Die Preßnitztalbahn – Wie aus Dampf und Tradition die Zukunft entsteht, aus MDR

https://www.mdr.de/meine-heimat/auf-schmaler-spur-pressnitztalbahn-106.html

Einige „der Verrückten“ sind schon seit Anfang der 1990er-Jahre im Verein, der offiziell „IG #Preßnitztalbahn“ heißt. Andere sind über die Jahre dazu gekommen. Sie haben erlebt, dass hier neben der #Museumsbahn hunderte Arbeitsplätze entstanden sind. Es gibt viele Geschichten zu erzählen, die alle mit dem Preßnitztahler Pioniergeist und dem #Gleisbau-Projekt beginnen.

#Wiedererstehen lassen! So lautete im Jahr 1992 das große Motto. Die #Schmalspurbahn war komplett abgebaut, Gleise und Waggons – Schrott. Enthusiasten wie Mario #Böhme und Jörg #Müller beschlossen: Wir bauen ein Stück der Bahn wieder auf – und dieses Ziel schweißt „die Verrückten“ – wie sie selbst im Heimatort genannt wurden – bis heute zusammen. Inzwischen gehört die Preßnitztalbahn mit ihren historischen Zügen wieder zu den schönsten #Museumsbahnen in Europa. Auf acht Kilometern lädt sie zu einer Zeitreise ins vergangene Jahrhundert, die Strecke führt durch die unverwechselbare sächsische Landschaft südlich von Annaberg-Buchholz, von #Jöhstadt über #Schlössel und #Schmalzgrube zum Endbahnhof #Steinbach – und retour.

Zur Zeit endet die Fahrt allerdings noch in Jöhstadt vor dem #Lokschuppen. Das Ziel der Preßnitztalbahner aber ist es, dass der Zug wieder den Bahnhof erreicht. Dazwischen wurde in den 1980er-Jahren ein Plattenbau errichtet. Kurzerhand kaufte ihn der Verein, um ihn abreißen und neue Gleise verlegen zu können. An der südlichen #Einfahrt

Preßnitztalbahn gehört zu Pfingsten dazu 450 Mitglieder zählt die Interessengemeinschaft der Museumsbahn. 40 von ihnen waren am Wochenende täglich beim Bahnhofsfest im Dienst – auch Urgestein Roland Müller., aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/Pressnitztalbahn-gehoert-zu-Pfingsten-dazu-artikel8850154.php

#Jöhstadt. Anfangs sei es ein Gerücht gewesen, das im #Preßnitztal die Runde machte, erinnert sich Roland Müller: „Es hieß, ein paar Leute wollen weitermachen.“ Weitermachen bedeutete in diesem Fall, dass es #Eisenbahnfreunde gab, die sich mit der Stilllegung und Demontage der #Preßnitztalbahn nicht abfinden wollten. Für Roland Müller, der in #Schmalzgrube geboren und aufgewachsen ist, ging mit der Schmalspurbahn ein Stück seiner Jugend und seiner beruflichen Anfänge verloren. „Ich habe von 1953 bis 1956 bei der Bahn gelernt, einen Teil meiner Ausbildung bei der Preßnitztalbahn absolviert“, sagt der ehemalige #Zugführer. Entsetzt sei er damals gewesen über deren Ende. Als aus den Gerüchten Realität wurde, war der Wahl-Dresdener unter den ersten, die dem neu gegründeten Verein zur Rettung der Traditionsbahn beitraten. Das war 1992, als das erste Pfingstfest am Bahnhof in Jöhstadt mehr als 7500 Menschen anlockte. Seitdem ist Roland Müller vor Ort, wann immer sein …