Altensteig (Württ.) Das „Altensteigerle“ kehrt zurück, aus Schwarzwälder Bote

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#Altensteig. Das "#Altensteigerle" ist ins #Schlossmuseum zurückgekehrt. Nicht die komplette Modellanlage der einstigen #Schmalspurbahn von Altensteig nach #Nagold – sie kann in der Postraße 9 im Fahrbetrieb besichtigt werden – sondern mehrere #Einzelmodule. Auch so wird ein plastischer Eindruck vom naturgetreuen Nachbau im Maßstab 1:87 vermittelt.
Im gleichen Raum hängt auf halber Höhe ein Monitor. Drückt man auf den leuchtend blauen Knopf, wird ein Film gestartet, der die Geschichte der 1967 stillgelegten, 15 Kilometer langen Strecke lebendig werden lässt. Dass sich Museumsbesucher dafür interessieren, sind der Vorsitzende des eingetragenen Vereins, Andreas Claus und sein Stellvertreter, Baumeister Walter Köbele überzeugt. "Das Rütschle gehört einfach ins Schlossmuseum", bekräftigte bei einer Besichtigung der Vorsitzende des örtlichen Heimat- und Geschichtsvereins, Stephan Henssler. Im Schlossmuseum befinden sich jetzt sieben Monitore. Dargestellt werden unter anderem historische Berufe – vom Schuhmachermeister bis zum Gerber, vom Schindelmacher bis zum Teuchelbohrer und Flößer.
Das Altensteigerle verband von 1891 bis 1967 die Städte Altensteig und Nagold. Die Schmalspurbahn maßstabsgetreu nachzubauen, hat sich vor 21 Jahren eine Interessengemeinschaft …

„Altensteigerle“-Zubehör kehrt heim, aus Schwarzwälder Bote

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Zubehör der ehemaligen #Schmalspurbahn "#Altensteigerle" wurde viele Jahre im Eisenbahnmuseum Würzburg aufbewahrt. Museumsleiter, Michael Brod brachte nun Sammlerstücke nach #Altensteig und übergab sie der "Interessengemeinschaft Altensteigerle".
Altensteig. Eine Delegation der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte war eigens aus Würzburg angereist, um aus der Sammlung des dortigen Eisenbahnmuseums mehrere Teile rund um das historische "Altensteigerle" wieder in seine Heimat zu bringen. Mehrere Jahrzehnte hatten sie in den Museumsräumen beim dortigen Güterbahnhof zwei Weichenhebel, einen Laternenbock, eine Spurtransfere und ein Spurkranzmeßgerät der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn sowie zwei Zifferblätter mit Zubehör der alten Altensteiger Bahnhofsuhr aufbewahrt.

Museumsleiter Michael Brod, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte Helmuth Hombach sowie Joachim Kraus und Hans-Joachim Knupfer zeigten sich voller Stolz, dass sie die "Schätze" nach Hause bringen durften, nach Altensteig, wo sie in den Schauräumen des "Altensteigerle" in der Poststraße der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Altensteigerle, Andreas Claus, und sein Stellvertreter, Walter Köbele, nahmen die als …

Nagold Vor 125 Jahren startete das Altensteigerle, aus schwarzwaelder-bote.de

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#Nagold/#Altensteig –  Das #Altensteigerle, die erste #königlich-württembergische #Schmalspurbahn, dampfte heute vor 125 Jahren zum ersten Mal durchs Nagoldtal.
Die ersten Bemühungen zum Bau einer Bahn im oberen Nagoldtal sind bereits aus den 60er-Jahren des vorletzten Jahrhunderts bekannt geworden, so auch durch eine Denkschrift betreffend "die Erbauung einer Eisenbahn von Nagold über Altensteig nach Freudenstadt vom August 1869". 1883 hatte sich auch der Gewerbeverein Altensteig um den Bau bemüht, vom Gemeinderat wurden 3000 Mark dazu bewilligt. Im Landtag setzten sich die Abgeordneten Luz und von Gültlingen ebenfalls für das Projekt ein, das aus Platz- und Finanzierungsgründen dann in Meterspurweite ausgeführt werden sollte.
Still mit dem Zug der Zeit gegangen
Die veranschlagten Baukosten von 465 000 Mark erhöhten sich zusammen mit den Fahrzeugbeschaffungskosten auf 871 000, wozu Gemeinden, Geschäfts- und Privatleute 125 000 Mark aufzubringen hatten. In der königlichen Thronrede von Januar 1889 wurde die Bahn verheißen und im Juli 1889 das Projekt im Landtag verabschiedet. Der Baubeginn war am 13. April 1891 und die Einweihung erfolgte unter Flaggenschmuck und Böllerschüssen sowie einem Festzug acht Monate später, am 28. Dezember 1891, der sich die Betriebsaufnahme am 29. Dezember 1891 anschloss und dabei die gesamte "Region des Kienspans" mobilisierte. Der Personenverkehr endete am 29. September 1962 und der Güterverkehr am 28. Mai 1967. Der Abbau der Strecke wurde im Sommer des gleichen Jahres vorgenommen. Was mit segensreichen Wünschen erwartet und begleitet wurde, ist still mit dem Zug der Zeit gegangen.
Der Verkehr wurde 1891/92 mit den Loks Altensteig und Berneck sowie einer Baulokomotive gestartet. Die Strecke war 15,11 Kilometer lang und ging vom 1872 erbauten Nagolder Bahnhof aus, vorbei am Haltepunkt Nagold-Stadt hinunter ins Nagoldtal und über die Schafbrücke am Schlossberg dann rechts der Straße nach Rohrdorf und Ebhausen und weiter über die außerhalb …

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