Harz: Winterfahrplan der Harzer Schmalspurbahnen tritt ab 01.November 2010 in Kraft, Schienenersatzverkehr zwischen Stiege und Hasselfelde

www.hsb-wr.de

Wernigerode – Ab dem 01. November 2010 tritt bei der Harzer
Schmalspurbahnen GmbH (HSB) der diesjährige Winterfahrplan in Kraft. Erneut
wird dabei den Harzer Gästen sowie den Einheimischen ein attraktives
Fahrtenprogramm auf dem insgesamt 140,4 km umfassenden Streckennetz der
beliebten Dampfeisenbahn geboten. Wesentlicher Eckpunkt des neuen
Fahrplanes ist die aufgrund von Gleisbauarbeiten bis Ostern 2011 erfolgende
Streckensperrung zwischen Stiege und Hasselfelde. Auf der Selketalbahn wird
bis zum 10. Dezember wieder eine „Dampfzugpause“ eingelegt und auf der
Harzquerbahn im thüringischen Abschnitt ein weiteres Fahrtenpaar mit einer
Zweisystem-Stadtbahn vom Typ „Combino Duo“ angeboten.

Aufgrund einer erforderlichen Gleiserneuerung zwischen Stiege und
Hasselfelde verkehren vom 01. November 2010 bis zum 21. April 2011 auf
diesem Abschnitt keine Reisezüge. Für den genannten Zeitraum wird ein
Schienenersatzverkehr mit Bussen von den jeweiligen Bahnhofsvorplätzen
eingerichtet. Die Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs sind im neuen
Winterfahrplan, im Internet unter www.hsb-wr.de sowie durch Aushänge an den
betroffenen Bahnhöfen ersichtlich. Die Geschäftsleitung der HSB bittet alle
Anwohner und Gäste für die eventuell entstehenden Unannehmlichkeiten
während der Bauphase um Verständnis.

Auf den übrigen Strecken der Selketalbahn wird wie bereits im Vorjahr eine
„Dampfzugpause“ eingelegt. Bis einschließlich 10. Dezember 2010 verkehren
auf den Relationen Quedlinburg – Gernrode – Eisfelder Talmühle sowie
Alexisbad – Harzgerode ausschließlich Dieseltriebwagen. Hintergrund hierfür
ist die Einrichtung zusätzlicher Dampfzugverbindungen in der touristisch
stärker genutzten Sommerfahrplanperiode. Ab 11. Dezember kehren die
Dampflokomotiven dann wieder auf die Selketalbahn zurück und es wird dann –
erstmals seit vielen Jahren – innerhalb der Winterfahrplanperiode auch eine
Dampfzugverbindung von Harzgerode nach Eisfelder Talmühle geben.

Im Abschnitt Nordhausen – Ilfeld Neanderklinik der Harzquerbahn wird
montags bis freitags in den Mittagsstunden das reguläre Fahrtenpaar eines
HSB-Dieseltriebwagens durch eine Zweisystem-Stadtbahn vom Typ „Combino Duo“
der Verkehrsbetriebe Nordhausen ersetzt. Mit dieser Maßnahme wird dem
entsprechend vielfach geäußerten Kundenwunsch Rechnung getragen.
Auf der Brockenstrecke verkehren während des Winterhalbjahres wieder bis zu
sechs Dampfzüge täglich auf den höchsten Harzgipfel und anschließend
zurück.

Nähere Informationen zum neuen Winterfahrplan sowie zu den
Sonderpro-grammen der HSB sind in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden,
telefo-nisch unter 03943/ 558-0 sowie auf der Homepage der Bahngesellschaft
unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Historischer HSB-Triebwagen T1 wieder in Wernigerode

http://www.lok-report.de/

Der historische Triebwagen 187 001 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB)

ist nach erfolgter Hauptuntersuchung seit heute morgen wieder in

Wernigerode. Der Triebwagen wurde 1933 in der Waggonfabrik Dessau gebaut

und mit der Bezeichnung T1 an die ehemalige Gernrode-Harzgeroder

Eisenbahngesellschaft (GHE) ausgeliefert. In den vergangenen Monaten

erhielt der Triebwagen im Dampflokwerk Meinigen eine Hauptuntersuchung und

ein neues Bremssystem.

