicht zustande kam. Dadurch konnte er mit vier weiteren gleicher Bauart für das Öchsle erworben werden. Einer davon wurde 2005 zum Speisewagen umgebaut.

INFO: Das Öchsle fährt bis Mitte Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Gruppen- und Rollstuhlreservierungen unter Telefon 07352/922026. Informationen im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

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Das Öchsle dampft wieder durch die Region, aus schwaebische.de

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#Ochsenhausen (sz) – Der Frühling ist da, die Kessel werden geheizt: Die oberschwäbische #Öchsle-Museumsbahn startet am 1. Mai wieder mit regelmäßigen Dampfzugfahrten zwischen #Warthausen und Ochsenhausen in die Saison 2018. Diverse Sonderfahrten setzen neue, thematisch unterschiedliche Akzente.

Es ist eine Bahnfahrt der besonderen Art: Die Fahrgäste können wieder in eine andere Zeit eintauchen und in der „#Holzklasse“ gemächlich wie vor 100 Jahren mit der einzigen erhaltenen #Schmalspurbahn der ehemaligen Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen durch Oberschwaben reisen. Die Dampfzugfahrten mit Cabrio-Gefühl im offenen Sommerwagen von 1912 sind besonders beliebt. Ebenfalls ein originales eisenbahnhistorisches Kleinod ist der älteste noch existierende württembergische Schmalspurwagen „#KBi 21 Stg“ von 1891.

Doch das Herz der Museumsbahn sind natürlich die Öchsle Dampfloks, die alle mit originaler Kohlebefeuerung betrieben werden. Die #Ur-Öchsle-Lok #99 633, die einzige betriebsfähige Schmalspurlok der ehemaligen Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen, ist ein besonderes Schmuckstück. 1899 wurde die Lok von der Maschinenfabrik Esslingen für das Öchsle gefertigt. „Die Besucher können also ein echtes Original erleben“, sagt Benny Bechter vom Öchsle-Schmalspurbahnverein. Die Zugmaschine, die Eisenbahnfreunden auch als „Württembergische #Mallet #Tssd“ vertraut ist, war erst 2015 nach langjähriger Restaurierung wieder in Betrieb …

Pressemitteilung des Öchsle Schmalspurbahn e.V. zur Jahreshauptversammlung am Sonntag, 18.02.2018

