Waldeisenbahn: Rekord! 53 000 Fahrgäste, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/rekord-53-000-fahrgaeste_aid-7006815

#Weißwasser. Heiko #Lichnok: Neue #Tonbahnstrecke der #Waldeisenbahn erweist sich als absoluter Magnet. Verein erhält die #Werkstatt. Von Gabi Nitsche
Was für ein Jahr für die Waldeisenbahn (#WEM)! 2017 wird in die Geschichtsbücher als absolutes Rekordjahr eingehen. 53 000 Fahrgäste waren 2017 mit der bei Touristen so beliebten historischen #Kleinbahn unterwegs.

„Das hat unsere Erwartungen total übertroffen, denn allein für eine Strecke bis zum #Schweren Berg braucht man eine Stunde und fünf Minuten Fahrtzeit, nach #Kromlau dagegen nur 20, nach Bad #Muskau 35. Aber die Leute wollten unbedingt die neue Strecke kennenlernen“, berichtet WEM-Geschäftsführer Heiko Lichnok. Die Nachfrage war so groß, dass öfter gefahren wurde als eigentlich geplant. Überrascht sei er gewesen, dass so viele Busreiseunternehmen und Gruppen Sonderfahrten buchten. Die letzte fand wenige Tage vor Weihnachten statt.

Erstmals in der Saison 2017 haben sich die Waldeisenbahner auch als Strecken-Guide bewiesen und die Fahrgäste mit allen interessanten Informationen entlang der Strecke versorgt – Altbergbau, Überquerung Brückenbauwerk, aktiver Tagebau, Turm am Schweren Berg. Sogar die Verpflegung übernahmen die Waldeisenbahner. Das soll sich beides 2018 ändern. „Die Infos zum Bergbau und zur Entstehungsgeschichte der Bahn erhält dann jeder mit der Fahrkarte und kann die Zeit zum Lesen nutzen. Und für die Verpflegung haben wir als Partner den Bergbau-Tourismusverein Excursio aus Welzow gewonnen, der ja schon den Imbiss im Turm am Schweren Berg in Weißwasser unter seine Fittiche genommen hat“, erklärt Heiko Lichnok. Außerdem werden von vornherein verstärkt Sonderfahrten auf der Tonbahn angeboten – jeweils zweimal an 13 Tagen in der Saison. Die Tickets dafür kann man online buchen. „Das hat 2017 super funktioniert. Jeder hat seinen Platz sicher.“

Heiko Lichnok gesteht: „2017 war ein super Jahr und Grund zur Freude. Es war gleichzeitig eine riesige Herausforderung. Alle Beteiligten mussten ihre sämtlichen Reserven nutzen. Es herrschte immer #Hochbetrieb. Ein ‚normales’ Jahr war das keineswegs.“

Was die #Besucherzahlen angeht, schätzt der Chef ein: „Wir gehen ja immer mit unseren Planungen moderat heran. Aber das ist schon eine Hausnummer.“ Der bisherige Spitzenwert von 45 000 Besuchern war 2016 und schon einmal …

Tonbahn im Kleinformat Die SZ stellt Menschen vor, die viel mit der Waldeisenbahn verbindet. , aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/tonbahn-im-kleinformat-3636586.html

Für Matthias #Mätzig war die #Tonbahn nie so ganz weg. Als die #Waldeisenbahn Muskau 2013 wegen des Tagebaus die #Tonbahnstrecke aufgeben musste, hat der Trebendorfer sie einfach nachgebaut. Als Modell. Drei Meter lang ist die Platte, dazu einen halben Meter tief, weil die Tongrube #Mühlrose natürlich auch Platz finden musste. „Den alten Lokschuppen in der Grube haben wir genau vermessen und maßstabsgerecht gebaut“, sagt Mätzig. Heute kommt man dort gar nicht mehr ohne Weiteres heran.

Mit dem Modell auf Reisen

Zwei, drei Mal pro Jahr packt Matthias Mätzig das Modell in sein Auto und nimmt damit an Ausstellungen teil. Erst vor wenigen Wochen war er in Berlin, früher auch schon bei der großen Schau des Görlitzer Modellbahnvereins in der Löbauer Messehalle. „Die Platte besteht aus drei Teilen, die leicht ins Auto passen. Auf- und Abbau dauern nur zwanzig Minuten.“

Matthias Mätzig kennt sich damit aus, weil er sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Sein Unternehmen „Lasermanufaktur M“ bietet unter anderem Teile für den Modellbau und fertige Modelle an. Und einige erinnern nicht zufällig an Gebäude der Waldeisenbahn.

Eine solche Leidenschaft für die Eisenbahn kommt natürlich nicht von ungefähr. Matthias Mätzig war noch ein Jugendlicher und lebte in Krauschwitz, als er mit Freunden auf Mopeds an der Strecke der Tonbahn entlanggefahren ist. „Das hat uns irgendwie fasziniert. Und bei mir ist es so geblieben. Die Tonbahn ist ja die einzige Strecke, die von der ursprünglichen Waldeisenbahn und ihrem großen Streckennetz erhalten blieb.“ Hätte sie nach dem offiziellen Ende der Waldeisenbahn 1978 nicht bis zur Wende die #Ziegelei #Weißwasser mit der Tongrube Mühlrose verbunden, würde es das Museum mit den originalen Loks heute nicht geben, so Mätzig.

Als die Tonbahn nach der Wende immer öfter für touristische Fahrten genutzt wurde, saß auch …

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