Der bei den Fahrgästen besser als „T1″ bekannte und beliebte Triebwagen

wurde von der ehemaligen GHE als kostengünstige Alternative zu den

Dampfzügen bei geringerem Fahrgastaufkommen beschafft. Den aufgrund von

Reparationsleistungen an die ehemalige Sowjetunion erfolgten Abbau von

Streckenteilen der Selketalbahn und den gleichzeitigen Abtransport von

Triebfahrzeugen 1946 entging der Triebwagen als einziges Triebfahrzeug der

ehemaligen GHE nur durch einen glücklichen Zufall. Ab 1963 wurde er als

Hilfs- und Gerätewagen für die Selketalbahn umgebaut und als solcher bis

1978 eingesetzt. Erst ab 1989 erhielt er eine neue Hauptuntersuchung und

wurde seit dem im Sonderreiseverkehr auf Harzer Schmalspurgleisen

eingesetzt.

Nach der erfolgten Hauptuntersuchung wird nun in den nächsten Wochen in der

Fahrzeugwerkstatt der HSB eine Sicherheitsfahrschaltung (Sifa) eingebaut.

Nach der eisenbahnrechtlichen Abnahme steht das interessante Fahrzeug

danach wieder für Sonderfahrten zur Verfügung (Pressemeldung HSB,

09.10.10).

Mit Dampf und Diesel, Eisenbahnromantik mit Mansfelder Bergwerksbahn, aus Supersonntag

http://www.supersonntag-web.de/scms_show_data.php?
mode=detail&category=19&entry=11565

Hettstedt/Benndorf (as). Am 2. Oktober bietet die Mansfelder Bergwerksbahn
wieder Sonderfahrten mit Dampf und Diesel an.
Dampf-Fans können so die Gelegenheit zu einer Reise durch das Mansfelder
Land zwischen Benndorf und Hettstedt nutzen.
Die Abfahrten des Zuges in Benndorf (nahe des Bahnhofs Klostermansfeld der
Deutschen Bahn) sind 9.08; 9.45; 10.45; 11.45; 12.45; 13.45; 14.45 und
15.45 Uhr, die Rückfahrt ab Siersleben beginnt 10.09 Uhr und die
Rückfahrten von Hettstedt Eduardschacht zurück zum Bahnof Benndorf beginnen
jeweils um 10.40; 11.40; 12.40; 13.40; 15.40 und 16.40 Uhr.
An diesem Tag werden wieder mehrere Züge gleichzeitig auf den Gleisen der
Bergwerksbahn unterwegs sein.
Weitere Informationen bekommen Interessenten per Mail unter:
mansfelder@bergwerksbahn.de. Viele Informationen und Aktuelles findet sich
auch auf der Website unter www.bergwerksbahn.de.
Mansfelder Bergwerksbahn e.V.;
Büro: Hauptstraße 15
06308 Benndorf
Telefon: (03 47 72) 27 640
Telefax: (03 47 72) 30 229

