Maselheim beteiligt sich stärker am Öchsle Gemeinderat diskutiert wegen Folgekosten – Maselheim erhöht Anteile auf sieben Prozent, aus Schwäbische.de

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Die Gemeinde #Maselheim hält künftig sieben statt fünf Prozent #Stammanteile an der #Öchsle-Bahn #Betriebsgesellschaft. Der Gemeinderat diskutierte länger über das Thema, denn mehr Stammanteile bedeuten auch höhere jährliche Kosten. Das Gremium sprach sich mehrheitlich für die Erhöhung der Anteile aus.

Fünf Prozent Stammanteile an der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft sind seit Jahren nicht vergeben. 2006 stieg die Tourismusgesellschaft Oberschwaben aus. Und seither diskutieren die Gesellschafter, der Landkreis, die Stadt Ochsenhausen, die Gemeinden Maselheim und Warthausen, wer diese Anteile übernimmt. Der Hintergrund der Hängepartie: Die Betriebsgesellschaft, die für die Betriebskosten des Öchsle aufkommt, fährt jährlich ein Defizit ein. Und dieses bezahlen die Gesellschafter gemäß ihren Anteilen.

Der Landkreis, der 50 Prozent der Stammanteile hält, und Ochsenhausen mit seinen 30 Prozent sind nicht bereit, mehr Anteile zu übernehmen. Vertreter von Maselheim und Warthausen haben sich nun bei einem Treffen geeinigt, dass Warthausen um drei Prozent aufstocken soll. Es käme dann auf 13 Prozent Stammanteile. Maselheim soll von fünf auf sieben Prozent erhöhen.

Mehr Kosten

Das Thema wurde im Maselheimer Gemeinderat kontrovers diskutiert. Kämmerin Marion Bailer legte Zahlen vor. Für das Jahr 2012 hatte Maselheim knapp 15000 Euro vom Öchsle-Betriebsdefizit zu zahlen. Mit dem höheren Stammanteil wären es rund 20000 Euro gewesen. Im Jahr 2015 hätte die höhere Öchslebeteiligung rund 3000 Euro Mehrkosten bedeutet (13300 statt 10000 Euro).

Vom Öchsle profitiere die ganze Region, der Landkreis solle die Anteile übernehmen, fand Gemeinderat Jochen Ruf. „Maselheim profitiert im Vergleich zu den anderen wenig“, pflichtete Thomas Glutsch bei. „Ich tue mir schwer“, sagte Max Steigitzer. 5000 Euro entsprächen den Kosten für ein gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug, führte er aus. Warum nicht die fünf Prozent unter …