40 Jahre Museumsbahn: Auftakt im Juli 1969 ganz ohne Festreden, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/
geilenkirchen-detail-az/966227?_link=&
skip=&
_g=40-Jahre-Museumsbahn-Auftakt-im-Juli-1969-ganz-ohne-Festreden.html

Kreis Heinsberg. Die Selfkantbahn von Geilenkirchen-Gillrath nach Gangelt-Schierwaldenrath ist seit vielen Jahrzehnten ein nicht wegzudenkender Anziehungspunkt im Kreis Heinsberg für Ausflügler und Eisenbahnfreunde.
Pünktlich und zuverlässig sorgen die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr (IHS) dafür, dass die historischen Dampfzüge jeden Sonntag zur Mitfahrt bereit stehen.
Doch was waren die Anfänge? Diese liegen jetzt genau 40 Jahre zurück. Es war ein Vorgänger der IHS, die Vereinigung Westdeutscher Schmalspurfreunde (VWS), die im Juli 1969 mit der Diesellokomotive V 11 der Geilenkirchener Kreisbahn und dem Beiwagen 212 der Aachener Straßenbahn den Betrieb zwischen Geilenkirchen und Gillrath aufnahm.
Ganz ohne Festreden und mit nur …

Dampfross am Ostseestrand: «Molli» mit neuer Lok, aus Süddeutsche Zeitung

http://newsticker.sueddeutsche.de/
list/id/669486

Bad Doberan/Kühlungsborn (dpa) – Für Zugnostalgiker ist es ein echter Pflichttermin: Der «Molli», die historische Schmalspurbahn zwischen Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn, bekommt diese Woche langersehnten Zuwachs.
Der erste deutsche Dampflok-Neubau seit fast einem halben Jahrhundert soll den bislang vier historische Lokomotiven umfassenden Fuhrpark der Mecklenburgischen Bäderbahn komplettieren – und pünktlich zur Hochsaison weitere Sommergäste an die Ostseeküste locken. Nach ihrer Indienststellung in der Bad Doberaner Werkstatt soll die neue Lok am Freitag (10. Juli) auf ihrer Jungfernfahrt über die Gleise in Richtung Kühlungsborn dampfen und bimmeln. Dort beginnt gegen 14.00 Uhr ein großes «Molli»-Fest.
«Zusammen mit der Öffentlichkeit werden wir die Lok feierlich taufen, um sie auf eine allzeit …

Sachsen: Neubau der I K ist Bravourstück bürgerschaftlichen Engagements

http://www.lok-report.de/

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) tauft heute Abend in Radebeul die neu gebaute Schmalspur-Dampflokomotive „I K Nummer 54“. Erstmals nach ihrer Rekonstruktion wird das traditionsreiche Modell ein kurzes Stück auf der Schiene fahren. „Ein solches Meisterwerk sächsischer Ingenieurskunst wieder aufs Gleis zu setzen, ist ein Gewinn für den ganzen Feistaat, touristisch wie auch ideell. Aus circa 4.400 Einzelteilen ist die Lokomotive in rund dreieinhalb Jahren dank vieler Helfer gebaut worden. Dass der Neubau der I K allein durch Spenden und bürgerschaftliches Engagement bewerkstelligt werden konnte, ist ein echtes Bravourstück“, sagte Ministerpräsident Tillich und dankte stellvertretend für alle Unterstützer Bodo Finger und Dr. Andreas Winkler von der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft, die das Projekt maßgeblich initiiert haben. Mehr als 80 Unternehmen aus Sachsen und anderen Bundesländern sowie 250 Spender waren am Entstehen der historischen Lok beteiligt. „Ihnen allen gilt unser Dank und unsere Anerkennung, sie alle haben zum Erhalt eines Stückes sächsischer Schmalspurbahngeschichte beigetragen“, so Tillich.
Schmalspurlokomotiven des Typs I K fuhren bereits im Jahr 1881 auf den Königlich-Sächsischen Schienen. Bis 1892 wurde die dreifach gekuppelte Tenderlokomotive hergestellt. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Sächsischen Schmalspurbahnen beschloss der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. 2006 den Neubau der Dampflok. „Die I K ist eine wahre Legende unter den Sächsischen Dampflokomotiven. Sie erinnert an ein wichtiges Stück Industrie- und Eisenbahngeschichte. Im 19. Jahrhundert hat sie die Industrialisierung in Sachsen vorangetrieben. Für den Tourismus ist die Schmalspurbahn damals wie heute ein Aushängeschild. Umso mehr freut es mich als Schirmherr des Projekts ‚Dampfbahnroute Sächsische Schmalspurbahnen’, die I K 127 Jahre nach ihrer ersten Lieferung heute feierlich zu übergeben“, erklärte der Ministerpräsident anlässlich der Taufe der I K. Die Loklegende soll im Wechsel auf allen schmalspurigen Strecken und Bahnhöfen in Sachsen unterwegs und ausgestellt sein. Außerdem sind Gasteinsätze auf der Insel Rügen, in Nordbrandenburg und in Baden-Württemberg möglich.
Weitere Informationen
• Die Schmalspurbahn wird zu neuem Leben erweckt
• Video „Die Endmontage der Schmalspurlok sä. 1K-No. 54“ (Pressemeldung Sächsische Staatskanzlei, 06.07.09).