Niedersachsen: Kritik am Krisenmanagement der HSB

http://www.lok-report.de/

Der Abgeordnete Heinrich Aller (SPD) hatte in der Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 19.08.2010 gefragt:
Erst am 29. Juli 2010 berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung über Betriebsstörungen durch Brände neben der Brockenbahn. Tatsächlich saßen am 20. Juli vom frühen Nachmittag an mehrere Hundert Touristen auf dem Brocken fest. Darunter waren viele Kinder, ältere und behinderte Menschen.
Während die Zeitungsberichterstattung am 29. Juli sich auf die Frage nach der „Entfachung“ der Feuer konzentrierte, kritisierten die betroffenen Ausflügler und Touristen vor Ort am 20. Juli insbesondere die mangelhafte Koordination und Organisation.
Der Zugverkehr war lange auf unbestimmte Zeit unterbrochen der individuelle Abstieg untersagt. Mit fortschreitender Zeit wuchs unter den Brockenbesuchern, von denen viele noch weite Heimreisen vor sich hatten, die Verunsicherung.
Amtspersonen bzw. Koordinatoren, die die Lage auf dem Brocken akzeptabel hätten regeln können, kamen nicht vor Ort. Folgerichtig entwickelte sich am Fahrkartenschalter der HSB ein – wie es ein Tourist beschrieb – „chaotischer Zustand“. Auf die Frage, ob gegebenenfalls für Kinder, alte Menschen und Behinderte vorsorglich ein Abtransport mit Bussen vorgesehen sei, konnte keine Antwort gegeben werden. Auf telefonische Rückfrage unter den Notrufen 110 und 112 verfestigte sich der Eindruck, dass weder die HSB noch die beteiligten Dienststellen von Stadt, Feuerwehr und Polizei Ausmaß und Handlungsbedarfe als Folge der „Betriebsstörung“ erkannt hatten und über lange Zeit nicht angemessen gehandelt haben.
Unter den Besuchern des Brockens am 20. Juli wurde erhebliche Kritik an dem „Krisenmanagement“ im Zusammenhang mit dem Waldbrand laut. Da laut Zeitungsberichten innerhalb von nur zehn Tagen fünf Brände an der Brockenbahnstrecke zu verzeichnen waren, ist dringend eine Reihe von Fragen zu klären, um anhaltende negative Auswirkungen auf den Harztourismus zu vermeiden.
Ich frage die Landesregierung:
1. Wie beurteilt die Landesregierung Ursachen und Folgen der sogenannten Betriebsstörungen durch Waldbrände an der Brockenbahn der HSB?
2. Welche Maßnahmen (Notfallpläne) waren zwischen Kommunen, Polizei, Feuerwehr, HSB, Tourismusverband und Gastronomie vor den jetzt aufgetretenen Betriebsstörungen verabredet bzw. sind jetzt geplant?
3. Wie wird die Landesregierung sicherstellen, dass die Vorkommnisse an der Brockenbahn sich nicht dauerhaft nachteilig auf das Image der Harzregion auswirken?
Verkehrsminister Jörg Bode beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung wie folgt:
Die in der kleinen Anfrage beschriebenen Vorkommnisse liegen in Gänze in der Verantwortung des Landes Sachsen-Anhalt und seiner entsprechenden Stellen, da die Brockenbahn auf sachsen-anhaltinischem Gebiet liegt. Aus diesem Grund hat die niedersächsische Landesregierung keinerlei Befugnisse und kann sich demzufolge nicht zu den Ursachen und Folgen der Betriebsstörungen der Brockenbahn oder Auswirkungen auf den Brockentourismus äußern (Pressemeldung Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 21.08.10).

Mit der Dampflok auf Norddeutschlands höchsten Berg, den Brocken., aus Die Presse

http://diepresse.com/home/leben/reise/575048/
index.do?_vl_backlink=/home/leben/reise/index.do

Roger Zilling und Sebastian Fischer schreien sich während der Arbeit andauernd an. Nicht, dass sie ständig streiten würden: An ihrem Arbeitsplatz ist es einfach so laut, dass sie sich anders nicht verständigen können. Die beiden arbeiten auf dem Führerstand einer alten Dampflok der Harzer Schmalspurbahnen (HSB): Zilling als Lokführer, Fischer als Heizer.
Das tonnenschwere Dampfross schnauft, keucht und faucht mit ohrenbetäubender Lautstärke. Durch die starken Vibrationen klappert und wackelt im Führerhaus alles hin und her, was nicht niet- und nagelfest ist: Ölkännchen, Ketten, Schraubenschlüssel.
In den Waggons hingegen genießen die Passagiere die abwechslungsreiche Aussicht und das Gefühl, in einer anderen Zeit zu reisen. Manche stehen auf den offenen Plattformen am Ende der Waggons und lassen sich genussvoll die …

