Stillgelegte und abgebaute Schmalspurbahnen: Historischer Rueckblick auf die Bimmelguste und das Erbe der Spreewaldbahn

# Stillgelegte und abgebaute Schmalspurbahnen: Historischer Rueckblick auf die Bimmelguste und das Erbe der Spreewaldbahn

## Ereignis
Im Rahmen einer verkehrsgeschichtlichen Vortragsreihe in Cottbus wurde im Oktober 2024 das historische Erbe der 1970 stillgelegten Spreewaldbahn umfassend gewürdigt. Die legendäre Meterspurbahn, im Volksmund liebevoll „Bimmelguste“ genannt, prägte jahrzehntelang das Wirtschaftsleben im Spreewald.

## Details
Das einstige Schmalspurnetz verband die Knotenpunkte Lübben, Straupitz, Cottbus und Goyatz und war sowohl für den Gütertransport als auch für den aufstrebenden Tourismus im Spreewald von zentraler Bedeutung. Nach der vollständigen Stilllegung im Mai 1970 wurde die Infrastruktur fast lückenlos zurückgebaut. Auf der Tagung im Oktober wurde hervorgehoben, dass engagierte Vereine und Privatinitiativen in Straupitz durch die museale Aufarbeitung von Fahrzeugresten und die Pflege des alten Bahnhofsareals wertvolle Erinnerungsarbeit leisten. Historiker betonten, dass die Spreewaldbahn ein Paradebeispiel für den radikalen Strukturwandel des ländlichen Nahverkehrs in der DDR-Nachkriegszeit darstellt.
Quelle: lr-online.de, bimmelbahn-forum.de

—

Stillgelegte und abgebauete Schmalspurbahnen: Freilegung historischer Gleisreste und Fundamente der Spreewaldbahn in Straupitz

Stillgelegte und abgebauete Schmalspurbahnen: Freilegung historischer Gleisreste und Fundamente der Spreewaldbahn in Straupitz

Ereignis

Mitglieder des Vereins IG Spreewaldbahn e.V. haben im Juni 2024 bei planmäßigen Arbeitseinsätzen auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände in Straupitz historische Gleisfragmente freigelegt. Die Funde stammen aus der Betriebszeit des 1970 stillgelegten Meterspurnetzes.

Details

Das einstige Bahnbetriebswerk der Spreewaldbahn in Straupitz bildet das Zentrum der musealen Aufarbeitung dieser legendären Schmalspurbahn. Im Zuge von Geländebereinigungen stießen die Vereinsmitglieder Mitte Juni 2024 auf überwucherte Schienenreste und Fundamentteile der alten Kohlanlage. Diese baulichen Zeugnisse wurden behutsam vom Erdreich befreit, um sie künftig in das historische Freiluftensemble des Museumsbahnhofs zu integrieren. Ziel des Vereins ist es, die Erinnerung an die im Volksmund „Bimmelguste“ genannte Bahn durch die Konservierung originaler Infrastrukturfragmente lebendig zu halten und den Zustand des Netzes vor der Demontage zu dokumentieren.
Quellen: spreewaldbahn.de, rbb-online.de

Hinweis

„dieser Text wurde mir Unterstützung von KI erstellt“
—

Spreewald: Die Bimmelguste – Das stille Ende einer Schmalspurbahn, aus WochenKurier

https://www.wochenkurier.info/cottbuser-geschichten/artikel/die-bimmelguste-das-stille-ende-einer-schmalspurbahn-75194/

Der Winter 1969/70 war richtig kalt. Die geschlossene Schneedecke in der Niederlausitz hielt bis Ende März. Die Cottbuser freuten sich über den Sieg von Horst Queck bei der Vierschanzentournee. Zu Sportlern des Jahres wählten die Niederlausitzer Gunhild Hoffmeister, Christian Taubert und die Eishockeyspieler von Dynamo Weißwasser. In der Baracke 13 der »Barackenstadt« nahm am 5. Januar 1970 das »Zentrale Organisationsbüro 6. Pioniertreffen« die Arbeit auf. An der Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Bahnhofstraße öffnete die Gaststätte »Lausitzer Broiler«. Die hiesige Tageszeitung kritisierte Planrückstände bei der Fertigstellung der Wohnscheibe in der Stadtpromenade. Ein Ereignis jedoch, von dem viele Menschen betroffen waren, spielte in der Zeitung zum Jahreswechsel kaum eine Rolle. Am 3. Januar 1970 startete in Cottbus nach über sieben Jahrzehnten Fahrbetrieb ein Zug der #Spreewaldbahn zur letzten Fahrt nach #Straupitz.

Die #Lübben- #Cottbuser #Kreisbahnen

Die Geschichte der kleinen Bahn ist schnell erzählt. Die aufstrebende Textilstadt sowie die Fabrikanten und Großgrundbesitzer der Niederlausitz wollten die Transportlücke zwischen #Goyatz, das von Berlin aus auf dem Wasserweg erreichbar war, und Cottbus schließen. Zwischen 1846 und 1879 übernahm die #Cottbus- #Schwielochsee-Pferdeeisenbahn diese Aufgabe. Nach der Fertigstellung der Eisenbahnstrecken Berlin – Görlitz und Halle – Guben verlagerten sich die …

Lausitzer Geschichte Wie die Spreewaldbahn in die Spur kam, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/serien/lausitzer-geschichte/wie-die-spreewaldbahn-in-die-spur-kam_aid-23493923

#Lübben. Glaubt man Experten, dann gehört die #Spreewaldbahn zu dem beliebtesten #Schmalspurbahnen Deutschlands – auch wenn sie lange schon nicht mehr fährt. Wir blicken heute einmal auf ihre Anfänge vor 120 Jahren. Von Bodo Baumert
„Die Spreewaldbahn ist wie kaum eine andere Bahn nicht nur den Anwohnern ans Herz gewachsen, sondern auch denen, die sie im Regelbetrieb nicht einmal kennengelernt haben. Sie ist, obgleich man mit solchen Formulierungen vorsichtig umgehen sollte, zur Legende geworden.“ So schreibt es der 2014 verstorbene Autor Erich #Preuß in seinem Standardwerk zu Spreewaldbahn, die bereits 1970 ihren Betrieb eingestellt hat.

Wie jede Legende, braucht auch diese einen historischen Anfang. Der liegt 120 Jahre zurück – im Kreis Lübben. Der Hobbyhistoriker Bernd Blume hat diesen Anfang in diesem Jubiläumsjahr noch einmal genau unter die Lupe genommen und für den im Herbst erscheinenden Heimatkalender vorbereitet. Die RUNDSCHAU durfte schon einmal einen Blick hineinwerfen.

Bevor zum Pfingstfest 1898 die ersten Passagiere auf der neuen Strecke der Spreewaldbahn fahren durften, waren jahrelange Vorarbeiten nötig. Die Ausgangslage im damaligen Landkreis Lübben war denkbar schlecht. „Für die an Bahnlinien gelegenen Orte ergaben sich bedeutende wirtschaftliche Vorteile gegenüber den abseits liegen gebliebenen Regionen“, berichtet Bernd Blume. Der #Spreewald wurde allerdings von der Bahn nur gestreift. Im westlichsten und östlichsten Teil des Landkreises Lübben gab es einen Halt, dazwischen 40 Kilometer lang nichts.

Das war vor allem zwei Männern ein Dorn im Auge. Ernst Otto Graf von #Houwald,  Standesherr in #Straupitz und Landrat des Kreises Lübben von 1881 bis 1887, sowie Dietrich Graf von der #Schulenburg, Standesherr von #Lieberose und von Houwalds Nachfolger …