42 Mitglieder waren am Sonntag gekommen, um an der Jahreshauptversammlung des #Öchsle #Schmalspurbahn e.V. im Hotel Mohren in #Ochsenhausen teilzunehmen. Zuvor fand bereits die Versammlung des Fördervereines statt, welcher sich hauptsächlich um die Bewirtschaftung des Speisewagens kümmert. Im Förderverein standen in diesem Jahr Wahlen an. Katrin Jauch als 1. Vorsitzende, Bernhard Günzl als Schatzmeister sowie Mathias Fetscher als Schriftführer wurden jeweils einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.
Der 1. Vorsitzende Benny Bechter eröffnete die Hauptversammlung des Hauptvereines mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Im Anschluss wurde der im Jahr 2017 verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht.
Als erster Tagesordnungspunkt gab Andreas Albinger dann in seiner Funktion als Geschäftsführer der Öchsle Bahn Betriebsgesellschaft einen Überblick über die Saison 2017 und bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern für die stets gute Zusammenarbeit.
Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde nahm der Vorsitzende Ehrungen der Mitglieder vor. Mehrere Mitglieder wurden für 10, 25 und 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bei den Mitgliedern mit 35 Jahren Mitgliedschaft handelt es sich um Gründungsmitglieder des Vereines.
Im Bericht des Vorstandes gab Bechter Einblicke über das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres. Dank einer ausführlichen Vereinsbroschüre die extra hierfür erstellt worden war konnten im vergangen Jahr 35 Neumitglieder gewonnen werden. Zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung bestand der Verein Öchsle Schmalspurbahn e.V. somit aus 320 ordentlichen Mitgliedern. Ziel des Vereines ist es diese  Mitgliederzahlen stabil zu halten oder wenn möglich weiter zu steigern.
Benny Bechter berichtete über die zahlreichen Veranstaltungen im Vereinsjahr und stellte fest, dass diese alle sehr gut besucht waren. Lediglich am Bahnhofsfest wurde aufgrund des schlechten Wetters ein leichter Rückgang der Besucherzahlen verbucht, was aber nichts an der Bedeutsamkeit dieses Festes änderte.
Die wichtigsten Arbeiten und Geschehnisse des Vereines im vergangenen Jahr wurden angesprochen, hierzu zählt auch der Kauf der originalen Öchsle #Diesellok #V51 903 von der Öchsle Bahn AG. Die Wiederinbetriebnahme dieser Lokomotive ist das nächste große Projekt des Vereines, was auch im Blick auf das laufende Jahr klar wurde.
Im anschließenden Bericht des Schatzmeisters gab Josef Nickl einen Überblick über die Konten des Vereins. Als hoher Ausgabeposten im vergangenen Jahr stand hier der Kauf der Diesellok V51 903 mit über 70.000,- Euro. Der Verein steht aktuell finanziell gut da, was auch die Vergabe der ersten Arbeiten an diesem Fahrzeug möglich macht. Im folgenden Bericht der Kassenprüfer bescheinigte Hans Lamparski dem Schatzmeister eine einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung vor. Nach der Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 wurden der Vorstand und der Schatzmeister von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet. Harald Bosch und Karl – Ernst Ruoss wurden einstimmig als neue Kassenprüfer gewählt und nahmen dieses Amt an. Benny Bechter bedankt sich bei den beiden für die Bereitschaft dieses Amt zu übernehmen.
Von Seiten des Fördervereines gab es für alle Anwesenden noch einen kurzen Überblick über das Speisewagen Jahr 2017, welches sehr zur Zufriedenheit aller Verantwortlichen ausgefallen ist. Ziel in der kommenden Saison ist es den teilweise vorhandenen Personalengpass im Bereich des Speisewagens zu minimieren.
Nachdem keine Anträge eingegangen waren, wurden unter "Sonstiges" einige Anregungen von Mitgliedern angehört. Diese werden bei der nächsten Vorstandssitzung ausführlich besprochen. Benny Bechter beendete die Versammlung mit einem Dank an alle Mitglieder und Mitarbeiter für ihr Erscheinen und für die gute Zusammenarbeit. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde noch ein in 2017 aufgenommener Film der Film- und Fotofreunde Pfaffenhofen gezeigt, welcher bei den Anwesenden sehr guten Anklang fand.

Weitere, ausführliche Informationen über die Arbeit des Öchsle Schmalspurbahn e.V. gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de unter "Der Verein" oder auf Facebook: fb.me/oechslebahn

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

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Schmuckstück aus Eisen, Holz und Messing Öchsle-Wagenrestaurierung

#OCHSENHAUSEN (tf) – Der Schweizer Wagen #KB4i 4043 Stg von 1924 soll zu seinem 95. Geburtstag 2019 wieder über die #Öchsle-Schienen rollen. Die #Dampflok 99 651 wird indessen zu ihrem 100. Geburtstag bereits für dieses Jahr als Ausstellungsstück hergerichtet. Ein Blick in den Ochsenhauser #Lokschuppen zu den ehrenamtlichen Helfern des #Öchsle-Schmalspurbahnvereins.