Auf der Selfkantbahn steigt wieder das große Kinderfest, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/
geilenkirchen-detail-az/961171?_link=&
skip=&
_g=Auf-der-Selfkantbahn-steigt-wieder-das-grosse-Kinderfest.html

Kreis Heinsberg. Das große Kinderfest bei der Selfkantbahn wird am kommenden Sonntag, 12. Juli, gefeiert. Zum 18. Mal gehört dann die Dampfkleinbahn einen Tag lang wieder ganz den kleinen und großen Kindern.
Für die jungen Fahrgäste der Selfkantbahn gibt es von 10 bis 17Uhr am Bahnhof in Gangelt-Schierwaldenrath Spiel und Spaß rund um die Dampfeisenbahn. Viele Attraktionen warten auf die Gäste, zum Beispiel ein Schminkstand, eine Hüpfburg, eine große Tombola und jede Menge Spiele, die den Bahnhof zu einem einzigen großen Spielplatz machen. Dazu kommen Mal- und Bastelstände und in der Thevis-Mühle gegenüber dem Bahnhof ein Spielzeugbasar.
Die kleinen Fahrgäste können auf dem Führerstand einer echten Dampflok mitfahren und dem Lokomotivführer und dem Heizer bei der Arbeit zuschauen. Und sie können mit einer …

Eins K: Weiche soll Vogtland und Erzgebirge wieder verbinden

http://www.lok-report.de/

Der Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ÖPNV) unterstützt das Projekt „Dampfbahn-Route“ der Sächsischen Schmalspurbahnen. Das hat am Dienstag (30.06.09) ÖPNV-Geschäftsführer Karlheinz Meinel dem Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen versichert. Dafür soll am Bahnhof Muldenberg eine Weiche eingebaut werden, um die vorhandene Regelspurstrecke nach Schönheide-Ost mit dem Vogtlandnetz zu verknüpfen.
Anlass war die Willkommenstour der nachgebauten ersten sächsischen Schmalspurlok „I K Nr. 54“ durch Vogtland und Westerzgebirge. Die „I K Nr. 54“ machte Station in Klingenthal, Muldenberg, Morgenröthe-Rautenkranz, Wilzschhaus /Schönheide-Süd, Carlsfeld, Stützengrün, Rothenkirchen und der Brauereigutshof Wernesgrün. Überall wurde die Lok auf ihrem Tieflader begleitet von begeisterten Eisenbahnfans mit Kameras und Fotoapparaten. Unter anderem rollte die Lok auch an der Vogtland Arena mit der modernsten Großschanze Europas vorbei. Am Bahnhof Muldenberg wurde dann die Tafel für den Einbau der Weiche enthüllt.
Karlheinz Meinel betonte, dass der ÖPNV-Verbandsrat bereits beschlossen hat, das Projekt Schmalspurbahn zu unterstützen. Wenn die entsprechenden Verträge unterschrieben sind, soll mit dem Einbau der Weiche begonnen werden. Dadurch sind dann Vogtland und Westerzgebirge wieder wie vor Jahrzehnten durch Schienen miteinander verbunden. „Das Projekt entspricht unserem Ziel, Nahverkehr und Tourismus immer enger miteinander zu verknüpfen“, betonte Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises und ÖPNV-Vorsitzender, „dazu gehört auch, dass Einwohner und Besucher, Fahrten mit Bus oder modernen Zügen und Touren in Dampflok gezogenen Schmalspurbahn miteinander verbinden können.“
Doch nicht nur beim Ausbau des Schienennetzes helfen Vogtländer. Auch beim Bau der Schmalspur-Dampflok haben sie mitgewirkt. Die Firmen manroland Plauen, Behr Industrie Reichenbach und Bender Industriebedarf Rodewisch halfen in den letzten drei Jahren, bei der Planung und Fertigung der mehr als 4.400 Einzelteile. „Wir danken den vielen Unterstützern und Spendern, die dieses einmalige Projekt möglich machen“, sagte Andreas Winkler, Vorsitzender des Vereins zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen (VSSB).
Die Willkommenstour der „Eins K“ rollt noch bis Sonntag durch Sachsen, endet mit der feierlichen Einweihung des Nachbaus der ersten Schmalspur-Dampflok am Bahnhof Radebeul Ost (Pressemeldung ÖPNV Vogtland, Fotos Gunther Brand, Dampflok015, 01.07.09).