Sachsen-Anhalt: Modernisierte Reisezugwagen der HSB übergeben

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Mit einem symbolischen Roll-Out präsentierten die Harzer Schmalspurbahnen heute im Beisein von Dr. Karl-Heinz Daehre, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, im Werk Wernigerode-Westerntor die ersten anläßlich einer Hauptuntersuchung umfassend modernisierten Reisezugwagen.
Angenehm modernes Reisen in historisch-traditionellem Ambiente wird nun in insgesamt 22 neu gestalteten Reisezugwagen der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) möglich. Heute übergab der Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Karl- Heinz Daehre, gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Verkehrs Industriesysteme GmbH (VIS), René Koch, und dem HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener die in Halberstadt frisch hauptuntersuchten Wagen symbolisch dem Verkehr.
In den vergangenen sechs Monaten wurden 22 Reisezugwagen der HSB bei dem leistungsfähigen Unternehmen VIS in der Harzregion einer planmäßigen Hauptuntersuchung unterzogen. Neben den notwendigen Arbeiten aufgrund der eisenbahnrechtlichen Vorschriften wurde das äußere Erscheinungsbild der Wagen aufgefrischt. Neben einer neuen Farbgebung erhielten die Wagen teilweise neue Türen und Radsätze. Bei 14 Wagen wurde das bisher seit 1984 verwendete Innenausstattungsmaterial mit „Sprelacart“ – (Kunststoff) – Wänden und Kunstledersitzbezügen nun auch gegen moderne und ansprechende Materialien in warmen Holz- und Rottönen getauscht. Erste Erfahrungen dazu wurden seit 2006 in den ersten vier probeweise neu ausgestatteten Reisezugwagen gesammelt.
Weiche Sitzbezugsstoffe, ein rutschhemmender Fußbodenbelag, moderne Beleuchtungselemente und praktische Gepäckablagen gestalten das Reisen im historischen Ambiente der HSB nun erheblich angenehmer. Robuste kleine Ablagetische aus Holz jeweils direkt an jeder Sitzgruppe dienen nicht nur der Ablage von Reiseutensilien, sondern informieren zusätzlich auch mittels eingravierten Streckennetzes über den Verlauf der drei Schmalspurbahnen im Harz. Neue Lautsprecher in den Wagen verbessern die Akustik des GPS-gesteuerten Fahrgastinformationssystems.
Mit den heute durch Minister Dr. Daehre symbolisch an die HSB übergebenen Wagen stehen den Fahrgästen der Harzer Schmalspurbahnen nun insgesamt 34 neu gestaltete Reisezugwagen für die täglichen Fahrten in den Dampfzügen zur Verfügung. Weitere Wagen werden zukünftig bei den jeweiligen Hauptuntersuchungen nachgerüstet. Reiseerlebnisse in der so genannten „Holzklasse“ wie zu „Omas Zeiten“ sind bei der HSB jedoch nach wie vor bei Sonderfahrten in verschiedenen Wagen des historischen Oldtimer-Zuges möglich.
Der älteste Wagen der nun neu gestalteten Reisezugwagen mit der Nummer 900-480 wurde bereits 1926 gebaut, die jüngsten Wagen stammen aus dem Jahre 1992. Zehn der nun modernisierten Wagen waren vor ihrem langjährigen Einsatz im Harz bereits bei anderen Schmalspurbahnen und mit der kleineren Spurweite von nur 750 mm unterwegs. Der Wagen 900-521 beispielsweise wurde 1932 als gedeckter Güterwagen in Bautzen für die 750mm-Spurweite gebaut und erst 1959 zum Reisezugwagen auf Meterspur umgebaut (Pressemeldung HSB, Fotos Kai Michael Neuhold, www.kmn-network.de, 03.06.10).

Sachse bringt die Parkbahn am Teich wieder ins Rollen, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1274172848184&openMenu=1121028317550&
calledPageId=1121028317550&listid=1121028317531

VATTERODE/MZ. Die Parkeisenbahn am Vatteröder Teich ist gerettet: Björn Garten ist de facto der neue Eigentümer der Bahn. Der Notarvertrag ist unterschrieben, es seien lediglich noch einige Formalitäten offen. Der 34-jährige Eisenbahnliebhaber aus Dresden erwirbt damit die bei Kindern beliebte Freizeitattraktion vom Landkreis.
Allerdings: In diesem Jahr wird die Bahn noch nicht rollen. „Es muss erst das Umfeld hergerichtet werden“, sagt der Sachse. Für eine der beiden Loks stehe zudem eine Hauptuntersuchung an.
Er hofft, dass im kommenden Jahr die kleine Bahn wieder tuckern kann. Freilich nicht im täglichen Dauerbetrieb, das ließe sich nicht finanzieren. So an drei oder vier Wochenenden Fahrten anzubieten schwebt ihm vor: Pfingsten, Kindertag oder Zuckertütenfest zum Beispiel. Eingebunden werden sollen die Fahrttage in kleine Feste, die auf dem Gelände veranstaltet werden. „Denn nur von Laufkundschaft wird …

Mit dem Teddybären in den Märchenwald Kinderfreundlicher Express fährt durch den Unterharz, aus Wochenspiegel

http://www.wochenspiegel-web.de/
scms_show_data.php?mode=detail&
category=16&entry=16521