Fast 100 Jahre gehen auch an einem Eisenbahnwagen in Schweizer Qualität nicht spurlos vorüber. Wie eine Ruine wirken die Reste des Fahrzeugs im ebenfalls historischen Lokschuppen in Ochsenhausen. Doch seit vergangenem Mai und verstärkt nun über den Winter sind vier bis fünf Mitglieder des Schmalspurbahnvereins hauptsächlich an Wochenenden dabei, ein neues Öchsle-Schmuckstück entstehen zu lassen. "Das größte Problemfeld sind die Wagenseiten, die komplett neu aufgebaut werden müssen", erklärt Öchsle-Geschaftsführer Andreas Albinger. Wesentliche Teile der Holzkonstruktion waren vermodert und zahlreiche Metallteile völlig vom Rost zerfressen. Verursacht wurde das Debakel hauptsächlich durch Wasser, das an den versenkbaren Fenstern aufgrund der fehlenden Wagenhalle stetig eindringen konnte.
Doch mittlerweile sind die Fortschritte bei der Wiederauferstehung unübersehbar: Die tragende Unterkonstruktion ist an einer Wagenseite mit rund 70 neu angefertigten Eichenholzteilen bereits montiert worden. Andernorts in der Werkstatt warten die restaurierten federunterstützten Hebemechaniken der Fenster sowie frisch polierte, glänzende Messingrahmen mit neuen Sicherheitsglasscheiben auf ihren Einbau. Wo möglich werden bei der Restaurierung auch konstruktive Verbesserungen, etwa bei den Tropfkanten der Verblechungen umgesetzt. Viel Arbeit wartet noch bei der Aufarbeitung der Innenausstattung. Die Holzverkleidungen und Lampen werden erneuert, die klassischen Holzbänke hingegen nach der Reparatur von Schäden mit Bootslack neu zum Glänzen gebracht. Original erhalten sind außerdem das Fahrgestell, der Holzboden und die Dachkonstruktion, die allerdings mit einer neuen Verblechung ausgestattet werden muss.
Den Öchsle-Fahrgästen ist der 42-sitzige Wagen 4043 Stg mit seiner schmucken Holzausstattung wohlbekannt, ist er doch bereits seit August 1996 bei der Museumseisenbahn in Betrieb gewesen, zuletzt bei den Nikolausfahrten 2016. Ursprünglich war der Wagen 1924 von der Schweizerischen Waggonfabrik Schlieren an die Waldenburgerbahn im Baseler Land geliefert worden. Anfang der 90er Jahre wurde der Wagen dann für ein geplantes Museumsbahnprojekt nach Österreich verkauft, welches jedoch nicht zustande kam. Dadurch konnte er mit vier weiteren gleicher Bauart für das Öchsle erworben werden. Einer davon wurde 2005 zum Speisewagen umgebaut. Ein weiterer, KB4i 4044 Stg, wird derzeit in den Werkstätten der Zillertalbahn rollstuhlgerecht ausgerüstet und soll noch in diesem Jahr wieder beim Öchsle in Betrieb gehen.
Weit von einem Betrieb entfernt ist die Dampflok 99 651, die aufgrund der langen offenen Aufstellung als Denkmal in Steinheim an der Murr starke Rostschäden aufweist. Als jahrzehntelange Öchsle-Stammlok, die 2016 nach Ochsenhausen zurück kam, soll sie aber anlässlich ihres diesjährigen 100. Geburtstags zumindest als Ausstellungsstück am Bahnhofsfest im September glänzen. "Die Besucher sollen dann auch auf den Führerstand können", sagt Albinger. Dafür wurde bereits der völlig marode, durchgebrochene Boden erneuert. Kenner können nun zwischen den zahlreichen Instrumenten und Hebeln Raritäten entdecken, beispielsweise eine "Michalk" Zentralölpumpe, wie Albinger erklärt. Weitere Schönheitsreparaturen mit Schweißgerät und Farbe stehen an. Auch neue Fensterscheiben werden noch eingesetzt. Die Lok wieder rollfähig zu machen, erweist sich jedoch als schwieriger denn ursprünglich erhofft. "Bislang sitzen die Achsen völlig fest", sagt Albinger, weshalb das gesamte Antriebsgestänge nun entfernt werden muss.
Die Lok 99 651 ist das letzte erhaltene Exemplar der 1918 bei Henschel in Kassel gebauten ersten Serie des Typs "VI K". Die Schwesterlok 99 716 "Rosa", die derzeit in Warthausen für 2020 wieder betriebsbereit gemacht wird, entstammt einer Nachbauserie von 1927 aus Chemnitz.