Größere Kartenansicht

Dresden: Sommerfahrbetrieb bei der Parkeisenbahn – HIER sehen Sie den Fahrplan, aus dresden-fernsehen

http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?
ID=6090&showNews=468863

Im Juli beginnt der Sommerfahrbetrieb der Dresden Parkeisenbahn. Lesen Sie hier die Öffnungszeiten:

In den Monaten Juli und August verkehrt die Dresdner Parkeisenbahn Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr.
Zusätzlich sind die Züge montags in der Zeit von 13 Uhr bis 18 Uhr im Einsatz. Im Rahmen eines Jugendaustauschs mit der Kindereisenbahn Budapest leisten ungarische Kindereisenbahner am 04. Juli nachmittags Dienst auf den Bahnhöfen der beliebten Liliputbahn. Anlässlich der diesjährigen Museumssommernacht am 11. Juli lädt die Dresdner Parkeisenbahn von 18 bis 1 Uhr zu Fahrten durch den nächtlichen Großen Garten ein.
Ein Eisenbahnerlebniswochenende am …

Einweihungsfeier der neuen MOLLI-Dampflok am 10./11. Juli 2009, aus ostseeblick-nienhagen

http://www.ostseeblick-nienhagen.de/news/
2335-einweihungsfeier-der-neuen-molli-dampflok-am-10-11-juli-2009/

In nur fünfzehn Monaten wurde im thüringischen Dampflokwerk Meiningen eine neue Dampflok für den fahrplanmäßigen Dampfzugbetrieb an der Ostseeküste gebaut. Im Januar 2009 war das große Meisterwerk vollbracht.
Nach der ersten öffentlichen Präsentation der neuen Lok auf der Internationalen Tourismusbörse im März 2009 hat das Dampfross inzwischen seine Probefahrten erfolgreich auf der Strecke Bad Doberan – Kühlungsborn absolviert und wartet nun auf den großen Moment – die feierliche Indienststellung am 10. Juli 2009.
Erst nach Erhalt der Zulassungsurkunde darf die neue Maschine dann täglich die historischen Wagen mit Touristen und Einheimischen auf der 900 mm Spur ziehen.
Die Indienststellung der neu gebauten MOLLI-Dampflok als Höhepunkt deutscher Fertigungskunst im Eisenbahnbau ist ein besonderes Ereignis in …

Gemeinde legt “Hein Schüttelborg” still, aus ostholstein.mediaquell

http://ostholstein.mediaquell.com/2009/06/22/
gemeinde-legt-hein-schuettelborg-still-8943/