Ein speziell für Familien mit Kindern organisiertes Veranstaltungsprogramm erwartet alle Teilnehmer. Die Kinder können mit ihren Eltern ein Stück auf dem Führerstand der Dampflokomotive mitfahren. Zum Höhepunkt gehört aber auf jeden Fall der Aufenthalt im Märchenwald, an dem der Teddybär-Express an den beiden Tagen halt macht. Dort beginnt eine kurze, geführte Wanderung durch den Märchenwald, bei der die Kinder Märchenwesen, wie den letzten Harzer Wanderbär, entdecken können. Außerdem gilt es, einen Schatz zu bergen. Während des Aufenthalts im Waldhof Silberhütte sorgen die Veranstalter selbstverständlich mit ihren Imbissständen für die Versorgung mit Speisen und Getränken. Am Nachmittag ruft der Pfiff der Harzer Schmalspurbahn zur Rückfahrt nach Gernrode. Kartenvorverkauf über: Freundeskreis …

Sachsen-Anhalt: Harzer Schmalspurbahnen übergeben sanierten Haltepunkt Hochschule Harz

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In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) im Stadtgebiet von Wernigerode umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Gleisanlagen und Stationen vorgenommen. Nachdem nun alle Baumaßnahmen dazu abgeschlossen sind, übergab HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener heute gemeinsam mit Peter Gaffert, Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode; Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) sowie Prof. Dr. Armin Willigmann, Rektor der Hochschule Harz symbolisch den sanierten Wernigeröder Haltepunkt Hochschule Harz offiziell an die Fahrgäste zur Nutzung. Die umfangreichen Bauarbeiten wurden der HSB durch die finanzielle Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der NASA ermöglicht und reihen sich nahtlos in eine Vielzahl bisheriger Maßnahmen zur Verbesserung des Komforts für die Fahrgäste der Harzer Schmalspurbahnen ein.
Während der Bauphase vom Oktober 2009 bis April 2010 wurden dabei die Streckengleise und Nebenanlagen im Stadtgebiet von Wernigerode auf einer Länge von insgesamt 1.473 Metern komplett erneuert. Auf dem Bahnhof Wernigerode-Hasserode wurden der Hausbahnsteig sowie der Mittelbahnsteig erhöht, neu gepflastert, ein Blindenleitstreifen eingebracht sowie neue Bahnsteigbeleuchtung installiert. Der Haltepunkt Hochschule Harz erhielt einen ebenfalls nun erhöhten und modern gepflasterten Bahnsteig. Damit entsprechen beide Stationen den heutigen Anforderungen an Komfort und Ausstattung.
„Diese bisher umfangsreichsten Bauarbeiten an den Gleisanlagen sowie am Bahnhof und Haltepunkt der HSB innerhalb des Kernstadtgebietes von Wernigerode konnten nun abgeschlossen werden. Meinen Dank gilt heute dem Land Sachsen-Anhalt, der NASA und der Stadt Wernigerode für die Unterstützung bei der Umsetzung der Bauarbeiten sowie den Anwohnern im Stadtteil Hasserode, für das bisherige und auch zukünftige Verständnis bei wichtigen Bauarbeiten am Streckennetz unserer Bahnen“ würdigte Matthias Wagener, Geschäftsführer der HSB die umfassenden Sanierungsarbeiten (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 20.05.10).

HSB-Aufsichtsrat will Anbindung Braunlages nicht aus den Augen verlieren

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Der Aufsichtsrat der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat sich in seiner Sitzung am 18.05.10 planmäßig unter anderem auch mit dem Projekt der Anbindung des Streckennetzes der HSB an die Stadt Braunlage beschäftigt.
Die zuständigen Verkehrsministerien der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hatten unlängst mitgeteilt, das Projekt aus finanziellen Gründen vorerst nicht weiter zu verfolgen.
Die Mitglieder des Aufsichtrates der HSB äußerten die einstimmige Auffassung, dass die in den zuständigen Ministerien getroffene Aussage zum gegenwärtigen Zeitpunkt nachvollziehbar ist. „Eine Anbindung des Streckennetzes der HSB an Braunlage ist aber nach wie vor ein wichtiges Projekt für die zukünftige touristische Entwicklung der gesamten Harzregion. Die erarbeitete Machbarkeitsstudie ist dafür eine solide Grundlage, jedoch nur ein Aspekt der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Vor diesem Hintergrund hat sich der Aufsichtsrat darauf verständigt, noch einmal das Gespräch mit dem Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt zu suchen. Wir wollen diese Streckenverlängerung nicht aus den Augen verlieren und Möglichkeiten für eine Realisierung finden“, bestätigte der Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich als Vorsitzender des Aufsichtsrates der HSB, das nach wie vor vorhandene Interesse in der gesamten Region (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 19.05.10).