INFO: Das Öchsle startet am 1. Mai in die Saison 2018. Reservierungen für Sonderfahrten sind bereits jetzt unter Telefon 07352/922026 möglich. Nähere Informationen auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

 


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Öchsle 2017 auf stabilem Gleis Wichtige Projekte begonnen

KREIS #BIBERACH (tf) – Im Jahr 2017 dampften 44.058 Fahrgäste an 72 Fahrtagen mit der #Öchsle-Bahn zwischen #Warthausen und #Ochsenhausen. Dies sind 965 weniger als im Vorjahr, was in der üblichen witterungsbedingten Schwankungsbreite liegt. Mehrere wichtige Projekte für den langfristigen Betrieb der #Museumsbahn wurden 2017 abgeschlossen oder angeschoben.

Zufriedene Gesichter herrschen beim #Öchsle #Schmalspurbahnverein und bei der gemeinnützigen Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, wie Geschäftsführer Andreas Albinger und Vereinsvorsitzender Benny Bechter im Rückblick auf das Jahr 2017 betonen. Außer den fahrplanmäßigen Zügen waren 13 Sonderfahrten unterwegs, im Vorjahr waren es 16 gewesen. Besonderes Interesse fanden die komplett ausgebuchten #Nikolausfahrten am zweiten Adventswochenende.
Wichtigstes Projekt für den langfristigen Betrieb der Museumsbahn war die #Gleissanierung auf neun Kilometern auf den Gemarkungen Warthausen und #Maselheim im Frühjahr 2017 durch die Öchsle Bahn AG. Mit dieser 1,3 Millionen Euro kostenden Maßnahme wurde das letzte Stück der 2010 begonnenen Streckensanierung abgeschlossen. "Wertvoll für die künftige Streckeninstandhaltung sind die neuen Streckenpläne, die in Kooperation mit der Hochschule Biberach in einem im Juli abgeschlossenen, fast 10-jährigen Vermessungsprojekt, vorgelegt wurden", sagt Andreas Albinger. Eine für Eisenbahnfreunde und Besucher augenfälligere Aufwertung der Museumsbahn war ab Juli ein neuer Blickfang am #Rollbock-Denkmal beim Bahnhof #Ochsenhausen durch den frisch restaurierten "Dietenbronner Getränkewagen", Baujahr 1943.
Ansonsten stand das Jahr im Zeichen wichtiger Zukunftsprojekte, die 2017 angestoßen wurden, aber für die Fahrgäste noch nicht sichtbar sind. "Das wichtigste Vorhaben ist die Wiederaufarbeitung und Hauptuntersuchung der #Öchsle-Lok #99 716 #Rosa, die seit Mai in Warthausen läuft", sagt Benny Bechter. Rosa müsse ab 2020 die Lok 99 788 "Berta" im Museumsbetrieb ersetzen. Schon 2018 werden die Fahrgäste in den Genuss eines rollstuhlgerechten Wagens kommen. Der Umbau des Schweizer Wagens "4044 Stg" von 1924 findet seit März in den Werkstätten der Zillertalbahn statt, nachdem sein Fahrwerk in Warthausen überholt worden war. Hingegen wird die Aufarbeitung des württembergischen Personenwagens "Stg 132" noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Die eisenbahnhistorische Rarität, die 1896 von der Maschinenfabrik Esslingen für das ehemalige "Buchauer Zügle" gebaut worden war, konnte im September zum Öchsle geholt werden. Dass die ehrenamtlichen Helfer des Öchsle Schmalspurbahnvereins Oldtimerwagen in Schmuckstücke verwandeln können, bekamen sie im November durch den Dieter Junker Preis 2017 der Stiftung Deutsche Eisenbahn bestätigt: Gewürdigt wurde damit der 2014 komplett restauriert wieder in Dienst gestellte älteste erhaltene württembergische Schmalspurwagen "Stg 21" von 1891.
Bechter und Albinger hoffen für 2018 auf deutliche Fortschritte für eine Öchsle-Wagenhalle, um die historischen Schätze künftig wettergeschützt unterbringen zu könne. Eine Spende dafür, in Höhe von 30.000 Euro, erhielt die Öchsle-Bahn AG am Jahresende 2017 von der Ulmer Gleis- und Straßenbaufirma Geiger und Schüle. Die Öchsle-Gäste können sich in der kommenden Saison auf neue Angebote freuen, wie einen "Teddybär-Tag" im Juli sowie in Kooperation mit den Festspielen Burgrieden einen "Western-Tag" im Juni.
Um die Museumsbahn zu betreiben, ist die Arbeit des Öchsle-Schmalspurbahnvereins unverzichtbar: Über 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wendeten die 45 aktiven Vereinsmitglieder 2017 für Dienste als Lokführer, Heizer, Zugführer, Schaffner und im Restaurationswagen, für Werkstattarbeiten sowie für die Instandhaltung der Zugstrecke auf. Auch jetzt in der Winterpause stehen in Vorbereitung der neuen Saison 2018 eine Vielzahl von Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Wagen und Lokomotiven an.