Wegen massiver Sicherheitsbedenken selbst der Streckeneigentümerin Deutsche Privatbahn hat die Gemeinde Malente mit Ordnungsverfügung unter Anordnung des sofortigen Vollzuges die Kleinbahn „Hein Schüttelborg“ still gelegt. Es hat sich herausgestellt, dass deren Betrieb von niemanden – weder vom Eisenbahnbundesamt noch dem Land Schleswig-Holstein – genehmigt worden ist. Die Gemeinde hält sich dafür am allerwenigsten zuständig. Dabei war der Betrieb erst vor einem Monat zwischen Malente und Brunskoppel aufgenommen worden – mit Bürgermeister Koch als Ehrengast…
Um die Zukunft der 1890 eröffneten – landschaftlich überaus reizvollen – Eisenbahnstrecke von Bad Malente nach Lütjenburg sah es lange Zeit nicht gut aus. 1976 war hier der Personenverkehr, 1996 auch der zuletzt nur noch für die …

Sachsen-Anhalt: Grunderneuerte Dampflok 99 7234 fährt wieder auf den Brocken

http://www.lok-report.de/

Die Dampflokomotive 99 7234 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) steht seit dem 18. Juni 2009 nach einer im Dampflokwerk Meiningen erfolgten Hauptuntersuchung wieder für Einsätze auf dem HSB-Streckennetz zur Verfügung. Im bekannten Thüringer Dampflokwerk waren umfangreiche Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Insbesondere mussten dabei der Fahrzeugrahmen und die Dampfzylinder vollständig erneuert werden. Die 99 7234 ist damit die inzwischen siebente Lokomotive der HSB, die auf diese Weise grunderneuert worden ist.
Die heutzutage als „Brockenlok“ bekannte Dampflokomotive gehört zu einer Serie von insgesamt siebzehn in den Jahren 1954 bis 1956 vom ehemaligen VEB „Lokomotivbau Karl Marx“ (LKM) in Babelsberg gebauten Dampfloks. Sie wurde 1954 unter der Werksnummer 134 011 gebaut und nach Ablieferung am 11. Mai 1955 bei der Harzquer- und Brockenbahn eingesetzt. Von 1956 bis 1958 war die Lok dann leihweise an die Schmalspurbahn in Gera-Pforten abgegeben worden. Mittlerweile hat die Lok mehr als 140.000 Kilometer in ihrem „bisherigen Leben“ zurückgelegt.
Starke Belastungen durch die bis 1990 durchgeführten Güterverkehre mit Rollwagen, die bogen- und steigungsreichen Harzstrecken sowie das zunehmende Alter führten im Laufe der Dienstjahre zu vermehrten Schäden und Verschleißerscheinungen an den ohnehin nur für eine begrenzte Lebensdauer gebauten Fahrzeugrahmen dieser Lokomotiven. Um die 700 PS starken Zugpferde auch zukünftig einsetzen zu können, musste auch bei der 99 7234 die komplette alte Rahmenkonstruktion ersetzt werden. Im Gegensatz zum Originalrahmen kommen dabei jedoch moderne Fertigungsverfahren sowie hochwertige Werkstoffe mit wesentlich höherer Festigkeit zum Einsatz.
Mit der Dampflok 99 7234 steht der HSB nun pünktlich zum Beginn der Sommerferien wieder eine weitere leistungsfähige Dampflokomotive für den täglichen Einsatz auf der Brockenstrecke zur Verfügung (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 20.06.09).

