Triebwagen soll Schülerverkehr zwischen Mügeln und Oschatz übernehmen, aus lvz.de

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So kennt man die #Döllnitzbahn: eine Lok – Dampf oder Diesel – mehrere Waggons und gemütliches Tempo. Aber ebenso wie auf der Normalspur immer öfter #Triebwagen im Einsatz sind, wird der Triebwagen demnächst auf der #750mm-Spur Einzug halten – zumindest für den Schülerverkehr.
#Mügeln. Seit kurzem vermeldet die Döllnitzbahn auf ihrer Internetseite, dass sie einen Triebwagen angeschafft hat. Er soll ab Sommer 2018 im #Schülerverkehr eingesetzt werden. „Eine glückliche Fügung“, nennt Eisenbahnbetriebsleiter Lutz #Haschke die Umstände, die zum Zuwachs des Fahrzeugparkes führten. Aufgrund von Streckenstilllegungen und Fahrzeugneubeschaffungen bei den #Niederösterreichischen Schmalspurbahnen bestehe ein Überhang bei den Triebwagen der vormals bei den #Österreichischen Bundesbahnen als Baureihe #5090 bezeichneten Fahrzeuge. Haupteinsatzgebiet der noch vorhandenen Triebwagen sei die Citybahn Waidhofen/Ybbs, wo auch der nun von der Döllnitzbahn erworbene VT 15 seit zwei Jahren mangels Bedarf abgestellt gewesen sei.

Gemeinsame sächsische Triebwagenpläne geplatzt

Neu ist der Gedanke, Triebwagen auf der Schmalspurbahn einzusetzen, nicht. In den 1990er Jahren gab es im Freistaat Sachsen sogar die Vorstellung, gemeinsam für alle Bahnen neue Triebwagen bauen zu lassen. Vorläufiger Höhepunkt dieser Gedankenspiele war, dass 1995 das Baumuster eines solchen Triebwagens auf einem Normalspur-Waggon nach Oschatz und von dort nach Mügeln geliefert wurde. Dabei handelte es sich um eine Designstudie ohne Antrieb, aber dafür mit zwei verschiednen Ausstattungsvarianten diesseits und jenseits des Mittelganges. „Im Jahr 2002 gab es noch einmal Beratungen zu diesem Vorhaben“, erinnert sich Lutz Haschke. Nach dem Hochwasser, bei dem die Weißeritztalbahn schwer beschädigt wurde, habe sich das Thema erledigt gehabt. Die Hürde, eine ausreichend große Stückzahl bestellen zu können, bei der die #Entwicklungskosten in einem vernünftigen Verhältnis zum #Stückpreis gestanden hätten, sei …

HSB-Beförderungskapazitäten werden ab sofort bei einzelnen morgendlichen Zugfahrten von und nach Nordhausen erhöht – Durchführung ausschließlich an Schultagen in Thüringen-

www.hsb-wr.de

Wernigerode –Aufgrund der großen #Fahrgastnachfrage im #Schülerverkehr verdoppelt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) im Bereich #Nordhausen ab dem 14. Mai bei insgesamt vier morgendlichen Zugfahrten ihre #Beförderungskapazitäten. Anstelle des regulär einzeln eingesetzten Triebwagens kommen dabei künftig in der Regel zwei Fahrzeuge in „Doppeltraktion“ zum Einsatz. Dies betrifft zum einen die beiden Nordhäuser Abfahrten in Richtung Ilfeld Neanderklinik um 5:24 Uhr (Zug 8908 vom Bahnhofsplatz) sowie um 6:26 Uhr (Zug 8910 vom Bahnhof Nord). Zum anderen werden in der Gegenrichtung die stark frequentierten Abfahrten von Ilfeld Neanderklinik um 5:57 Uhr sowie um 7:13 Uhr um entsprechende Platzkapazitäten erweitert. Die Verstärkung der genannten Zugfahrten wird künftig grundsätzlich an allen Schultagen im Freistaat Thüringen durchgeführt. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Harzer Schmalspurbahnen sind im Internet unter www.hsb-wr.de abrufbar sowie telefonisch unter 03943-5580 erhältlich.