Auf schmaler Spur in die Dörfer, aus Freies Wort

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Vier schmalspurige Zubringerstrecken erschlossen einst die Orte südlich und nördlich des Werratals
Von Stefan Wespa

Meiningen – 150 Jahre Eisenbahngeschichte im Werratal bietet eine Menge an Erlebnissen und Anekdoten. Die Strecke zeichnet sich aber nicht nur durch ihr Alter, sondern auch durch so manche Besonderheit aus. Eine davon ist das System der schmalspurigen Zubringerstrecken zur Werrabahn, für die sich der Vergleich mit einem Fluss anbietet.
Flüsse haben immer Zuflüsse durch kleine Bäche. Erst sie machen den Wasserlauf Stück für Stück zu einem großen Fluss. Ähnlich ist es mit wichtigen Eisenbahnlinien – Hauptstrecken genannt. Ausgehend von ihren Unterwegsstationen führen (oder führten) Nebenstrecken in entfernteste Gebiete – „in die Fläche“, wie es heute so schön heißt. Solche Nebenstrecken sorgten für erhebliches Verkehrsaufkommen. In Thüringen gab es – abgesehen von dem kleinen Zipfel der Harzquerbahn, die von Wernigerode nach Nordhausen führt – insgesamt sechs Schmalspurbahnen, von denen heute keine einzige mehr existiert. Vier davon hatten ihren Ausgangspunkt an der Werrabahn.
Diese vier Schmalspurbahnen stellen einen besonderen, wechselvollen Teil …

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