Öchsle auf stabilem Erfolgskurs

http://www.lok-report.de/

Erfolgreich und „auf ruhiger Bahn“ sieht der Vorsitzende der Öchsle-Bahn AG, Joachim Trapp, die Museumsbahn. 71 Aktionäre, die 75,9 Prozent der Stimmen repräsentierten, und zahlreiche Gäste waren am Samstag, 20. Juni, zur 12. Hauptversammlung der gemeinnützigen Aktiengesellschaft in die Kapfhalle nach Ochsenhausen gekommen.
Das Öchsle ist ein Zugpferd im Tourismusangebot des Kreises und „hier nicht mehr wegzudenken“, wie Landrat Dr. Heiko Schmid betonte, der die Aktionärsversammlung als Aufsichtsratsvorsitzender leitete. Damit das Öchsle dampfen kann, hat die Öchsle-Bahn AG als Hauptaufgabe die Sanierung und Erhaltung der Strecke übernommen. Trapp berichtete den Aktionären über aktuelle Sanierungsvorhaben eines Streckenabschnitts bei Reinstetten, für das erst kürzlich ein Landeszuschuss von 210.000 Euro bewilligt worden war.
Nach Abschluss dieser Baumaßnahme möchte die Öchsle-Bahn AG einen weiteren, drei Kilometer langen Streckenabschnitt auf der Gemarkung Ochsenhausen in Angriff nehmen. Trapp bezifferte die voraussichtlichen Kosten hierfür auf 1,2 Millionen Euro, erhofft sich jedoch erneut Fördermittel des Landes. Als weiteres Zukunftsprojekt der AG nannte Trapp die Neugestaltung des Bahnhofs in Warthausen, für welche erste Planungen am Laufen seien.
Möglicherweise wird die Aktiengesellschaft eine Diesellok vom Typ V51 zum Öchsle zurückholen. Schmid und Trapp berichteten von Kontakten nach Spanien, die zu diesem Zweck geknüpft worden seien. Der Landrat führte aus, dass sämtliche drei Exemplare dieses Loktyps beim Öchsle im Einsatz waren. Eines sei anschließend nach Italien und dann nach Spanien weiterverkauft worden. Eine Diesellok sei für Arbeiten an der Infrastruktur unverzichtbar, erläuterte Trapp, da mit ihr der Bauzug bewegt werde. Derzeit ist hierfür eine Diesellok V22 von der Jagsttalbahn gemietet. Die Lok wird jedoch auf besondere Buchung auch für Sonderfahrten im Museumsbetrieb eingesetzt, wie der Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, Klaus-Peter Schust, berichtete.
Details aus der Bilanz der AG für 2008 erläuterte dann Wirtschaftsprüferin Karen Schön. Sie konnte bei einer Bilanzsumme von 2,875 Millionen Euro einen Gewinn von 2.300 Euro feststellen. Dieser wird zur Abtragung von Verlustvorträgen aus dem Jahr 2001 verwendet. „Das ist jedoch nur eine Seite der Medaille“, stellte Trapp fest, da das Defizit aus dem Betrieb der Museumsbahn von der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft getragen werden muss. Deren Geschäftsführer berichtete, dass, trotz eines leichten, wetterbedingten Rückgangs der Fahrgastzahlen auf 43.000, der Jahresverlust mit 236.000 Euro durch Sparmaßnahmen auf dem Vorjahresniveau stabilisiert worden sei.
Landrat Schmid verteidigte das Engagement der öffentliche Hand hierfür: „Ein Museumsbetrieb kann sich allein aus den Fahrgeldeinnahmen nicht finanzieren“, stellte Schmid fest. Ansonsten blickte Schust auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem 51 ehrenamtliche Mitarbeiter das Öchsle an 87 Tagen dampfen ließen. Bei einer Bilanzsumme von 849.463 Euro konnte die Betriebsgesellschaft 206.031 Euro Umsatzerlöse verbuchen. Schust informierte auch darüber, dass sich die Hauptuntersuchung der Lok 99788 „Berta“ durch diverse Lieferschwierigkeiten verzögert habe und eine Wiederinbetriebnahme nun zum Saisonstart 2010 vorgesehen sei. Derzeit beruhe der Museumsbetrieb – wie im vergangenen Jahr – allein auf der Lok 99716 „Rosa“, die hervorragend laufe.
Alle Redner machten mehrfach deutlich, dass der Betrieb und Erhalt des Öchsle nur als eine gemeinschaftliche Aufgabe des Landkreises, der Anliegergemeinden, der Kreissparkasse, der Sponsoren und insbesondere mit der ehrenamtlichen Arbeit des Schmalspurbahnvereins zu schultern sei. Das Öchsle als eingetragenes Kulturdenkmal sei dies jedoch wert. Immerhin ist es „die einzige noch erhaltene Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen und somit einzigartig in Süddeutschland“, so Geschäftsführer Schust.
Die gemeinnützige Öchsle-Bahn AG hat 1991 Aktionäre aus zwölf Ländern. Ausschüttungen dürfen nicht vorgenommen werden. Neben den Einzelaktionären mit 25 Prozent der Anteile sind der Landkreis mit 34,75 Prozent und mit 25 Prozent die Kreissparkasse Biberach Hauptaktionäre. Die übrigen Anteile gehören den Anliegergemeinden Maselheim, Ochsenhausen und Warthausen (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, www.oechsle-bahn.de, Fotos Thomas Freidank, 22.06.09).