INFO: Informationen zur Öchsle-Bahn gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

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Finanzspritze für die Wagenhalle, aus Schwäbische.de

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#Ochsenhausen sz Über eine Spende von 30 000 Euro der Ulmer Gleis- und Straßenbaufirma #Geiger und Schüle freut sich die #Öchsle-Bahn AG. Geschäftsführer Rolf Mezger übergab den Scheck diese Woche am Rande einer Öchsle-Aufsichtsratssitzung in Biberach an den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Denzel, den Vorstandsvorsitzenden Joachim Trapp und weitere Öchsle-Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder.

Mezger, selbst passionierter Öchsle-Fahrgast und #Aktionär, freute sich, mit der #Spende die Öchsle-Museumsbahn weiter unterstützen zu können. Laut Peter Hirsch vom Vorstand der Öchsle-Bahn AG ist das Geld …

Öchsle-Schmalspurbahn-Verein erhält Dieter Junker Preis 2017, aus Schwäbische.de

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Oechsle-Schmalspurbahn-Verein-erhaelt-Dieter-Junker-Preis-2017-_arid,10767582_toid,168.html

#Ochsenhausen sz Der mit 3500 Euro dotierte #Dieter-Junker-Preis 2017 der Stiftung Deutsche #Eisenbahn ist dem #Öchsle-Schmalspurbahn-Verein für sein Projekt „#Stuttgart 21“ verliehen worden. Mit diesem hatten die Eisenbahnfreunde den ältesten erhaltenen #württembergischen #Schmalspurwagen „21 Stg“ von 1891 in 3500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden restauriert und 2014 wieder einsatzfähig gemacht.

Der Preis wird seit 2013 alle zwei Jahre zugunsten gemeinnütziger Projekte zum Erhalt alter Eisenbahnen im Bereich Nahverkehr und #Nebenbahnen vergeben. Stiftungsbotschafter Wolfgang Löckel von der Stiftung Deutsche Eisenbahn überreichte ihn bei einer Tagung des Verbands Deutscher Museums- und #Touristikbahnen in Münsingen an Andreas Albinger, stellvertretender Vorsitzender des Öchsle-Schmalspurbahnvereins.

Der nun preisgekrönte Wagen gehört gemeinsam mit der #Ur-Öchsle-Lok #99 633 von 1899, die seit 2015 wieder dampft, zu dem originalen württembergischen Zug der Öchsle-Museumsbahn. Bis es soweit war, mussten umfangreiche Arbeiten sowohl am Fahrwerk als auch am Aufbau gemacht werden: Der Rahmen wurde sandgestrahlt und lackiert, die Radsätze wurden überarbeitet und erhielten neue Achsen. Das Dach wurde erneuert, Kupplungen, Elektrik und Heizung an den Öchsle-Standard angepasst. Ansonsten legten die Eisenbahnfreunde großen Wert darauf, den ursprünglichen historischen Zustand des Wagens …